Medien
Medien compact (3) (39.KW-05)
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 26. September 2005 um 19:01 Uhr Dienstag, den 20. September 2005 um 17:16 Uhr
01: Wahl 2005: Für Allensbach, Forsa, Emnid & Co. ein Desaster. Der Wahlausgang ist für alle Wahl-Forschungsinstitute meist eine große Pleite. Keines der Institute hatte mit einem so großen Stimmeneinbruch der CDU/CSU gerechnet. Auch den enormen Stimmenzuwachs der FDP hatte kein Umfrageinstitut so vorhergesehen. Die Abweichungen ingesamt liegen in einer Bandbreite von 10,7 bis 14,1 %. Bei der Wahl-Einschätzung der CDU/CSU lagen die Demoskopen gründlich daneben. Allensbach (+6,3 zuviel), Forsa und Enmnid (+ 6,8), Infratest und FG Wahlen (+ 5,8). Relativ gut eingeschätzt wurde von allen Instituten das "Linkslager". Die Institute halten weiter an ihren Ermittlungskriterien fest. Grund für die Abweichungen sei der hohe Anteil der unentschlossenen Wähler (20 %) vor dem Urnen-Gang. Anm.: Mit den Ausreden sind die Professoren genauso schnell (und falsch) wie die Politiker.
02: Das Internet etabliert sich immer mehr als Alltagsmedium. Bei der Nutzungsdauer hat sich das Medium bereits auf Platz Drei vorgeschoben, hinter Fernsehen und Radio. Kein Wunder, denn die digitale Welt ist für die meisten Deutschen ein zweites Zuhause geworden. Sie bewegen sich darin wie in ihrer realen Alltagswelt, wie erste Ergebnisse der "Internet Facts“ von AGOF und der Mediennutzungsstudie "Time Budget 12“ von SevenOne Media zeigen.- Im Internet surfen ist für die Deutschen zur Selbstverständlichkeit geworden. 70 Prozent der 14- bis 49-Jährigen sind online, wie aus einer Umfrage der Düsseldorfer Kommunikationsagentur Mediaedge.cia hervor geht.
03: Das WWW wird regional. 37,5 Millionen Bundesbürger surfen für Information, Einkauf, Unterhaltung und Kontakte. Immer stärker rücken Informationen aus der Region in den Fokus (z.B. über "der heiße draht" www.dhd24.com).

| < Zurück | Weiter > |
|---|




