Hauptmenü und weitere Informationen

RSS Feeds PR-Journal

Zur Bestellung (kostenloses Abo) der RSS-Feeds der Redaktions-Bereiche (aktuelle Ressort-Meldungen) und Stellen-Angebote des PR-Journals.

Monats-Statistik

Februar 2010:
(i.d.R. für alle Seiten - PR-Journal, Jobbörse, Datenbanken, Barometer, agenturcafe etc.)
373.158 Visits gesamt
13.327 Tagesdurchschnitt
17.897 Tagesspitze am 09.02.
749.579 Visits 01.-02.2010
3.156.810 PI's
112.743 Tagesdurchschnitt
8,46 Seitenaufrufe je Besucher
Rang 137.217 bei alexa.com weltweit
Rang 6.521 bei alexa.com in Deutschland
1.946 Visits Seite PR-Barometer
3.034 Follower auf den 3 PRJ-Twitter-Seiten


Menupunkt-Aufrufe seit Dezember 2004:
83.658 Impresseum
71.441 Werbung + Medien-Infos
58.990 Medien-Partner


Newsletter-Statistik 
Februar 2010:
16.565 NL-Empfänger (Stand: 28.02.2010)
739 Einzelmeldungen 01.-02.2010
371 Einzelmeldungen 02.10
19,5 Meldungen je Arbeitstag
seit Dezember 2004:
235 Newsletter-Ausgaben (64 Monate)
18.478 Einzel-Meldungen
23.768 Aufrufe Newsletter-Archiv
9.979 NL-Bestellbestätig.
45.711 RSS-Newsfeeds-Bestellseite


Datenbanken-Statistik:
auf der eigenen Startseite


Jobbörsen-Statistik:
auf der eigenen Startseite

Hauptbereich

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Organisiert FAZ Koppelgeschäfte Redaktion für Anzeigen?

Wer hat hier nun eine Lizenz zum Täuschen? Die FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung (in diesem Fall deren Anzeigenabteilung) oder Ausbildungsinstitute wie das communication college in Ladenburg? PR-Berater Sascha Stoltenow traute seinen Augen nicht, als er am Samstag, den 9. Mai die FAZ aufschlug und eine anschauliche Kopplung von Anzeigenschaltung und redaktioneller Textplatzierung entdeckte (am 10. Mai wurde die "gute Tat" übrigens auch noch in der FAS Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung wiederholt). Er fragte beim Autor nach und erfuhr wiederum Erstaunliches: die FAZ-Anzeigenabteilung hatte anscheinend die Veröffentlichung des vorgefertigten Textes verlangt.

Wenn man die Regeln des Deutschen Presserates und des Deutschen PR-Rates beachtet und ernst nimmt, dürfte das eigentlich nicht sein. Ein eventueller Stolz der Artikelfertiger Ingo Reichardt und Nadja Merl-Stephan vom communication-college auf die anscheinend "erkaufte" Veröffentlichung würde zwar nicht wundern, wäre aber trotzdem höchst unprofessionell.

Damit jeder diesen Vorgang selbst nachverfolgen und beurteilen kann, dokumentieren wir die entsprechenden FAZ-Seiten und die Mails von Stoltenow (als PDF's zum Download). Spannend dürfte sein, was die PR-Berufsverbände DPRG und BdP sowie vor allem der PR-Rat dazu sagen wird: Herr Gaul, übernehmen Sie! (Richard Gaul in Potsdam ist der PR-Ratsvorsitzende) -fff-

Hier die PDF's zum Herunterladen:
Mails zum Vorgang FAZ
FAZ-Seite 6 vom 9. Mai
FAZ-Seite 7 vom 9. Mai

Stellungnahme der FAZ vom 13. Mai zum Kommentar "Organisiert FAZ Koppelgeschäfte Redaktion für Anzeigen?"

Am 14. Mai hat auch Bildblog.für alle die Sache aufgegriffen.

Kommentare (8)Add Comment
Mich wundert das nicht mehr
geschrieben von PR Kommentator , Mai 13, 2009
vielleicht war es nur eine Frage der Zeit, bis auch FAZ und FAS derartige Koppelveröffentlichungen zulassen. Im Fachzeitschriftenmarkt und auch bei Illusttrierten ist diese Praxis doch seit Jahren gang und gebe, oder möchte das hier jemand bestreiten? Ich habe noch die Aussage eines Anzeigenaquisiteurs eines großen Hamburger Verlages im Ohr, der mehr oder weniger offen darauf hinwies, dass bei redaktioneller Veröffentlichung auch eine Anzeigenschaltung gerne gesehen wäre. Seine Worte waren: "Auch unsere Redakteure denken zunehmend ökonomisch". Noch Fragen?
Gerücht
geschrieben von ella , Mai 13, 2009
Hier wird mit unbelegten Mutmaßungen und Gerüchten gearbeitet. Höchst unprofessionell....
Unseriös
geschrieben von Thanner , Mai 13, 2009
ich glaube, der gute Stoltenow ist einfach nur angefressen und betreibt hier eine Privat-Fehde. Hier werden munter Behauptungen als Fakten hingestellt und weiter multipliziert.... Wo lernt man diese unseriöse Arbeitsweise?
Unseriös?
geschrieben von Sascha Stoltenow , Mai 13, 2009
Ach nö, der gute Stoltenow ist nicht angefressen. Vor allem aber wüsste ich von keinem privaten Fehdehandschuh, der mir vorgeworfen wurde oder den ich wem vorgeworfen hätte. Und weil ich grundsätzlich mit offenem Visier - also mit Klarnamen - streite, ist es natürlich auch einfach aus der Anonymität heraus, entsprechende Vorwürfe zu machen.

Im Übrigen stelle ich fest, keine Behauptungen aufgestellt zu haben, sondern auf Basis von dokumentierten Veröffentlichungen Fragen gestellt zu haben. Wo man das lernt? Da kann man ja mal in der FAZ-Rubrik für Weiterbildung nachlesen ...
Viel Lärm um nichts
geschrieben von FAS-Leser , Mai 13, 2009
Das Engagement für einen unabhängigen Journalismus in allen Ehren, aber jedem einigermaßen versierten Zeitungsleser hat sich durch die Platzierung und das Layout des Textes sofort erschlossen, dass es sich um eine Art Anzeige/Sonderveröffentlichung handelte.
gemeinsamkeiten
geschrieben von FAZ Leser , Mai 13, 2009
was haben kommentator und fön gemeinsam?
Danke für den Hinweis!
geschrieben von Ch. Sauer , Mai 13, 2009
Das ist eine ungewöhnliche und anscheinend üble Sache. Der Presserat sollte sich damit befassen. Wenn der erste Eindruck nicht täuscht, dann hat da eine überregionale Qualitätszeitung das Instrument Sonderveröffentlichung auf platteste Weise zum Abdruck von PR-Texten genutzt. Das gab es bisher in dieser Form nicht.
Gängige Praxis
geschrieben von sissi , Mai 19, 2009
Ich verstehe die Aufregung nicht. Es ist doch ein alter Hut, dass von der FAZ Redaktion + Anzeige verkauft werden. Sehen sie sich doch mal die sogenannten Sonderveröffentlichungen wie Private Banking an. Alle hier inserierenden Unternehmen, sind auch mit einem Artikel ihres Geschäftsführers oder Vorstandsmitgliedes vertreten. Die FAZ tut sich als "Qualitätszeitung" schon lange kein Gefallen mehr mit dieser Art der Publizistik.

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

busy

Werbung

Werbung



Fußzeilen-Menü