PR-Digest (Lesehinweise)
Nach Wulffs Rücktritt wird für Berliner Lobbyisten nichts mehr sein wie früher: Transparenz ist angesagt
Montag, den 20. Februar 2012 um 13:36 Uhr
Christian Wulffs Rücktritt markiert einen Einschnitt im Verhältnis von Politik und Wirtschaft in Deutschland. Die Nähe zu Unternehmern brachte den Bundespräsidenten zu Fall. Für Interessenvertreter wird es nun schwieriger, sich Gehör zu verschaffen. Der zweite Rücktritt eines Bundespräsidenten innerhalb von zwei Jahren sorgt nicht nur in der Bevölkerung für Aufregung. Politiker, Wirtschaftstreibende und Interessensvertreter sind nun gezwungen, ihr Verhältnis zueinander neu zu definieren. Die Berliner Rituale, die Treffen bei Einladungen, in Cafés, die abendlichen Events - alle Bestandteile der üblichen Arbeit von Lobbyisten - stehen plötzlich unter Generalverdacht.
Den Artikel von Wilfried Eckl-Dorna, Arvid Kaiser und Kristian Klooß am 17. Februar in "manager.magazin" hier online weiterlesen.
Mediengeschichte: Vom Bänkelsang zum Skandalentertainment
Freitag, den 17. Februar 2012 um 20:15 Uhr
Vor 86 Jahren (1936) erschien im Gustav Kiepenheuer Verlag Berlin eine Sammlung „Bänkelballaden auch Moritaten genannt“. Aus dem Nachwort des Herausgebers Karl Heinz Kramer ist die Darstellung der geschichtlichen Entwicklung dieses medialen Instruments auch heute noch von aktueller Bedeutung in der Medienwelt für Presse, Radio, TV, Pr-/ Werbeagenturen und Publikum, wenn es um Lärm, Skandalisierung und Furchterzeugung durch Berichte über Katastrophen, Kriege Morde und merkwürdige Begebenheiten geht.
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