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Verbändestudie 2009 deckt einige kommunikative Irrwege auf

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In ihrer umfassenden „Verbändestudie 2009 – Wie Politische Kommunikation und Public Relations in Zukunft zusammenwirken“ haben die Autoren Ulrike Propach und Jens Fuderholz wertvolle Erkenntnis für die zukünftige Arbeit und Ausrichtung von Verbänden zusammengefasst.

Verbände müssen professioneller kommunizieren
Dies stellte sich bei der repräsentativen Onlineerhebung heraus. Lediglich ein Viertel der befragten Verbände betreiben tagesaktuell ein Monitoring der Medienberichterstattung. Dies dürfe im Zeitalter der Mediendemokratie nicht mehr vorkommen, so die befragten Experten. Strategisch durchgeführtes Monitoring für Presse und relevante politische Verbandsthemen stelle ein Frühwarnsystem dar, um politische, gesellschaftliche oder andere verbandsspezifische Debatten frühzeitig zu erkennen.

PR-Arbeit und Lobbying müssen ineinander greifen
Die Idee zu dieser Studie reifte bei den beiden Autoren schon längere Zeit. „Wir haben bei unserer gemeinsamen Arbeit für einen Verband im Agenturalltag reichlich Erfahrungswerte über das Zusammenspiel von Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und politischer Kommunikation gesammelt. Dabei haben wir immer wieder festgestellt, dass die gemeinsame Herangehensweise auf beiden Ebenen der Kommunikation am erfolgreichsten ist – PR-Arbeit und Lobbying sollten nicht losgelöst voneinander stehen“, stellt Fuderholz fest. Propach ergänzt: „Gerade die strukturellen Vorgaben eines Verbandes als Interessenzusammenschluss bedingen, dass die externe Kommunikation zu Medien, Politik und Multiplikatoren aufeinander abgestimmt sein muss. Durch das Zusammenführen der Kommunikationsfelder werden wertvolle Antriebsenergien und Wahrnehmungschancen für die Kommunikation erzeugt.“

Mehr Infos auf der Seite von "PresseAnzeiger".
Eine Kurzzusammenfassung gibt es auf
http://www.verbaendestudie.de

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12. Februar 2012 - 21:42

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