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European Communication Monitor 2012: Top-Manager klammern Kommunikation zunehmend aus
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 05. Juli 2012 13:49
- Veröffentlicht am Donnerstag, 05. Juli 2012 08:01
84 Prozent der europäischen Kommunikationsprofis glauben, dass ihr Top-Management die Notwendigkeit von PR nicht versteht. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des European Communication Monitor (ECM) 2012, den die European Public Relations Education and Research Association (EUPRERA) und die European Association of Communication Directors (EACD) heute in Brüssel veröffentlicht haben. Laut Studie, die von Ketchum Pleon gefördert wurde, nimmt auch der Beratungseinfluss der PR-Profis auf ihre Unternehmensleitungen ab: von 78 Prozent (ECM 2011) auf nunmehr 70 Prozent.
"Der Boom bei Social Media, strengere Transparenzregeln und eine immer komplexere Medienlandschaft haben das Kommunikationsumfeld in Europa erheblich verändert. Zugleich wächst die Kluft zwischen Top-Management und PR-Teams", erklärt Dirk Popp, CEO von Ketchum Pleon Deutschland (GPRA). "Die Gefahr einer ineffektiven Kommunikation nimmt damit zu."
Immerhin sieben von zehn Organisationen messen der Kommunikation weiterhin einen hohen Stellenwert bei, zeigen die ECM Resultate 2012. Dies zeigt sich beispielsweise darin, dass hochrangige PR-Profis zu Top-Management-Meetings eingeladen werden. Dirk Popp: "Eine stärkere Integration von Kommunikations- und Managementfunktionen ist aber weiterhin erforderlich. Nur so lässt sich gewährleisten, dass PR-Teams wirklich ihre ganze Kraft in den Unternehmen entfalten können."
"Um eine integrierte Zusammenarbeit mit Top-Managern zu ermöglichen, müssen Kommunikationsprofis deshalb den strategischen Wert ihrer Arbeit für die Organisationen deutlich herausstellen" so Popp weiter. Dazu gehörten beispielsweise die Auswirkung von PR auf Markenwert, Verkaufszahlen und wirtschaftliches Wachstum. Mehr als je zuvor seien belastbare Mess- und Bewertungsinstrumente erforderlich. "Als Agentur habe wir uns schon immer für die Einbettung der Evaluation in allen Kommunikationskampagnen stark gemacht. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um Media Relations, Investor Relations, strategische Kommunikation oder Krisenprävention handelt - es gibt immer eine maßgeschneiderte Lösung, um den Wert der Öffentlichkeitsarbeit transparent zu machen", sagt Popp.
Der ECM wird regelmäßig von einem Verbund von elf europäischen Universitäten erstellt. In diesem Jahr wurden dafür im März 2.185 Kommunikations-Profis aus 42 europäischen Ländern befragt. Geleitet wurde die Umfrage von Ansgar Zerfaß, (Universität Leipzig), Geschäftsführer der European Public Relations Education and Research Association (EUPRERA).
Um einen vollständigen Bericht zum ECM 2012 zu erhalten, reicht eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
(Quelle: Pressemitteilung der Agentur Ketchum Pleon in Düsseldorf vom 5. Juli 2012 → newsroom.ketchum.com )



