Flaskamp: Kopplungsangebot für BMWi-Kampagne war Fehler
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 01. September 2007 um 01:50 Uhr Erstellt am Sonntag, den 12. August 2007 um 01:57 Uhr
Die Werbeagentur des Bundeswirtschaftsministeriums hat laut einem Medienbericht Regionalzeitungen bezahlte Anzeigen im Gegenzug für Berichte über Veranstaltungen des Ministeriums angeboten. Der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtete, dass es sich bei den Anzeigen um Summen von 30.000 bis 40.000 Euro gehandelt habe.
Die Berliner Werbeagentur Flaskamp hat nun eingeräumt, einen Fehler gemacht zu haben. "Es ist ein Fehler passiert. Ein Mitarbeiter von uns hat zwei Vorgänge miteinander verbunden, die hätten getrennt werden müssen", sagte der Mitinhaber der Agentur, Jan Flaskamp, gegenüber der dpa. Das Vorgehen sei nicht mit dem Ministerium abgestimmt gewesen. Die Agentur bedauere das Missverständnis.
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos selbst distanzierte sich scharf von dem Anzeigengeschäft der Agentur: "Von mir ist ein solches Vorgehen nicht gedeckt. Ich lasse den Vorgang prüfen", sagte er der "Bild am Sonntag".
Anm. v. G. Pfeffer: Und auch der Deutsche Rat für Public Relations sollte sich damit befassen. Vielleicht gibt es /gab es auch noch anderweitig ähnliche "Kooperationen". Oder sollte Flaskamp der einzige (ertappte) Sünder sein?!?
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