Heute NEU im PR-Journal

01: Hill+Knowlton Strategies (New York / Frankfurt / Berlin) führt einen neuen Beratungsservice ein. Die Corporate Advisory Group bietet in enger Zusammenarbeit mit Kunden Beratungsleistungen auf Führungsebene an. Im Fokus dieser speziellen Unternehmensberatung soll der Schutz, der Ausbau sowie das Management der Reputation von Unternehmen stehen, die einem öffentliche Risiko ausgesetzt sind. Führungskräfte auf Top-Management- und Vorstandsebene erhalten damit die notwendige Unterstützung auf ihrem Weg durch komplexe und mit Risiken behaftete Phasen eines Unternehmens, zum Beispiel bei Fusionen, Umstrukturierungen, Kartellrechtsfällen, drohenden Regulierungen oder internationaler Expansion. Die Unternehmensberatung wird von Jack Martin, Global Chairman und CEO von Hill+Knowlton Strategies, und Andrew Laurence, Global Corporate Vice Chair in London, geleitet. → hkstrategies.com  

02: Das Kommunikationsnetzwerk Fleishman-Hillard hat seine Anteile an der Moskauer Agentur Fleishman-Hillard Vanguard erhöht und die Mehrheit übernommen. Fleishman-Hillard Vanguard wird in Zukunft auch als Drehscheibe fungieren und so für mehr Vernetzung und Wachstum in den GUS-Staaten sorgen. Fleishman-Hillard Vanguard wurde 2007 als ein Joint Venture von Fleishman-Hillard Inc. und Vanguard PR gegründet. Die Agentur bietet Social-Media- und digital integrierte Beratungsleistungen in allen großen Kommunikationsbereichen an.  → fhv.ru   

03: Der Arbeitskreis Gesundheitskommunikation in der DPRG wurde in einer konstitutionellen Sitzung im Sitzungsraum des F.A.Z.-Instituts in Frankfurt am Main gestartet. PR-Professionals von Pharma- und Medizintechnik-Unternehmen, Kliniken und Agenturen aus allen Teilen Deutschlands diskutierten die Schwerpunktthemen. Die Gründung im vergangenen September ist auf große Resonanz gestoßen: Bisher haben sich rund vierzig Mitglieder zur Teilnahme angemeldet. Die gewählten Sprecher, Andreas Bohne, Brigitte Hanke, Kristin Jakobs, Donate Schreiner, Sabine Seifert, werden die Vorschläge in den nächsten Wochen zu Themenfeldern bündeln, an denen die Mitglieder in der Folgezeit in Gruppen weiterarbeiten. → dprg.de

04: Ab sofort können sich IT- und Technologie-Kunden einen Überblick über Kompetenzen und Leistungen der zehn Agenturen des Netzwerks "Global Tech PR Group" verschaffen. Zu den Gründungsmitgliedern gehört die auf High-Tech-Themen spezialisierte Agentur Profil Marketing mit Sitz in Braunschweig und München. Von der Vernetzung mit Partnern in Süd-, West und Osteuropa sowie in den USA und Australien profitieren vor allem international aufgestellte Kunden. Alle Agenturen agieren unabhängig voneinander lokal vor Ort mit Marktkenntnissen und persönlichen Kontakten. → profil-marketing.com → techprgroup.com

05: Wie entwickeln sich die Wertvorstellungen von Unternehmen? Dieser Frage geht das ECCO-Agenturnetz jetzt zum dritten Mal in einer groß angelegten internationalen Untersuchung auf den Grund. Nach den Studien in den Jahren 2006 und 2009 wird jetzt der International Corporate Values Index 2012 erhoben. Dazu wird in elf Ländern untersucht, zu welchen Werten sich Unternehmen bekennen. Analysiert werden dazu auf den Internetseiten veröffentlichte Leitlinien oder ähnliche Statements. Die Ergebnisse der aktuellen Studie werden voraussichtlich im Sommer vorliegen. Informationen über die Untersuchung aus dem Jahr 2009 sind unter ecco-network.de zu finden.

06: Der Wettbewerb um das beste Konzept für ein PR-Buch "Public Relations Book Award" wurde erneut ausgeschrieben. Neu in der Jury des ist die Medienwissenschaftlerin und PR-Praktikerin Christiane Plank (38). Sie unterrichtet an der Hochschule Regensburg Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikationsmanagement und Social Media und berät internationale und mittelständische Unternehmen. Zuvor war sie Marketingleiterin bei Ikea in Regensburg und Pressesprecherin beim Kinderleicht Wissen Verlag in Regensburg. Plank gewann mit ihrem Konzept für das Buch "Public Relations – crossmedial" den PR Book Award 2010/11. → falkenberg-verlag.de  

07: Die Berliner Agentur Berlin communications Public Affairs Company schaltet eine Hotline für Krisenkommunikation frei. Die neue Hotline Krisenkommunikation will eine 24/7 Hilfe garantieren, sie ist unter der Telefonnummer +49 30 520 045 666 zu erreichen. Das Team der Agentur bietet seinen Kunden seit 1997 eine Bandbreite an Kommunikationsdienstleitungen mit den Schwerpunkten Public Affairs, Campaigning, Lobbying, Public Management sowie weitere Formen politischer Konsultation. → berlincommunications.de  

08: Die Frankfurter Kommunikationsagentur PSM&W übernimmt ab April 2012 den Geschäftsbereich Brand Communication der Kommunikationsberatung Peakom, ebenfalls aus Frankfurt am Main. Peakom wird sich künftig auf den Geschäftsbereich Change Communication konzentrieren. Bei PSM&W wird der Bereich Brand Communication als eigenständige dritte Unit geführt, neben der ersten Unit Corporate & Technology und der zweiten Unit Consumer & Lifestyle. → psm-w.de  

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Personalien

Kommunikationschef Groth verlässt Bertelsmann Stiftung

Groth Klaus Henning KomChef Bertelsmann StiftungKlaus-Henning Groth (57, Foto © Kai Uwe Oesterhelweg/Bertelsmann Stiftung), Senior Vice President Corporate Communications, wird die Bertelsmann Stiftung, Gütersloh, zum Jahresende 2016 nach eigenen Angaben im besten Einvernehmen mit dem Vorstand nach vier Jahren verlassen, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Im Namen des Vorstands bedauert der Vorsitzende, Aart De Geus, sein Ausscheiden und dankt Groth „bereits jetzt für seine äußerst erfolgreiche Arbeit“, die die Stiftung in den vergangenen Jahren in der Kommunikation sehr vorangebracht habe. Nach beruflichen Stationen mit Leitungsfunktion unter anderem beim WWF und der RAG-Stiftung hatte die Bertelsmann Stiftung Klaus-Henning Groth als neuen Kommunikationschef Anfang 2013 vom NABU geholt.

Etats

komm.passion stylt L’Oréal Paris

Makatsch Heinke Berben Ingrid kommpassion LOrealkomm.passion hat mit L’Oréal Paris einen neuen Kunden gewonnen. Bereits seit Anfang des Jahres ist die Düsseldorfer Kommunikationsberatung für den Kosmetikhersteller tätig. „komm.passion hat uns mit umfassender Brand-Erfahrung, gerade im Lifestyle-Bereich, überzeugt“, sagt Heike Leder, PR Director L’Oréal Paris, „das Team von komm.passion wird uns vor allem im operativen Tagesgeschäft tatkräftig unterstützen.“ Carina Schüßler, Director komm.passion, ergänzt: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit und haben den Anspruch, die Sichtbarkeit von L’Oréal Paris in Deutschland noch weiter zu erhöhen.“ Im Fokus stehen die klassische PR und Medienarbeit rund um die umfangreiche Produktpalette von L’Oréal Paris sowie die prominenten nationalen und internationalen Botschafter der Marke wie Iris Berben (Foto r., © Getty Images for L‘Oréal Paris), Heike Makatsch (l.), Julianne Moore oder Lewis Hamilton. Weiterhin betreut komm.passion die Haarpflegemarke Dessange Professional Hair Luxury, die im Herbst in Deutschland gelauncht wird.

Agenturen

Bilanz 2015/2016: Serviceplan Gruppe weiter auf Wachstumskurs

Haller Florian Haupt Gf Serviceplan GruppeDie Serviceplan Gruppe hat das Geschäftsjahr 2015/2016 mit einem Umsatzplus von zwölf Prozent abgeschlossen und ein Honorarvolumen von 340 Millionen Euro erreicht. Damit liegt die größte unabhängige Kommunikationsagentur Europas auch in diesem Jahr über dem Branchendurchschnitt. International wächst die Gruppe weiterhin außerordentlich: Mit einem Wachstum von mehr als 30 Prozent ist Serviceplan International auch in diesem Jahr der wichtigste Treiber. Im 45. Geschäftsjahr, das am 1. Juli 2015 begann und am 30. Juni 2016 endete, ist die Gruppe fast doppelt so erfolgreich wie das Gros der deutschen Werbe- und Kommunikationsagenturen. Diese hatten beim diesjährigen GWA Frühjahrsmonitor mit einem Umsatzplus von 6,5 Prozent ebenfalls optimistisch in die Zukunft gesehen. Das gilt auch für die PR-Agenturen, die laut Pfeffers PR-Ranking im vergangenen Geschäftsjahr um 6,7 Prozent zulegten. Die Bilanzzahlen der Serviceplan Gruppe weisen ein Plus von zwölf Prozent aus. Der PR-Bereich von Serviceplan steigerte seinen Honorarumsatz von 14,6 Millionen Euro in 2014 auf 16,7 Millionen in 2015, das sind mehr 14 Prozent mehr.

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Unternehmen

Bestes Online-Angebot für Journalisten: Audi verdrängt Deutsche Post DHL von Platz 1

Media Relations Benchmark NetFed2016Die Kölner NetFederation GmbH hat auch in diesem Jahr wieder das Online-Angebot von 75 ausgewählten Unternehmen mit Konzernstruktur für Journalisten und Medienschaffende unter die Lupe genommen. Der „pressesprecher“ berichtete am 20. Juli auf seiner Website über die aktuellen Ergebnisse. Demnach hat Vorjahressieger Deutsche Post DHL seinen Spitzenplatz an die Audi AG verloren, die im Vorjahr noch den achten Platz belegte. Beide Unternehmen tauschten damit die Plätze. Anhand von 72 unterschiedlich gewichteten Kriterien hat das NetFed-Team im 3. Quartal 2015 die Media-Relations-Websites der Unternehmen analysiert. Die Kriterien sind den drei Kategorien Relationship Management, Informationsmanagement und User Experience zugeordnet. Die Ergebnisse des MR Benchmarks fließen in den Corporate Benchmark ein, den die NetFederation GmbH seit 2003 regelmäßig veröffentlichen.

 

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Organisationen

Deutscher PR-Rat weist Beschwerde gegen Microsoft und WMP zurück

DRPR LogolDurch eine Beschwerde beim Deutschen Rat für Public Relations (DRPR) stand seit Ende 2015 der Vorwurf im Raum, Microsoft habe in Zusammenarbeit mit der Agentur WMP Eurocom verdeckte PR gegen Google betrieben. Zu prüfen war insbesondere, ob ein Verstoß gegen das Transparenzgebot des Kommunikationskodex besteht. Jetzt hat der DRPR die Beschwerde als unbegründet zurückgewiesen. Nach schriftlicher Anhörung aller Beteiligten kam der Rat zu dem Schluss, dass eine verdeckte PR von Microsoft oder WMP nicht vorliege. In der Beurteilung des DRPR heißt es: „Microsoft hat explizit erklärt, sich dem Kommunikationskodex uneingeschränkt verpflichtet zu fühlen und keine verdeckte PR zu betreiben. Auch WMP hat sich klar und öffentlich von verdeckter PR distanziert.“

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Branche

Drei-Wochen-Urlaubsregelung bei ORCA Affairs: eine Zwischenbilanz

Urlaub Orca CartoonMitte 2014, also vor exakt zwei Jahren, überraschte ORCA Affairs die Agenturbranche mit der Meldung „Neue Urlaubsregelung – drei Wochen am Stück“. Die Reaktionen der Agenturkollegen waren gespalten: hier Begeisterung, dort Zweifel an der Realisierbarkeit und wieder woanders klare Ablehnung bis zu harschen Angriffen wie „Schröder entmündigt Mitarbeiter“. Heute, zwei Jahre danach, ziehen Michael T. Schröder, geschäftsführender Hauptgesellschafter, und die Mitarbeiter von ORCA Affairs eine durchweg positive Bilanz. „Ich selbst hatte nie Zweifel an der Umsetzbarkeit solch einer vertraglichen Zusatzregelung. Wenn die gesamten Organisationsstrukturen und eine Unternehmenskultur der totalen Kollegialität vorhanden sind und gelebt werden, dann können derartige Regelungen auch umgesetzt werden. Wir können nicht nur über Work-Life-Balance reden, sondern wir müssen auch die richtigen Antworten und Lösungsmodelle dafür entwickeln“, so Michael T. Schröder.

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Medien

Mediaanalyse Radio: Radio NRW bleibt an der Spitze

Radio R K B by og pixelio deDie Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (agma) hat am 19. Juli ihre neuesten Zahlen für die „ma 2016 Radio II“ veröffentlicht. Zugrunde gelegt sind jeweils die Hörer in der Durchschnittsstunde montags bis freitags zwischen 6:00 und 18:00 Uhr. Der Gewinner ist erneut der NRW-Lokalfunk mit dem Mantelprogramm Radio NRW. Er hat mit 1,68 Millionen die meisten Hörer, gefolgt von Antenne Bayern (1,20 Millionen) auf Platz zwei und SWR 3 (1,09 Millionen) auf Platz drei. Während SWR 3 bei seiner Reichweite Einbußen von vier Prozent hinnehmen musste, konnte sich der Viertplatzierte, der WDR-Sender 1Live, um 5,4 Prozent auf 1,07 Millionen Hörer steigern. Letzter unter den Top 5 wurde die Welle WDR 2, die mit 0,4 Prozent ebenfalls einen leichten Zuwachs verzeichnen konnte (1,03 Millionen Hörer). Ausführliche Berichte über die „ma 2016 Radio II“ finden sich auch auf „turi2.de“, „radioszene.de“ und „dwdl.de“. (Foto ©: og. / pixelio.de)

Social Media

Weber Shandwick entwickelt „Influencer Score“

Lambertin Julian WeberShandwickWie einflussreich sind Influencer tatsächlich? Dieser Frage will Weber Shandwick, Berlin, auf den Grund gehen und entwickelt dazu den „Influencer Score“. Er soll es ermöglichen, den Einfluss von Influencern nach bestimmten Attributen zu bestimmen. Der Score soll Aufschluss darüber geben, ob und unter welchen Bedingungen ein Influencer Einfluss auf eine Zielgruppe ausübt. Im Gegensatz zu den in der Branche etablierten Kennzahlen Earned Media Value (EMV) und Reichweite gibt der Influencer Score laut Weber Shandwick Aufschluss darüber, in welchem Maß ein Influencer ein gewünschtes Ziel für ein Unternehmen oder eine Marke effektiv erreichen kann. Dagegen seien EMV und Reichweite lediglich Indikatoren für Effizienz, verrieten aber nicht, welchen Impact ein Influencer haben könne.

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Autoren-Beiträge

Neugeschäft: „Manche Agenturen neigen zur Überheblichkeit“

Schillinger Joerg KomChef Dr OetkerWie Agenturen es auch angehen, neue Kunden zu akquirieren, Selbstdarstellungen zu versenden scheint kein probates Mittel zu sein. Bei meinen Recherchen was PR-Agenturen beim New Business besser machen können, habe ich mit Jörg Schillinger gesprochen, der bei Dr. Oetker in Bielefeld die Unternehmenskommunikation leitet. Ihm fällt auf, dass die meisten Dienstleiter dazu neigen zum allergrößten Teil Selbstdarstellungen zu schicken. Schillinger: „Der Anteil dieser Post liegt bei 80 bis 90 Prozent. Mit solchen Mailings wird man aber bei uns kaum Erfolg haben.“ Eine solche Aussage wird verständlich, wenn man weiß, dass bei Dr. Oetker vieles inhouse gelöst wird. Man wechselt Agenturen auch nicht schnell, sondern strebt eine langfristige Zusammenarbeit an. Schon deswegen ist die Anzahl der potenziell möglichen Aufträge, die an neue Agenturen vergeben werden können, gering.

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Termine

#allesdigital - Jahrestagung des Bundesverbands Hochschulkommunikation

Bundesverb Hochschulkom LogoVom 14. bis zum 16. September findet in Göttingen die Jahrestagung des Bundesverbands Hochschulkommunikation statt. Rund 400 Hochschulkommunikatoren werden zu einem intensiven Erfahrungsaustausch erwartet. Unter der Überschrift #allesdigital wartet ein prall gefülltes Programm auf die Teilnehmer: In der Vortagung, die bereits am 13. September beginnt, geht es um die Frage, wie und wo die Hochschulen Interessenten erreichen. Ab dem 14. September werden dann zahlreiche Workshops angeboten. Der Eröffnungsvortrag von Stefanie Schneider, Landessenderdirektorin Baden-Württemberg beim SWR Südwestrundfunk, beschäftigt sich mit der digitalen Herausforderung für Medienhäuser und dem Einfluss auf die Hochschulkommunikation. Am 15. September schließt sich die Mitgliederversammlung des Bundesverbands an. Am Abend beginnt dann um 19:30 Uhr die „Lange Nacht der Hochschulkommunikation“. Die Tagung endet am 16. September mit dem Abschlussplenum. Der Bundesverband ist der Zusammenschluss der Kommunikationsverantwortlichen an Hochschulen in Deutschland und hat zurzeit rund 700 Mitglieder. Nähere Informationen zum Programm der Jahrestagung finden sich auf der Website.

Studien

Studie: Fachmedien mögen es persönlich, kurz und visuell

PR Tools Wichtigkeit Grafik PR von Harsdorf16Eine Studie der Münchner Kommunikationsagentur PR von Harsdorf „Wie PR die journalistische Arbeit der Fachmedien bestmöglich unterstützen kann“ hinterfragt die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Medienkategorien an die Zusammenarbeit zwischen PR und Journalisten. Befragt wurden Wirtschafts-, IT- sowie Branchenmedien. Das klassische PR-Tool Pressekonferenz nimmt bei diesen Medien dramatisch an Wichtigkeit ab – vor allem bei der Wirtschaftspresse –, während der persönliche Kontakt als immer wichtiger eingestuft wird. Und die Pressemitteilung nimmt bei den Fachmedien sogar einen höheren Stellenwert ein als bei der Gesamtheit der Medien. Die Studie wurde im Mai durchgeführt. PR von Harsdorf befragte rund 700 Journalisten aus Wirtschaft, IT und Branchentitel mit einer Rücklaufquote von 14 Prozent.

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Lesehinweise

Lesehinweis: Klaus Eck zur Studie der Otto Brenner Stiftung über „Unternehmensjournalismus“

Eck Klaus d.tales kleinerAm 9. Juni berichteten wir über eine Studie der Otto Brenner Stiftung, die sich kritisch mit den Folgen des „Unternehmensjournalismus“ oder auch des „Marketings mit journalistischen Mitteln“ beschäftigt. Der Würzburger Kommunikationsprofessor Lutz Frühbrodt kritisierte, die medialen Produkte der Unternehmen beeinflussten die öffentliche Meinung und gefährdeten den unabhängigen Journalismus. Jetzt setzte sich der Content-Marketing-Experte Klaus Eck (Foto) in seiner „Content ChECK“-Kolumne in der „w&v“ kritisch mit den Ergebnissen der Studie auseinander. Er verweist darauf, dass Content Marketing eine völlig andere Aufgabe habe als klassischer Journalismus, auch wenn mit journalistischen Methoden gearbeitet werde. Für Eck ist wichtig, dass Unternehmen mit ihren Inhalten transparent aufträten und die Verantwortung für das Content Marketing übernähmen. Eck: „Niemand sollte den Anschein erzeugen, unabhängigen Journalismus zu betreiben.“ Lesen Sie die Replik von Eck in voller Länge auf „w&v.de“.

Preise und Awards

„Wirtschaftsjournalist“ und „PR Report“ küren Wirtschaftsredaktionen des Jahres

Thomson Reuters LogoDie Nachrichtenagentur Thomson Reuters wurde zur besten Wirtschaftsredaktion im deutschsprachigen Raum gewählt. Der „Wirtschaftsjournlist“ und der „PR Report“, beide Fachmedien erscheinen im Medienfachverlag Oberauer, hatten im Juni die Meinung von 145 PR-Professionals eingeholt, die die Leistung von rund 50 Wirtschaftsredaktionen bewerten sollten. Thomson Reuters bekam insgesamt 53 Mal die Note sehr gut verliehen und kam damit auf eine Gesamtbewertung nach Schulnoten von 1,73. Die „Börsen-Zeitung“ sicherte sich mit einer Note von 1,75 den 2. Platz. Als beste Redaktion einer Tageszeitung kam der Vorjahressieger „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ mit 1,77 in diesem Jahr auf Rang 3. Auch Platz 4 geht nach Frankfurt - die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ erhält die Schulnote 1,90. Das „Handelsblatt“ schafft es wie im Vorjahr erneut nicht unter die Top 10, sondern landete nur auf Platz 13.

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STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter Juli 2016

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (ca. 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im Juni 2016 wurden 4.044 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 18.658 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

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GPRA im Dialog

Burson Marsteller CEO Alexander Fink: Große internationale Unterschiede in der PR-Arbeit

Fink Alexander CEO BursonM Karner RuthFür die Gesellschaft PR-Agenturen (GPRA) sind Nachwuchsförderung und die gezielte Verbesserung des Images von Kommunikationsagenturen gegenüber Studierenden wichtige Ziele der Verbandsarbeit. Mehrfach hat der Verband betont, dass Agenturen ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern und künftig stärker im Sinne eines Employer Brandings am Markt agieren wollen. Eine konkrete Maßnahme setzt die GPRA in 2016 in Kooperation mit dem „PR-Journal“ um. Monatlich stellt sich ein Agenturchef der GPRA den Fragen von Studierenden, die sich in den Initiativen in Hannover (PRSH), Leipzig (LPRS), Mainz (kommoguntia) und Münster (campus relations) engagieren. Die haben damit die Gelegenheit, alle Fragen über das Agenturgeschäft zu stellen, die sie für relevant halten. In der siebten Folge stellte sich Alexander Fink (Foto r.), CEO von Burson Marsteller Germany in Frankfurt am Main, den Fragen von Ruth Karner (l.), Studentin des Masterstudiengangs Unternehmenskommunikation in Mainz und bei kommoguntia engagiert.

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Internes - aus der Redaktion

PR-Journal: 25.328 Besucher im Juni 2016; 37 neue Jobangebote; 25,5% nutzen Mobilgeräte

Unsere diversen Statistiken bilanzieren für das "PR-Journal" im Juni 2016 insgesamt 25.328 Besucher lt. Zählung der IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin. Somit errechnet sich insgesamt ein Tagesdurchschnitt von 844 Visits. Jede/r Besucher/in schaute sich 2,2 Seiten an - daraus errechnen sich 55.398 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet. Ergänzend wurde durch GoogleAnalytics im Juni festgestellt: 70,1 Prozent waren neue Besucher; die durchschnittliche Verweildauer betrug 02:52 Minuten; 54,2 Prozent der Besucher sind männlich, 45,8 Prozent weiblich; 61 Prozent sind bis 34 Jahre alt. 25,5 Prozent der Besucher rufen die PRJ-Seiten über mobile Geräte (Smartphones und Tablets) auf.

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