Schebens Karriererat
Salz: Kommunikation als Pannenhilfe?
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. März 2012 10:18
- Veröffentlicht am Donnerstag, 24. Mai 2007 17:56
- Geschrieben von Gerhard A. Pfeffer, Siegburg
Nun ist es heraus, warum wir bei Profiradrennen eher platte Reifen als platte Fahrer gesehen haben. Was machen die Kommunikatoren der Telekom und anderer Sponsoren des Dopingsports mit der Panne, für viel Kundengeld jahrelang auf falsche Fahrer gewettet zu haben? Rheinland-Pfalz feiert seinen Sechzigsten (mit PR-Agentur-Unterstützung), und auf der offiziellen Feier der Regierung wird Hessen-Wein serviert. Panne ohnegleichen, zumindest in Becks Provinz – hätte er doch lieber das Bier seines Namens verschüttet!
Peinlich die Pannen bei der G 8-Protest-Prävention – rettet nur strenges Parfüm die Demonstranten vor dem Polizeigewahrsam? Pannen auch in Afghanistan, wo Soldaten unseres Landes ihre Haut, nein ihr Leben, im wörtlichen Sinne zu Markte tragen. Die Politiker in Berlin bereiten das Publikum auf weitere Pannen am Hindukusch vor, die öffentliche Betroffenheit hält sich in peinlich engen Grenzen. Auch in Heiligendamm sind Pannen programmiert – wie alle Pannen logische Folge eines nicht nachhaltigen Nachdenkens sind. Und dann muss man die falschen Leute das Falsche machen lassen.
Ist eine Sache verfahren, sollte auch der PR-Experte nicht mehr hinterherlaufen. Ihm bleiben seine Ethik, ein überzeugender Personalwechsel und der unbelastete Neustart.
Mathias Scheben, Andernach



