Mit überwältigender Mehrheit stimmte die 53. Mitgliederversammlung der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) einem Antrag des Bundesvorstands und des Facharbeitskreises Junioren für die Verankerung der Nachwuchsförderung in der Satzung zu. Damit gibt der Berufsverband für PR-und Kommunikationsfachleute seinen Aktivitäten für Young Professionals nun auch einen formalen Rahmen.

Mit der Verankerung der Nachwuchsarbeit in der Satzung setzt die DPRG ein deutliches Zeichen für die nachhaltige Förderung des Branchenachwuchses. Die DPRG erhofft sich davon unter anderem auch eine weitere Gewinnung und Bindung von talentierten Nachwuchskräften an den Verband. "Das ist für unsere Zukunft von zentraler Bedeutung", unterstrich Gabriele Velte, im DPRG-Bundesvorstand zuständig für Aus- und Weiterbildung, anlässlich der Mitgliederversammlung in Berlin.

Der Antrag sieht vor, dass Young Professionals bis einschließlich 35 Jahre künftig jeweils einen gewählten Vertreter oder Vertreterin im Bundesvorstand und in den Landesgruppenvorständen haben werden, der bzw. die explizit für die Nachwuchsförderung zuständig sein wird. Auf diese Weise profitiert der Verband direkt von den Erfahrungen, Wünschen und Vorstellungen der Young Professionals. "Dieser Schritt ist die logische und richtige Konsequenz der jahrelangen engagierten Mitarbeit meiner Juniorensprecher-Kolleginnen und -Kollegen in den Landesgruppen, die nun auch formal ein entsprechendes Fundament enthält", sagte Thomas Lüdeke, Leiter des DPRG-Facharbeitskreises Junioren.

Die Umsetzung auf Bundesebene wird durch Wahlen im Rahmen der nächsten Mitgliederversammlungen vollzogen. Einige Landesverbände wollen bereits beim nächsten Zusammentreffen ein entsprechendes Vorstandsmitglied kooptieren. In der Aufnahme in die Satzung sieht der Verband eine konsequente Weiterentwicklung der bereits heute schon sehr erfolgreichen Nachwuchsarbeit auf Bundes- und Landesebene. In Netzwerken und speziellen Projekten, zum Beispiel einem Mentoringprogramm, macht die DPRG talentierten Nachwuchskräften attraktive Angebote zur nachhaltigen Karriereentwicklung und qualifizierten Austausch sowohl untereinander als auch mit erfahrenen Professionals.

"Unsere Nachwuchsarbeit ist auch im weltweiten Vergleich herausragend", sagte DPRG-Präsident Ulrich Nies. Im Rahmen einer Vorstandssitzung der Global Alliance in Sao Paulo, an dem DPRG-Vize Dorothee Hutter jüngst teilgenommen hatte, sei die Förderung von Young Professionals von den anderen Teilnehmern als vorbildlich bewertet worden. Die Verankerung in der Satzung sei schlussendlich erneut ein Zeichen, dass die DPRG ein "lernender Verband" sei, in dem die Mitglieder vom Wissen und von den Erfahrungen aller profitieren könnten.

(Quelle: Pressemitteilung der deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) in Berlin vom 14. Mai 2012 → dprg.de )

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Personalien

Burson-Marsteller baut Expertise im Bereich Corporate Purpose und Change aus

McDonald Geoff Burson Marsteller SeniorAdvisorGeoff McDonald (Foto), zuletzt Global Vice President HR für die Bereiche Marketing, Kommunikation, Nachhaltigkeit und globale Talentfindung bei Unilever, wird neuer Senior Advisor bei Burson-Marsteller. Die internationale Agentur für Public Relations und Public Affairs will mit Hilfe von McDonalds ihre Expertise in den Bereichen Corporate Purpose und Change ausbauen. Der neue Senior Advisor soll eng mit den unterschiedlichen Beraterteams bei Burson-Marsteller zusammenarbeiten, einschließlich den Practice-Leitern Corporate Purpose und Change. Zu seinen Kernaufgaben gehört, Unternehmen und Organisationen dabei zu beraten, wie sie den Gesellschaftszweck (Corporate Purpose) als treibende Kraft für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit mit einbinden können. Vor seiner Tätigkeit bei Burson-Marsteller, war McDonald 25 Jahre lang bei Unilever.

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Etats

komm.passion stylt L’Oréal Paris

Makatsch Heinke Berben Ingrid kommpassion LOrealkomm.passion hat mit L’Oréal Paris einen neuen Kunden gewonnen. Bereits seit Anfang des Jahres ist die Düsseldorfer Kommunikationsberatung für den Kosmetikhersteller tätig. „komm.passion hat uns mit umfassender Brand-Erfahrung, gerade im Lifestyle-Bereich, überzeugt“, sagt Heike Leder, PR Director L’Oréal Paris, „das Team von komm.passion wird uns vor allem im operativen Tagesgeschäft tatkräftig unterstützen.“ Carina Schüßler, Director komm.passion, ergänzt: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit und haben den Anspruch, die Sichtbarkeit von L’Oréal Paris in Deutschland noch weiter zu erhöhen.“ Im Fokus stehen die klassische PR und Medienarbeit rund um die umfangreiche Produktpalette von L’Oréal Paris sowie die prominenten nationalen und internationalen Botschafter der Marke wie Iris Berben (Foto r., © Getty Images for L‘Oréal Paris), Heike Makatsch (l.), Julianne Moore oder Lewis Hamilton. Weiterhin betreut komm.passion die Haarpflegemarke Dessange Professional Hair Luxury, die im Herbst in Deutschland gelauncht wird.

Agenturen

MHP und Dukas Linden gehen Partnerschaft ein – Büro in Frankfurt am Main

MHP website TUBE MAP wideDukas Linden PRMHP und Dukas Linden gehen Partnerschaft ein – Büro in Frankfurt am MainMHP Communications (MHP), eine strategische Kommunikationsberatung mit Sitz in Groβbritannien und Niederlassungen in Deutschland und Asien, und Dukas Linden Public Relations (DLPR), eine New Yorker Kommunikationsagentur, sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Kunden in den Bereichen Financial- und Professional Services ein globales Dienstleistungsangebot bieten zu können. Daher kündigt MHP die Eröffnung einer deutschen Niederlassung in Frankfurt am Main an, um sowohl von dort bestehende Kunden zu unterstützen, als auch das Deutschlandgeschäft weiter auszubauen. Die Niederlassung in Frankfurt wird von Christian Pickel geleitet. Pickel ist Direktor in MHP’s Finanzkommunikationssparte.

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Unternehmen

Energieversorger NEW entwickelt Mitarbeiter-App samt Infotainment

Kuss Stefanie Achtnich Christina Komchef Schameitat Laura NEW AGDie interne Kommunikation modernisieren, Mitarbeiter verschiedener Standorte näher zusammenbringen und ein Tool für Mitarbeiter ohne PC-Arbeitsplatz schaffen - diese drei Ziele setzte sich der Energieversorger NEW AG mit Hauptsitz im niederrheinischen Mönchengladbach für die Entwicklung seiner Mitarbeiter-App „M’app“. Seit wenigen Wochen wird der neue Kommunikationskanal nun von vielen der rund 2.000 Mitarbeiter des Unternehmens genutzt. „Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen haben wir uns entschieden, die App komplett inhouse zu entwickeln, anstatt ein Whitelabel- oder Baukastenprodukt zu kaufen“, sagt Christina Achtnich (Foto M.; © NEW AG), Pressesprecherin und Leiterin der Abteilung Kommunikation des Energieversorgers mit rund 390.000 Kunden im Strom- und rund 160.000 Kunden im Gasgeschäft.

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Organisationen

Neuer Präsident im Köln-Bonner Marketing-Club

Geissler Holger Praes Marketing Club Kln BonnDer Marketing Club Köln-Bonn e.V. hat einen neuen Vorstand. Bei der Mitgliederversammlung Mitte Juli wurde Holger Geißler (Foto, © Michael Helmkamp) , Head of Research und Sprecher von YouGov Deutschland, zum neuen Präsidenten des Clubs gewählt. Er wurde Nachfolger von Wolfgang Marquardt, der als früherer Leiter Werbung und Marketing der Talanx Deutschland AG, die Geschicke des Clubs zwei Jahre lang geleitet hatte. Neuer Geschäftsführer wurde Daniel Doege, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Digitalagentur Webmatch GmbH. Er löst Harald Schein (Schein & Sein GmbH) ab, der die Position seit 2010 innehatte. Für das Ressort Programm zeichnet Holger Geißler auch weiterhin verantwortlich, Henning Fretzdorff (MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH) bleibt Schatzmeister. Das Ressort Kommunikation wird weiterhin von Margit Schmitt (PR & Text Bureau) betreut. Das neue Ressort Digital übernimmt Ken Kasischke, Questback GmbH. Jürgen Linnenbürger wurde in seiner Funktion als Vorstand Mitglieder & Interessenten bestätigt. Kooptiert in den Vorstand wurde Juniorensprecher Sebastian Deeg (Deeg exhibition & more GmbH).

Behörden

Neue Kommunikationsstrategie für die Schweiz: „Die Stärken stärken“

Schweiz Grafik Gutes aus TraditionDer Schweizer Bundesrat stellt die Kommunikation für die Eidgenossen in den Jahren 2016 bis 2019 unter das Motto: „Die Stärken stärken“. So soll die Landeskommunikation für die Schweiz in den nächsten Jahren geprägt werden. Ziel ist es, die positive und differenzierte Wahrnehmung der Schweiz im Ausland zu fördern und so dazu beizutragen, dass die Schweiz ihre Interessen auf internationaler Ebene wahren kann. Ein positives Image im Ausland sei kein Selbstzweck, sondern ein wichtiges Instrument im internationalen Standortwettbewerb, das den außenpolitischen Handlungsspielraum, Investitionen, den wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Austausch und den Tourismus beeinflusse, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Bundesreat verabschiedete die neue Strategie am 6. Juli. Für die Umsetzung der Strategie Landeskommunikation 2016 bis 2019 ist die Abteilung Präsenz Schweiz im Generalsekretariat des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in Bern zuständig.

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Branche

Energiewende: Wissenschaftler für mehr Bürgerbeteiligung

Energiewende spielerisch IOEWDie Energiewende ist ein Großprojekt mit vielen Baustellen. Sie wird nur gelingen, wenn sie von vielen Menschen mitgetragen und unterstützt wird. Aber wie können Bürgerinnen und Bürger dafür interessiert werden? Zwei Forschungsprojekte stellten letzte Woche in Berlin vor, wie Beteiligung und Kommunikation für diese Zukunftsaufgabe so gestaltet werden kann, dass sie die Menschen mitnimmt und Spaß macht. Akteure der Energiewende erhalten aus den Projekten neue Ideen, wie sie sensibilisieren und Partizipation organisieren können: von unterschiedlichen Serious-Game-Formaten, über ein Ausstellungskonzept für jüngere Zielgruppen bis hin zu einem Methodenbaukasten für die nachhaltige Gestaltung von Innovationsprozessen.
Das Foto (© Gordon Welters / IÖW) zeigt, dass eine Beteiligung an der Energiewende auch spielerisch möglich ist.

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Medien

Forum Media Group übernimmt niederländischen Zeitschriftenverlag BCM

Forum Media Group LogoDas Medienunternehmen Forum Media Group (FMG) mit Sitz in Merching (Bayern) übernimmt rückwirkend zum 1. Januar 2016 Anteile am niederländischen Zeitschriften-Verlag BCM – einem der Herausgeber von Special Interest-Magazinen. Das Geschäft in den Niederlanden wird in der bestehenden Form fortgeführt, der bisherige BCM-Geschäftsführer Eric Bruger bleibt an Bord. Bei der 1975 gegründeten BCM-Gruppe handelt es sich um ein familiengeführtes Medienunternehmen mit Sitz in Eindhoven (NL). 2015 erwirtschaftete der Verlag einen Jahresumsatz von mehr als acht Millionen Euro. BCM wird innerhalb der Forum Media-Gruppe als eigenständiges Unternehmen weitergeführt. Der Themenschwerpunkt des BCM-Zeitschriften-Portfolios liegt in den Bereichen Outdoor / Hobby, Tiere und Musik.

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CSR + Reputation

Studie: Soziales Engagement zahlt sich für Unternehmen aus

Infografik CSR Monitor 2016Kaufen auch Sie lieber Produkte von Unternehmen, die soziales Engagement für Umwelt und Gesellschaft nicht nur versprechen, sondern vorleben? Einer aktuellen repräsentativen Umfrage zufolge ändern die Deutschen bewusst ihr Konsumverhalten, um verantwortungsvolles Handeln von Unternehmen zu würdigen. Das Hamburger Marktforschungsinstitut Dr. Grieger & Cie. hat im April 2016 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.017 Verbraucher zwischen 18 und 69 Jahren zu verantwortungsvollem Unternehmertum und Corporate Social Responsibility (CSR) online befragt. Dabei wurden unterschiedliche Aspekte wie Erwartungen von Verbrauchern an CSR-Aktivitäten von Unternehmen sowie die Auswirkungen solcher Maßnahmen auf das Kaufverhalten untersucht. Die Studie identifiziert unterschiedliche Konsumententypen, denen Unternehmen mit einem passenden CSR-Portfolio begegnen müssen, um Glaubwürdigkeit und Unternehmenserfolg beeinflussen zu können. Die Grafik von Dr. Grieger & Cie. zeigt, dass 76 Prozent der Studienteilnehmer bereit sind, für ein identisches Produkt einen höheren Preis zu zahlen, sofern es von einem sozial engagierten Unternehmen hergestellt wurde.

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Social Media

Social Journalism-Studie: So nutzen deutsche Meinungsmacher soziale Medien

Cision Social Journalism Studie 2016 CoverDeutsche Journalisten nutzen soziale Medien zunehmend zu beruflichen Zwecken. Allerdings ändert das nichts daran, welche Quellen für sie am wichtigsten sind. Das sind nur zwei von insgesamt neun zentralen Ergebnissen der Social Journalism-Studie 2016. Die Studie erscheint bereits im fünften Jahr in Folge und wird vom PR-Software-Anbieter Cision Germany GmbH, Frankfurt am Main, gemeinsam mit der britischen Canterbury Christ Church University durchgeführt. Darin wird untersucht, wie Journalisten in unterschiedlichen Ländern soziale Medien beruflich nutzen und bewerten. In diesem Jahr wurden Befragungen in neun Ländern Europas und Nordamerikas durchgeführt. Die Studie stellt unter anderem fest, dass 79 Prozent aller deutschen Journalisten täglich soziale Medien für ihre Arbeit nutzen. Die Meinungen zu Social Media sind zudem unter deutschen Journalisten weniger gespalten als vor vier Jahren.

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Autoren-Beiträge

Neugeschäft: „Manche Agenturen neigen zur Überheblichkeit“

Schillinger Joerg KomChef Dr OetkerWie Agenturen es auch angehen, neue Kunden zu akquirieren, Selbstdarstellungen zu versenden scheint kein probates Mittel zu sein. Bei meinen Recherchen was PR-Agenturen beim New Business besser machen können, habe ich mit Jörg Schillinger gesprochen, der bei Dr. Oetker in Bielefeld die Unternehmenskommunikation leitet. Ihm fällt auf, dass die meisten Dienstleiter dazu neigen zum allergrößten Teil Selbstdarstellungen zu schicken. Schillinger: „Der Anteil dieser Post liegt bei 80 bis 90 Prozent. Mit solchen Mailings wird man aber bei uns kaum Erfolg haben.“ Eine solche Aussage wird verständlich, wenn man weiß, dass bei Dr. Oetker vieles inhouse gelöst wird. Man wechselt Agenturen auch nicht schnell, sondern strebt eine langfristige Zusammenarbeit an. Schon deswegen ist die Anzahl der potenziell möglichen Aufträge, die an neue Agenturen vergeben werden können, gering.

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Rezensionen

Rezension: Der Kunde hat ein Problem? Lösen wir es!

Value Selling BuchcoverValue Selling: Der Begriff wird an verschiedenen Stellen verschieden interpretiert und eingesetzt. In der wörtlichen Übersetzung erscheint er auch doppelt-gemoppelt, denn schließlich sollte nichts wirklich „Wert-freies“ verkauft werden. Wer keinen Wert sieht, wird auch nicht zahlen. Christian Belz, Holger Dannenberg, Marcus Redemann und Michael Weibel setzen sich in ihrem aktuellen Buch „Value Selling“ für die Nutzung eben dieses Ansatzes zu Effektivitäts- und Effizienzzwecken im Vertrieb ein. Dazu stellen Sie folgende Grundfragen:

  • In welcher Richtung soll sich der persönliche Verkauf konkret verbessern?
  • Welche Vorteile sind wichtig, um attraktive Kunden zu gewinnen und zu halten?
  • Wie wird die Interaktion mit Kunden durch Value Selling neu gestaltet?
  • Wie gelingt es, Value Selling im Unternehmen umzusetzen und welche Hürden spielen dabei intern und bei den Kunden eine Rolle?

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Termine

#allesdigital - Jahrestagung des Bundesverbands Hochschulkommunikation

Bundesverb Hochschulkom LogoVom 14. bis zum 16. September findet in Göttingen die Jahrestagung des Bundesverbands Hochschulkommunikation statt. Rund 400 Hochschulkommunikatoren werden zu einem intensiven Erfahrungsaustausch erwartet. Unter der Überschrift #allesdigital wartet ein prall gefülltes Programm auf die Teilnehmer: In der Vortagung, die bereits am 13. September beginnt, geht es um die Frage, wie und wo die Hochschulen Interessenten erreichen. Ab dem 14. September werden dann zahlreiche Workshops angeboten. Der Eröffnungsvortrag von Stefanie Schneider, Landessenderdirektorin Baden-Württemberg beim SWR Südwestrundfunk, beschäftigt sich mit der digitalen Herausforderung für Medienhäuser und dem Einfluss auf die Hochschulkommunikation. Am 15. September schließt sich die Mitgliederversammlung des Bundesverbands an. Am Abend beginnt dann um 19:30 Uhr die „Lange Nacht der Hochschulkommunikation“. Die Tagung endet am 16. September mit dem Abschlussplenum. Der Bundesverband ist der Zusammenschluss der Kommunikationsverantwortlichen an Hochschulen in Deutschland und hat zurzeit rund 700 Mitglieder. Nähere Informationen zum Programm der Jahrestagung finden sich auf der Website.

Bildung

depak bietet einjähriges „Studium Kommunikationsmanagement“ an

Depak LogoDie Deutsche Presseakademie (depak) in Berlin bietet ab dem 12. September 2016 das einjährige „Studium Kommunikationsmanagement“ (KMS) an. Es bietet eine Grundlagenausbildung für alle, die professionelle Kommunikationsarbeit erlernen und vertiefen möchten. In zwei intensiven Präsenzphasen in Berlin und vier Webinaren besprechen und vertiefen die Teilnehmer zentrale Kenntnisse in gemeinsamen Übungen. Im Vordergrund des Studiums stehen komplexe Kommunikationskonzepte, tragfähige Social Media-Strategien, Change- und Krisenkommunikation, aber auch klassische Medienarbeit und die Beziehungen zu Influencern. Hinzu kommen Strategien des Kommunikationsmanagements und Content Marketings. Umfangreiches Lehrmaterial ergänzt das gemeinsame Lernen. Audio- und Video-Trainings stehen ebenso wie zahlreiche Studienbriefe online zum Abruf.

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Studien

Studie: Wie sich Marketing-Entscheider heute informieren

Hermsen Markus Gf Hotwire PRFast drei Viertel der Marketing-Entscheider (74 %) halten traditionelle Medien für genauso wichtig wie soziale Medien für die Informationsbeschaffung. Erstere müssen ihren Schwerpunkt aber künftig mehr ins Digitale verlagern. Denn Online-Medien haben inzwischen einen deutlich höheren Einfluss auf Kaufentscheidungen als Print (58 % vs. 32 %). Das sind Ergebnisse einer Umfrage unter 500 internationalen Marketing-Entscheidern, die die auf Innovationsthemen spezialisierte Kommunikationsberatung Hotwire PR in Zusammenarbeit mit Vanson Bourne durchgeführt hat. In der Studie haben die Berater zudem untersucht, welche Kanäle und Inhalte Marketing-Entscheider entlang der Customer Journey als besonders wertvoll einstufen. „Lead Digital“ und „iBusiness“ liegen hier im klassischen Fachmedienbereich an der Spitze, „Handelsblatt“ und „Capital“ bei den Wirtschaftstiteln und Facebook, Twitter sowie das Business-Netzwerk LinkedIn und die Plattform Google+ im Social Web.

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Lesehinweise

Lesehinweis: Klaus Eck zur Studie der Otto Brenner Stiftung über „Unternehmensjournalismus“

Eck Klaus d.tales kleinerAm 9. Juni berichteten wir über eine Studie der Otto Brenner Stiftung, die sich kritisch mit den Folgen des „Unternehmensjournalismus“ oder auch des „Marketings mit journalistischen Mitteln“ beschäftigt. Der Würzburger Kommunikationsprofessor Lutz Frühbrodt kritisierte, die medialen Produkte der Unternehmen beeinflussten die öffentliche Meinung und gefährdeten den unabhängigen Journalismus. Jetzt setzte sich der Content-Marketing-Experte Klaus Eck (Foto) in seiner „Content ChECK“-Kolumne in der „w&v“ kritisch mit den Ergebnissen der Studie auseinander. Er verweist darauf, dass Content Marketing eine völlig andere Aufgabe habe als klassischer Journalismus, auch wenn mit journalistischen Methoden gearbeitet werde. Für Eck ist wichtig, dass Unternehmen mit ihren Inhalten transparent aufträten und die Verantwortung für das Content Marketing übernähmen. Eck: „Niemand sollte den Anschein erzeugen, unabhängigen Journalismus zu betreiben.“ Lesen Sie die Replik von Eck in voller Länge auf „w&v.de“.

Preise und Awards

„Wirtschaftsjournalist“ und „PR Report“ küren Wirtschaftsredaktionen des Jahres

Thomson Reuters LogoDie Nachrichtenagentur Thomson Reuters wurde zur besten Wirtschaftsredaktion im deutschsprachigen Raum gewählt. Der „Wirtschaftsjournlist“ und der „PR Report“, beide Fachmedien erscheinen im Medienfachverlag Oberauer, hatten im Juni die Meinung von 145 PR-Professionals eingeholt, die die Leistung von rund 50 Wirtschaftsredaktionen bewerten sollten. Thomson Reuters bekam insgesamt 53 Mal die Note sehr gut verliehen und kam damit auf eine Gesamtbewertung nach Schulnoten von 1,73. Die „Börsen-Zeitung“ sicherte sich mit einer Note von 1,75 den 2. Platz. Als beste Redaktion einer Tageszeitung kam der Vorjahressieger „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ mit 1,77 in diesem Jahr auf Rang 3. Auch Platz 4 geht nach Frankfurt - die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ erhält die Schulnote 1,90. Das „Handelsblatt“ schafft es wie im Vorjahr erneut nicht unter die Top 10, sondern landete nur auf Platz 13.

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STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter Juli 2016

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (ca. 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im Juni 2016 wurden 4.044 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 18.658 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

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GPRA im Dialog

Burson Marsteller CEO Alexander Fink: Große internationale Unterschiede in der PR-Arbeit

Fink Alexander CEO BursonM Karner RuthFür die Gesellschaft PR-Agenturen (GPRA) sind Nachwuchsförderung und die gezielte Verbesserung des Images von Kommunikationsagenturen gegenüber Studierenden wichtige Ziele der Verbandsarbeit. Mehrfach hat der Verband betont, dass Agenturen ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern und künftig stärker im Sinne eines Employer Brandings am Markt agieren wollen. Eine konkrete Maßnahme setzt die GPRA in 2016 in Kooperation mit dem „PR-Journal“ um. Monatlich stellt sich ein Agenturchef der GPRA den Fragen von Studierenden, die sich in den Initiativen in Hannover (PRSH), Leipzig (LPRS), Mainz (kommoguntia) und Münster (campus relations) engagieren. Die haben damit die Gelegenheit, alle Fragen über das Agenturgeschäft zu stellen, die sie für relevant halten. In der siebten Folge stellte sich Alexander Fink (Foto r.), CEO von Burson Marsteller Germany in Frankfurt am Main, den Fragen von Ruth Karner (l.), Studentin des Masterstudiengangs Unternehmenskommunikation in Mainz und bei kommoguntia engagiert.

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Internes - aus der Redaktion

PR-Journal: 25.328 Besucher im Juni 2016; 37 neue Jobangebote; 25,5% nutzen Mobilgeräte

Unsere diversen Statistiken bilanzieren für das "PR-Journal" im Juni 2016 insgesamt 25.328 Besucher lt. Zählung der IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin. Somit errechnet sich insgesamt ein Tagesdurchschnitt von 844 Visits. Jede/r Besucher/in schaute sich 2,2 Seiten an - daraus errechnen sich 55.398 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet. Ergänzend wurde durch GoogleAnalytics im Juni festgestellt: 70,1 Prozent waren neue Besucher; die durchschnittliche Verweildauer betrug 02:52 Minuten; 54,2 Prozent der Besucher sind männlich, 45,8 Prozent weiblich; 61 Prozent sind bis 34 Jahre alt. 25,5 Prozent der Besucher rufen die PRJ-Seiten über mobile Geräte (Smartphones und Tablets) auf.

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