Heute NEU im PR-Journal

Für 75 Prozent der deutschen Verbraucher ist das Internet der wichtigste mediale Einflussfaktor für Kaufentscheidungen. Das zeigt der von Fleishman-Hillard und Harris Interactive vorgelegte Digital Influence Index 2012. Die globale Studie unter rund 4.600 Internetnutzern aus China, USA, Japan, Indien, Kanada, Deutschland, Frankreich und Großbritannien erfasst zentrale Aspekte der Internetnutzung und untersucht den Einfluss verschiedener Medien auf die Entscheidungsfindung der Verbraucher.

Das Internet ist weiterhin das beliebteste Medium der Deutschen: Knapp 40 Prozent der Befragten verbringen wöchentlich mehr als zehn Stunden online. Der Fernseher hingegen läuft in nur 33 Prozent der Haushalte länger als zehn Stunden pro Woche (Daten beziehen sich ausschließlich auf die private Nutzung). Seit dem letzten Jahr ist die Internetnutzung in Deutschland sogar um 1,5 Stunden auf 13,7 Stunden gestiegen und wird nur von den chinesischen Nutzern übertroffen, die sogar 15,1 Stunden pro Woche online sind. Es ist daher kaum verwunderlich, dass das Internet  weltweit die wichtigste Entscheidungshilfe (66%) für geplante Einkäufe ist. In Deutschland dagegen landet das Medium nach den Ratschlägen von Freunden und Familie (85%) mit 75% auf dem zweiten Platz. Im Gegensatz zu Verbrauchern aus den USA (25%) und Großbritannien (27%) verlassen sich immer noch 60 Prozent der Deutschen auf Informationen aus der Print-Presse.

Erste Anlaufstelle für die Informationssuche im World Wide Web sind in Deutschland Online-Suchmaschinen (91%) wie Google oder Bing. 45 Prozent der Deutschen Onliner gaben sogar an, dass sie diese Plattformen 2011 häufiger genutzt haben als im Vorjahr. Unternehmenswebseiten (54%), Preisvergleichsportale (50%), Foren (11%), Newsportale (10%) oder Facebook-Seiten (5%) nehmen im Vergleich weniger Einfluss auf die Kaufentscheidungen der deutschen Konsumenten. Die wichtigste Rolle spielen Suchmaschinen unter anderem bei Entscheidungen zu Elektronikartikeln (67%), Reisen (61%) oder Freizeitangeboten (56%). Für die Wahl des richtigen Arztes hingegen verlassen sich 62 Prozent der Verbraucher auf Erfahrungen von Freunden und Familie und nur 22 Prozent auf das Internet. Auf Vergleichsportalen informieren sich die deutschen Verbraucher beispielsweise über Autos (64%), freiverkäufliche Medikamente (55%) oder über die günstigsten Reiseangebote (45%). Am häufigsten wurden die Vergleichsseiten 2011 für Flugbuchungen (73%) zu Rate gezogen. Als besonders hilfreich bewerteten 98 Prozent der Käufer außerdem die Online-Vergleichsmöglichkeiten für TV-Anbieter, Zusatzversicherungen (94%), Hotelreservierungen (92%) oder Smartphones (90%).

Neben Suchmaschinen und Preisvergleichen steigt auch die Bedeutung von Social Media-Angeboten weiter an. 60 Prozent aller Befragten weltweit sind bereits auf Facebook oder anderen Sozialen Netzwerken aktiv. Deutsche Nutzer liegen hier mit 45 Prozent allerdings weit hinter den USA (61%) oder Indien (84%) zurück, obwohl die Anzahl der aktiven deutschen Nutzer seit 2010 um 8 Prozent und die Zahl der registrierten Nutzer sogar um 163 Prozent gestiegen ist. Diese Entwicklung ist auch für Unternehmen interessant, da die meisten Nutzer nicht nur mit Freunden und Kollegen interagieren, sondern auch zunehmend den Kontakt zu Marken oder Firmen suchen. Zwar ist die Bedeutung von Facebook (5%) für die Kaufentscheidungen der Deutschen vergleichsweise gering, aber immerhin ein Viertel der Befragten plant hier im nächsten Jahr noch aktiver zu werden. Dieser Trend bietet jede Menge Potential für den Kundendialog von Unternehmen.

Im Gegensatz zur allgemeinen Annahme, dass sie sich Nutzer von Social Media-Plattformen ausschließlich Rabatte und Gutscheine erhoffen, zeigt die Studie etwas anderes: Die Mehrheit der Deutschen (66%) will sich in erster Linie informieren, sucht nach exklusiven Informationen (60%) oder möchte sogar positives Feedback geben (54%). Die Schnäppchenjäger (50%) landen dahinter nur auf Rang vier. Ein weiterer Grund einem Unternehmen zu folgen, ist beispielsweise der Wunsch, neue Ideen zu kommunizieren (30%). Negative Kommentare anbringen, möchten hingegen nur 21 Prozent der deutschen Onliner.

Die Studie zeigt außerdem, dass mehr als 40 Prozent der Deutschen Rabatt-Dienste wie Groupon kennen. Im Vergleich zu Verbrauchern aus UK (58%) oder den USA (62%) haben Portale wie diese den großen Durchbruch in allerdings Deutschland noch nicht geschafft.

(Quelle: Pressemtteilung von Fleishman-Hillard Germany in Frankfurt am Main vom 20. März 20102 → fleishman.de )

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Personalien

Kommunikationschef Groth verlässt Bertelsmann Stiftung

Groth Klaus Henning KomChef Bertelsmann StiftungKlaus-Henning Groth (57, Foto © Kai Uwe Oesterhelweg/Bertelsmann Stiftung), Senior Vice President Corporate Communications, wird die Bertelsmann Stiftung, Gütersloh, zum Jahresende 2016 nach eigenen Angaben im besten Einvernehmen mit dem Vorstand nach vier Jahren verlassen, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Im Namen des Vorstands bedauert der Vorsitzende, Aart De Geus, sein Ausscheiden und dankt Groth „bereits jetzt für seine äußerst erfolgreiche Arbeit“, die die Stiftung in den vergangenen Jahren in der Kommunikation sehr vorangebracht habe. Nach beruflichen Stationen mit Leitungsfunktion unter anderem beim WWF und der RAG-Stiftung hatte die Bertelsmann Stiftung Klaus-Henning Groth als neuen Kommunikationschef Anfang 2013 vom NABU geholt.

Etats

komm.passion stylt L’Oréal Paris

Makatsch Heinke Berben Ingrid kommpassion LOrealkomm.passion hat mit L’Oréal Paris einen neuen Kunden gewonnen. Bereits seit Anfang des Jahres ist die Düsseldorfer Kommunikationsberatung für den Kosmetikhersteller tätig. „komm.passion hat uns mit umfassender Brand-Erfahrung, gerade im Lifestyle-Bereich, überzeugt“, sagt Heike Leder, PR Director L’Oréal Paris, „das Team von komm.passion wird uns vor allem im operativen Tagesgeschäft tatkräftig unterstützen.“ Carina Schüßler, Director komm.passion, ergänzt: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit und haben den Anspruch, die Sichtbarkeit von L’Oréal Paris in Deutschland noch weiter zu erhöhen.“ Im Fokus stehen die klassische PR und Medienarbeit rund um die umfangreiche Produktpalette von L’Oréal Paris sowie die prominenten nationalen und internationalen Botschafter der Marke wie Iris Berben (Foto r., © Getty Images for L‘Oréal Paris), Heike Makatsch (l.), Julianne Moore oder Lewis Hamilton. Weiterhin betreut komm.passion die Haarpflegemarke Dessange Professional Hair Luxury, die im Herbst in Deutschland gelauncht wird.

Agenturen

Bilanz 2015/2016: Serviceplan Gruppe weiter auf Wachstumskurs

Haller Florian Haupt Gf Serviceplan GruppeDie Serviceplan Gruppe hat das Geschäftsjahr 2015/2016 mit einem Umsatzplus von zwölf Prozent abgeschlossen und ein Honorarvolumen von 340 Millionen Euro erreicht. Damit liegt die größte unabhängige Kommunikationsagentur Europas auch in diesem Jahr über dem Branchendurchschnitt. International wächst die Gruppe weiterhin außerordentlich: Mit einem Wachstum von mehr als 30 Prozent ist Serviceplan International auch in diesem Jahr der wichtigste Treiber. Im 45. Geschäftsjahr, das am 1. Juli 2015 begann und am 30. Juni 2016 endete, ist die Gruppe fast doppelt so erfolgreich wie das Gros der deutschen Werbe- und Kommunikationsagenturen. Diese hatten beim diesjährigen GWA Frühjahrsmonitor mit einem Umsatzplus von 6,5 Prozent ebenfalls optimistisch in die Zukunft gesehen. Das gilt auch für die PR-Agenturen, die laut Pfeffers PR-Ranking im vergangenen Geschäftsjahr um 6,7 Prozent zulegten. Die Bilanzzahlen der Serviceplan Gruppe weisen ein Plus von zwölf Prozent aus. Der PR-Bereich von Serviceplan steigerte seinen Honorarumsatz von 14,6 Millionen Euro in 2014 auf 16,7 Millionen in 2015, das sind mehr 14 Prozent mehr.

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Unternehmen

Bestes Online-Angebot für Journalisten: Audi verdrängt Deutsche Post DHL von Platz 1

Media Relations Benchmark NetFed2016Die Kölner NetFederation GmbH hat auch in diesem Jahr wieder das Online-Angebot von 75 ausgewählten Unternehmen mit Konzernstruktur für Journalisten und Medienschaffende unter die Lupe genommen. Der „pressesprecher“ berichtete am 20. Juli auf seiner Website über die aktuellen Ergebnisse. Demnach hat Vorjahressieger Deutsche Post DHL seinen Spitzenplatz an die Audi AG verloren, die im Vorjahr noch den achten Platz belegte. Beide Unternehmen tauschten damit die Plätze. Anhand von 72 unterschiedlich gewichteten Kriterien hat das NetFed-Team im 3. Quartal 2015 die Media-Relations-Websites der Unternehmen analysiert. Die Kriterien sind den drei Kategorien Relationship Management, Informationsmanagement und User Experience zugeordnet. Die Ergebnisse des MR Benchmarks fließen in den Corporate Benchmark ein, den die NetFederation GmbH seit 2003 regelmäßig veröffentlichen.

 

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Organisationen

Deutscher PR-Rat weist Beschwerde gegen Microsoft und WMP zurück

DRPR LogolDurch eine Beschwerde beim Deutschen Rat für Public Relations (DRPR) stand seit Ende 2015 der Vorwurf im Raum, Microsoft habe in Zusammenarbeit mit der Agentur WMP Eurocom verdeckte PR gegen Google betrieben. Zu prüfen war insbesondere, ob ein Verstoß gegen das Transparenzgebot des Kommunikationskodex besteht. Jetzt hat der DRPR die Beschwerde als unbegründet zurückgewiesen. Nach schriftlicher Anhörung aller Beteiligten kam der Rat zu dem Schluss, dass eine verdeckte PR von Microsoft oder WMP nicht vorliege. In der Beurteilung des DRPR heißt es: „Microsoft hat explizit erklärt, sich dem Kommunikationskodex uneingeschränkt verpflichtet zu fühlen und keine verdeckte PR zu betreiben. Auch WMP hat sich klar und öffentlich von verdeckter PR distanziert.“

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Branche

#30u30: Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Nachwuchsinitiative stehen fest

30u30 GrafikGesucht und gefunden: Die Teilnehmer für die #30u30-Initiative stehen fest. 30 ambitionierte Crew-Mitglieder sollen als Team die Vielfalt moderner PR-Arbeit reflektieren. Damit geht #30u30 in diesem Jahr in die vierte Runde und funktioniert seit Beginn als kleine Kampagne, die über einen Wettbewerb in die „PR Report“-Awards mündet (22. November 2016). Die Sieger des Wettbewerbs werden auf der Bühne als „Young Professionals des Jahres“ ausgezeichnet. Doch eines macht der „PR Report“ als Träger der Kampagne klar: „#30u30 ist kein Ranking und keine Exzellenzinitiative, sondern ein buntes Spiegelbild einer heterogenen, sich weiter ausdifferenzierenden Branche und eines diffuser werdenden Berufsbilds.“ Ende April erfolgte der Aufruf an die Branche geeignete Kandidatinnen und Kandidaten zu nominieren. Aus 120 Nominierten kamen 80 in die engere Wahl. Aus diesem Kreis wurden dann vom früheren „PR Report“-Chefredakteur Nico Kunkel und dem aktuellen Team vom „PR Report“ 30 inspirierte Talente unter 30 Jahren ausgewählt. Die freuen sich jetzt auf das große Camp mit allen Beteiligten. In diesem Jahr findet es Anfang September in der neuen Firmenzentrale von Siemens in München statt.

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Medien

Media-Analyse II 2016: Zeitungen stabil, Zeitschriften mit leichten Zuwächsen

Zeitungen Lupo pixelio.deZeitschriften Rainer Sturm pixelio.deDie Nachfrage nach Tageszeitungen bleibt stabil. Zeitschriften sind so beliebt, dass knapp 90 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren Zeitschriften regelmäßig nutzt. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma), Frankfurt am Main zu den aktuellen Reichweiten von Tageszeitungen sowie von Zeitschriften, Wochenzeitungen und Zeitungssupplements. Die Gesamtreichweite aller Zeitungen liegt bei 41,2 Millionen der über 14-Jährigen, wobei mehr als ein Drittel (34,3 %) der 14- bis 29-Jährigen zur Nutzerschaft zählt. Nach der aktuellen ma liest fast die Hälfte der Bevölkerung regionale Titel (48 Prozent), was einer Reichweite von 33,4 Millionen täglichen Lesern entspricht. Bei den Zeitschriften sind die Werte höher: Die aktuell in der ma ausgewiesenen Titel erreichen rund 62,2 Millionen Leser. Der Durchschnittsbürger ab 14 Jahren liest pro Erscheinungsintervall 3,1 Titel. (Foto l.: Lupo-pixelio.de; Foto r.: Rainer Sturm-pixelio.de)

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Social Media

Weber Shandwick entwickelt „Influencer Score“

Lambertin Julian WeberShandwickWie einflussreich sind Influencer tatsächlich? Dieser Frage will Weber Shandwick, Berlin, auf den Grund gehen und entwickelt dazu den „Influencer Score“. Er soll es ermöglichen, den Einfluss von Influencern nach bestimmten Attributen zu bestimmen. Der Score soll Aufschluss darüber geben, ob und unter welchen Bedingungen ein Influencer Einfluss auf eine Zielgruppe ausübt. Im Gegensatz zu den in der Branche etablierten Kennzahlen Earned Media Value (EMV) und Reichweite gibt der Influencer Score laut Weber Shandwick Aufschluss darüber, in welchem Maß ein Influencer ein gewünschtes Ziel für ein Unternehmen oder eine Marke effektiv erreichen kann. Dagegen seien EMV und Reichweite lediglich Indikatoren für Effizienz, verrieten aber nicht, welchen Impact ein Influencer haben könne.

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Autoren-Beiträge

Neugeschäft: „Manche Agenturen neigen zur Überheblichkeit“

Schillinger Joerg KomChef Dr OetkerWie Agenturen es auch angehen, neue Kunden zu akquirieren, Selbstdarstellungen zu versenden scheint kein probates Mittel zu sein. Bei meinen Recherchen was PR-Agenturen beim New Business besser machen können, habe ich mit Jörg Schillinger gesprochen, der bei Dr. Oetker in Bielefeld die Unternehmenskommunikation leitet. Ihm fällt auf, dass die meisten Dienstleiter dazu neigen zum allergrößten Teil Selbstdarstellungen zu schicken. Schillinger: „Der Anteil dieser Post liegt bei 80 bis 90 Prozent. Mit solchen Mailings wird man aber bei uns kaum Erfolg haben.“ Eine solche Aussage wird verständlich, wenn man weiß, dass bei Dr. Oetker vieles inhouse gelöst wird. Man wechselt Agenturen auch nicht schnell, sondern strebt eine langfristige Zusammenarbeit an. Schon deswegen ist die Anzahl der potenziell möglichen Aufträge, die an neue Agenturen vergeben werden können, gering.

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Rezensionen

Rezension: Propaganda – ein großes, altes Buch

Propaganda Edward L Bernays CoverTitel: Propaganda; Autor: Edward L. Bernays; erschienen 1928 in New York; deutsche Ausgabe erschienen bei orange-press, 2007
Ein Lehrbuch für Kommunikationsprofis aus Politik und Wirtschaft von 1928? Lächerlich! Oder? Tatsächlich steht „Propaganda“ von Edward L. Bernays, neben Ivy Lee und anderen einer der Väter der Public Relations, wie ein Fels im Ozean voller Büchlein von Dampfplauderern. Bis heute regt das Buch wie kaum ein anderes an zur Reflektion über Begriffe wie Agitation, Manipulation und Propaganda in Werbung, PR und Kommunikationswissenschaft. Sowie über die eigene Verantwortung, wenn wir uns die Wahrheit von Kunden oder Vorgesetzten diktieren lassen – und diese dann gekonnt an die Zielgruppen bringen.

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Termine

Save the date: PR- und Kommunikationstermine 2016

Nachfolgend eine Liste der bisher bekannten Termine für interessante, überregionale Veranstaltungen im PR- und Kommunikationsbereich für 2016.

  • 09. September: Großer Golfcup der PR-Branche
    news aktuell und Deutscher Golf Verband, Pulheim-Stommeln, Gut Lärchenhof
  • 22./23. September: 13. Kommunikationskongress
    Bundesverband deutscher Pressesprecher und Magazin "pressesprecher", Berlin, Berliner Congress Centrum und Admiralspalast
  • 26./27. September: Zeitungskongress 2016
    BDZV Bundesverband Deutscher Zeitungs-Verleger, Berlin
  • 07. Oktober: Checkpoint 2016 - your entry to political consulting
    polisphere e.V., Berlin, KAS-Akademie
  • 03. November: GWA Effie Kongress und GWA Effie Gala mit Verleihung der GWA Effie Awards
    Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA, Frankfurt am Main, Gesellschaftshaus Palmengarten
  • 7./8. November: Publishers' Summit 2016
    VDZ Verband Deutscher Zeiktschriften-Verleger, Berlin, bcc Berliner Kongrss-Zentrum am Alexanderplatz
  • 22. November: PR-Gala "PR Report Awards"
    PR Report/Oberauer-Verlag, Berlin, "Komet"
  • 23. November: PR-Gala 2016 mit Verleihung Östereichischer Staatspreis für PR und KommunikatorIn des Jahres
    Public Relations Verband Austria PRVA, Wien, Studio 44 der Österreichischen Lotterien
  • 24. November: 43. Deutscher Marketingtag, Thema: "Marketing goes Agile" incl. Verleihung des Deutschen Marketing Preises 2016
    Deutscher Marketing Verband DMV, Leipzig, Messe
  • 19. Mai 2017: 12. LPRS-Forum
    Leipziger PR-Studenten, Leipzig

Die Liste wird laufend ergänzt. Neue Termine sind halbfett gesetzt.

Studien

Studie: Fachmedien mögen es persönlich, kurz und visuell

PR Tools Wichtigkeit Grafik PR von Harsdorf16Eine Studie der Münchner Kommunikationsagentur PR von Harsdorf „Wie PR die journalistische Arbeit der Fachmedien bestmöglich unterstützen kann“ hinterfragt die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Medienkategorien an die Zusammenarbeit zwischen PR und Journalisten. Befragt wurden Wirtschafts-, IT- sowie Branchenmedien. Das klassische PR-Tool Pressekonferenz nimmt bei diesen Medien dramatisch an Wichtigkeit ab – vor allem bei der Wirtschaftspresse –, während der persönliche Kontakt als immer wichtiger eingestuft wird. Und die Pressemitteilung nimmt bei den Fachmedien sogar einen höheren Stellenwert ein als bei der Gesamtheit der Medien. Die Studie wurde im Mai durchgeführt. PR von Harsdorf befragte rund 700 Journalisten aus Wirtschaft, IT und Branchentitel mit einer Rücklaufquote von 14 Prozent.

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Lesehinweise

Lesehinweis: Klaus Eck zur Studie der Otto Brenner Stiftung über „Unternehmensjournalismus“

Eck Klaus d.tales kleinerAm 9. Juni berichteten wir über eine Studie der Otto Brenner Stiftung, die sich kritisch mit den Folgen des „Unternehmensjournalismus“ oder auch des „Marketings mit journalistischen Mitteln“ beschäftigt. Der Würzburger Kommunikationsprofessor Lutz Frühbrodt kritisierte, die medialen Produkte der Unternehmen beeinflussten die öffentliche Meinung und gefährdeten den unabhängigen Journalismus. Jetzt setzte sich der Content-Marketing-Experte Klaus Eck (Foto) in seiner „Content ChECK“-Kolumne in der „w&v“ kritisch mit den Ergebnissen der Studie auseinander. Er verweist darauf, dass Content Marketing eine völlig andere Aufgabe habe als klassischer Journalismus, auch wenn mit journalistischen Methoden gearbeitet werde. Für Eck ist wichtig, dass Unternehmen mit ihren Inhalten transparent aufträten und die Verantwortung für das Content Marketing übernähmen. Eck: „Niemand sollte den Anschein erzeugen, unabhängigen Journalismus zu betreiben.“ Lesen Sie die Replik von Eck in voller Länge auf „w&v.de“.

Preise und Awards

Internationaler Deutscher PR-Preis 2017: Ausschreibung gestartet

PR Preis 2017 DPRG LogoDer Startschuss ist gefallen. Der Deutsche PR-Preis der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) ist ausgeschrieben. Bis zum 29. September können Unternehmen, Organisationen und Agenturen ihre Kampagnen und Projekte in über 20 Wettbewerbskategorien einreichen. Ein wesentliches Ziel stellt DPRG-Präsident Norbert Minwegen heraus: „Wir stiften Nutzen für die tägliche Arbeit – durch Austausch, durch Orientierung, durch Teilen von Erfahrungen und Wissen. Unser Preis zeigt erfolgreiche und in diesem Sinne exzellente Cases, an denen sich die gesamte Branche orientieren kann.“ Inwieweit das den Teilnehmern gelingt, bewertet die Jury, in diesem Jahr unter der Leitung von Peter Szyszka, Professor an der Hochschule Hannover. Ihm zur Seite stehen auch in diesem wieder mehr als 30 Kommunikationsexperten aus Unternehmen, Agenturen, Verbänden und Wissenschaft. Das mehrstufige Jurierungsverfahren wurde überarbeitet, die Einreichung vereinfacht.

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STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter Juli 2016

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (ca. 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im Juni 2016 wurden 4.044 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 18.658 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

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GPRA im Dialog

Burson Marsteller CEO Alexander Fink: Große internationale Unterschiede in der PR-Arbeit

Fink Alexander CEO BursonM Karner RuthFür die Gesellschaft PR-Agenturen (GPRA) sind Nachwuchsförderung und die gezielte Verbesserung des Images von Kommunikationsagenturen gegenüber Studierenden wichtige Ziele der Verbandsarbeit. Mehrfach hat der Verband betont, dass Agenturen ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern und künftig stärker im Sinne eines Employer Brandings am Markt agieren wollen. Eine konkrete Maßnahme setzt die GPRA in 2016 in Kooperation mit dem „PR-Journal“ um. Monatlich stellt sich ein Agenturchef der GPRA den Fragen von Studierenden, die sich in den Initiativen in Hannover (PRSH), Leipzig (LPRS), Mainz (kommoguntia) und Münster (campus relations) engagieren. Die haben damit die Gelegenheit, alle Fragen über das Agenturgeschäft zu stellen, die sie für relevant halten. In der siebten Folge stellte sich Alexander Fink (Foto r.), CEO von Burson Marsteller Germany in Frankfurt am Main, den Fragen von Ruth Karner (l.), Studentin des Masterstudiengangs Unternehmenskommunikation in Mainz und bei kommoguntia engagiert.

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Internes - aus der Redaktion

PR-Journal: 25.328 Besucher im Juni 2016; 37 neue Jobangebote; 25,5% nutzen Mobilgeräte

Unsere diversen Statistiken bilanzieren für das "PR-Journal" im Juni 2016 insgesamt 25.328 Besucher lt. Zählung der IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin. Somit errechnet sich insgesamt ein Tagesdurchschnitt von 844 Visits. Jede/r Besucher/in schaute sich 2,2 Seiten an - daraus errechnen sich 55.398 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet. Ergänzend wurde durch GoogleAnalytics im Juni festgestellt: 70,1 Prozent waren neue Besucher; die durchschnittliche Verweildauer betrug 02:52 Minuten; 54,2 Prozent der Besucher sind männlich, 45,8 Prozent weiblich; 61 Prozent sind bis 34 Jahre alt. 25,5 Prozent der Besucher rufen die PRJ-Seiten über mobile Geräte (Smartphones und Tablets) auf.

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