Medien
Zeitschriften kämpfen um junge Leser
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. März 2012 10:18
- Veröffentlicht am Montag, 21. November 2005 01:00
- Geschrieben von Gerhard A. Pfeffer, Siegburg
Die Zeitschriften müssen sich intensiver um junge Leser bemühen. So ist das Internet nach der Allensbacher Medien- und Werbeträger-Analyse (AWA 2005) heute für 67 Prozent der unter 20-Jährigen die erste Informationsquelle. Die Zeitschriften folgen mit 39 Prozent erst auf Platz drei. "Wenn wir die Zukunft des Mediums Zeitschrift langfristig sichern wollen, dann müssen wir stärker als bisher junge Leser über das Internet und Mobilangebote an Zeitschriften heranführen", sagte Karl Dietrich Seikel, Vorstandsvorsitzender der Publikumszeitschriften im VDZ, anlässlich der VDZ Zeitschriftentage 2005 am 17. November in Berlin.
Der Medienmarkt sei letztendlich ein Markt der Inhalte, und die Zeitschriften hätten durch ihr breites Themenangebot die redaktionelle und inhaltliche Kompetenz, so Seikel weiter. Schon heute haben die Publikumszeitschriften von den klassischen Medien mit 11,3 Millionen Unique Usern (AGOF internet facts II/2005) die höchste Reichweite der Online-Angebote im Netz hinter den reinen Online-Portalen mit 17,8 Millionen Unique Usern.
Gleichzeitig müsse die Lesekompetenz wieder gestärkt werden, betonte Seikel. So nimmt laut AWA2005 der Anteil der Leser unter den 14-29-Jährigen stärker ab als ihr Anteil in der Gesamtbevölkerung. Zur Leseförderung unterstützt der VDZ das Projekt "Zeitschriften in die Schulen" von der Stiftung Lesen und der Stiftung Presse-Grosso. Allein 2005 wurden mit der Initiative über 300.000 Schülerinnen und Schüler in 12.000 Schulklassen aller Schulformen erreicht. (Quelle: PressePortal/ots/news aktuell)



