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Branche compact (6) (49.KW-07)
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. März 2012 10:18
- Veröffentlicht am Donnerstag, 06. Dezember 2007 23:33
- Geschrieben von Gerhard A. Pfeffer, Siegburg
01: Der Aufschwung in der PR-Branche wird sich im kommenden Jahr festigen: Dabei rechnen PR-Agenturen mit höheren Zuwächsen als die Pressestellen. Das hat der jüngste PR-Trendmonitor der dpa-Tochter news aktuell ergeben. Mehr als 1.900 Fach- und Führungskräfte aus der PR-Wirtschaft haben an der Umfrage teilgenommen. Jede dritte PR-Agentur prognostiziert laut PR-Trendmonitor einen Zuwachs des Honorarumsatzes im kommenden Jahr um bis zu 10 Prozent. Rund jeder vierte befragte Agenturmitarbeiter rechnet sogar mit einem Umsatzanstieg um mehr als 10 Prozent. Die Pressestellen äußern sich bei diesem Thema etwas verhaltener: Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der befragten Mitarbeiter von Pressestellen schätzt die Budgetentwicklung für 2008 gegenüber dem Vorjahr in etwa gleich bleibend ein. Fast jeder Dritte (31,6 Prozent) geht hingegen von einem Anstieg des Budgets im nächsten Jahr aus.
02: Es gibt Branchen, für die Mitarbeiter aus Pressestellen und PR-Agenturen nicht gerne arbeiten wollen. Erstmals wurde im Rahmen des PR-Trendmonitors danach gefragt, welche Branchen dazu gehören könnten. Hier schneidet die Textilindustrie am besten ab: 61,2 Prozent der Pressestellen und 76,7 Prozent der PR-Agenturen könnten sich vorstellen, im Bereich der Textilbranche PR- und Pressearbeit zu betreiben. Die Lederindustrie und Gentechnologie-Unternehmen folgen jeweils an zweiter und dritter Stelle. Am wenigsten beliebt ist bei den PR-Agenturen die Rüstungsindustrie (15 Prozent), während die Geflügelproduktion (12,3 Prozent) bei den Mitarbeitern aus Pressestellen die schlechtesten Werte erzielt. Insgesamt haben 1.912 Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen und Pressestellen an der Umfrage teilgenommen.
03: 301 Bewerbungen gehen ins Rennen um die "PR Report"-Awards 2008 (im letzten Jahr waren es 382). Das Magazin der PR-Wirtschaft vergibt die Branchentrophäen in 16 Projektkategorien sowie vier Gold Awards am 17. April 2008 in Berlin. "Auch in dieser Saison sprechen die eingereichten Wettbewerbsbeiträge eine klare Sprache", sagt Sebastian Vesper (35), Chefredakteur des PR Report und Vorsitzender der 25-köpfigen Jury: "Die Ausrichtung professioneller PR auf strategisch bedeutsame Felder in Unternehmen und Organisationen ist deutlich spürbar." So konzentrieren sich etwa 40 Prozent der eingereichten Kampagnen und Projekte auf die neu strukturierte Kategoriengruppe "Unternehmen und Organisationen" mit den Bereichen Wandel, Kapitalmarkt, Public Affairs und Issues Management.
04: Mehr als zwei Drittel, nämlich 67 Prozent, der Berlin-Brandenburger Medienunternehmen sind mit ihrem Geschäftsverlauf 2007 „zufrieden“ bzw. „sehr zufrieden“ (Vorjahr: 60 %) und erwarten (62 %, VJ: 54 %) steigende Umsätze und Mitarbeiterwachstum (44%) in 2008. Am stärksten ausgeprägt ist die Zufriedenheit in den Branchen Multimedia/Internet (85 %), PR (85 %), Mobile (75 %), und Games (73 %). Das sind die Ergebnisse des sechsten medien.barometer berlinbrandenburg, eine Befragung, die seit 2004 regelmäßig im Auftrag von Medienboard und media.net durchgeführt wird.
05: Die führende schweizer Kommunikationsagentur Farner Consulting, (bisher in Zürich, Bern, Genf und Lausanne) übernimmt ab 1. Januar 2008 die Aktivitäten der Agentur Mediapolis Bern und Zürich. Damit wird die Marktstellung von Farner PR in Bern markant gestärkt. Die Agentur beschäftigt 60 Mitarbeiter.
06: Die Münchener PR-Agentur Maisberger Whiteoaks arbeitet künftig eng mit der kalifornischen Beratungsgesellschaft Thrive Unlimited zusammen. Ziel der Kooperation ist es, durch Beratungs- und Kommunikationsdienstleistungen Unternehmen aus der Cleantech-Industrie auf dem deutschen und US-amerikanischen Markt zu Erfolg zu verhelfen. Eckpfeiler der Zusammenarbeit wird eine Studie zum deutschen Cleantech-Markt sein, die Anfang 2008 veröffentlicht wird. Cleantech gehört zu den derzeit am schnellsten wachsenden Industriesektoren in Deutschland. Die Bezeichnung Cleantech hat sich in den letzten Jahren als Oberbegriff für Industriezweige etabliert, die auf schadstoffreduzierte und Ressourcen schonende Verfahren, insbesondere bei Energieerzeugung und -speicherung, setzen.



