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Kerlikowskys Kommentar über ... wie mit Klimaschutzparolen anderer Leute Geld kassiert wird
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. März 2012 10:18
- Veröffentlicht am Freitag, 06. November 2009 15:02
- Geschrieben von Stefan d'Hone, Hamburg
Guten Tag! Die Reportage über Grönlands schmelzende Eisberge, mit großen Fotos illustriert, geht dem Leser nahe. Das Eis schmilzt, die Grönländer müssen ihre Lebensweise umstellen, viele Tierarten verlieren ihren Lebensraum und das Meer wird durch das Schmelzwasser höher steigen, wird berichtet. Eine Hoffnung gegen die Katastrophe soll der Klimagipfel vor Ende des Jahres in Kopenhagen sein. Dort wollen die Europäer gemäß einem EU-Papier, als Vorreiter im Kampf gegen die Erwärmung der Welt, Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Die 27 EU-Staaten wollen den Entwicklungs- und Schwellenländern bis zum Jahr 2020 jährlich 15 Milliarden Euro zur Bekämpfung der Erderwärmung überweisen. Deutschland soll davon am meisten zahlen.
Die Reportage über Grönland ist im „Weekend Magazine“ der Financial Times, London, erschienen. Statt Grönland heißt die Region auf Englisch Greenland. Das sollte eigentlich deutlich machen, daß die Region einst eine grüne Region war; sogar so grün, daß im frühern Mittelalter Bauern aus den nordischen Ländern zuwanderten. Im 13. Jahrhundert wurde dort sogar Wein angebaut. In späteren Jahrhunderten veränderte sich jedoch das Klima und die Gletscher dehnten sich aus.
Wenn das Land damals so prosperierte, warum soll es dort nicht wieder wärmer werden? Das zu sagen oder zu schreiben, ist natürlich eine Sünde. An der Klimadiskussion verdienen schließlich so viele Wissenschaftler, Bürokraten, Unternehmen, Banken, Energieversorger, dass sie Skeptiker als unverantwortliche Spinner behandeln. Ohne es zu merken, zahlt die Bevölkerung Milliarden Euro über ihre Steuern, Stromrechnungen an Hersteller und Betreiber von Windrädern, Solaranlagen, Biokraftanlagen und finanzieren die Entwicklung von Elektroautos. Eine Kosten-Nutzen-Rechnung fehlt zumeist. Das Schlagwort Klimakatastrophe reicht.
Inzwischen wagen wieder Wissenschaftler Katastrophen-Szenarien zu widerlegen und auf natürliche Veränderungen des Klimas, so durch Sonneneruptionen und die Verschiebung der Erdachse, hinzuweisen. Doch gute Nachrichten, das ist eine Journalistenregel, verkaufen sich schlechter als Katastrophenmeldungen.
Dass Geld nicht verschleudert, sondern sinnvoll eingesetzt wird, das wünscht uns Steuerzahlern Ihr
Dr. Horst Kerlikowsky
Berlin, den 5. November 2009
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