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PR-Rat rügt Flaskamp
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. Januar 2008 um 19:59 Uhr Mittwoch, den 12. Dezember 2007 um 21:11 Uhr
Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) hat in seiner Sitzung am 10. Dezember 2007 in Frankfurt zwei Rügen, eine Mahnung und einen Freispruch ausgesprochen. Gerügt wurde die Agentur Flaskamp AG. Sie hatte dem Kölner Stadtanzeiger eine Gegenfinanzierung von redaktionellen Berichten über eine Kampagne des Bundeswirtschaftsministeriums durch Anzeigen dieses Ministeriums und einer IHK angeboten. Agenturchef Antonius Flaskamp hatte dem Rat eine ausführliche Darstellung der Vorgänge vorgelegt und sich seinen Fragen gestellt. Der Rat beschränkte sich auf diesen einen belegbaren Vorfall und sah mehrheitlich von der Verurteilung so genannter Medienkooperationen ab. Er wird dazu eine eigene Verhaltensrichtlinie erarbeiten. Weitere Infos: www.drpr-online.de.
Flaskamp akzeptierte nun die Rüge und setzte einen Wirtschaftsprüfer ein, der die Vorkehrungen zur Trennung von Werbung und Redaktion analysiert hat. Mitarbeiter seien daraufhin in den relevanten Bereichen geschult worden, heißt es. Laut Agenturchef Antonius Flaskamp war es "zu keinem Zeitpunkt beabsichtigt, eine redaktionelle Berichterstattung durch Anzeigenvergabe zu erwirken".

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