Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich gegen jegliche Versuche prominenter Persönlichkeiten gewandt, Einfluss auf die kritische Berichterstattung von Medien ausüben zu wollen. Der DJV reagierte damit auf Meldungen, nach denen Bundespräsident Christian Wulff Mitte Dezember 2011 versucht haben soll, einen Bericht der Bild-Zeitung über die Finanzierung seines Privathauses zu verhindern. "Prominente müssen sich kritische Berichterstattung als Teil der Meinungsfreiheit gefallen lassen", machte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken deutlich. "Das müsste niemand besser wissen als der erste Mann im Staat."

Der Bundespräsident habe nicht nur gesetzlich geregelte Aufgaben und Pflichten, ihm komme als Staatsoberhaupt auch eine Vorbildfunktion zu. Das gelte für viele andere Prominente auch. Wulffs Versuche gegenüber Bild seien nicht vereinbar mit seiner Erklärung vom 22. Dezember, in der er die Bedeutung der Pressefreiheit ausdrücklich hervorgehoben habe. Der DJV-Vorsitzende ermutigte Journalistinnen und Journalisten dazu, sich nicht von Prominenten beeinflussen zu lassen: "Kritische Berichterstattung und Information der Öffentlichkeit sind und bleiben das Tagesgeschäft von Journalisten." (Quelle: Pressemitteilung des DJV in Berlin vom 2. Januar 2012 → djv.de )

(fff) Natürlich berichten viele Medien über dieses unsäglich dumme und würdelose Verhalten des Bundespräsidenten. Zwei Beiträge sind es wert, verlinkt und gelesen zu werden:

- ein politischer Artikel in der "Zeit.Online" am 2. Januar 2012 von Luwig Greven: "Das war's, Herr Bundespräsident"

- und ein Artikel aus Mediensicht in "Meedia" am 2. Januar 2012 von Stefan Winterbauer: "Die verlorene Würde des Präsidenten".

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Personalien

Christiane Wolff ist Chief Corporate Communications Officer der Serviceplan Gruppe

Wolff Christiane CCCO ServiceplanChristiane Wolff (Foto) ist seit Anfang des Jahres Chief Corporate Communications Officer und verantwortet in ihrer neuen Position die Unternehmenskommunikation der Serviceplan Gruppe, München. Bereits seit September 2011 leitet Wolff die Abteilung Unternehmenskommunikation der Serviceplan Gruppe. Jetzt wurde sie befördert und gleichzeitig zum Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. Unter ihrer Führung ist ein fünfköpfiges Team an den Standorten München und Hamburg für die interne und externe Kommunikation aller Themen der Serviceplan Gruppe sowie der Agenturmarken Serviceplan, Plan.Net, Mediaplus und Facit verantwortlich und koordiniert darüber hinaus die Unternehmenskommunikation der aktuell 30 weltweiten Standorte mit insgesamt 2.800 Mitarbeitern.

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Etats

Scholz & Friends wird neue Leadagentur für das Bundesverkehrsministerium

Cords Lars Scholz und FriendsScholz & Friends setzt sich in einem mehrstufigen Pitch durch und ist die neue Leadagentur des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die Berliner Agentur erhält einen Rahmenvertrag für die strategische Kommunikationsberatung sowie die Entwicklung und Umsetzung von Kampagnen und PR-Maßnahmen. Das Ministerium entschied sich nach einem zweistufigen Auswahlverfahren für Scholz & Friends. Mit dem Etatgewinn holen sich die Berliner unter der Leitung von Lars Cords (Foto), Chief Content Officer der Scholz & Friends Group, einen ehemaligen Kunden zurück. Von 2007 bis 2011 entstand bei Scholz & Friends unter anderem die Kampagne für mehr Verkehrssicherheit „Runter vom Gas“. Die Fortsetzung dieser Kampagne wird einer der Schwerpunkte des neuen Kommunikationsauftrags sein.

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Agenturen

Anders Kempe tritt als Chef der MSLGroup EMEA zurück

Kempe Anders MSLGroup EMEAOffensichtlich herrscht große Unruhe an der Spitze der MSLGroup. Die Aufnahme der MSLGroup unter das Dach von Publicis Communications scheint schwieriger zu sein als ursprünglich erhofft. Zumindest lässt ein Bericht im „Holmes Report“ über den Rücktritt von Anders Kempe (Foto) als Präsident der MSLGroup EMEA darauf schließen. Denn Kempe ist der letzte in einer ganzen Reihe von internationalen Senior Managern, die diesen Schritt innerhalb der vergangenen zwölf Monate vollzogen haben. Vorausgegangen war laut „Holmes Report“ eine turbulente Phase für die MSLGroup, in der sie unter das Dach von Publicis Communications rückte. Publicis CEO Arthur Sadoun wollte das und verpflichtete im August des vergangenen Jahres Guillaume Herbette als neuen CEO der MSL Group und Executive Vice President von Publicis Worldwide.

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Unternehmen

Wie Aktionäre angeredet werden

Piwinger Manfred querObwohl sie prägend für das Angesehenwerden sind, geraten Stil- und Formfragen häufig in den Bereich der Beliebigkeit. Unternehmen gehen unachtsam damit um und verschenken auf diese Weise unnötigerweise Reputationsgewinne. Beispielhaft hierfür steht der jährliche Aktionärsbrief, in dem sich in der Regel der Vorstandsvorsitzende (CEO) an die Eigentümer des von ihm geführten Unternehmens wendet. Bereits in der jeweiligen Anredeweise finden wir ein Indiz für die in einem Unternehmen herrschende Sprachkultur. Wir haben uns aus diesem Grund die Anredeformen in den Aktionärsbriefen der DAX30-Firmen des Berichtsjahres 2014 angesehen und uns dabei jeweils gefragt, ob die gewählte Anrede adäquat ist zu dem Erscheinungsbild des betreffenden Unternehmens.

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Organisationen

Internationaler Dachverband der Kommunikationsagenturen nimmt IPREX auf

Schroeder Michael T IPREX President Gf ORCA AffairsIPREX, das internationale Netzwerk inhabergeführter Agenturen, wird direktes Mitglied der International Communications Consultancy Organisation (ICCO), dem globalem Dachverband der Kommunikationsberatungsunternehmen. Im Jahr 1983 gegründet, hat IPREX heute 70 Partneragenturen mit insgesamt 115 Büros in allen relevanten Märkten und einem Gesamtumsatz von 250 Millionen Dollar. Die rund 1.800 Mitarbeiter decken rund um den Globus das gesamte Spektrum von Branchen und Kommunikationsdisziplinen ab. „Wir freuen uns sehr, Teil einer Organisation zu werden, die sich ebenso wie IPREX für die Globalisierung von Kommunikationsdienstleitungen engagiert“, sagt Michael T. Schröder (Foto), IPREX Global President und Geschäftsführer der Agentur ORCA Affairs mit Sitz in Berlin.

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Branche

In Erinnerung an Roger Willemsen †: Keynote vom Kommunikationskongress 2014

Willemsen Roger KomKongress14Roger Willemsen ist tot. Im Alter von 60 Jahren ist der Autor und Moderator am 7. Februar 2016 gestorben. In den Nachrufen wird seiner gedacht als einem der großen Intellektuellen unseres Landes. Auch wenn er im engeren Sinne kein Kommunikator war, also jemand der in der Kommunikationsbranche sein Geld verdiente, so verstand er doch viel von Kommunikation und hatte speziell dieser Berufsgruppe etwas zu sagen. Beim Kommunikationskongress 2014 hielt er eine viel beachtete Keynote-Rede, in der er Kommunikation als „wichtiges Kulturgut, was geeignet ist, Einsamkeit zu überbrücken“, lobt. Auf der Online-Seite des Magazins „pressesprecher“ hatte Chefredakteurin Hilkka Zebothsen im September 2014 über den Auftritt Willemsens berichtet. Unter diesem Link auf die "pressesprecher"-Website finden Sie ihren Beitrag, einen Video-Mitschnitt der damaligen Rede Willemsens und ein Video-Interview mit ihm, in dem er über die Kunst des Streitens spricht. (Foto: Standbild aus Videomitschnitt seiner Keynote)

Medien

Wechsel an der Redaktionsspitze der Medical Tribune Verlagsgesellschaft

Medical Tribune Eingang LogoDer medizinische Fachtitel „Medical Tribune“, Wiesbaden, ordnet seine Redaktionsspitze neu. Anstelle der langjährigen Herausgeberin und Chefredakteurin Ulrike Hennemann werden Tanja Schliebe und Birgit Maronde die Redaktion leiten. Schliebe übernimmt ab sofort die operativ-strategische Verantwortung, Maronde die fachlich-medizinische Verantwortung. Schliebe, seit zwei Jahren bei der „Medical Tribune“, verfügt über Erfahrung in leitenden Redaktionspositionen, zuletzt als Chefredakteurin eines medizinischen Fachtitels bei WEKA Business Medien. Maronde leitete acht Jahre das Ressort Medizin und verantwortet den Fachtitel „Medical Tribune Neurologie/Psychiatrie“. Die redaktionelle Gesamtverantwortung für den Fachtitel „Medical Tribune Onkologie/Hämatologie“ und die gemeinsam mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft neu gegründete „Diabetes-Zeitung“ übernimmt Jochen Schlabing. Hennemann hat das Unternehmen bereits verlassen.

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CSR + Reputation

Reputation als geschätzter Wert

Piwinger Manfred querDer Wert von Reputation wird allenthalben hoch geschätzt. Im Deutschen bedeutet er so viel wie „guter Ruf“, „Ansehen“, „guter Name“ oder veraltet „Leumund“, ein Begriff, den wir heute nur noch in Verbindung mit „Leumundszeugnis“ kennen. Hinlängliche Klarheit besteht darin, dass Reputation ein relevanter Wettbewerbswert ist und einen bedeutsamen immateriellen Wert charakterisiert. Auch wissen wir, dass Reputation zusammen mit anderen Faktoren identitätsbildend ist. Das mag damit zu tun haben, dass Reputation „als ein das ganze Geschäftsmodell überdeckender Vermögenswert Handlungsoptionen ermöglicht, aber auch einschränkt“ (Piwinger 2014).

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Social Media

Faktenkontor ermittelt: Social Media Nutzung auf Rekordniveau

SoMe Atlas16 Faktenkontor KarteIn Deutschland nutzen acht von zehn Menschen mit Internet-Zugang Social Media. Damit sind die sozialen Medien wie Youtube, Facebook, Twitter, Blogs und Foren in Deutschland weiter verbreitet als jemals zuvor. Das zeigt der online-repräsentative „Social Media-Atlas 2015/2016“ der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna. 3.518 nach Alter, Geschlecht und Bundesland online-repräsentative Internetnutzer ab 14 Jahren wurden in Form eines Online-Panels zu ihrer Social Media-Nutzung befragt. Erhebungszeitraum war das vierte Quartal 2015. 2011 nutzten erst 64 Prozent der Onliner soziale Medien. Die bislang höchste Quote wurde 2013 erreicht, als drei Viertel aller Internetnutzer im Web 2.0 unterwegs waren. Dieser Rekord wurde jetzt um weitere fünf Prozentpunkte überboten. Die nebenstehende Karte zeigt, dass die Social Media-Nutzung in Nordrhein-Westfalen (85 %) und in Hessen (86 %) am höchsten ist.

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Autoren-Beiträge

Den Unternehmenslenker lenken: Kommunikationscontrolling des CEO

ck Grafik CEO Kommunikation klDer CEO ist der Leuchtturm in der Unternehmenskommunikation. Sein Verhalten und seine Auftritte in der Öffentlichkeit prägen das Bild des Unternehmens – positiv wie negativ. Gerade kommunikative Fehltritte werden von Medien aufgegriffen, über Social Media verbreitet und bestimmen die Wahrnehmung von Vorständen bei relevanten Zielgruppen. Nur in Ausnahmefällen gelingt es dagegen, ein gutes Image eines Vorstandsvorsitzenden für die Unternehmensreputation zu nutzen. Eine strategisch gesteuerte CEO-Kommunikation, in der PR-Verantwortliche auf Augenhöhe mit dem Vorstand agieren, kann hier Abhilfe schaffen.

Das aktuelle Edelmann Trust Barometer zeigt die große Bedeutung strategisch gesteuerter CEO-Kommunikation. Als Ausgangsposition ist festzuhalten, dass das Vertrauen in Vorstände hierzulande gering ist. Trotz eines deutlichen Anstiegs zur Umfrage aus dem Jahr 2014 um zehn Prozentpunkte hält nur eine Minderheit CEOs für glaubwürdig. 39 Prozent der Befragten gaben das an. Dagegen ist die Kritik umfassend und zeigt sich an einer ganzen Reihen an Stellen:

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Rezensionen

Rezension: Platz für Geschichten!

Reportage und Feature BuchcoverTitel: Reportage und Feature; Autoren: Christian Bleher und Peter Linden; Verlag: UVK 2015, 226 Seiten; 24,99 Euro; ISBN-13: 978-3867644761
„Um Fakten, Fakten, Fakten aneinanderzureihen, braucht ein Autor wenige Zeilen. Um eine Geschichte zu erzählen, braucht er Platz.“
Mein Postfach quillt über von Nachrichten (Presseinformationen wie Werbe-Mails), die Bilder und Videos als Aufmerksamkeitsgaranten anpreisen. Das stimmt sicherlich teilweise. Instagram ist mein derzeit bevorzugter Social Media-Kanal. Ich bin ein Zapper und ein Kurz-mal-Gucker. Und dennoch: Wie Peter Linden und Christian Bleher schreiben, braucht eine Geschichte auch einfach ihren Platz.

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Termine

Arbeitskreis Finanzkommunikation der DPRG lädt ein nach Frankfurt

DPRG LogoDer Arbeitskreis Finanzkommunikation der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) lädt am 2. März von 11:00 bis ca. 13:00 Uhr zu einem Arbeitskreistreffen nach Frankfurt am Main ein. Das Thema lautet: „Reporting immaterieller Vermögenswerte – Was ist neu? Was muss getan werden?“ In ihrem Vortrag spricht Professorin Inge Wulf, Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität Clausthal auch über neue Herausforderungen an die Finanz- und Unternehmenskommunikation. Die Veranstaltung findet in den Räumen der Kommunikationsberatung Hering Schuppener auf der Mainzer Landstraße 41 in Frankfurt am Main statt. Die Einführung ins Thema übernimmt Manfred Piwinger, Leiter des Arbeitskreises „Finanzkommunikation“ der DPRG. Die Veranstaltung ist auf 25 Personen beschränkt. Bevorzugt berücksichtigt werden Mitglieder des Arbeitskreises und Mitglieder der DPRG. Verbindliche Anmeldungen bitte direkt per E-Mail an den Leiter des Arbeitskreises Manfred Piwinger.

Seminare

AFK und jcc jetzt unter der Leitung von Susanne Czernick

Czernick Susanne AFK und jccNach dem Tod des Gründers Klaus Januschewski wird Susanne Czernick (Foto) die januschewski colleginnen und collegen unternehmensberatung für kommunikation (jcc) in die Zukunft führen. Damit übernimmt sie auch die Leitung des PR-Trainingsinstituts AFK Akademie Führung und Kommunikation. Im Juni 2015 hatte jcc-Geschäftsführer und AFK-Chef Januschewski ihr diese Aufgaben bereits kommissarisch übertragen. Nach seinem Tod am 16. Januar 2016 setzt Czernick (54) das Beratungs- und Seminargeschäft von jcc und AFK fort. Czernick stieß im Jahr 2000 zum jcc-Team. Wenig später betreute sie zunächst als Co-Trainerin später als verantwortliche Seminarleiterin die PR-Basis- und Aufbautrainings der AFK sowie die verschiedenen Schreibtrainings der Akademie. Zuvor war Czernick Leiterin Öffentlichkeitsarbeit in einem französischen Unternehmen der Nahrungsmittelbranche.

Bildung

Neues Jahresprogramm der Akademie der Deutschen Medien ist verfügbar

Akademie der Deutschen Medien LogoAb sofort steht das neue Jahresprogramm 2016 der Medienakademie in Print und zum Download bereit. Es richtet sich an Verlage, Medienhäuser, Corporate Publisher, Agenturen und andere Unternehmen, die ihr Medien- und Publishing-Know-how in Print und digital ausbauen wollen. Interessenten finden Angebote für unterschiedliche Anforderungsstufen, vom Anfänger und Quereinsteiger bis zum Manager und Geschäftsführer: Kurz-Seminare, mehrtägige Zertifikatskurse, Konferenzen, Webinare und Inhouse-Schulungen. Dabei deckt die Akademie die Themenbereiche Management, Digitale Medien/E-Business, Herstellung und Gestaltung, Produktmanagement, Lektorat, Marketing und Vertrieb, Medienrecht, Redaktion, PR und Corporate Media sowie Persönliche Kompetenzen ab.

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Studien

PRtransfer: Mitarbeiter-Engagement durch ethische Führung steigern

PRtransfer Blog LogoDas Mitarbeiter-Engagement wird gesteigert, wenn Mitarbeiter sich frei fühlen, ihre Meinung einzubringen. Wie schafft man so eine Atmosphäre? Durch ethische Führung! Sie hat Einfluss auf die interne Kommunikation. Dabei rücken besonders zwei Aspekte in den Fokus – zweiseitige Kommunikation und die Glaubwürdigkeit der Führungsperson. Diese steigern das Engagement der Mitarbeiter. In der US-amerikanischen Studie „The role of ethical leadership in internal communication: Influences on communication symmetry, leader credibility, and employee engagement“ wurden Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen zu den Eigenschaften und Verhalten ihrer Vorgesetzten befragt. Wie ethisch sieht die Führung aus? Wie glaubwürdig ist die Führungsperson und wie läuft die interne Kommunikation? Dies wurde vor allem im Zusammenhang mit dem Engagement der Mitarbeiter betrachtet.

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Lesehinweise

Lesehinweis: PR-Profis kritisieren die Kommunikation der Bundesregierung in der Flüchtlingskrise

Merkel Angela kl web R B by Tim Reckmann pixelio.deRepräsentativ ist es sicher nicht, überraschend auch nicht, vielleicht allenfalls ein Fingerzeig: Eine Befragung von 36 Kommunikationsprofis hat ergeben, dass sie die Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung in der Flüchtlingskrise äußerst kritisch sehen. Die Online-Blitzumfrage der Frankfurter Agentur Gartner Communications fand vom 5. bis zum 10. Februar statt. 80 Prozent, also 28 Befragte, sagen, die Kommunikation der Regierung trage „eher zum Verlust von Vertrauen in der Bevölkerung bei.“ Wer mehr dazu wissen will, kann den Befragungs-Report per E-Mail an Gartner Communications bestellen.
Übrigens: Das Verhalten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (Foto; © Tim Reckmann / pixelio.de) in der Flüchtlingskrise, speziell ihr Schweigen, hält Klaus Weise, Geschäftsführer von Serviceplan Public Relations, für eine PR-Krise. In einem Gastkommentar in der „w&v“ unter der Überschrift „PR-Krise: Wie sich Angela Merkel um Amt und Würden schweigt“ beschreibt er die Kommunikationsstrategie der Bundeskanzlerin als „grob fahrlässig“. Lesen Sie seinen Kommentar direkt bei „w&v“.

Tipps

Zehn wichtige Faktoren für erfolgreiche PR-Videos

Faktoren fuer PR Videos Ausschnitt Faktenk NewsaktImmer das übergeordnete Ziel im Blick behalten, nur sparsam mit Logos und Corporate Design umgehen und die richtigen Vorschaubilder auswählen: Diese und weitere Tipps sollten Kommunikatoren beherzigen, wenn sie PR-Videos veröffentlichen. Die dpa-Tochter news aktuell und die Kommunikationsagentur Faktenkontor, beide Hamburg, haben die zehn wichtigsten Faktoren für erfolgreiche Video-PR zusammengestellt. Videos gehören heute in fast jede PR-Strategie. Das wichtigste Erfolgskriterium in der Bewegtbild-Kommunikation ist die Zielsetzung: Unternehmen sollten nur ein einziges, übergeordnetes Ziel definieren und die gesamte Produktion darauf abstimmen. Auch die Auswahl der Stills ist von entscheidender Bedeutung. Nur wer das Standbild interessant findet, klickt auf den Play-Button. Ähnliches gilt für den Opener: Die ersten Sekunden müssen den Zuschauer in seinen Bann ziehen, sonst ist er sofort wieder weg. Außerdem sollten Kommunikatoren die Analysemöglichkeiten von Videos nutzen: Nur wer weiß, wo die Zuschauer aussteigen, wann sie zuschauen und woher sie kommen, kann sich optimal auf ihre Bedürfnisse einstellen.

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Preise und Awards

Deutscher Preis für Wirtschaftskommunikation (DPWK) verlängert Bewerbungsfrist

DPWK SchriftzugAm 15. Oktober fiel in Berlin der Startschuss für die 15. Runde des Deutschen Preises für Wirtschaftskommunikation (DPWK), einem studentischen Non-Profit-Projekt, das mit Engagement und Herzblut von Studenten des Fachbereiches 4 der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin geplant und durchgeführt wird. Die Studierenden der Hochschule rufen Unternehmen und Agenturen auf, sich mit herausragenden Kommunikationskonzepten für den „Goldenen Funken“ zu bewerben. Noch bis zum 19. Februar 2016 können Unternehmen und Agenturen ihre Arbeiten in folgenden Kategorien einreichen: Corporate, Digital, Innovative, Integrated, Employing, Responsible. Anmeldeschluss ist der 5. Februar 2016. Weitere Informationen zu den Kategorien und zur Anmeldung finden sich auf der Website zum Preis.

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STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter Februar 2016

Stamm SchriftzugDer Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (ca. 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im Januar 2016 wurden 9.727 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 15.818 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

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GPRA im Dialog

Studierende interviewen GPRA-Präsident Kohrs: „Ich bin überzeugter Agenturmensch - ich liebe es!“

Abedi Kohrs Hackmann GPRA SerieFür die Gesellschaft PR-Agenturen (GPRA) sind Nachwuchsförderung und die gezielte Verbesserung des Images von Kommunikationsagenturen gegenüber Studierenden wichtige Ziele der Verbandsarbeit. Mehrfach hat der Verband betont, dass Agenturen ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern und künftig stärker im Sinne eines Employer Brandings am Markt agieren wollen. Eine konkrete Maßnahme setzt die GPRA in 2016 in Kooperation mit dem „PR-Journal“ um. Monatlich stellt sich ein Agenturchef der GPRA den Fragen von Studierenden, die sich in den Initiativen in Hannover (PRSH), Leipzig (LPRS), Mainz (kommoguntia) und Münster (campus relations) engagieren. Die haben damit die Gelegenheit, alle Fragen über das Agenturgeschäft zu stellen, die sie für relevant halten. Den Anfang macht Uwe A. Kohrs. Er beantwortet die Fragen von Loreen Abedi und Nicole Hackmann, beide PRSH, sowohl in seiner Funktion als GPRA-Präsident als auch als Geschäftsführer der in Frankfurt am Main und Hamburg angesiedelten impact Agentur für Kommunikation GmbH.

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Internes - aus der Redaktion

PR-Journal: 34.298 Besucher im Januar 2016; 44 neue Jobangebote; 23,7 % nutzen Mobilversionen

Unsere diversen Statistiken bilanzieren für das "PR-Journal" im Januar 2016 insgesamt 34.298 Besucher lt. Zählung der IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin. Somit errechnet sich insgesamt ein Tagesdurchschnitt von 1.106 Visits. Jede/r Besucher/in schaute sich 2,2 Seiten an - daraus errechnen sich 74.567 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet. Ergänzend wurde durch GoogleAnalytics im Januar festgestellt: 69,5 Prozent waren neue Besucher; 54,2 Prozent der Besucher sind männlich, 45,8 Prozent weiblich; 61 Prozent sind bis 34 Jahre alt. 23,7 Prozent der Besucher rufen die PRJ-Seiten über mobile Geräte (Smartphones und Tablets) auf.

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