Internes - aus der Redaktion
Meine erste Abmahnung nach 44 Jahren PR-Arbeit
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 16. Mai 2008 um 18:32 Uhr Montag, den 07. April 2008 um 23:51 Uhr
Am 1. April 1964 - also vor 44 Jahren - habe ich als Pressesprecher und PR-Referent des Deutschen Bundesjugendrings in Bonn meine hauptberufliche Tätigkeit in der Öffentlichkeitsarbeit begonnen. Seit fünf Jahren mache im wesentlichen "nur" noch in Journalismus, bin jetzt Herausgeber und Chefredakteur des PR-Journals - das sich zum erfolgreichen, aktuellsten PR-Medium im Internet mit den meisten Besuchern (täglich über 6.000) entwickelt hat. Darauf bin ich stolz und es macht großen Spaß.
Gar keinen Spaß macht es jedoch derzeit mit einigen Vertretern der PR-Branche. Nach 44 Jahren in der PR habe ich meine erste Abmahnung durch die PZOK Prüfungs- und Zertifizierungsorganisation der deutschen Kommunikationswirtschaft, verbunden mit einer Unterlassungserklärung, kassiert. Als ich in der letzten Ausgabe des PRJ-Newsletters über die Finanzsituation und die Finanzplanungen der PZOK schrieb. Ich habe dazu in zwei Punkten eine falsche Tatsachenbehauptung aufgestellt, für die ich mich entschuldige und die ich widerufe (siehe Meldung "Widerruf").
Mich erstaunt aber, dass und wie angebliche PR-Profis mit Kanonen auf Spatzen schießen. Ein Anruf hätte genügt und ich hätte die falschen Angaben korrigiert. So steht es übrigens auch in allen PR-Lehrmaterialien: man ruft an, schreibt einen Leserbrief oder eine Gegendarstellung - juristische Schritte wie Abmahnung oder Klage seien stets die Ultima ratio.
Gerhard Pfeffer (64 Jahre, 203 cm, 142 kg) bleibt kantig und unbequem und das "PR-Journal" das Salz in der Branchensuppe - wir schreiben nicht, um zu gefallen. In der Redaktion gibt es noch genügend (auch schriftliche) Informationen, die der Nachfrage und Aufkläung bedürfen. Man sieht sich immer (zumindest) zwei Mal. Versprochen! gez.: Gerhard A. Pfeffer, Siegburg, den 8. April, 23:55 Uhr.

geschrieben von Manfred Schreiber , April 08, 2008
Schlimmer noch ist die Tatsache, dass sich Juristen (Vertreter des (Volks?)Rechts dazu hergeben, dies juristisch zu unterstützen.
geschrieben von Erich Dederichs , April 09, 2008
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Thomas Dreesen
Vorstand
Deutscher Fachjournalisten-Verband