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fischerAppelt: Dek21 - Deklaration für Kommunikation im 21. Jahrhundert
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 04. März 2010 um 18:55 Uhr Donnerstag, den 04. März 2010 um 10:36 Uhr
Mehr Klarheit in der Positionierung, Kommunikationsprokura für Fachbereiche, kein Wegducken, wenn es brenzlig wird. Dies sind zentrale Forderungen der Dek21, der Deklaration für einen Kurswechsel in der Meinungslandschaft, herausgegeben von der PR-Agentur fischerAppelt, relations (GPRA). Ausgehend von tief greifenden gesellschaftlichen Veränderungen, werden in 21 Thesen markante Fragen gestellt und radikale Antworten gegeben. Die Thesen erscheinen in Heftform und als Blog. Unter www.dek21.com stellen sich die Dek21-Autoren Harald Ehren, Bernhard Fischer-Appelt, Johannes Schnitter und Andreas Vill der Diskussion um die PR im 21. Jahrhundert.
Die Tage der großen Polaritäten sind vorbei, sagt Bernhard Fischer-Appelt, Dek21-Autor und Inhaber der Agenturgruppe. Es gehe längst nicht mehr einfach nur um Schwarz oder Weiß. In dieser Zeit der modularen Weltbilder müssen Kommunikatoren ihre Verantwortung als Meinungsbildner erkennen und annehmen. Mit Dek21 wollen wir einen wichtigen Beitrag hierzu leisten.
Kommunikatoren müssten aber auch Verantwortung übertragen: Organisationen sind heute vielstimmig ob sie wollen oder nicht, so Andreas Vill, Dek21-Autor und Sprecher der Geschäftsführung bei fischerAppelt, relations. Für ihre Führung heißt das, ausgewählten Fachbereichen Kommunikationsprokura zu erteilen und die Kommunikation strategisch neu aufzustellen.
Die Dek21-Autoren wollen mit ihren Thesen eine Diskussion anstoßen. Die Schrift fordert einen Kurswechsel in der Meinungslandschaft und plädiert für mehr Ecken und Kanten: Kommunikation muss heute pointieren, Klarheit schaffen und eine Haltung vermitteln, so Fischer-Appelt. Denn nur so könnten eindeutige Meinungen gebildet und Themen wirklich konstruktiv diskutiert werden.
Die Dek21-Thesen sind sowohl Momentaufnahme, als auch Grundlage für Diskussionen zur aktuellen Meinungslandschaft. Auf dem Blog unter www.Dek21.com, kann sich jeder am Diskurs beteiligen, die Thesen kommentieren und eigene Beiträge veröffentlichen.
Das Thesenpapier zum Download: www.fischerappelt.de/Dek21_Thesen.pdf

geschrieben von quietschgelbes Gummiboot , März 04, 2010
geschrieben von Sascha Stoltenow , März 04, 2010
Ich habe damals (2005) auf Xing (https://www.xing.com/net/pri70cdf9x/werbungreklame/werbung-die-ganz-schon-mies-ist-183/du-bist-deutschland-ob-du-willst-oder-nicht-aufbruchstimmung-und-brechreiz-760435/p0) wie folgt kommentiert:
"Fast sicher habt Ihr es schon mitbekommen, es geht wieder aufwärts in diesem Land. Sagen zumindest die, die ansonsten 24 Stunden am Tag das Gegenteil senden oder schreiben. Mit der Kampagne "Du bist Deutschland" wollen deutsche Medienunternehmen eine neue Aufbruchstimmung auslösen. Hat schon geklappt. Ich muss brechen.
Dabei lasse ich mich auch nicht von der eingebauten Absturzsicherung der Kampagne aufhalten, die ja jeden, der sich kritisch gibt, als genau den Nörgler hinstellt, gegen dessen Nörgelei sich die Kampagne richtet. Also: ich habe die Nase voll von smarten Werbe-, Medien- und PR-Fuzzis (wie mir), die den Menschen erklären wollen, dass sie selbst an ihrem Schicksal schuld sind, und sich nur anstrengen müssten, damit alles besser wird. Aber das ist ja eine Einzelmeinung. Wie findet Ihr das Gestammel?"
Das gibt meine Stimmung immer noch richtig wieder.
Außerdem bin ich mindestens 12 Jahre ganz dolle Deutschland gewesen - zumindest ausweislich der Flaggen auf meinen Ärmeln - und bilde mir ein da (und immer noch) schon einiges gemacht und bewegt zu haben.
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Auch diese Thesen sind wieder eine - jedoch bessere - PR-Nummer, diesmal in eigener Sache. Ihre Relevanz liegt darin begründet , dass sie von einer der erfolgreichsten Agenturen Deutschlands initiiert wurden - und da wanzt man sich ja mal gerne ran.
Prägende Elemente beider Aktionen sind die Hybris - "Kein anderer als wir, die Kommunikatoren, können ihn (den Kurswechsel) herbeiführen - und die strategisch angelegte Immunisierung - nicht die Positionen in der Debatte, sondern die Debatte an sich, werden zum Erfolg erklärt. Das ist ebenso clever wie durchsichtig.