Lesehinweise
zum Ressort-Artikel-Archiv
Abschied vom Champagner-Image
- Details
- Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 19. Juni 2013 13:31
- Veröffentlicht am Mittwoch, 19. Juni 2013 13:31
- Geschrieben von Andres Wittermann, Lewis PR, München
PR und Kommunikation erreichen die Vorstandsebene und werden immer strategischer. Lange hat es ja gedauert. Seit ich denken kann, war das Image von PR und die damit in Verbindung stehenden Aufgaben von Champagner schlürfenden, Parties feiernden Quasselstrippen geprägt, die angeblich nichts zum Unternehmenswert beitrugen. PR gehörte irgendwie dazu. Echten Mehrwert konnten die wirtschaftlich denkenden Unternehmensleiter oft nicht erkennen. Mussten Budgets gesenkt werden, ging es dann auch oft zuerst den PR-Verantwortlichen an den Kragen.
ABB-Kommunikationschefin Clarissa Haller über den Wandel der Kommunikationsarbeit
- Details
- Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 18. Juni 2013 13:26
- Veröffentlicht am Dienstag, 18. Juni 2013 13:26
- Geschrieben von Edith Hollenstein
Von PR hatte sie eher ein negatives Bild, heißt es schon in der Überschrift. Doch dann holt sie aus und erklärt, wie sie ihre Leidenschaft für die Öffentlichkeitsarbeit entwickelt hat. Die Rede ist Clarissa Haller (46), die als Deutsche globale ABB-Kommunikationschefin mit Sitz in Zürich ist. Im Interview mit „persönlich.com“, dem Online-Portal der Schweizer Kommunikationswirtschaft, spricht sie darüber, wie sie in die PR gekommen ist, wie sie die Zusammenarbeit mit dem neuen ABB-Chef Ulrich Spiesshofer einschätzt, was sie von hohen Vorstandsgehältern hält und wie sie Familie und Vollzeit-Beruf unter einen Hut bekommt. Besonders liegt ihr am Herzen, den Wandel der Kommunikationsarbeit in Richtung Dialogorientierung aktiv zu gestalten. Zitat: „Wir müssen verstehen, dass über die neuen Digital-Kanäle plötzlich ganz andere Anspruchsgruppen und Personen relevant werden.“ Das Interview ist bei „persönlich.com“ der 29. Teil der Serie „Erfolgreiche Frauen“. Lesen Sie selbst.
Klaus Eck bei W&V: Online-Chef ohne Social Media
- Details
- Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 12. Juni 2013 18:26
- Veröffentlicht am Mittwoch, 12. Juni 2013 18:26
- Geschrieben von Gerhard A. Pfeffer, Siegburg
Klaus Eck gilt als eine Social-Media-Instanz in Deutschland. Was kaum jemand weiß: 2000 bis 2001 war er Online-Ressortleiter von "W&V". Ein Gespräch über digitale Gründerjahre, Lernprozesse und Redaktionskonzepte, die es heute zum Glück nicht mehr gibt. Der Text erschien im Jubiläumsheft 50 Jahre W&V.
Klaus, du warst Ende der Neunzigerjahre Online-Chef von Werben &Verkaufen. Wie kann man sich deinen damaligen Job vorstellen?
Es ist gar nicht so einfach, sich das heute noch vorzustellen. Online-Kommunikation fand um die Jahrtausendwende in vielen Redaktionen nur per E-Mail statt. W&V machte da keine Ausnahme. Digitales Feedback gab es kaum, und es war auch nicht wirklich erwünscht. Wer hätte sich auch um das Community-Management kümmern sollen? Es gab damals in Deutschland keine relevanten Blogs und nur Web 1.0. Von Social Media keine Spur.
Das Interview von Frank Zimmer am 11. Juni aläßlich 50 Jahre w&v hier online weiterlesen.


