Die PR-Agenturbranche legte im Jahr 2013 ein solides Wachstum hin. Honorarumsatz und Mitarbeiterzahl wuchsen um je 5,6 Prozent. In absoluten Zahlen: Pfeffers 18. PR-Ranking ergab für das Jahr 2013 einen Gesamthonorarumsatz von 573,66 Millionen Euro und eine Gesamtzahl der Beschäftigten von 5.554 in den 148 teilnehmenden Agenturen. Im Vergleich zum Vorjahr, als beim Ranking neun Agenturen mehr teilgenommen hatten, kletterte der Honorarumsatz somit um 38,2 Millionen Euro und die Zahl der Mitarbeiter um 328. Gerhard A. Pfeffer, Herausgeber des „PR-Journals, der das Ranking im Frühjahr 2014 zum 18. Mal in Folge erstellte: „Die PR-Agenturen können sich über eine stabile Entwicklung im vergangenen Jahr freuen. Das Wachstum mit 5,6 Prozent für Honorarumsatz und Mitarbeiterzahl ist sehr solide. Die Zahlen stehen aus meiner Sicht für einen kontinuierlichen Aufwärtstrend. Große Verschiebungen sind ausgeblieben.“ So hat sich die Rangfolge der zehn führenden Agenturen kaum geändert.

Zum  PR-Ranking 2013 

Die größte Agentur ist zum dritten Mal in Folge Media Consulta, Berlin und Köln, die mit ihrem testierten PR-Umsatz erstmals die 50-Millionen Euro überschritten hat. Auf Platz zwei und drei folgen Ketchum, Düsseldorf, mit 47,87 Millionen und fischerAppelt, Hamburg, mit 39,1 Millionen Euro. Bis Platz sieben ist die Rangfolge dann unverändert geblieben. Oliver Schrott Kommunikation, Köln, belegt Platz vier, Edelman, Frankfurt am Main, ist Fünfter, Weber Shandwick landet auf Platz sechs und Siebter ist die Serviceplan PR-Group, beide München. Hill+Knowlton, Frankfurt am Main, belegte in 2013 Platz acht, dadurch fiel A&B One, Frankfurt am Main, auf Platz neun zurück. Das ist zudem die einzige Agentur unter den ersten zehn, die mit 7,1 Prozent einen Umsatzrückgang zu verzeichnen hatte. Zehnter wurde dann häberlein & mauerer, München, die die ergo Unternehmenskommunikation, Köln, aus der Spitzengruppe verdrängte.

Der Ballungsraum mit dem größten Anteil an PR-Agenturen ist der Bereich Rhein / Main. Dort befinden sich 27 Agenturen, die zusammen auf 107 Millionen Euro Honorarumsatz und 1.040 Mitarbeiter kommen. Danach folgen München (29 Agenturen, 101,2 Millionen Euro und 1.006 Mitarbeiter) und Berlin (19 Agenturen, 100,7 Millionen Euro und 844 Mitarbeiter). Sortiert nach Bundesländern und Anzahl aller Agenturen in der PRJ-Datenbank der jeweilen Länder landet Bayern (32) vor Nordrhein-Westfalen (29) und Hessen (27).

Betrachtet man die Branche der PR-Agenturen nach Kompetenzfeldern herrscht der größte Beratungsbedarf im Bereich IT / Computer / Telekommunikation. Auf diesem Feld sind insgesamt 47 Agenturen tätig, die dort 93,5 Millionen Honorar umsetzen. Die beiden größten Anbieter sind hier Lewis Communication, München, vor Fink & Fuchs, Wiesbaden. Zweitgrößtes Beratungsfeld ist die Gesundheits-, Medizin- und Pharmabranche, in der 43 Agenturen unterwegs sind. Größter Anbieter ist hier fischerAppelt. Den drittgrößten PR-Beratungsbedarf hat die Automobil- und Verkehrsbranche, hier sind 30 Anbieter tätig, der größte von ihnen: Oliver Schrott. Einen tieferen und ausführlichen Einblick bietet das 18. PR-Ranking selbst. In der Auflistung finden Sie neben den vollständigen Datensätzen zu Honorarumsatz und Mitarbeiterzahl auch noch 63 interessante Spezialauswertungen sowie eine gesonderte Betrachtung der Mitgliedsagenturen des PR-Wirtschaftsverbandes GPRA, die mit ihren Umsätzen und Mitarbeitern gemeinsam einen Anteil von rund 40 Prozent am Gesamthonor haben.

Von den teilnehmenden 148 Agenturen haben in diesem Jahr nur 37 ihre Ergebnisse testieren lassen, im vergangenen Jahr waren es 44. Die Branchenmedien „PR Report“, „Horizont“ und „werben & verkaufen“ werden in ihren Newslettern und Printausgaben in der 15. und 16. Woche ausführlich berichten. So befinden sich unter den 63 Spezialauswertungen von Pfeffers PR-Ranking auch 20 Einzelaufstellungen nach Branchen-Kompetenzfeldern. Diese sind für Akquise-Recherchen besonders interessant.

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