Kommentare

Kerlikowsky über... hohe Schulden, die täglich höher werden

Dr. Horst Kerlikowsky

Guten Tag! Sie gehören zu denen, die aktiv und erfolgreich im Arbeitsleben sind und die für schlechtere Zeiten vorgesorgt haben? Sie haben gut geplant, so dass die Ausbildung der Kinder gesichert ist und auch Ihre Altersversorgung? Sie werden, wie immer zur Sommerzeit, mit der Familie oder Freunden beruhigt in den Urlaub fahren? Dann genießen Sie ihn; denn wer weiß, wie lange Sie sich einen solchen Luxus leisten können. Schließlich haben Sie hohe Schulden, die täglich höher werden und die Sie irgendwann bezahlen müssen. Unsinn?

Weil Sie zu den rund 40 Millionen Einwohnern in Deutschland gehören, die berufstätig sind, entfallen von den 2042 Milliarden € oder 2,042 Billionen € Staatsschulden rund 51.000 € auf Sie. Innerhalb von 12 Monaten, von Ende März 2011 bis März 2012, sind Ihre Schulden um 2,1 Prozent höher geworden. Sie werden weiter steigen; denn auch im neuen Haushaltsjahr will Finanzminister Wolfgang Schäuble 18,8 Milliarden € neue Schulden aufnehmen.

Der Bundesfinanzminister ist allerdings nicht der einzige Politiker, der die Schulden weiter in die Höhe treibt. Von den 2,042 Billionen sind per 31. März die Bundesschulden inklusive der Extrahaushalte um 12,5 Milliarden € auf 1,286 Billionen € höher geworden – und sie steigen weiter. Die Bundesländer und ihre Extrahaushalte brachten es zu dem Zeitpunkt auf 622,7 Milliarden €; das waren vier Prozent oder 23,8 Milliarden € mehr als im Vorjahr. Die Gemeinden und Gemeindeverbände brachten es auf 4,7 Prozent bzw. sechs Milliarden € auf Gesamtschulden von 133,1 Milliarden €.

Die Bundesregierung unter Führung von Angela Merkel und Schäuble verbreiten Optimismus. Sie sagen, dass bereits 2013 von der Bundesrepublik die Schuldengrenze im Rahmen des Fiskalpakts eingehalten werden wird. Sie vergessen dabei zu sagen, dass gemäß den Vereinbarungen zum Fiskalpakt nur die Neuverschuldung ab 2016 geringer werden soll. An Schuldenabbau ist bis dahin keine Rede.

Wir Steuerzahler müssen allerdings damit rechnen, dass vorher eine Bombe platzt, nämlich die Kredite und Bürgschaften, die von der Bundesrepublik an die Krisenländer gegeben wurden, nicht zurückgezahlt werden. Bereits gegenwärtig betragen diese Risiken mehr als eine Billion €. Diese sind auf die gegenwärtigen 2,04 Billionen € zu addieren. Dann ist die arbeitende Bevölkerung also nicht nur mit 51.000 € pro Kopf belastet, sondern mindestens mit 75.000 €. Wahrscheinlich werden es noch mehr sein, weil die Bevölkerungszahl von jetzt circa 80 Millionen sinkt. Aber dann wäre das Ende der Fahnenstange immer noch nicht erreicht; denn der Staat, und damit die Bürger, haben weitere 6 bis 8 Milliarden Schulden, die in der jetzigen Statistik nicht erscheinen; nämlich für Beamtenpensionen, unterlassene Instandhaltung des Volksvermögens wie Straßen, Brücken und andere Infrastrukturmaßnahmen.

Ihr
Dr. Horst Kerlikowsky

Berlin, den 29. Juni 2012

Mit freundlicher Genehmigung übernommen aus: ETAGE Media Selection (Copyright: Dr. Horst Kerlikowsky).
Weitere Infos über ETAGE Publikationen und Kunst, Berlin - Telefon: (030) 3 27 52 10 oder (089) 39 02 12 - Telefax: (030) 3 27 53 67 - Website etage-info.de - E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Als Leser vom "PR-Journal"/"agenturcafé" können Sie kostenlos zum Kennenlernen drei Ausgaben von ETAGE MediaSelection über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! direkt formlos bestellen.

Sie finden unter anderen folgende Themen in der aktuellen Ausgabe:

EU-Agrarhilfen: Fast die Hälfte aller Subventionen aus Brüssel fließen in die Agrarwirtschaft. Mit über 34 Millionen € erhält Südzucker den größten Batzen.

Syrien: Unter den Augen deutscher Marineschiffe werden Waffen für Aufständische in Tipoli ausgeladen und nach Syrien transportiert. Arabische Länder sind zumeist Lieferanten.

Luxus: Für über 200 Milliarden € kaufen Reiche aus immer mehr Länden Luxusgüter.

Kommentar schreiben

Kontakt

Herausgeber:
Gerhard A. Pfeffer (seit 2004/1996)
Lendersbergstrasse 86
53721 Siegburg
Telefon: +49 (0)2241 201.30.60
Telefax: +49 (0)2241 201.30.61
Mobilfon: +49 (0)160 94.63.57.77
E-Mail: redaktion[at]pr-journal.de

Verlag:
Epikeros PR-Portal Ltd., Siegburg

Monats-Statistik

April 2013:

(jeweils in Klammern kumuliert seit Januar 2013)

(i.d.R. für alle Seiten - PR-Journal, Jobbörse, Datenbanken etc.)

41.557 Visits (157.158)
1.385 Tagesdurchschnitt Besucher
106.987 PageImpressions (401.804)
10:16 Minuten Besuchszeit
2,6 Seitenaufrufe je Besucher
9 Kommentare (37)
Artikel-Klickstatistik hier.

Social Media-Kontakte (gesamt: 12.570):

6.850 Twitter-Follower
3.233 Facebook-Freunde
1.298 Personen-Kontakte über Google+
774 Follower bei Pinterest (5 Boards, 284 Pins)
415 Xing-Direktkontakte

Newsletter-Statistik 

11.096 NL-Empfänger im Verteiler (lt. Bounce-Management von CleverReach, Oldenburg) 
25%  Newsletter geöffnet
42%  Klicks auf Meldungen im NL
410 Einzelmeldungen (1.494)
19,5 Meldungen je Arbeitstag
4 Newsletter-Ausgaben (16 / seit Nov.2004: 379 NL)

Anmerkung: Die Zugriffsstatistik zählen wir mit IVW + GoogleAnalytics.

Datenbanken-Statistik:

1.639 Einträge PR-Agenturen und -Berater
417 Einträge Dienstleister im PR-Bereich
125 Ausbilder im PR-Bereich
159 Teilnehmer am PR-Ranking 2012
1.340 Einträge PR-WebsiteCheck

weitere Infos auf der eigenen Startseite

Jobbörsen-Statistik:

38 Stellenangebote (191)
11 Stellengesuche (35)

weitere Infos auf der eigenen Startseite

Jahres-Statistik

Januar - Dezember 2012:

(i.d.R. für alle Seiten - PR-Journal, Jobbörse, Datenbanken, agenturcafe etc.)
438.497 Visits
1.198 Tagesdurchschnitt
1.177.889 PageImpressions
3.218 Tagesdurchschnitt
08:38 Min. Besuchszeit
2,69 Seitenaufrufe je Besucher
170 Kommentare
Rang 258.265 bei alexa.com weltweit
Rang 15.372 bei alexa.com in Deutschland
434 Seiten verlinken lt. alexa.com auf pr-journal.de 
6.236 Follower auf den 3 PRJ-Twitter-Seiten
2.788 Tweets auf den 3 Twitter-Seiten
2.808 Freunde auf den 3 PRJ-Facebook-Seiten
1.312 Personen haben die 3 PRJ-Seiten in ihren Kreisen von Google+
632  Follower auf den 5 Boards von Pinterest (214 Pins)
375 Xing-Direktkontakte (G.Pfeffer)

Menupunkt-Aufrufe seit Dezember 2004:

105.621 Impressum
94.141 Werbung + Medien-Infos

Newsletter-Statistik 

Jan.-Dez.2012:
10.903 NL-Empfänger (Stand: 31.12.2012)
4.329 Einzelmeldungen 01.-12.2012
17,25 Meldungen je Arbeitstag
seit Dezember 2004:
363 Newsletter-Ausgaben (98 Monate)
31.966 Einzel-Meldungen
34.093 Aufrufe Newsletter-Archiv

Anmerkung: Die Zugriffsstatistik zählen wir mit IVW + GoogleAnalytics.

Datenbanken-Statistik:

auf der eigenen Startseite

Jobbörsen-Statistik:

auf der eigenen Startseite