Schebens Karriererat
Schlechte Nestlé-PR und die Greenpeace-Propaganda
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. März 2012 10:18
- Veröffentlicht am Mittwoch, 21. April 2010 19:30
- Geschrieben von Gerhard A. Pfeffer, Siegburg
Es streiten sich in Blogs und bei Twitter ja nicht nur die Internet-Spezies Mirko Lange (talkabout, München) und Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach (achtung!, Hamburg - beide Agenturen sind in der GPRA) - die Diskussion hat die Online-Kommunikations-Branche erfasst. Zugegeben: Nestlé hätte viel professioneller reagieren müssen, aber auch die NGO Greenpeace bekleckert sich nicht mit Ruhm. Ja, man müsste sogar verstärkt die Rolle von solchen Interessen-Organisationen hinterfragen. Und Greenpeace hat ja nicht das erste Mal voll danebengelegen - siehe BrentSpar und Shell. Haben die sich eigentlich damals entschuldigt?
Ich meine nein - man kloppt erst mal wieder drauf. Kleine Aktivistengemeinde gegen großen Profit-Konzern - das zieht immer. Warum protestiert eigentlich Greenpeace nicht gegen die mengenmäßig viel größere Nutzung von Palmöl bei der Herstellung und Verbrennung von Bio-Heizöl? Ach so: Bio ist ja Grennpeace-like! Und doch der viel größere wirtschaftliche Unsinn. Gehört Fairneß eigentlich zum Aktivistenrepertoire? Solange die sich nicht einigermaßen gleichmäßig gegen alle Mißbräuche wenden, sind die für mich nur noch dumme Propaganda-Großmeister. -fff-
Der Artikel ist zwar lang, aber eine lesenswerte, sehr gute Darstellung des Problems - mit interessanten Kommentaren: Ralf-Thomas Hillebrand im Blog über "Keine Ahnung von Social-Media".



