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Fall Essing: GPRA distanziert sich scharf von unlauteren Praktiken

Die Gesellschaft Public Relations Agenturen, (GPRA), Frankfurt am Main, hat sich in ihrer Präsidiumssitzung am 3. Februar scharf von den im "Spiegel" im Zusammenhang mit dem “Fall Essing” beschriebenen Praktiken distanziert. “Verleumdung und Nötigung sind kriminell und haben mit PR schlicht gar nichts zu tun,” kommentiert GPRA Präsident Alexander Güttler. Im aktuellen Fall wolle man jedoch keine Vorverurteilung aussprechen.

PR ist international wie auch in Deutschland längst eine professionelle Dienstleistungsbranche, die von Transparenz und Absenderklarheit lebe. Dafür tritt die GPRA seit Jahren ein. Als Verband habe man Grundsätze und Kodizes, die man bei allen Mitgliedsunternehmen auch überprüfen könne. Dazu zähle insbesondere, die Persönlichkeitsrechte konsequent zu wahren. Man werde den Fall auch Ende Februar im PR Rat, dem Ethikgremium der Branche, behandeln.

Von unseriösen Praktiken Betroffenen bietet die GPRA Hilfe an. “Man kann sich jederzeit vertraulich an uns wenden, wenn man sich unter Druck gesetzt fühlt.” bietet Güttler an und fährt fort: “Kommunikationsberatung lebt vom Vertrauen und wir treten für die Reputation unserer Branche ein.” (ots)

Hintergrund: Das gibt Zoff: wird PR-Berater Essing vom Kunden verklagt?

 

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