Branche
Branche compact (17) (27.+28.KW-2012)
- Details
- Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. Juli 2012 18:03
- Veröffentlicht am Dienstag, 03. Juli 2012 13:58
01: Hervorragende Pressearbeit prämierte der Bundesverband deutscher Pressesprecher als berufsständische Vereinigung bislang mit dem "Goldenen Apfel". Künftig spricht der Name für sich selbst. Ausgezeichnet wird die "Pressestelle des Jahres" in den Kategorien Politik/Verwaltung, Verbände/NGO und Unternehmen. Prämiert wird hervorragende Pressearbeit, die sich durch gute Analyse, Konzeption und Realisierung auszeichnet und durch entsprechendes Monitoring und Evaluation begleitet ist. Die Jury aus Pressesprechern, Journalisten und Wissenschaftlern entscheidet auf dem Kommunikationskongress, welche Pressestellen am Abend im Rahmen der Gala Speakersnight die Auszeichnung "Pressestelle des Jahres" erhalten. → bdp-net.de
02: Die Kölner PR- und Werbeagentur Ziegs Kuchel Müller Communication Service firmiert seit dem 01. Juli unter Ziegs plus Müller die Marketingagentur. Grund dafür ist der Ausstieg des Agentur-Mitinhabers Matthias Kuchel (41). Nach dessen Ausscheiden auf eigenen Wunsch führen die beiden weiteren Inhaber Olaf Ziegs (39) und Tobias Müller (39) die Agentur unter dem neuem Namen weiter. Hauptsitz bleibt Köln. → zplusm.de
03: Zone Media und Grayling, beide in Wien (AT), machen mit der neuen mobilen Bilderkennungs-App petite madeleine Print-Publikationen multimedial. Die für Apple iOS und Android verfügbare mobile App erweitert gedruckte Inhalte in Geschäftsberichten, Nachhaltigkeitsberichten, Magazinen oder Info-Foldern intelligent mit Videos, Interviews oder Bildgalerien im mobilen WWW. Über einen Kameraknips gelangen Leser zu Inhalten, die ihnen das räumlich, inhaltlich und sensorisch begrenzte Druckmedium nicht bieten könnte. Unternehmen und Institutionen ermöglicht petite madeleine damit einen höheren Impact und die Ansprache auch neuer Zielgruppen. → grayling.com
04: Der "Best PRactice Award 2012" des Public Relations Verbandes Austria (PRVA) wurde in Wien (AT) vergeben. Im Ringturm der Vienna Insurance Group gratulierten Sigrid Krupica, PRVA-Vizepräsidentin, Sebastian Loudon, Chefredakteur des "Horizont" und Juryvorsitzender Wolfgang Fingernagel dem Sieger sowie den weiteren Preisträgern. bauMax gewann gemeinsam mit der Agentur PROsCOM den ersten Preis beim XVIII. Best PRactice Award des Public Relations Verbandes Austria (PRVA). → prva.at
05: Die Formel für Healthcare Social Media heißt fortan VIRA, sagt Aleksander Stojanovic, Geschäftsführer von Publicis Healthware International. Die Agentur für Digitales Healthcare Marketing stellt in diesen Tagen erstmals ihren eigens entwickelten Healthcare Index für Visibility, Interaction, Relevance and Awareness (VIRA) der Öffentlichkeit vor. Der Index ist in Kooperation mit der Fachzeitschrift Healthcare Marketing entstanden. VIRA misst die Social Media Aktivitäten und Präsenzen der wichtigsten Unternehmen und Akteure der Gesundheitsbranche im deutschsprachigen Raum. Pharmahersteller finden genauso Eingang in das Ranking wie Medizintechnikunternehmen und Kliniken. → publicis-healthware.de
06: Wer professionell Public Relations betreibt, trägt die Verantwortung für den Ruf vieler Unternehmen. Doch immer öfter findet eine Vermischung von PR und Journalismus statt. Darunter leidet vor allem eines, die Glaubwürdigkeit der Medien. Laut Leitlinie fünf des Medienkodex von "Netzwerk Recherche" dürfen Journalisten keine PR machen. Dieser Anspruch geht jedoch an der Lebenswirklichkeit vieler Medienschaffender vorbei. Journalisten nehmen sich zunehmend den Aufgaben der PR-Schaffenden an und akzeptieren somit die geringen Honorare für Journalisten. →
medien-mittweida.de
07: Burson-Marsteller stärkt seine Präsenz in Europa durch weitere strategische Investitionen. In Frankreich übernimmt die internationale Agentur für Public Relations und Public Affairs die Mehrheit an der französischen PR-Agentur i&e mit Sitz in Paris (FR). i&e hat mehr als 50 Jahre Erfahrung in den Bereichen Reputationsmanagement, Brand Marketing und Change Management. Mit rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die nun unter "Burson-Marsteller i&e" firmierende französische Tochter der größte Standort von Burson-Marsteller in der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA). → burson-marsteller.de
08: "Informations-Gau" im Kanzleramt? In der CDU steigt der Unmut über Regierungssprecher Steffen Seibert. Der fällt kaum auf, was einerseits gewollt, andererseits gefährlich ist. Denn Seiberts Schwäche schadet der Kanzlerin. In der Unionsfraktion braut sich etwas zusammen. Und nicht nur dort. Nicht gegen Angela Merkel, die Bundeskanzlerin, das würde die Union niemals machen, oder halt: noch nicht, weil die Abgeordneten ja ihre Mandate behalten wollen. Am Ende vielleicht auch ein Ruhegehalt, wenn es nicht mehr für den Wiedereinzug ins Parlament gereicht haben sollte. Nein, gegen den, der sie "verkaufen", sprich: erklären soll, den Regierungssprecher. → tagesspiegel.de Im FAZ-Gespräch: Steffen Seibert → faz.net
09: Inzwischen ist der Sportjournalismus auf dem Weg, vieles von der Freiheit zu verlieren. An die Stars der Branche ist nur noch schwer heranzukommen. Darüber hinaus wachen PR-Agenten und Presseabteilungen oft über jedes Wort. An die Öffentlichkeit sollen am besten nur Aussagen gelangen, die nicht stören: Nicht den Betriebsfrieden und schon gar nicht das Hochglanzbild von heroischen Leistungen und großen Gefühlen, das der Sport so gern nach außen präsentiert. Und das sich für ihn finanziell auszahlt, sei es durch Werbeeinnahmen oder den Verkauf von Übertragungslizenzen. Die Liste der Kontrollmechanismen, die zusehends länger wird, lässt sich zusammenfassen unter den Punkten Zugangskontrolle, Kommunikation in Kanälen, Zitatkontrolle, Kommunikationsregeln und Agenda Setting durch die Akteure. → vocer.org
10: Die Nachrichtenagentur dpa darf sich weiter als "Marktführer" bezeichnen. Genauer gesagt, als Marktführer für "multimediale Inhalte". Gegen diese Formulierung hatte der Konkurrent dapd im Februar Klage beim Landgericht Köln eingelegt. Anfang der Woche hat das Gericht die Unterlassungsklage abgewiesen. Das Gericht bestätigte gegenüber "Meedia" die Abweisung der Klage. "Marktführer" ist die dpa gemessem am erzielten Umsatz unstrittig. Ob sie auch bei "multimedialen Inhalten" vor der Konkurrenz liegt, zweifelte die dapd an. Denn die zweite deutsche Vollagentur auf dem deutschen Markt verweist darauf, dass sie ihren Kunden mehr Fotos und Videos anbiete. → meedia.de
11: Er ist der beste Klinkenputzer der Republik. Für die Autobauer hat der VDA-Präsident (Matthias Wissmann) eine günstige CO2-Regelung in Brüssel durchgeboxt. Da ist so manche Branche neidisch. (...) Der Jurist weiß genau, was er wem erzählen muss. In Berlin gilt er als erfolgreichster Lobbyist der deutschen Wirtschaft. Sein Talent und seine politischen Kontakte setzt der ehemalige CDU-Politiker seit 2007 für die deutsche Autoindustrie ein. Im März vor fünf Jahren wurde er einstimmig zum neuen Präsidenten des Verbands gewählt. Seine Wiederwahl Ende des Jahres gilt als sicher. Sein Vorgänger Bernd Gottschalk dagegen war gescheitert. Vorstände mehrerer Autobauer hatten ihm vorgehalten, in der sich verschärfenden Klimadebatte die Interessen der Hersteller nicht genug vertreten zu haben. → ftd.de
12: Ein Video erklärt, wie Unternehmen mit Online-Pressemitteilungen neue Kunden gewinnen können. Mit der Veröffentlichung von Pressemitteilungen über Presseportale können Unternehmen ihre Reichweite im Internet vergrößern und neue Kunden gewinnen. Das neue Video von PR-Gateway in Grevenbroich erklärt, welche Rolle Presseportale und Suchmaschinen bei der Veröffentlichung der Meldungen spielen und wie Unternehmen Kunden mit Pressemitteilungen direkt erreichen können. Allein in Deutschland stehen über 200 Portale für die Veröffentlichung von PR-Texten zur Verfügung. → pr-gateway.de
13: Hering Schuppener Consulting in Frankfurt am Main ist es erneut gelungen, den ersten Platz im M&A-Ranking des Informationsdienstleisters mergermarket erfolgreich zu verteidigen. Insgesamt betreute die Strategieberatung für Kommunikation im ersten Halbjahr 15 Fusionen und Übernahmen mit Beteiligung deutscher Unternehmen. Der Gesamtwert der Transaktionen lag bei 17,3 Milliarden Euro (rund 22,3 Milliarden US-Dollar). Mit diesem Ergebnis setzt Hering Schuppener seine Marktführerschaft nach acht Jahren in Folge an der Spitze des mergermarket M&A-Rankings konsequent fort. Seit 2004 begleitete Hering Schuppener Consulting insgesamt 242 Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von 215,7 Milliarden Euro (rund 289,1 Milliarden US-Dollar). → heringschuppener.com
14: Die Nürnberger Kommunikationsagentur Flutlicht ist seit Anfang Juli 2012 mit einer Niederlassung in München vertreten. Unter einem Dach mit der Agentur für neue Medien, schalk&friends (www.schalk-and-friends.de), ist der PR-Spezialist für Unternehmen der Branchen Informationstechnologie, Telekommunikation und Consumer Electronics (CE) nun auch in der Lindwurmstraße 124 ansässig. Gründe für den zweiten Flutlicht-Standort sind in erster Linie positive Impulse für das Recruiting sowie eine engere Zusammenarbeit mit schalk&friends im Bereich Online- und Social Media Marketing. → flutlicht.biz
15: Bei einer bundesweiten Razzia im Rahmen der Ermittlungen gegen Ex-Baden-Württemberg-Ministerpräsident Stefan Mappus wurde auch das Düsseldorfer Büro der Agentur Hering Schuppener durchsucht. (...) Am Vormittag klingelten sechs Fahnder ohne Voranmeldung auch am Büro der Düsseldorfer Kommunikationsberatung Hering Schuppener und stellten Papiere sowie Computerdateien sicher. Parallel wurde die Schuppener-Dependance in Frankfurt durchsucht. Wie Agentur-Chef Ralf Hering der "Rheinischen Post" sagte, hatte seine Firma von Morgan Stanley den Auftrag erhalten, das Land bei der Kommunikation des Deals zu beraten. Die Mitarbeiter von Hering Schuppener gehören laut Staatsanwaltschaft nicht zum Kreis der Beschuldigten. → rp-online.de
16: Der Österreichische Ethik-Rat für Public Relations, das Organ der freiwilligen Selbstkontrolle der heimischen PR-Branche, will Verstöße gegen das kürzlich in Kraft getretene Medientransparenzgesetz öffentlich machen. Anlass dafür ist die Affäre rund um ein strittiges Inserat der Tiroler Wasserkraft AG (TIWAG) mit dem Foto des Landeshauptmanns von Tirol. Der Rat wird sowohl den nun bekannt gewordenen Fall, als auch alle künftigen Fälle sorgfältig prüfen und - falls Verstöße festgestellt werden - eine öffentliche Mahnung oder Rüge aussprechen. → prethikrat.at
17: 37 Millionen Euro: Diese gigantische Summe soll die Bundesregierung in den letzten sechs Jahren für die Bewerbung etwa ihrer Anleihen gezahlt haben. Dabei wird sie die Papiere zukünftig gar nicht mehr selbst vertreiben. Für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit der Finanzagentur, die unter anderem Bundesschatzbriefe und die Tagesanleihe des Bundes ausgibt, hat der Staat seit 2006 über 37 Millionen Euro ausgegeben. (...) Demnach wurden die Millionen unter anderem für Fernseh-, Print- und Online-Werbung sowie Messe- und Internet-Auftritt der Finanzagentur ausgegeben. → focus.de
Personalien
Schade wird Chef von Bayer 04 Leverkusen
Michael Schade (60), derzeit noch Leiter der weltweiten Konzern-Kommunikation der Bayer AG in Leverkusen und seit März 2007 Mitglied des Gesellschafterausschusses, wird neuer Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen. Schade wird zum 1. Juli 2013 vom Mutterkonzern zur Fußball-Tochter wechseln und zum 1. Oktober die Nachfolge von Wolfgang Holzhäuser (63) antreten, der sich in den Ruhestand verabschiedet. Holzhäuser ist seit 2004 Geschäftsführer der Bayer 04 Fußball GmbH. Schade arbeitet bereits seit mehr als 30 Jahren für die Bayer AG.
- Jürgen Herres neuer Leiter „Change and Issues Management“ bei ergo
- Bild: Schrotthofer neuer Kommunikationschef am Berliner Flughafen BER / Aufsichtsrat verweigert Zustimmung
- SAP: Marketing und Kommunikation zusammengelegt – US-Amerikanerin Clarke neue Kommunikationschefin
- Rückzug vor dem Antritt bei der ABDA
- Schädler wechselt von der SAP zur Lufthansa
- Stangenberg neuer Kommunikationschef bei United Internet
- Ergo Kommunikation baut Standort München aus
- Personalien compact - Unternehmen (7) (20. KW-2013)
- Personalien compact - Agenturen (7) (20. KW-2013)
- Personalien compact - Sonstige (4) (20. KW-2013)
- Personalien compact - Unternehmen (3) (19. KW-2013)
- Personalien compact - Agenturen (10) (19. KW-2013)
- Personalien compact - Sonstige (9) (19. KW-2013)
Etats
Familienministerium entscheidet sich für „neues handeln“ und „where is the beef“
Die Agentur „neues handeln“ mit Sitz in Köln und Berlin ist in Kooperation mit ihrem Partner für Werbung, der Agentur „where ist the beef“ aus Hamburg, neue Rahmenvertragsagentur des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Das Ministerium setzt während der nächsten drei Jahre auf die auf politische Kommunikation spezialisierte Agentur. Sie wird ab sofort für alle Bereiche der Öffentlichkeitsarbeit des Hauses zuständig sein. „neues handeln“ konnte sich in einem europaweiten, mehrstufigen Pitch durchsetzen. Die Agentur kooperiert im Bereich Kreation/Werbung mit Henk Slagman und seinem Team von „where is the beef“. Gemeinsam haben die beiden Agenturen bereits die erfolgreiche Einführungskampagne zum Bundesfreiwilligendienst für das Familienministerium umgesetzt.
Branche
Neuer Name für Kerstin Molthans Agentur in Hamburg
Die Hamburger Agentur „Molthan van Loon Consulting Sparring Strategies“ heißt jetzt „Mothan Advisors GmbH“. Gründerin und Inhaberin Kerstin M. Molthan unterstreicht nach der Trennung von Dietrich Schulze von Loon somit auch bei der Namensgebung den Neuanfang. Bereits Anfang 2012 machten Kerstin Molthan und Dietrich Schulze van Loon offiziell ihre Trennung bekannt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sie gemeinsam die Agentur Molthan van Loon geführt hatten. Schulze van Loon hatte sich bereits Ende 2012 dem Orca-Netzwerk angeschlossen und betreibt seither die Agentur unter dem Namen Orca van Loon.
- Schweizer PR-Branche verzeichnet in 2012 leichten Rückgang der Honorarerträge
- Bürger beteiligen: Ingenieurunternehmen für Großprojekte geht strategische Partnerschaft mit Kommunikationsberatung ein
- komm.passion-Dossier 7: EU Lobbying beginnt zu Hause - Viele Wege nach Brüssel führen über Berlin
- FleishmanHillard mit neuem Markenauftritt
- Grey holt Markenzeichen als Partner für PR an Bord
- Branche compact (2) (20. KW-2013)
- Branche compact (6) (19. KW-2013)
Medien
Verlagsgruppe Handelsblatt kauft das Onlineportal „Meedia“
Die Düsseldorfer Verlagsgruppe Handelsblatt hat den Medienbranchendienst „Meedia“ von dessen Gründer und Herausgeber Dirk Manthey sowie dem ehemaligen Chefredakteur Georg Altrogge, der mit einem Minderheitsanteil beteiligt ist, zu 100 Prozent übernommen. Sitz des Onlineportals bleibt weiterhin Hamburg. Der Kaufvertrag wurde rückwirkend zum 1. April 2013 geschlossen. „Meedia“ (www.meedia.de) ist eine umfassende Informationsquelle für alle, die sich für die Medienbranche interessieren. Neben aktuellen News aus den Bereichen Internet, TV, Print, Musik & Radio und Werbung, gibt es täglich neue, aktuelle Medien-Videos und es werden die neuesten Internet-Sites vorgestellt. Hinzu kommen Blogs, Bildergalerien sowie innovative Tools wie den Medien-Analyzer. Im März erzielte „Meedia“ mehr als 1,6 Millionen Visits und 3,4 Millionen Page Impressions.
Social Media
Ein Tag im Internet – und in den sozialen Netzwerken
Alle Nutzer zusammen verbringen 20.000 Jahre im weltgrößten sozialen Netzwerk Facebook – und zwar täglich. Die spannendsten Daten rund um die globale Internet-Nutzung in einer Infografik. Fast 2,5 Milliarden Menschen rund um den Globus nutzen inzwischen das Internet – und 70 Prozent davon täglich. Das ist fast eine Versechsfachung gegenüber 2000. Mehr als ein Drittel der gesamten Erdbevölkerung (37,5 Prozent) gehen mittlerweile regelmäßig online.
Diese und weitere Fakten rund um das Internet hat der in Houston/Texas ansässige Web-Hosting-Anbieter HostGator in einer Infografik zusammengetragen. Weitere interessante Fakten: Jeden Tag gehen fast 140.000 neue Webseiten live; 144 Milliarden E-Mails – fast 70 Prozent davon Spam – werden versendet.
Pro Tag mehr als drei Stunden in sozialen Netzwerken.
Den Artikel von Michael Kroker am 14. Mai in seinem Blog "Kroker's Look @ it" in der "WirtschaftsWoche" hier online weiterlesen.
- Woran erkennt man guten Web-Content?
- Warum Social Media nicht gleich PR ist - Was traditionelle Öffentlichkeitsarbeiter über das Social Web wissen sollten
- BVDW-Ranking: Die zehn größten Social-Media-Agenturen
- Benefiz Blogger: Blogger Relations für den guten Zweck
- Facebook-Award: Die 20 erfolgreichsten Social-Media-Kampagnen
Reputation Management
Reputationsmangement: 11 ungewöhnliche Profil-Tipps
SelbsttestPsychotestBerufstestTipps und Tricks für eine gute Reputation gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Die Bandbreite reicht dabei von den Grundlagen der aktiven Netzwerkarbeit über den Aufbau einer Eigenmarke – on- wie offline – bis hin zum Schreiben von Büchern. All diese Methoden sind zigfach getestet worden und haben sich in der Praxis bewährt. Zwei Eigenschaften haben jedoch alle genannten Methoden gemeinsam: Erstens müssen sie individuell angepasst werden und sind nicht für jeden gleichermaßen sinnvoll. Zweitens sind sie in der Regel auf den Aufbau einer soliden Reputation ausgelegt. Das ist zwar kein Fehler, doch wer die größtmögliche Aufmerksamkeit sucht, wird vielleicht enttäuscht sein. Daher haben wir heute elf ungewöhnliche Tipps für Sie, mit denen Sie ein ganz eigenes Profil aufbauen können.
Den Artikel von Christian Mueller am 14. Mai in Jochen Mais Blog "die karrierebibel" hier online weiterlesen.
CSR Unternehmensverantwortung
Globale Verantwortung, viel Wirtschaft und die Grenzen der Politik: Der Kirchentag bot fachkundige Diskussionen
Die Forderung nach gerechtem Lohn und gerechten Arbeitsbedingungen war ein zentrales Signal des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentags. Das sagte dessen Präsident, Prof. Gerhard Robbers, rückblickend. Tatsächlich bot das Protestantentreffen viele Diskussionen über die Verantwortung von Wirtschaft und Politik auf hohem Niveau und mit prominenten Teilnehmern. Applaus erhielten vor allem linke Thesen. Kommentar weiterlesen auf cs-news.net
Das PR-Interview
PR-Interview Nr. 91. Carsten Lange: Ein Patentrezept gibt es nicht
„Das PR-Interview“ wird realisiert von k1 gesellschaft für kommunikation, Köln
Interview mit Carsten Lange (Foto), AIKA, zur Frage, wie die Agentur der Zukunft aufgestellt sein muss.
PR-Journal: Die von dem Zukunftsforscher Jörg Jelden durchgeführte Studie „Agenturen der Zukunft“ kommt zu dem Ergebnis, dass aufgrund immer komplexerer Anforderungen und Themen Agenturen zukünftig immer weniger in der Lage sein werden, ihre Aufträge alleine umzusetzen. Was bedeutet das für die bisherige klassische Aufteilung in Werbe-, PR-, Event- oder Internetagenturen?
Carsten Lange: Diese Einteilung wird komplett neu zusammengestellt. Insbesondere die allgemeinen Cluster wie Werbe- oder PR-Agentur werden in dieser Form zum Auslaufmodell bzw. zum übergeordneten Namen einer Art "Holding". Die Aufgaben werden komplexer, die Agenturen spezialisierter und die Partnerschaften nehmen zu. Wir haben bei LANGEundPFLANZ beispielsweise Kooperationen fest in unser Produktportfolio aufgenommen.
Kommentare
Skandale in der Mediengesellschaft: Deutschland, einig Prangerland (sueddeutsche.de)
Jetzt Hoeneß, vorher Zumwinkel, Guttenberg und Wulff: Mit Repräsentanten, die zum Helden nicht länger taugen, geht die deutsche Gesellschaft oft gnadenlos um. Doch warum folgt auf ein meist eher mittelschweres Delikt immer eine exzessive Reaktion der Öffentlichkeit? Es ist nicht besonders schwierig, alte Zitate von Uli Hoeneß zu finden, die man nun wunderbar gegen ihn verwenden kann. Was regte er sich doch mal über den einstigen Patron von 1860 München, Karl-Heinz Wildmoser, und dessen Sohn auf. Die waren - der Vater weniger, der Sohn mehr - in eine Schmiergeldaffäre um den Bau der Fußballarena verwickelt, worauf Hoeneß den Unerbittlichen gab: Er nannte die beiden "Täter", seine Bayern deren "Opfer". Und sie stellten das alles noch als "Kavaliersdelikt" hin, da lache er sich tot. Es kümmerte Hoeneß wenig, ob er dem Ansehen zweier Menschen den Rest gab. Nein, er legte noch einen drauf, er charakterisierte sich selbst mit einem Adjektiv: "sauber". Was also darf der Mann nun erwarten?
Den Kommentar von Detlef Esslinger am 5. Mai in "sueddeutsche.de" hier online weiterlesen.
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Lesenswert ist auch ein Beitrag von Ulrich Horn am 3. Mai in "Carta": "Der Bock will Gärtner bleiben".
Norbert: Gerüchte+Gerichte
Gericht: In Reih und Glied - Geschmorter Spargel mit Bärlauch-Pesto
(nsb - Foto) Maienzeit ist Spargelzeit – wenn auch, wie in diesem Frühjahr, manchmal mit Verspätung. Die weißen Stangen werden immer beliebter, im Frühjahr 2011 wurde in Deutschland doppelt so viel Spargel geerntet wie zehn Jahre zuvor. Die Importe hingegen, vor allem aus Griechenland und Spanien, gehen zurück. Allem Anschein nach haben die Konsumenten bemerkt, dass nur wirklich frischer Spargel den Kauf lohnt.
Der allem Guten zugetane französischen König Ludwig XVI. soll einmal allein dreieinhalb Kilo von dem Frühgemüse gegessen habe. Ihm wurde sehr übel, vermutlich von der reichlichen Butter und dem parallel gereichten Kalbsbraten, und der Notarzt musste herbei eilen. Der entmachtete Herrscher orderte Jahre später eine große Portion seines Lieblingsgemüses als Henkersmahlzeit. Den Wunsch konnten ihm die Revolutionäre nicht erfüllen, denn an einem 23. Januar war auch in Paris um kein Geld der Welt Spargel aufzutreiben – Louis ging hungrig aufs Schafott.
Lesehinweise
Harvard Business Manager: (K)ein Konzept für die Krise
Ein realistischer Fall: Ein international agierender Mischkonzern hat großen Erfolg mit seinem neuen ultraleichten Werkstoff. Doch nach einem Flugzeugunglück und Recherchen eines Journalisten drohen nun negative Schlagzeilen. Wie soll das Unternehmen kommunizieren, um einen Imageverlust und Schadensersatzforderungen zu vermeiden? Sehr anschaulich stellt die Online-Ausgabe des „Harvard Business Manager“ die Situation des Konzerns dar und beleuchtet die Optionen, die in Sachen Krisenbewältigung bestehen. Im Anschluss kommen dann drei Experten zu Wort, die den Fall aus ihrer Sicht beurteilen. Im vorliegenden Beispiel sind das Jörg Howe, Leiter der globalen Kommunikation von Daimler, Frank Roselieb, geschäftsführender Direktor des Krisennavigators Institut für Krisenforschung, und Christopher Storck, Managing Director der Kommunikationsberatung Hering Schuppener. Kurzum: Dieser Online-Beitrag im „Harvard Business Manager“ bietet besten Lesestoff für Kommunikationsprofis. Lesen Sie selbst den Beitrag aus der Reihe: Harvard-Fallstudien erschienen, die typische Probleme des Manageralltags aufgegreifen und konkrete Lösungsvorschläge von Experten bieten.
Bildung
Neue Strukturen und mehr Flexibilität an der Donau-Universität Krems
Das Zentrum für Journalismus und Kommunikationsmanagement (JoKom) an der Donau-Universität Krems strukturiert sich neu und setzt auf mehr Flexibilität in der Lehre. Im Fachbereich Public Relations gibt es ab Herbst 2013 neben dem etablierten PR-Studienangebot die Lehrgänge „Gesundheitskommunikation, MSc“ sowie „Social Media and Global Communication, MSc“. Für flexiblere Strukturen beim berufsbegleitenden Studium sorgen individuell buchbare Pflicht- und Wahlmodule. Die viersemestrigen Universitätslehrgänge mit Master-Abschluss umfassen künftig zehn fünftägige Module, die jeweils ganztägig von montags bis freitags stattfinden. Einzelheiten zu den Neuerungen finden sich auf der Webseite der Donau-Universität Krems.
Literatur
Neues Fachbuch zur Werte-Orientierung
Unternehmens-Werte und persönliche Wertvorstellungen stehen im Mittelpunkt des alljährlichen Trend-Events „Werte 2.0“. Wirtschafts- und Branchenexperten machen dabei transparent, wie sich die moderne Wertewelt entwickelt, welche Faktoren moderner Kommunikation und welche ökologischen sowie ökonomischen Aspekte dabei eine Rolle spielen. Das Jahres-Event der „Werte 2.0“-Veranstaltungsreihe geht am 16. Juli im Hotel Schloss Montabaur in die vierte Runde. Die Beiträge der letztjährigen „Werte 2.0“-Referenten sind jetzt in einem Fachbuch zusammengefasst. Die Veranstaltungsagentur Intergerma hat in Kooperation mit Stefan Luppold, Professor an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Ravensburg, das Fachbuch „Werte 2.0“ herausgebracht. Auf 152 Seiten sind 15 Fachbeiträge der Referenten zusammengefasst. Das Buch aus der Verlagsreihe „Messe-, Kongress- und Eventmanagement“ kann zum Preis von 28 Euro unter www.verlagwp.de bestellt werden.
Tipps
Guter Service für Journalisten: Bitte mit Anhang
Wie hätten Sie’s denn gerne? Immer wieder gibt es in Pressestellen und Agenturen neue Mutmaßungen darüber, wie Journalisten mit Informationen bedient werden möchten. Die ECCO-Agenturen im deutschsprachigen Raum haben jetzt die Journalisten selbst gefragt. Die Antwort der meisten der 450 Teilnehmer lautete „aber bitte mit Anhang”. Knapp die Hälfte der antwortenden Journalisten hätte den Text gerne sowohl direkt in der Mail als auch angehängt als Word- oder PDF-Datei. Das Ergebnis überraschte, gab es in der Vergangenheit doch Klagen über zu voluminöse E-Mails. Die Angst vor großen Datenmengen scheint allerdings in den Redaktionen dank technischer Aufrüstung verschwunden zu sein. Selbst Bilder mit bis zu 5MB sind heute vielen willkommen und können durchaus als Mail-Anhang verarbeitet werden.
Termine
Content Strategy Camp an der Hochschule Darmstadt
Content Marketing scheint das Hype-Thema des Jahres in der Kommunikationsbranche zu werden. Doch wie sieht es mit einer Content Strategy aus? Diese Diskussion scheint noch in den Kinderschuhen zu stecken. Um das zu ändern, veranstalten der eBusiness-Lotse Darmstadt-Dieburg und die Agentur Script Communications am 7. und 8. Juni 2013 an der Hochschule Darmstadt das Content Strategy Camp 2013. Einzelheiten über das Thema hat Thomas Pleil, einer der Köpfe hinter dem Projekt, in seinem Blog „Content Strategie: Wie geht das?“ zusammengefasst. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden sich auf der Webseite des Content Strategy Camps. Interessenten haben hier auch die Möglichkeit, Themenvorschläge für die Diskussionsrunden einzureichen.
- Erster österreichischer Kommunikationstag
- Streiflicht re:publica 2013: Arbeiten im digitalen Zeitalter entgrenzt
- 4. Medienbeobachterkongress: 300 Teilnehmer nutzen Networking-Plattform
- Was Mutti über Code Literacy wissen sollte oder wie man zu ethischen Algorithmen kommt
- Termine compact (1) (20. KW-2013)
- Termine compact (2) (19. KW-2013)
STAMM Medien-News
Stamm Medien-Newsletter Mai 2013
Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (ca. 24.000) in Deutschland (Print/zeitungen+Zeitschriftzen, Rundfunk/Radio+Fernsehen, Online (seit 2003)). Im März 2013 wurden 3.357Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 13.931 Medien. Der monatliche "Stamm Medien-Newsletter" informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Änderungen/Meldungen:
Internes - aus der Redaktion
PR-Journal: 41.557 Besucher im April 2013, 191 Jobangebote seit Januar
Die IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin bilanzierte für das "PR-Journal" im April 2013 insgesamt 41.557 Besucher. Knapp 50 Prozent der Besucher starten ihre PR-Journal-Durchsicht auf den Seiten der PRJ-Jobbörse. IVW errechnete insgesamt einen Tagesdurchschnitt von 1.385 Visits. Jeder Besucher schaute sich 2,6 Seiten an - daraus errechnen sich 106.987 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet.



