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PR-Branche 2006: 12,7 % mehr Honorar - 9,7 % mehr Mitarbeiter
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 23. April 2007 um 13:06 Uhr Samstag, den 31. März 2007 um 23:41 Uhr
Auch 2006 haben die deutschen PR-Agenturen wieder kräftig zugelegt: die für das PR-Umsatzranking ausgewerteten 149 Fragebögen der PR-Agenturen ergaben bei den vergleichbaren Honorarumsätzen ein Plus von 12,65 Prozent (von 364,96 Millionen Euro in 2005 auf 438,43 Millionen Euro). Die Agenturen haben auch (saldiert) 350 Mitarbeiter neu eingestellt. Von 3.859 auf 4.209 Festangestellte bedeutet ein Plus von 9,73 Prozent. Und auch der durchschnittliche Pro-Kopf-Umsatz ist um über 4.000 Euro auf nunmehr 109.500 Euro gestiegen. Diese überraschend erfreulichen Zahlen zeigen, dass es zumindest im Bereich Public Relations in der Kommunikationsarbeit weiter kräftig nach oben geht.
Im Ranking 2003 war es noch ein Nullwachstum, 2004 meldeten 128 Agenturen dann 5,8 Prozent mehr und 2005 hatten 104 Agenturen 11,4 Prozent Honorarzuwachs. Die Prognosen der Agenturchefs lassen für 2007 wiederum ein zumindest zweistelliges Honorarwachstum erwarten. Die PR-Branche boomt.
Das jährliche Umsatzranking der PR-Agenturen wurde bereits zum elften Mal in Folge von PR-Berater Gerhard A. Pfeffer, Siegburg erhoben und ausgewertet.
Dass die PR-Branche die Talsohle verlassen hat, zeigt auch die Stellenbörse im Onlinemagazin "PR-Journal": in den ersten drei Monaten 2007 wurden bereits 150 Stellenangebote geschaltet – in 2006 waren es insgesamt 456 Stellenangebote. Auch im redaktionellen Bereich nehmen die Meldungen weiter zu: 240 Personal- und 192 Etatmeldungen waren es bereits im 1. Quartal 2007.
Das PR-Umsatzranking 2006 kann im Internet unter www.pr-journal.de (im Navigationsmenu "PR-Agenturrankings") abgerufen werden. Neben dem Gesamtranking der 149 Agenturen können 39 weitere Spezialrankings eingesehen werden (zum Beispiel 20 Kompetenzfelder-Auszählungen von Auto bis Umwelt oder die sieben Ballungszentren-Rankings sowie ein Ranking nur mit den Agenturen, die für ihre Zahlen ein Testat ihres Steuerberaters vorgelegt haben).

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