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Was die Unternehmenskommunikation aus dem Fall Lahm lernen kann
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. März 2012 10:18
- Veröffentlicht am Montag, 09. November 2009 13:35
- Geschrieben von Gerhard A. Pfeffer, Siegburg
Seit Samstag schlagen zwei Herzen in meiner Brust: die des Fußball-Fans und die des Kommunikations-Verantwortlichen. Am Samstag ist in der Süddeutschen Zeitung ein bemerkenswertes Interview mit Philipp Lahm erschienen. Darin kritisiert der Nationalspieler seinen Verein, den FC Bayern: Es fehle eine Spielphilosophie, die große Vereine wie den FC Barcelona oder Manchester United ausmachen würde. Außerdem würden Spieler nur deswegen verpflichtet, weil sie einen großen Namen haben, nicht aber damit sie eine ihnen zugedachte Rolle erfüllen sollen. Im Mittelfeld mangele es an kreativen Mitspielern, die das Zepter schwingen und Überraschendes initiieren könnten. Der FC Bayern hat auf die Äußerungen unverzüglich reagiert: Erst drohte Uli Hoeneß, Lahm werde seine Äußerungen bedauern, anschließend bat man den Verteidiger zur Kasse, der 26-Jährige muss wohl die höchste Strafe in der Vereinsgeschichte zahlen.
Den Artikel im privaten Blog "massenpublikum" von Sachar Kriwoj vom 9. November mit interessanten Kommentaren u.a. von Sascha Stoltenow hier online weiterlesen.



