Etats
Ausschreibung: Wiesbaden braucht kommunikative Begleitung
- Details
- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 12. Juli 2012 13:38
- Veröffentlicht am Montag, 02. Juli 2012 14:16
Die TriWiCon (Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Wiesbaden) plant nach Vorgabe der Landeshauptstadt Wiesbaden den Neubau eines Verwaltungs- und Kongresszentrums in Wiesbaden, welches die heutigen Rhein-Main-Hallen vollständig ersetzten wird. Während des Neubauprozesses besteht Bedarf an einer begleitenden Kommunikationsleistung, um umfassend die unterschiedlichen Zielgruppen über den Projektstatus zu informieren. Nach Vorgabe der Landeshauptstadt Wiesbaden soll eine lokale Bürgerbeteiligung während der Planungs- und Bauphase des Neubaus der Rhein-Main-Hallen mit den entsprechenden PR- und PA-Maßnahmen begleitet werden, im Besonderen der Umgang mit Bürgerbegehren und Bürgerinitiativen. → ted.europa.eu
Personalien
Schade wird Chef von Bayer 04 Leverkusen
Michael Schade (60), derzeit noch Leiter der weltweiten Konzern-Kommunikation der Bayer AG in Leverkusen und seit März 2007 Mitglied des Gesellschafterausschusses, wird neuer Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen. Schade wird zum 1. Juli 2013 vom Mutterkonzern zur Fußball-Tochter wechseln und zum 1. Oktober die Nachfolge von Wolfgang Holzhäuser (63) antreten, der sich in den Ruhestand verabschiedet. Holzhäuser ist seit 2004 Geschäftsführer der Bayer 04 Fußball GmbH. Schade arbeitet bereits seit mehr als 30 Jahren für die Bayer AG.
- Jürgen Herres neuer Leiter „Change and Issues Management“ bei ergo
- Personalien compact - Unternehmen (4) (21. KW-2013)
- Personalien compact - Agenturen (3) (21. KW-2013)
- Personalien compact - Sonstige (6) (21. KW-2013)
- Personalien compact - Unternehmen (8) (20. KW-2013)
- Personalien compact - Agenturen (9) (20. KW-2013)
- Personalien compact - Sonstige (4) (20. KW-2013)
Etats
Familienministerium entscheidet sich für „neues handeln“ und „where is the beef“
Die Agentur „neues handeln“ mit Sitz in Köln und Berlin ist in Kooperation mit ihrem Partner für Werbung, der Agentur „where ist the beef“ aus Hamburg, neue Rahmenvertragsagentur des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Das Ministerium setzt während der nächsten drei Jahre auf die auf politische Kommunikation spezialisierte Agentur. Sie wird ab sofort für alle Bereiche der Öffentlichkeitsarbeit des Hauses zuständig sein. „neues handeln“ konnte sich in einem europaweiten, mehrstufigen Pitch durchsetzen. Die Agentur kooperiert im Bereich Kreation/Werbung mit Henk Slagman und seinem Team von „where is the beef“. Gemeinsam haben die beiden Agenturen bereits die erfolgreiche Einführungskampagne zum Bundesfreiwilligendienst für das Familienministerium umgesetzt.
Branche
Art Directors Club vergibt Preise an die Kreativbranche
Zeitgleich zur Vergabe der PR-Awards des PR-Reports in Berlin, prämierte auch der Art Directors Club für Deutschland (ADC) e. V. am 16. Mai die besten Kreativarbeiten: 20 goldene, 76 silberne, 139 bronzene Nägel – so heißen die Preise tatsächlich - und 219 Auszeichnungen wurden im Rahmen des ADC Festivals in Hamburg verliehen. 338 Jurymitglieder, Top-Kreative aus allen ADC Fachbereichen, haben zwei Tage unter der Leitung des Jury Chairman Jean-Remy von Matt insgesamt 2.266 eingereichte Arbeiten aus dem ADC Wettbewerb 2013 beurteilt. Nach Angaben der „W&V“ waren das ein Fünftel weniger als 2012. Damals waren 2.838 Arbeiten eingereicht worden.
Social Media
Social Media Trendmonitor 2013 - "Kommunikationsprofis, Journalisten und das Web": Journalisten bei Meinung zu Twitter gespalten
Nicht allein Journalisten stehen beim Versand von Pressemitteilungen im Fokus der Unternehmen, sondern zunehmend auch Kunden, Marketing und die Öffentlichkeit. Bilder, Videos oder Dokumente verbessern die Resonanz auf PR-Meldungen. Außerdem müssen Pressemitteilungen auch mobil optimal gelesen werden können, um ein bestmögliches Echo hervorzurufen. Das ergab der neue Social Media Trendmonitor "Kommunikationsprofis, Journalisten und das Web" von der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor. Knapp 1.500 Unternehmenssprecher, Agenturmitarbeiter und Medienvertreter haben an der Umfrage teilgenommen.
Neun von zehn Pressesprechern richten ihre Mitteilungen nicht mehr allein an Journalisten. Sie sagen, dass Kunden, Marketing, Wettbewerber und die Öffentlichkeit mittlerweile ebenfalls relevante Zielgruppen sind (90 Prozent). Ähnlich sehen das die Fachleute aus den PR-Agenturen (81 Prozent). Außerdem beobachten die Kommunikatoren, dass die Resonanz auf Pressemitteilungen besser ist, wenn begleitendes Material wie Fotos, Videoclips oder PDF-Dokumente bereitgestellt wird. (Pressestellen 81 Prozent, PR-Agenturen 87 Prozent). Ein weiterer Erfolgsfaktor für die Resonanz auf Pressemitteilungen ist die optimale mobile Bereitstellung. Knapp zwei Drittel aller Befragten halten die Bereitstellung auf dem Smartphone per Mail, Browser oder App für "wichtig" (Pressestellen 61 Prozent, PR-Agenturen 62 Prozent).
Reputation Management
foodwatch vergibt Windbeutel an Capri-Sonne
Die Wahl zum „Goldenen Wildbeutel“ ist entschieden: Den „Ehrenpreis“ des Verbraucherschutzvereins foodwatch e.V. für das dreisteste Kindermarketing erhielt in diesem Jahr die Eppelheimer Wild-Gruppe, Deutsche SiSi-Werke, mit dem Getränk Capri-Sonne. Knapp 120.000 Verbraucher hatten in den vergangenen vier Wochen online die Wahl zwischen fünf Kandidaten. Eindeutiger „Sieger“ wurde mit mehr als 50.000 Stimmen Capri-Sonne. Die folgenden Plätze belegten der Pudding Paula von Dr. Oetker mit 26.231 Stimmen, die süßen Flocken Kosmostars von Nestlé mit 24.710 Stimmen, der Zucker-Joghurt Monsterbacke Knister von Ehrmann mit 11.580 Stimmen und die Pom-Bär-Chips von funny-frisch (Intersnack) mit 6.260 Stimmen.
CSR Unternehmensverantwortung
Corporate Social Responsibility: Unternehmen haben erhebliches Umsetzungsdefizit
KMU-Förderbarometer von Ernst & Young zur steigenden Bedeutung von Corporate Social Responsibility
Kleine und mittelständische Unternehmen erwarten, dass der Stellenwert von Corporate Social Responsibility (CSR) in den Firmen weiter steigt / Für die Mehrheit der Unternehmen ist CSR schon heute von Bedeutung / CSR-Aktivitäten konzentrieren sich auf eigene Mitarbeiter / Bedeutsamer Anstieg von CSR-Aktivitäten nur im Umweltbereich / Einige Unternehmen haben Förderungsbedarf in Bezug auf CSR-Aktivitäten.
Das PR-Interview
PR-Interview Nr. 91. Carsten Lange: Ein Patentrezept gibt es nicht
„Das PR-Interview“ wird realisiert von k1 gesellschaft für kommunikation, Köln
Interview mit Carsten Lange (Foto), AIKA, zur Frage, wie die Agentur der Zukunft aufgestellt sein muss.
PR-Journal: Die von dem Zukunftsforscher Jörg Jelden durchgeführte Studie „Agenturen der Zukunft“ kommt zu dem Ergebnis, dass aufgrund immer komplexerer Anforderungen und Themen Agenturen zukünftig immer weniger in der Lage sein werden, ihre Aufträge alleine umzusetzen. Was bedeutet das für die bisherige klassische Aufteilung in Werbe-, PR-, Event- oder Internetagenturen?
Carsten Lange: Diese Einteilung wird komplett neu zusammengestellt. Insbesondere die allgemeinen Cluster wie Werbe- oder PR-Agentur werden in dieser Form zum Auslaufmodell bzw. zum übergeordneten Namen einer Art "Holding". Die Aufgaben werden komplexer, die Agenturen spezialisierter und die Partnerschaften nehmen zu. Wir haben bei LANGEundPFLANZ beispielsweise Kooperationen fest in unser Produktportfolio aufgenommen.
Autoren-Beiträge
Employer Branding: Da geht noch was!
Ein Autorenbeitrag von Uwe Wache (Foto), Managing Partner von Klenk & Hoursch AG Corporate Communications, Frankfurt am Main
Talente sind eine knappe Ressource und damit ein Wettbewerbsfaktor für Unternehmen. Der demografische Wandel, die Internationalisierung von Wirtschaft und Bildung und der Wertewandel in der Arbeitswelt machen es immer schwieriger, die passenden Mitarbeiter zu finden und zu binden. Gelingt dies nicht, spüren die Unternehmen die Auswirkungen unmittelbar – sie sind weniger effizient, innovativ und damit weniger erfolgreich. Arbeitgeber pflegen ihre Employer Brand heute daher mehr denn je, um im Kampf um die besten Talente zu überzeugen.
Norbert: Gerüchte+Gerichte
Gericht: Gelobt sei die Pfanne - Tagliata di manzo con asparagi
(nsb) Braten, Schmoren, Rösten, Dünsten – die Pfanne ist vielleicht das universale Küchengeschirr. Im antiken Griechenland war die aus Bronze gemachte „πατανέ“ nur zum Verbrennen von Räucherwerk üblich. Die Römer schmiedeten die „patina“ aus Eisen und nutzen sie in der Küche – zum Beispiel um wilden Spargel mit Eiern und Honig darin zu braten, in Katalonien ein heute noch gängiges Frühjahrsessen.
Tatsächlich hat die Pfanne gerade auf Gemüse eine herrliche Wirkung – die Chinesen bereiten nicht ohne Grund viele Speisen im „Wok“ zu. Im Grunde ist das eine Pfanne mit durchgehend gewölbtem Boden, die über einem starken Feuer große Hitze aufnimmt. Dadurch bilden sich an der Oberfläche des Bratguts Röststoffe, und Zucker verwandelt sich in Karamell, einen hochwirksamen Geschmacksverstärker. Deshalb ist der Umgang mit Glutamat gar nicht nötig, wenn jemand mit Wok oder Pfanne richtig umzugehen weiß.
Lesehinweise
Ruhe in Frieden, klassisches Marketing? Wie SEO, Social Media und Content Marketing die Regeln verändern
Über den Wandel des Marketing, vermeintlich neue Methoden und Herangehensweisen: In seiner t3n-Kolumne schreibt Björn Tantau über alte Strategien im neuen Gewand des Social Web und wirft einen Blick in die Zukunft. Früher war alles besser, früher war alles gut. Wirklich? Viele Menschen glauben das, dabei ist das meistens rein subjektiv. Ganz objektiv betrachtet haben alle Menschen eine eigene Sicht der Dinge.
Dennoch gibt es Bereiche, die speziellen Trends unterliegen und sich mehr oder weniger schnell verändern. Das klassische Marketing, wie man es kannte, bevor das Internet zum Massenmedium wurde, ist auf jeden Fall ein solcher Bereich. Und der Wandel, vor allem in den letzten Jahren, ist durchaus als dramatisch zu bezeichnen. Was aber genau macht diesen extremen Wandel aus? Und kann das klassische Marketing wirklich schon abgeschrieben werden?
Bildung
Neues complus-Coaching: Praxis-Workshops für den PR-Alltag
Die complus Fernakademie für Kommunikationsberufe in Münster bietet ab Juli ein neues Weiterbildungsangebot mit zweitägigen Coaching-Workshops. Erfahrene Praktiker vermitteln Spezialwissen zu aktuellen Branchenthemen wie Markenführung, Social Media oder zum Umgang mit Bildern und Filmen. „Im Fokus steht immer die Relevanz für PR-Schaffende in Pressestellen, im Marketing oder in Kommunikationsabteilungen", betont Christian Schröder, seit März wissenschaftlicher Leiter bei complus. Alle Workshops finden in Münster statt.
Studien
Facebook und Twitter bringen keinen politischen Dialog in Gang
Einen nachhaltigen politischen Dialog haben Facebook und Twitter bislang nicht nach Deutschland gebracht. Das ist die ernüchternde Erkenntnis einer Untersuchung von Journalistikprofessor Andreas Elter. Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Münchener MHMK, Macromedia Hochschule für Kommunikation, hat sein Team die Social-Media-Kommunikation der sechs bundesweit aktiven Parteien während der Landtagswahlkämpfe des Jahres 2011 statistisch ausgewertet. Obwohl alle Parteien Facebook und Twitter zur direkten Wählermobilisierung nutzten, gelang es keinem Landesverband, ihre User und Follower über den Wahltermin hinaus in einen regelmäßigen Dialog zu verwickeln.
Literatur
Neues Fachbuch zur Werte-Orientierung
Unternehmens-Werte und persönliche Wertvorstellungen stehen im Mittelpunkt des alljährlichen Trend-Events „Werte 2.0“. Wirtschafts- und Branchenexperten machen dabei transparent, wie sich die moderne Wertewelt entwickelt, welche Faktoren moderner Kommunikation und welche ökologischen sowie ökonomischen Aspekte dabei eine Rolle spielen. Das Jahres-Event der „Werte 2.0“-Veranstaltungsreihe geht am 16. Juli im Hotel Schloss Montabaur in die vierte Runde. Die Beiträge der letztjährigen „Werte 2.0“-Referenten sind jetzt in einem Fachbuch zusammengefasst. Die Veranstaltungsagentur Intergerma hat in Kooperation mit Stefan Luppold, Professor an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Ravensburg, das Fachbuch „Werte 2.0“ herausgebracht. Auf 152 Seiten sind 15 Fachbeiträge der Referenten zusammengefasst. Das Buch aus der Verlagsreihe „Messe-, Kongress- und Eventmanagement“ kann zum Preis von 28 Euro unter www.verlagwp.de bestellt werden.
Termine
PR Report Awards versus Leipziger Public Relations Studenten
100 Prozent Public Relations: Die letzten Tage war ich ausschließlich in Sachen PR unterwegs. Die Mission: Gewinnen neuer Erkenntnisse, Austausch mit anderen PR-Experten, Kennenlernen interessanter Menschen und Auffrischen alter Kontakte. In der „Szene“ hatte ich mich einige Zeit rar gemacht. Schon länger gilt der Personalkommunikation mein Interesse und so konnte man mich in letzter Zeit eher auf der „Zukunft Personal“ antreffen als auf einem PR-Kongress. Zudem hatte ich viele Jahre in der Welt der Nonprofits und Internationalen Organisationen gearbeitet und mich in erster Linie in einem politischen Umfeld bewegt.
Jetzt gab es PR im Doppelpack. Zusammen mit Gerhard Pfeffer und Thomas Dillmann vom "PR-Journal" besuchte ich letzten Donnerstag die Verleihung der PR Report Awards 2013 in Berlin und am Freitag das 8. LPRS>>Forum der Leipziger Public Relations Studenten (LPRS). Dieses stand unter bewusst kontroversen Motto „PR versus HR: Wer hat die Lizenz zur Personalkommunikation?“ Darüber hatte ich bereits gebloggt.
Meine Eindrücke in Stichworten hier in meinem Blogbeitrag vom 19. Mai.
STAMM Medien-News
Stamm Medien-Newsletter Mai 2013
Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (ca. 24.000) in Deutschland (Print/zeitungen+Zeitschriftzen, Rundfunk/Radio+Fernsehen, Online (seit 2003)). Im März 2013 wurden 3.357Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 13.931 Medien. Der monatliche "Stamm Medien-Newsletter" informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Änderungen/Meldungen:
Internes - aus der Redaktion
PR-Journal: 41.557 Besucher im April 2013, 191 Jobangebote seit Januar
Die IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin bilanzierte für das "PR-Journal" im April 2013 insgesamt 41.557 Besucher. Knapp 50 Prozent der Besucher starten ihre PR-Journal-Durchsicht auf den Seiten der PRJ-Jobbörse. IVW errechnete insgesamt einen Tagesdurchschnitt von 1.385 Visits. Jeder Besucher schaute sich 2,6 Seiten an - daraus errechnen sich 106.987 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet.



