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PR der Zukunft muss sich radikal ändern: Zuhören statt reden
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. Oktober 2008 um 20:28 Uhr Donnerstag, den 18. September 2008 um 21:21 Uhr
Trendbüro und Ketchum fordern mit dem „Manifest Identitätsmanagement“ einen radikalen Wandel von Marketing, Kommunikation und PR. Die moderne Netzwerkgesellschaft fordert heute von Unternehmen und Marken ein professionelles sowie klares Identitätsmanagement. Massenmediale Konzepte, die in der Vergangenheit erfolgreich waren, versagen zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Die Trendforscher des Trendbüros und das internationale PR-Netzwerk Ketchum präsentieren aktuell ein Manifest, das Marketingverantwortliche, Kommunikatoren und PR-Spezialisten auffordert, endlich die Erfordernisse der Netzwerk-Gesellschaft anzuerkennen. Besonders für die PR bedeutet dies ein radikales Umdenken. PR der Zukunft muss vor allem eines: Zuhören können. Doch der Public Relations fehlen die Instrumente für diese essentielle Komponente des Beziehungs- und Relationsmanagements.
Unter der Anleitung des Trendbüros und Ketchum erarbeiteten 50 Marketingspezialisten in einem ThinkTank als Folge zum Trendtag 2008 neue Arbeitsweisen für die Bereiche „Branding“, „PR“ und „Werbung“. Marketing, Kommunikation und PR erhalten eine neue Aufgabe: die eigene Identität und die Beziehungen zum Umfeld zu definieren. Sowie die Kommunikation dieser Identität und deren Beziehungsmanagement vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Medienlandschaft sowie der damit verbundenen veränderten Aufmerksamkeit zu managen.
Manifest Identitätsmanagement fordert Umdenken: PR steht vor radikalem Wandel. Während sich Werber schon seit geraumer Zeit mit dem „Ende der Ökonomie der Aufmerksamkeit“ auseinander setzen, bleibt es in der PR gleichsam still. „Derzeit ringen PR-Profis um adäquate Instrumente, die den neuen Möglichkeiten im Netz gerecht werden. So ist die Hypediskussion um Social Media Press Releases (SMPR) zu verstehen. Doch von einem klaren Umdenken spricht niemand. Dabei steht die PR vor einem dramatischen Wandel,“ so Petra Sammer, Managing & Creative Director Ketchum Deutschland.
Weitere Informationen: Unter www.ketchum.de oder www.trendtag.de. Hier stehen das „Manifest Identitätsmanagement“ sowie die Reden der Referenten des 13. Trendtags als Video- oder Audio-Files zum Download zur Verfügung.

geschrieben von Albert Oeckl , September 19, 2008
geschrieben von Anne Stach , September 23, 2008
geschrieben von M .Keulen , September 23, 2008
Was die "radikale Änderung" angeht: Na, da geht es wohl um radikales Heischen um Aufmerksamkeit. Wenn PRler nichts mehr zu sagen haben, können sie einpacken. Dass das, was sie zu sagen haben, mehr Gehalt hat, wenn sie vorher zugehört haben, erklärt sich durch gesunden Menschenverstand.
Und das Manifest selbst? Die vielen bunten Bildchen mal abgezogen, bleibt inhaltlich auch nichts, was nicht schon gesagt wurde. Wem haben die Workshopteilnehmer wohl zugehört? Der imaginierten Yuppie-Klasse der westlichen Metropolen oder globalen Märkten? Und wenn für Bauknecht dann der zukünftige Slogan "Bauknecht weiß, was Frauen leisten" heraus kommt, sage ich nur: Dann gute Nacht....
geschrieben von U. Werths , September 25, 2008
Wäre doch spannend, wenn Frau Sammer mal berichten würde, was PUBLIC RELATIONS dann früher waren? Also vor dem historischen Tag, an dem dieses wegweisende Manifest aus der Taufe gehoben wurde?!
Wie soll man es da manchen Kritikern verübeln, wenn sie PR-Leute als schwadronierende Dummschwätzer über den Kamm scheren. Manifest, herrje...
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