Medien
Gruner + Jahr und Burda wollen Printmarken ins digitale Zeitalter führen
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. Oktober 2006 um 02:59 Uhr Samstag, den 30. September 2006 um 22:07 Uhr
Das Kerngeschäft der Verlage taugt nicht mehr als Wachstumsmotor. Während der traditionelle Motor stottert, kommt eine technologische Revolution ins Rollen, die die Welt der Medien umkrempeln wird: Mit der Digitalisierung tun sich Chancen auf, aber auch Risiken – inklusive der Gefahr, den Anschluss zu verpassen. Bei einigen Medienhäusern ist klarer zu erkennen, mit welchen Strategien sie auf die Herausforderungen der digitalen Ära antworten wollen. Das Zeitschriftenhaus Gruner + Jahr zieht in die neue Zeit mit der Parole "Expand Your Brand", die G+J-Vorstandschef Bernd Kundrun in diesem Frühjahr ausgegeben hat.
Von den Großverlagen macht sich vielleicht Hubert Burda Media am konsequentesten fit für die Zukunft. "Für uns heißt der Weg ganz klar Media Communities", also medienübergreifende Interessengemeinschaften, beschreibt Andreas Schilling den strategischen Kern des Burda-Kurses. "Unsere Medien – Zeitschriften, Online, One to One – erreichen diese Gruppen und machen aus einer Anzahl von Menschen mit übereinstimmenden Interessen eine Community", so der Geschäftsführer des Burda Community Networks. Bei Burda heißt das "Media in Transition". Was sich dahinter verbirgt, steht in der aktuelle W&V (EVT 28. September).

| < Zurück | Weiter > |
|---|




