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Plan eines Europäischen PR-Rates nach deutschem Vorbild
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. März 2012 10:18
- Veröffentlicht am Sonntag, 14. Oktober 2007 01:47
- Geschrieben von Gerhard A. Pfeffer, Siegburg
Die Vereinigung der europäischen Public Relations Gesellschaften CERP (Confédération Européenne des Relations Publiques) hat bei ihrer Jahresversammlung am 13. September auf Vorschlag der italienischen PR-Gesellschaft FERPI beschlossen, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die die Gründung eines Europäischen Rates für Public Relations gemäß den deutschen Erfahrungen erkunden soll. Diese Arbeitsgruppe solle sich auch darum bemühen, dass dem deutschen Rat vergleichbare nationale Selbstkontrollorgane in den 17 Mitgliedsverbänden der CERP geschaffen werden.
Das teilte Toni Muzi Falconi auf der Jubiläumsfeier des Deutschen Rates für Public Relations (DRPR) am 10. Oktober in Berlin mit. Falconi ist Chefberater des amtierenden Präsidenten der Global Alliance for Public Relations and Communications Management. Diese Allianz vertritt 62 PR-Gesellschaften aus 62 Ländern.
Der erfahrene italienische PR-Experte Falconi, der Public Relations an der Lumsa Universität im Vatikan und an der New York University lehrt, konzentrierte sich bei seiner Ansprache in Berlin auf die globalen Herausforderungen, die sich einer gesellschaftspolitisch verantwortungsvollen PR stellen. Nach seiner Einschätzung gehören nur zehn Prozent der rund drei Millionen weltweit agierenden PR-Fachleute einer Berufsorganisation an.



