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PR-Branche distanziert sich von dubiosen Praktiken
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. März 2012 10:18
- Veröffentlicht am Montag, 15. Februar 2010 13:22
- Geschrieben von Gerhard A. Pfeffer, Siegburg
Die Vorwürfe gegen den PR-Berater Norbert Essing, Westerkappeln haben auch die Public-Relations-Branche aufgeschreckt. Ihr Organ der freiwilligen Selbstkontrolle, der Deutsche PR-Rat, wird sich am 26. Februar damit beschäftigen. Dies bestätigte der Vorsitzende des PR-Rates, der frühere BMW-Kommunikationschef Richard Gaul. Man habe dazu von Essing und seinem früheren Mandanten, dem Unternehmer und SPD-Politiker Harald Christ, schriftliche Stellungnahmen erbeten. Christ wirft Essing vor, er habe ihn verleumdet sowie zu erpressen und nötigen versucht; er lässt deswegen eine Strafanzeige prüfen. Essing weist die Vorwürfe zurück.
Sollten die Vorwürfe zutreffen, würde wohl auch die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) ihr Mitglied Essing ausschließen. Ob der PR-Rat jedoch bereits zu einer abschließenden Beurteilung kommt, gilt als ungewiss. Sollte sich nämlich die Justiz der Vorgänge annehmen, wären dem Gremium zunächst die Hände gebunden.
Den Artikel von Andreas Müller am 15. Februar in der "Stuttgarter Zeitung" hier online weiterlesen.
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