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Medien compact (6) (34.KW-05)
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. März 2012 10:18
- Veröffentlicht am Sonntag, 21. August 2005 02:00
- Geschrieben von Gerhard A. Pfeffer, Siegburg
01: Trotz strenger (den IVW-Richtlinien entsprechender) Zählung von INFOnline erreichte presseportal.de wieder Rekordabrufe: im Juli waren es 2,9 Millionen Page-Impressions - die eigene interne Zählung meldete mehr als zehn Millionen PI's.
02: Die IVW-Fachzeitschriftenzählung meldet für die beiden bei IVW gemeldeten PR-Zeitschriften folgende Zahlen für das 2. Quartal 2005 (in Klammer 1. Quartal):
PR-REPORT: 6.700 (6.700) gedruckt; 6.340 (6.555) verbreitet; 5.458 (5.675) Freiexemplare; 882 (800) verkauft; 861 (857)Abonnenten.
prmagazin: 8.916 (5.768) gedruckt; 7.800 (4.788) verbreitet; 5.282 (2.266) Freiexemplare; 2.518 (2.478) verkauft); 1.905 (1.878) Abonnenten.
03: Nur 60,3 Millionen Kino-Besucher, im Vergleichszeitraum 2004 waren es 72,3 Millionen gewesen - das macht ein Minus von 16,6 Prozent. Und mit 352,5 Millionen Euro Umsatz flossen am Ende trotz einer leichten Preiserhöhung 67 Millionen Euro weniger in die Kinokassen als im Vorjahr - das bedeutet ein Minus von 16 Prozent. Die Probleme, dafür sprechen eine ganze Reihe von Gründen, wurden aus Hollywood importiert. Für exzellente Zahlen sind nach wie vor die amerikanischen Blockbuster unabdingbar - und die blieben in diesem Halbjahr auf ganzer Breite aus.
04: Fast ein Drittel aller TV-Zuschauer geht das Fernsehprogramm auf den Geist. Das hat eine repräsentative Umfrage des "stern" ergeben. Am meisten stört die Werbung (82 %), gefolgt von den unendlichen Wiederholungen (59 %). Für dumm verkauft fühlen sich 55 Prozent. Trotzdem: 57 Prozent wollen nicht aufs Fernsehen verzichten (alles Masochisten?).
05: PR-Agenturen gewinnen bei Wirtschaftsjournalisten an Ansehen für ihr wirtschaftliches Fachwissen - aber erhebliche Zweifel bleiben. 37 Prozent der an der Jahresumfrage 2005 der Dr. Doeblin Gesellschaft für Wirtschaftskommunikation teilnehmenden 316 Wirtschaftsjournalisten arbeiten gelegentlich mit PR-Agenturen zusammen, die über ein 'erhebliches wirtschaftliches Fachwissen' verfügen. Im Vergleich zur Vorjahrsumfrage ist dies ein respektabler Zuwachs von 12 Prozent.
06: Die Medienpräsenz aus über 150 deutschen Printmedien, 11 Nachrichtenagenturen, 2.000 Onlinemedien und den acht wichtigsten TV-Sendungen steht ab sofort in CMO 2.0, dem Online-Portal von AUSSCHNITT Medienbeobachtung, zur Verfügung. Ab 5:30 Uhr (und damit zwei Stunden früher) besteht nun Zugriff auf die recherchierten Ergebnisse.



