Branche
Trendmonitor: PR-Branche erwartet in 2006 Gehaltssprung
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 27. September 2006 um 13:30 Uhr Sonntag, den 10. September 2006 um 23:39 Uhr
Die PR-Branche rechnet auch in diesem Jahr mit steigenden Gehältern. Das haben die dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor, beide in Hamburg, in ihrem jüngsten PR-Trendmonitor herausgefunden. Insgesamt erwarten über 90 Prozent der befragten Pressesprecher und PR-Agenturen höhere Einkommen. Bei den Agenturen rechnet fast jeder Dritte mit einer Steigerung seines Gehalts von mehr als fünf Prozent. Bei den Pressestellen hingegen erwarten einen derartigen Zuwachs nur elf Prozent. Auch Gehaltskürzungen werden eingeplant. Bei den Pressestellen rechnen über neun Prozent der Befragten mit Kürzungen, bei den PR-Agenturen sind es knapp sieben Prozent.
Insgesamt haben im August 2.251 Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen und PR-Agenturen am dritten PR-Trendmonitor dieses Jahres teilgenommen. Gefragt wurde auch nach dem Thema Qualifikation. Noch immer sind viele Quereinsteiger in der Branche ohne eine PR-Ausbildung aktiv. In den Pressestellen ist es fast jeder zweite Mitarbeiter. Bei den PR-Agenturen ist dagegen nur jeder Vierte ohne PR-Vorbildung zu seinem Job gekommen.
Außerdem im Fokus des aktuellen PR-Trendmonitors: Radio-PR, Effizienz von PR-Budgets und die Bedeutung von Presseabteilungen innerhalb eines Unternehmens. Alle Ergebnisse des PR-Trendmonitors 3/2006 unter: www.pr-trendmonitor.de.

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