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Lobbyisten erwarten Auswirkungen des Klimagipfels in Bali auf die Public-Affairs-Arbeit
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. März 2012 10:18
- Veröffentlicht am Montag, 10. Dezember 2007 19:23
- Geschrieben von Gerhard A. Pfeffer, Siegburg
Eine Umfrage der Public-Affairs-Agentur Publicis Consultants | Deutschland (GPRA), Berlin unter rund 50 Konzern-Cheflobbyisten der wichtigsten Unternehmen in Deutschland zeigt: Die Klimadebatte und der UN-Gipfel in Bali haben Auswirkungen auf das Unternehmensumfeld. Das zumindest erwartet die Mehrheit der befragten Public-Affairs-Fachleute. 84 Prozent rechnen mit relevanten Ergebnissen des UN-Klimagipfels, der noch bis zum 14. Dezember auf der indonesischen Insel Bali stattfindet. Nur jeder Zehnte ist der Ansicht, dass sich die Ergebnisse des Klimagipfels nicht auf das Unternehmen auswirken werden.
Fast alle Befragten sind der Meinung, dass die Klimadebatte Konsequenzen haben wird: Drei Viertel der Unternehmen (75 Prozent) erwarten gesetzliche Veränderungen, die sich direkt auf ihr Handlungsumfeld auswirken. 16 Prozent rechnen eingeschränkt damit. Nur sechs Prozent erwarten keine relevanten Auswirkungen der Klimadebatte.
Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass beinahe drei Viertel der Unternehmen ihre Public-Affairs-Arbeit im Hinblick auf dieses Thema verstärken: Immerhin fast die Hälfte der Unternehmen (45 Prozent) arbeitet bereits intensiv daran, auf mögliche Veränderungen zu reagieren, 28 Prozent haben erste Schritte eingeleitet. Kein einziges Unternehmen gab an, das Thema Nachhaltigkeit spiele keine Rolle in ihrer Public-Affairs-Arbeit.



