Branche
Günter F. Thiele: Erinnerungen an Reiner Schulze van Loon
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 03. Dezember 2006 um 18:43 Uhr Montag, den 20. November 2006 um 15:07 Uhr
Das erste Mal begegneten wir uns Anfang der 70er Jahre in einem Bonner Beraterkreis. Danach dann immer öfter. Und überall, wo wir uns in der Branche trafen - auf Tagungen, Kongressen, Mitgliederversammlungen - saßen wir gerne zusammen, weil wir meist in die gleiche Richtung dachten und vieles dann auch gemeinsam bewegten.
So war es folgerichtig, dass wir als Agenturchefs zu den Gründungsmitgliedern der GPRA Gesellschaft Public Relations Agenturen als Wirtschaftsverband gehörten, die auch Reiner Schulze van Loon aktiv mit voran trieb. Und nach zwei tüchtigen Vorgängern übernahm er dann das Präsidium des Verbandes.
Es waren Jahre des Aufbruchs unter den GPRA-Agenturen. Immer mehr orientierten sich von einer reinen Presseagentur zur Problemlösung durch Gesamtkommunikation. Die Richtigkeit dieses Weges ist durch die Entwicklung der vergangenen zwanzig Jahre bestätigt worden. In dieser Zeit hat Reiner Schulze van Loon den Agenturverband GPRA geführt und mit seinem Präsidium viel bewegt, auch mit seiner eigenen erfolgreichen wirtschaftlichen Arbeit, zu der immer auch Fairness gegenüber Wettbewerbern und kaufmännische Seriosität gehörten.
Nach acht zeitraubenden Jahren an der Spitze der GPRA sagte er eines Tages zu mir: "Das alles wird mir jetzt zuviel. Mach Du weiter." Ich habe es dann getan und wurde 1987 sein Nachfolger als Präsident der GPRA. Dr. Reiner Schulze van Loon blieb der GPRA als Ehrenmitglied natürlich mit seinem Rat und auch seiner Mitarbeit weiter verbunden. Diese positive Einstellung zur Gemeinschaft hat er auch seinem Sohn vermittelt, der beruflich dem Vater folgte und heute als Präsident der GPRA dem Namen "Schulze van Loon" in der Branche aktuelle Bedeutung gibt.
Dr. h.c. Günter F. Thiele, Düsseldorf.

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