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Werberat: 88 von 264 Beanstandungen wurden gerügt
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. März 2012 10:18
- Veröffentlicht am Dienstag, 24. März 2009 17:13
- Geschrieben von Gerhard A. Pfeffer, Siegburg
264 Werbekampagnen wurde 2008 von der Bevölkerung beim Deutschen Werberat beanstandet. Diese Zahl lag etwas unter den 269 Einreichungen, die im Jahr zuvor beim Werberat eingingen. 176 der Proteste wurden vom Werberat als unbegründet zurückgewiesen. Bei 88 Kampagnen (2007: 81) teilte der Werberat die Kritik und beanstandete sie bei den Werbungtreibenden.
Woraufhin 82 Kampagnen entweder zurückgezogen oder geändert wurden. Nur in sechs Fällen musste das Gremium öffentliche Rügen aussprechen, weil sich die Firmen weigerten, die Inhalte zu ändern. So wollte die Firma EFAG Trade Mark Company nicht die Werbung für ihren Likör namens "Ficken" einstellen. Ebenfalls zögerlich zeigte sich das Unternehmen Ahnenforschung Ltd, das auf seiner Website unter anderem mit einem Bild von Adolf Hitler warb.
Deutlich angestiegen sind laut Wiegmann Proteste gegen tatsächlich oder vermeintlich frauenfeindliche Werbung. 110 Kampagnen wurden mit diesem Vorwurf belegt, was einem Anteil von 42 Prozent aller Proteste entspricht. (Quelle: w&v)



