Medien
Wikipedia-Artikel, die man kaufen kann?
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 06. September 2006 um 17:40 Uhr Donnerstag, den 24. August 2006 um 16:40 Uhr
Massiver Interessenskonflikt befürchtet. Als wichtigstes Nachschlagewerk des Internets wird Wikipedia immer mehr zum Ziel von Werbe- und PR-Profis. Enzyklopädieartikel gegen Geld bietet nun eine PR-Agentur ihren Unternehmenskunden. Ein Angebot, das die Wikipedia-Community in Aufregung versetzt. "MyWikiBiz.com" heißt die Agentur, die sich ganz auf das Internetlexikon Wikipedia spezialisiert hat. Auf ihrer Homepage verspricht sie interessierten Unternehmen: ein besseres Image in der Öffentlichkeit, mehr Besucher auf der Firmen-Website und einen klaren Vorteil gegenüber Konkurrenten. Wikipedia-Erfinder Jimmy Wales, hat darauf eine eindeutige Antwort gefunden: "Für Einträge in der Wikipedia Geld zu bekommen ist ein absolutes Tabu." In den offiziellen Wikipedia-Regeln findet sich ein solches Verbot bisher jedoch nicht. Die Diskussion wie man mit PR-Texten in dem Nachschlagewerk umgehen soll ist daher voll entbrannt. Zum Artikel von Mathias Peer in "diewelt.de" vom 24. August hier klicken.

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