Medien
DJV: Selbstbewusstes Plädoyer für mehr Qualitätsjournalismus
Freitag, den 03. Februar 2012 um 21:36 Uhr
Mit dem Appell an alle Journalistinnen und Journalisten, sich aktiv für ein Mehr an Qualität im Journalismus einzusetzen, endete am 3. Februar in Berlin der DJV-Kongress "Wert des Journalismus". Einig waren sich die über 100 Teilnehmer darin, dass es größerer Anstrengungen bedarf, insbesondere junge Menschen an die Nutzung von Medien heranzuführen. In der Verantwortung stünden neben den Medienunternehmern, die mehr in die Redaktionen investieren müssten, die eigenen Kollegen, die auch gegen Widerstände in ihren Redaktionen für hart recherchierte Berichte kämpfen müssten. Ulrike Kaiser, stellvertretende DJV-Bundesvorsitzende, stellte die Bedeutung der Wertediskussion dar: "Die Qualität des Journalismus macht seinen Wert aus." Der DJV wird den Kongress "Wert des Journalismus" in Kürze auf seiner Homepage www.djv.de dokumentieren.
Knüwer: “Qualitätsjournalismus” am Beispiel Paul-Josef Raue und Wolf Schneider
Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 18:46 Uhr
Thomas Knüwer (kpunktnull Beratung für das digitale Zeitalter, Düsseldorf) hat am 2. Februar in seinem Blog "Indiskretion Ehrensache" zur "Qualitätsarbeit" von Altmeister Schneider und seines Adlaten Raue Stellung genommen - einfach wunderbar! Zum Nachlesen - und deshalb vollständig hier übernommen, mit freundlicher Genehmigung des Autors.
"Auch ich wurde mit Wolf Schneider sozialisiert. In meiner Jugend, als ich begann Krankenhausradio zu machen, schenkte mir meine Mutter jedes Jahr ein ein weiteres seiner Bücher. “Deutsch für Profis”, “Deutsch für Kenner”, “Unsere tägliche Desinformation”… Schneider schrieb Bücher am Fließband.
Kurz zur Erklärung für die Nicht-was-mit-Medien-Macher unter den Lesern. Wolf Schneider ist ein seniorer Ex-Journalist, der sich via Büchern wie “Deutsche für Profis” zum Sprach-Papst hochstilisiert hat. Gern bitten Medien ihn zum Interview, geht es um den vermeintlichen Untergang
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Gutjahr: Der Erste oder der Beste sein
Dienstag, den 31. Januar 2012 um 16:27 Uhr
"Wie man sich im Netz zu einer Marke macht": Richard Gutjahr gibt Tipps, wie man als Blogger Erfolg hat. Die deutsche Branchenzeitschrift "medium magazin" hat Richard Gutjahr zum "Journalisten des Jahres" in der Kategorie Newcomer gekürt, weil er "2011 gleich zwei Mal als Avantgarde an vorderster Front dabei war": Er bloggte vom Tahrir-Platz in Kairo und startete mit der "Rundshow" eine Initiative für "Social TV". Richard Gutjahr hat es geschafft, sich im Netz als Marke zu etablieren. Wie das geht, erklärte er in einem Vortrag, organisiert vom "forum journalismus und medien", in Wien.
Den Artikel vom 30. Januar in "derStandard.at" hier online weiterlesen.
Markencheck im TV: ARD erklärt Funktionsweise von Marken wie H&M, McDonald´s und Lidl
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 24. Januar 2012 um 15:03 Uhr Dienstag, den 24. Januar 2012 um 14:46 Uhr
Das Fernsehen nimmt zur besten Sendezeit McDonald’s & Co unter die Lupe. Und fünf bis sechs Millionen Menschen schauen zu. Für ein Wirtschaftsthema im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – und das zur Primetime – ist das überragende Reichweite. Die Volkshochschule in bewegten Bildern hat jenseits aller Quotenbetrachtungen und Geschmacksdiskussionen echte Stärken. Sie bringt nicht nur Otto Normalverbraucher das Marketing-Einmaleins nahe, sondern auch Unternehmer und Manager können etwas lernen, wenn sie gut aufpassen. "An welche Marke denken Sie bei Fast Food?" werden Passanten gefragt. Was sie vor laufender Fernsehkamera ins Mikrofon antworten, überrascht nicht: Am häufigsten genannt wird McDonald’s. So findet die ARD also in einer Straßenumfrage heraus, wenn auch ohne den Anspruch auf repräsentativen Charakter, dass "Mäckes" in den Köpfen der Deutschen als führende Schnellfutter-Filiale ungefähr so präsent ist wie Tempo, wenn man sich nach Papiertaschentüchern erkundigt.
Den Artikel von Roland Karle am 23. Januar in "absatzwirtschaft.de" hier online weiterlesen.
Medien compact (3) (05.KW-2012)
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 03. Februar 2012 um 11:37 Uhr Dienstag, den 31. Januar 2012 um 12:45 Uhr
01: Mit einem grundlegend überarbeiteten Fernsehprogramm, einem neuen Auftritt im Internet und einem neuen Corporate Design stellt sich die Deutsche Welle dem Wettbewerb auf den internationalen Medienmärkten. Das gab Intendant Erik Bettermann in Berlin bekannt. Diese Veränderungen sind ein Meilenstein für eine verbesserte mediale Außenpräsenz Deutschlands in der Welt, sagte Bettermann. Bei der Neugestaltung des TV-Programms hat die DW in verstärktem Maß auf Material der ARD-Landesrundfunkanstalten und des ZDF zugreifen können. Ausserdem startet die Deutsche Welle ihren neuen Internetauftritt, das vielsprachige, multimediale Angebot ist ab 6. Februar abrufbar. Mit dem neuen Fernseh- und Internetangebot verbindet die Deutsche Welle einen neuen Markenauftritt. → dw-world.de
02: Fernsehen, CDs, Computerspiele, Sammelbilder, Internet: Medien sind für Kinder zentraler Bestandteil ihrer Lebenswelt. Mit ihnen tauchen sie in Phantasieräume ein und erschließen und gestalten zugleich ihre Umgebung – und das bereits seit über einhundert Jahren. Einen anschaulichen Einblick in die Geschichte von Kindermedien gibt die Ausstellung "KinderMedienWelten. 1885 – 2011" im Museum für Kommunikation Berlin. Vom 16. März bis 20. Mai 2012 beleuchtet sie die Entwicklung der Kindermedien – von den Heftchen, Postkarten und Sammelbildern des ausgehenden 19. Jahrhunderts über View-Master, Kindergrammophone und Comic-Hefte bis hin zur heutigen Flut elektronischer Spiele an Konsolen und im Netz. → mfk-berlin.de
03: Das Fernsehen ist in deutschen Familien das wichtigste Medium. Fast drei Viertel aller Kinder und Jugendlichen von 3 bis 19 Jahren schauen regelmäßig (mindestens mehrmals pro Woche) gemeinsam mit ihren Eltern fern. 45 Prozent der Eltern hören regelmäßig mit ihren Kindern gemeinsam Radio und 13 Prozent gehen regelmäßig zusammen ins Internet. Bücher spielen vor allem für die jüngsten Kinder ein wichtige Rolle: 82 Prozent der 3- bis 5- Jährigen bekommen regelmäßig von ihren Eltern vorgelesen oder lesen gemeinsam mit ihnen. Dies sind Ergebnisse der aktuellen FIM-Studie 2011 (Familie, Interaktion & Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs). → mpfs.de
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