Für 75 Prozent der deutschen Verbraucher ist das Internet der wichtigste mediale Einflussfaktor für Kaufentscheidungen. Das zeigt der von Fleishman-Hillard und Harris Interactive vorgelegte Digital Influence Index 2012. Die globale Studie unter rund 4.600 Internetnutzern aus China, USA, Japan, Indien, Kanada, Deutschland, Frankreich und Großbritannien erfasst zentrale Aspekte der Internetnutzung und untersucht den Einfluss verschiedener Medien auf die Entscheidungsfindung der Verbraucher.

Das Internet ist weiterhin das beliebteste Medium der Deutschen: Knapp 40 Prozent der Befragten verbringen wöchentlich mehr als zehn Stunden online. Der Fernseher hingegen läuft in nur 33 Prozent der Haushalte länger als zehn Stunden pro Woche (Daten beziehen sich ausschließlich auf die private Nutzung). Seit dem letzten Jahr ist die Internetnutzung in Deutschland sogar um 1,5 Stunden auf 13,7 Stunden gestiegen und wird nur von den chinesischen Nutzern übertroffen, die sogar 15,1 Stunden pro Woche online sind. Es ist daher kaum verwunderlich, dass das Internet  weltweit die wichtigste Entscheidungshilfe (66%) für geplante Einkäufe ist. In Deutschland dagegen landet das Medium nach den Ratschlägen von Freunden und Familie (85%) mit 75% auf dem zweiten Platz. Im Gegensatz zu Verbrauchern aus den USA (25%) und Großbritannien (27%) verlassen sich immer noch 60 Prozent der Deutschen auf Informationen aus der Print-Presse.

Erste Anlaufstelle für die Informationssuche im World Wide Web sind in Deutschland Online-Suchmaschinen (91%) wie Google oder Bing. 45 Prozent der Deutschen Onliner gaben sogar an, dass sie diese Plattformen 2011 häufiger genutzt haben als im Vorjahr. Unternehmenswebseiten (54%), Preisvergleichsportale (50%), Foren (11%), Newsportale (10%) oder Facebook-Seiten (5%) nehmen im Vergleich weniger Einfluss auf die Kaufentscheidungen der deutschen Konsumenten. Die wichtigste Rolle spielen Suchmaschinen unter anderem bei Entscheidungen zu Elektronikartikeln (67%), Reisen (61%) oder Freizeitangeboten (56%). Für die Wahl des richtigen Arztes hingegen verlassen sich 62 Prozent der Verbraucher auf Erfahrungen von Freunden und Familie und nur 22 Prozent auf das Internet. Auf Vergleichsportalen informieren sich die deutschen Verbraucher beispielsweise über Autos (64%), freiverkäufliche Medikamente (55%) oder über die günstigsten Reiseangebote (45%). Am häufigsten wurden die Vergleichsseiten 2011 für Flugbuchungen (73%) zu Rate gezogen. Als besonders hilfreich bewerteten 98 Prozent der Käufer außerdem die Online-Vergleichsmöglichkeiten für TV-Anbieter, Zusatzversicherungen (94%), Hotelreservierungen (92%) oder Smartphones (90%).

Neben Suchmaschinen und Preisvergleichen steigt auch die Bedeutung von Social Media-Angeboten weiter an. 60 Prozent aller Befragten weltweit sind bereits auf Facebook oder anderen Sozialen Netzwerken aktiv. Deutsche Nutzer liegen hier mit 45 Prozent allerdings weit hinter den USA (61%) oder Indien (84%) zurück, obwohl die Anzahl der aktiven deutschen Nutzer seit 2010 um 8 Prozent und die Zahl der registrierten Nutzer sogar um 163 Prozent gestiegen ist. Diese Entwicklung ist auch für Unternehmen interessant, da die meisten Nutzer nicht nur mit Freunden und Kollegen interagieren, sondern auch zunehmend den Kontakt zu Marken oder Firmen suchen. Zwar ist die Bedeutung von Facebook (5%) für die Kaufentscheidungen der Deutschen vergleichsweise gering, aber immerhin ein Viertel der Befragten plant hier im nächsten Jahr noch aktiver zu werden. Dieser Trend bietet jede Menge Potential für den Kundendialog von Unternehmen.

Im Gegensatz zur allgemeinen Annahme, dass sie sich Nutzer von Social Media-Plattformen ausschließlich Rabatte und Gutscheine erhoffen, zeigt die Studie etwas anderes: Die Mehrheit der Deutschen (66%) will sich in erster Linie informieren, sucht nach exklusiven Informationen (60%) oder möchte sogar positives Feedback geben (54%). Die Schnäppchenjäger (50%) landen dahinter nur auf Rang vier. Ein weiterer Grund einem Unternehmen zu folgen, ist beispielsweise der Wunsch, neue Ideen zu kommunizieren (30%). Negative Kommentare anbringen, möchten hingegen nur 21 Prozent der deutschen Onliner.

Die Studie zeigt außerdem, dass mehr als 40 Prozent der Deutschen Rabatt-Dienste wie Groupon kennen. Im Vergleich zu Verbrauchern aus UK (58%) oder den USA (62%) haben Portale wie diese den großen Durchbruch in allerdings Deutschland noch nicht geschafft.

(Quelle: Pressemtteilung von Fleishman-Hillard Germany in Frankfurt am Main vom 20. März 20102 → fleishman.de )

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Personalien

Hill+Knowlton: Michael Baxter leitet neue Technologie EMEA Practice

Baxter Michael HuKDie internationale Kommunikationsberatung Hill+Knowlton Strategies, Frankfurt am Main, verstärkt ihre Technologie-Unit mit Michael Baxter (50) als neuem Managing Director und Head of Technology EMEA. In dieser Funktion zeichnet der erfahrene Kommunikationsprofi ab sofort für die Weiterentwicklung des Geschäftsbereichs Technologie in Deutschland und Europa verantwortlich. Baxter tritt an die Stelle von Ute Richter, die derzeit noch den Tech-Bereich leitet, aber auf die Kundenseite wechseln wird. Baxter ist deutsch-US-amerikanischer Staatsbürger und verfügt über große internationale Erfahrung in der strategischen und operativen Kommunikation in verschiedensten Industrien. Er bekleidete Führungspositionen beim SAS Institute, bei Avaya und Applied Materials. Zuletzt leitete er die Kommunikation bei NetApp, einem führenden Anbieter von Storage- und Datenmanagement-Lösungen. Die Kommunikationsberatung ist für Baxter kein Neuland. So begann er seine Karriere in der PR-Beratung und arbeitete unter anderem bei Burson-Marsteller.

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Etats

Ballhaus West unterstützt Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs

UKASK Onlinebanner BallhausWestDie Agentur Ballhaus West leistet kommunikative Unterstützung für die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs in Berlin. Im Rahmen der ersten Pressekonferenz der Kommission stellte die Vorsitzende, Professor Sabine Andresen, gemeinsam mit den Ständigen Gästen, das Arbeitsprogramm der Kommission für die Zeit bis 2019 vor. Die Kommunikation steht unter dem Leitmotiv „Geschichten, die zählen“ und arbeitet unter anderem mit Online-Bannern. Gleichzeitig ging die Website des Gremiums an den Start. Konzeption und Umsetzung verantwortete Ballhaus West. Zudem entwickelte die Berliner Kampagnenagentur das Corporate Design und die Geschäftsausstattung der neuen Kommission. Weitere Kommunikationsmaßnahmen sind in Arbeit.

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Agenturen

Orca im Hafen schließt nach Insolvenz, Orca im Netz stellt Betrieb ebenfalls ein

Die gute Nachricht: den Hamburger Agenturen Orca Campaign, Orca van Loon und Orca Affairs geht es gut. Die schlechte Nachricht: Die Hamburger Agentur Orca im Hafen hat im Zuge ihrer Insolvenz den Betrieb eingestellt. Das meldet „New Business“ in seiner neuesten Ausgabe. Klaus Utermöhle hatte Orca im Hafen 2009 gegründet. Daraus entstand in den Folgejahren die Orca-Agenturgruppe mit den fünf Mitgliedern Orca im Hafen, Orca im Netz, Orca Campaign, Orca van Loon und Orca Affairs. Außer Orca im Hafen hat nun auch Orca im Netz seinen Betrieb eingestellt. Dietrich Schulze van Loon erklärte gegenüber „New Business“: „Orca im Netz war gesellschaftsrechtlich und kundenbedingt sehr eng mit Orca im Hafen verbunden. Demzufolge war es nur konsequent, dieses Unternehmen vom Markt zu nehmen. Die auf Wachstum ausgerichteten Unternehmen Orca Affairs, Orca Campaign und Orca van Loon hatten schon seit geraumer Zeit eigene digitale Kompetenzen aufgebaut, so dass eine eigenständige Einheit in diesem Bereich unternehmerisch überhaupt keinen Sinn mehr gemacht hat.“

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Unternehmen

Unicepta CEO-Ranking: Kasper Rorsted übernimmt Führung vor Bill McDermott und Ulf Schneider

Rorsted Kasper CEO HenkelKasper Rorsted (Foto) hat Marijn Dekkers (Bayer) im ersten Quartal 2016 als CEO mit dem besten Image abgelöst. Die Bilanz des Ex-Vorstandsvorsitzenden von Henkel erntet viel Lob. Rorstedt ist zum 30. April bei Henkel ausgeschieden. Ab Oktober 2016 wird er Vorstandsvorsitzender bei Adidas. Der umtriebige Manager habe den Konzern internationaler gemacht, auf Profit getrimmt und die Top-Marken gestärkt, schreibt etwa die „Süddeutsche Zeitung“. „Mehr Vorschusslorbeeren gehen wohl nicht“, kommentiert die „Neue Zürcher Zeitung“ Rorsteds angekündigten Wechsel zu Adidas und die darauf erfolgten Kurssprünge von Adidas (plus 6,3 Prozent) beziehungsweise -verluste bei Henkel (minus 4,1 Prozent). Einen gewaltigen Satz in die Top 10 machten Munich Re-Lenker Nikolaus von Bomhard (von Rang 21 auf 8) und Adidas-CEO Herbert Hainer (von Rang 29 auf 9). Das „Handelsblatt“ attestiert von Bomhard „sehr gute Arbeit“; sein Wort habe „Gewicht in der Branche“, schreibt die „Süddeutsche Zeitung“. Er gelte als Intellektueller, und sei auch bei seinen Gesprächspartnern in der Regierung „hoch angesehen“. Herbert Hainer habe sein letztes volles Geschäftsjahr als CEO von Adidas mit „überraschend starkem“ Umsatz- und Gewinnwachstum beendet, resümiert die „Süddeutsche Zeitung“ mit Blick auf den bevorstehenden Abgang des dienstältesten DAX-Unternehmenslenkers.

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Organisationen

DPRG ruft Arbeitskreis Digitale Transformation ins Leben

Reinhardstoettner von FerdinandStoltenow Sascha CSFKaum ein Thema beschäftigt Unternehmen derzeit stärker als die durch die Digitalisierung ausgelösten Veränderungen. Die Unternehmenskommunikation ist von dieser Entwicklung gleich zweifach betroffen. So soll die Kommunikation einerseits zum Gelingen von Transformationsprojekten in Unternehmen beitragen. Andererseits unterliegt sie selbst einem fundamentalen Wandel. Kein Wunder, dass das Thema Digitalisierung auf der Agenda europäischer Kommunikationsverantwortlicher weit oben steht. Das zeigt unter anderem die aktuelle Ausgabe des European Communications Monitors (wir berichteten). Mehr als 37 Prozent der im Rahmen dieser weltweit umfassendsten Studie zum Kommunikationsmanagement befragten Teilnehmer, nannten den Punkt „Coping with the digital evolution and the social web“ als eine der wichtigsten Herausforderungen der kommenden Jahre. Die Deutsche Public Relations Gesellschaft gründet deshalb einen Arbeitkreis zum Thema Digitale Transformation, der von Ferdinand von Reinhardstoettner (Foto l.) und Sascha Stoltenow (r.) geleitet wird.

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Branche

Young Lions 2016: Cannes-Fahrer stehen fest

Young Lions Competion LogoDie deutsche Agentur Weischer.Media, langjähriger offizieller deutscher Repräsentant der Cannes Lions beim renommierten Cannes Lions International Festival of Creativity, hat die Vorentscheide für Young Lions abgeschlossen. Mit dem Abschluss des Media Wettbewerbs stehen nun alle Young Lions für das „Team Germany“ fest. Für Deutschland fahren in diesem Jahr nach Cannes: PR - Katrin Kilianski und Sofia Ayele (Achtung!); Print - Bente Barth und Helge Hoffmann (KolleRebbe/Jung von Matt); Film - Marie Legat und Lukas Kölling (Heimat Berlin); Design - Anissa Carrington und Lennart Sütterlin (Supermoon/Studio Suedbach); Cyber - Katharina Haller und Michael Longerich (Ogilvy & Mather); Media – Daniela Blankenstein und Andreas Wieczorek (MEC). Sie alle werden nun im Juni beim International Festival of Creativity in Cannes Deutschland bei den Young Lions Wettbewerben vertreten und sich dort mit den Siegerteams aus aller Welt messen.

Medien

Fachmedien weiter auf Wachstumskurs: Erneute Umsatzsteigerung in 2015

Fachmedien Umsaetze 2015Positive Geschäftsentwicklung: Deutsche Fachmedienhäuser verzeichnen in 2015 ein Umsatzplus von 3,2 Prozent. Damit setzen sie ihren Erfolgskurs der letzten Jahre fort (2014: + 1,3 %; 2013: + 3,4 %). Insgesamt steigt der Gesamtumsatz deutscher Fachmedienhäuser in 2015 um 105 Millionen Euro auf rund 3,35 Milliarden Euro. Als stärkster Wachstumstreiber profilieren sich erneut die digitalen Medien. Die höchste Wachstumsrate verzeichnen Dienstleistungen. Fachzeitschriften sind weiterhin stärkstes Umsatzsegment und stehen für über die Hälfte des Fachmedienumsatzes. Das zeigt die aktuelle Fachpresse-Statistik 2015 der Deutschen Fachpresse. Für die jährliche repräsentative Statistik wurden von Februar bis März 2016 die Mitglieder der Deutschen Fachpresse zu ihren betrieblichen Kennzahlen befragt. Errechnet wurden die Daten im Auftrag der Deutschen Fachpresse vom Institut Bellgardt + Behr, Frankfurt am Main.

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CSR + Reputation

Studie beweist: Nachhaltigkeit hat beachtliche Umsatzrelevanz

Schoepfer Joachim Serviceplan ReputationKönnen Marken ihren Wert durch Nachhaltigkeit steigern, indem sie einen für ihre Kunden sichtbaren Beitrag zur Erfüllung ideeller Bedürfnisse leisten? Ja! Der Sustainability Value Score (SVS), entwickelt und realisiert von Serviceplan Corporate Reputation, Berlin, und der Managementberatung Biesalski & Company, München, zeigt, dass Nachhaltigkeit als wesentlicher Aspekt von Reputation zum wertvollsten Kapital von Unternehmen gehört. Die Studie zeigt, dass Nachhaltigkeit bis zu 13 Prozent Erklärungsanteil am Umsatz schafft. „Erst vor kurzem hat die deutsche Wirtschaft dramatische Beispiele dafür geliefert, wie Werte vernichtet werden können und welcher monetäre Schaden dabei entstehen kann. Allein die Reputationsverluste von Volkswagen und der Deutschen Bank berechnen sich mit hohen Milliardenbeträgen an entgangenem Umsatz und vernichtetem Börsenwert“, erklärt Joachim Schöpfer (Foto), Gründer und Partner von Serviceplan Corporate Reputation.
Im nachfolgenden Bericht über den SVS findet sich auch ein Fahrplan für ein Nachhaltigkeitsmanagement, den die Partner zusammen aufgestellt haben.

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Autoren-Beiträge

Neugeschäft: Lieber einen aufwändigen Workshop als einen schnellen Pitch

schulze van loon 2013In dieser Serie soll die Frage im Mittelpunkt stehen, was denn Agenturen, speziell solche aus dem PR-Bereich, in Bezug auf das Thema New Business besser machen können. Zu Wort gekommen sind bisher Entscheider und Agenturvertreter. Letzte geben Hinweise darauf, wo denn Unternehmen, die eine neue PR-Agentur suchen, diesen Prozess optimieren können. Mein Gesprächspartner für diese Ausgabe war Dietrich Schulze van Loon (Foto), der Geschäftsführer der Hamburger Agentur Orca van Loon ist. Aus seiner Sicht sollten sich Unternehmen, die eine Agentur suchen, zuerst mit den Kriterien beschäftigen, nach denen sie überhaupt mit einer Agentur ins Gespräch kommen wollen. In vielen Fällen passiere dies nicht oder nur unzureichend. Schulze van Loon: „Vielmehr schaut man sich ein Ranking an und lädt dort, bei einem entsprechend großen Etat, zuerst den Spitzenreiter und dann noch weitere Agenturen aus den Top 20 ein. Vielleicht kommen noch weitere Empfehlungen hinzu.“ Aber ob das reicht, stelle der erfahrene Agenturchef in Frage.

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Rezensionen

Rezension: Heute ist Krise. Und Change.

Krisen PR Buchcover16Titel: Krisen-PR - Risiken und Krisen souverän managen. Das Handbuch der Kommunikationsprofis; Autor: Hartwin Möhrle; Verlag: Frankfurter Allgemeine Buch 2016, 223 Seiten; 24,90 Euro; ISBN-13: 978-3956010927
Am 28. April war der 4. Österreichische Kommunikationstag „Krise & Change“. Grund genug, sich in der Fachliteratur mal wieder mit dem Thema Krisen-PR zu beschäftigen. Ein aktuelles Buch ist das von Hartwin Möhrle: „Krisen-PR: Risiken und Krisen souverän managen. Das Handbuch der Kommunikationsprofis.“
Die Krisen-Kommunikation war für mich ausschlaggebend, überhaupt erst in die PR zu gehen. Ich habe damals an der Universität einen Vortrag über Krisenmanagement gehört und dabei fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Wenn sich jemand einer Krise gegenübersieht, dann soll er fragen: „Frau Bergk! Was sollen wir tun?“ Und so ging ich in die PR und erzähle auch ab und an meinen Klienten, was sie in einer Krisensituation (vorrangig kommunikativ) zu tun haben.

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Termine

Content Changes! – Content Strategy Camp am 3. und 4. Juni an der Hochschule Darmstadt

Content Strategy Camp2016 LogoWer mit Unternehmenskommunikation und Marketing zu tun hat, kam in den vergangenen Jahren um einen Begriff nicht herum - Content. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Hat sich wirklich alles verändert, wie manche behaupten? Oder befinden wir uns eher in einem langfristigen Entwicklungsprozess? Unstrittig ist, dass sich rund um das Thema Content ziemlich viel bewegt – bei den Nutzern, den Kanälen, den Inhalten selbst und vor allem bei der Frage, wie wir das in und für Unternehmen organisieren. Was genau, diskutieren unter dem Motto „Content Changes“ am 3. und 4. Juni mehr als 150 Expertinnen und Experten beim vierten Content Strategy Camp (#cosca16) auf dem Mediencampus in Dieburg. Im Mittelpunkt der als BarCamp organisierten Veranstaltung stehen Themen wie Content Strategie, Content Marketing, Webdesign, User Experience sowie Informationsarchitektur und ihre Bedeutung für die Unternehmenskommunikation.

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Seminare

Frühbucherrabatt auf DAPR-Grundausbildung im Herbst

Aufgrund der großen Nachfrage waren die Termine der DAPR-Grundausbildung in diesem Frühjahr schnell ausgebucht. Die Deutsche Akademie für Public Relations empfiehlt daher, sich bereits jetzt für einen Platz in den Herbstkursen anzumelden. Die vier Module der Seminarreihe finden jeweils in Düsseldorf, Frankfurt am Main und erstmalig auch in Berlin statt. Für Anmeldungen, die bis zu einem Monat vor dem Start des jeweils ersten Moduls eingehen, gewährt die DAPR einen Frühbucherrabatt von fünf Prozent.

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Studien

PRtransfer: Wann hat Facebook-Werbung Erfolg?

PRtransfer Blog LogoEs ist kein Geheimnis mehr– wir leben online. Umso mehr lohnt es sich online zu werben. Eine aktuelle Studie zeigt, wie sich die unterschiedlichen Arten von Facebook-Werbung auf den Verkauf auswirken. Werbende nutzen zunehmend Social Media, um ihre Kunden zu erreichen. Die Verbreitung von Werbung in den sozialen Netzwerken kann die Wahrnehmung, die Kaufabsicht sowie die Zahl der Wiederaufrufe steigern. Auch Facebook wird besonders für Unternehmen immer mehr zu einer Marketing-Goldgrube. Die Boston Consulting Gruppe hat sich mit vier Arten der Werbung auseinandergesetzt, um ihre kurz- und langfristigen Effekte auf den Verkauf zu messen und zu vergleichen: „Stream“ Impressions, Page Views, Likes und User Contributions.

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Lesehinweise

69. Ausgabe Stamm Leitfaden: 20.000 deutsche Medien in zwei Bänden

Stamm Leitfaden 2016 CoverAuf rund 2.000 Seiten fasst der aktuelle „Stamm Leitfaden durch Presse und Werbung“ die deutschen Medien zusammen. Zu Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und TV-Stationen bietet die zweibändige Printausgabe des „Stamm“ die Adressen der Verlage, Anzeigenabteilungen und Redaktionen sowie umfangreiche Informationen zu den jeweiligen Auflagen und Werbemöglichkeiten. Allein bei den deutschen Tages- und Wochenzeitungen werden rund 10.000 Ansprechpartner mit ihren Kontaktdaten aufgeführt, insgesamt enthält der „Stamm“ etwa 150.000 Adressen der Medienschaffenden in Deutschland.
Neben der jährlich erscheinenden Printausgabe bietet der Essener Stamm-Verlag diese Übersicht der deutschen Medien auch als Datenbank „Stamm Impressum“, die per Download vom Stamm-Server heruntergeladen werden kann.

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Tipps

Verlosung: 20 Freikarten für das Sommer Symposium 2016 zu gewinnen

Referenten SommerSymposium 2016Die Kommunikationsagenturen Edelman.ergo, Grayling und Ketchum Pleon verlosen 20 Freitickets für die Teilnahme am 7. Sommer Symposium des Karriereportals PR Career Center und der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG). Die drei Agenturen zählen zu den Sponsoren des diesjährigen Karrierekongresses, der am 21. Mai 2016 im Telefónica BASE.camp in Berlin stattfindet. Wer ein Ticket gewinnt, kann sich ein Bild von den Agenturen im Pitch-Format machen, das zusammen mit der Studierendeninitiative PRSH aus Hannover realisiert wird, und sie bei einem Karriere Speed-Dating persönlich treffen. An der Verlosung können alle teilnehmen, die sich bis zum 2. Mai, 18 Uhr, in das Formular auf der PR-Career-Center-Website eintragen. Gewinnen können auch diejenigen, die sich bereits regulär angemeldet haben. Die Auslosung findet am 3. Mai 2016 statt; die Gewinner werden per E-Mail informiert.

Foto: Die Referenten des 7. Sommer Symposiums (v.l.): Thomas Kollner (e.on), Frank Schönrock (Grayling), Susanne Marell (Edelman.ergo), Dirk Popp (Ketchum Pleon), Anja Pfeffermann (CDU), Thomas Lüdeke (DPRG).

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Preise und Awards

PR-Bild Award 2016: die stärksten Fotos noch bis zum 17. Juni einreichen

PR Bild Award 16 BildcollageDer PR-Bild-Award ist in seiner elften Runde. Noch bis zum 17. Juni können die besten PR-Bilder des Jahres bei der dpa-Tocht news aktuell eingereicht werden. Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen können sich bis dahin für den PR-Bild Award 2016 bewerben. Über die Website zum Preis können Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die besten und originellsten Motive der letzten zwölf Monate einreichen. Im Supersportjahr 2016 widmet news aktuell den Themen Sport und gesunder Lifestyle eine eigene Sonderkategorie: Sports & Health. Die weiteren sieben Preiskategorien: Unternehmenskommunikation, Event und Messe, Produktfoto, Porträt, NGO-Foto, Tourismus und Freizeit sowie Social Media-Foto. Einzige Voraussetzung: Die Fotos müssen in den letzten zwölf Monaten für Pressearbeit und PR verwendet worden sein. Die Teilnehmer können beliebig viele Bilder einsenden, die Teilnahme ist kostenlos.

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STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter April 2016

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (ca. 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im März 2016 wurden 3.094 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 19.942 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

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GPRA im Dialog

Weber Shandwick-CEO Christiane Schulz plädiert für Traineeship: Mehrwert nur durch Erfahrung

Schulz Christiane CEO WeberShandwickFür die Gesellschaft PR-Agenturen (GPRA) sind Nachwuchsförderung und die gezielte Verbesserung des Images von Kommunikationsagenturen gegenüber Studierenden wichtige Ziele der Verbandsarbeit. Mehrfach hat der Verband betont, dass Agenturen ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern und künftig stärker im Sinne eines Employer Brandings am Markt agieren wollen. Eine konkrete Maßnahme setzt die GPRA in 2016 in Kooperation mit dem „PR-Journal“ um. Monatlich stellt sich ein Agenturchef der GPRA den Fragen von Studierenden, die sich in den Initiativen in Hannover (PRSH), Leipzig (LPRS), Mainz (kommoguntia) und Münster (campus relations) engagieren. Die haben damit die Gelegenheit, alle Fragen über das Agenturgeschäft zu stellen, die sie für relevant halten. In der fünften Folge stellte sich Christiane Schulz (Foto l.), CEO von Weber Shandwick, den Fragen von Inga-Marit Nölle (Foto unten in der Mitte) und Wulf Schiemann (r.), beide kommoguntia e.V.

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Internes - aus der Redaktion

PR-Journal: 33.142 Besucher im April 2016; 44 neue Jobangebote; 22,3% nutzen Mobilgeräte

Unsere diversen Statistiken bilanzieren für das "PR-Journal" im April 2016 insgesamt 33.142 Besucher lt. Zählung der IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin. Somit errechnet sich insgesamt ein Tagesdurchschnitt von 1.105 Visits. Jede/r Besucher/in schaute sich 2,3 Seiten an - daraus errechnen sich 76.124 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet. Ergänzend wurde durch GoogleAnalytics im April festgestellt: 68,6 Prozent waren neue Besucher; die durchschnittliche Verweildauer betzrug 02:48 Minuten; 54,2 Prozent der Besucher sind männlich, 45,8 Prozent weiblich; 61 Prozent sind bis 34 Jahre alt. 22,3 Prozent der Besucher rufen die PRJ-Seiten über mobile Geräte (Smartphones und Tablets) auf.

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