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Die Zeit: Sparen, bis die Leser gehen?
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. März 2012 10:18
- Veröffentlicht am Montag, 15. Oktober 2007 15:07
- Geschrieben von Gerhard A. Pfeffer, Siegburg
Das Internet verlangt sein Recht, der Verleger seine Rendite. Dazwischen werden die Zeitungen zerrieben. Häme ist eine besondere Form von Mitgefühl, und der erfolgreichste Investor der Welt hat davon eine Menge. Über Zeitungen sagt Warren Buffet: »Nehmen wir mal an, Gutenberg hätte die Druckerpresse nicht erfunden und das Nachrichtengeschäft hätte sich gleich im Internet entwickelt«, holt er gut gelaunt aus. »Wenn heute jemand käme und sagte: ›Ich habe da eine großartige Idee. Lass uns alle Nachrichten auf Papier drucken. Wir werden Rotationspressen die Nacht über laufen lassen und die fertigen Zeitungen mit einer Lastwagenflotte im Land verteilen, damit die Leute am Morgen lesen können, was am Tag zuvor passiert ist.‹ Würden Sie in die Idee investieren?« Eine Antwort hält Buffett gar nicht für nötig. Auf der jüngsten Hauptversammlung seiner Holding Berkshire-Hathaway war jedem klar, was er sagen wollte: Zeitungen haben es hinter sich!
Den Artikel von Götz Hamann aus "Die Zeit" vom 20. September (Nr. 39) - leider erst jetzt "nachgelesen", aber immer noch wichtig und interessant - hier online weiterlesen. -fff-



