Bildung
Rekrutierungskampagnen verfehlen ihr Ziel
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. März 2012 10:18
- Veröffentlicht am Montag, 09. Februar 2009 22:12
- Geschrieben von Gerhard A. Pfeffer, Siegburg
Die Studie „Kein Kandidat in Sicht? – Perspektivenwechsel vom Unternehmen zum Kandidaten” der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) belegt: Wenige Rekrutierungskampagnen spiegeln die gewandelten Präferenzen potenzieller Kandidaten wider. Für viele Unternehmen bleibe der Kandidat eine große Unbekannte, so die Autoren. Informationen über die Kultur des Unternehmens oder die Familienfreundlichkeit des Arbeitgebers suchen Absolventen vergebens. Stattdessen locken Arbeitgeber mit diffusen Karriereversprechen.
Für die Studie wurden 265 Studierende und Absolventen nach ihren Erwartungen an künftige Arbeitgeber befragt. Diese Präferenzen wurden mit den Ergebnissen einer Inhaltsanalyse von mehr als 280 Anzeigen aus als aktueller Anzeigen aus den Jahren 2007 und 2008 im Rahmen von Arbeitgeberkampagnen verglichen. Der Vergleich zeige eindeutig, dass die aktuellen Kampagnen in der Mehrheit ihr Ziel verfehlen. „Die Argumentationen ist meist zu undifferen¬ziert, um wirksam zum Aufbau einer starken Arbeitgebermarke beizutragen“, so der Projektleiter Lars Rademacher, Professor für PR- und Kommunikationsmanagement an der MHMK. Die für Kan¬didaten relevanten Themen und Aspekte würden kaum angesprochen. Weitere Informationen zur Studie unter www.keinkandidatinsicht.de.



