Wahlkampf 2.0: Obama online, Ole offline
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 12. März 2008 um 00:16 Uhr Erstellt am Mittwoch, 20. Februar 2008 um 12:22 Uhr
Im US-Wahlkampf spielt das Internet eine zentrale, in Hamburg so gut wie keine Rolle. Deutsche Politiker lieben immer noch eher Plakatwände. In Texas steht in diesen Tagen kaum ein Telefon still. Hillary Clintons Unterstützer haben sich dazu verpflichtet, mehr als 1,4 Millionen Wähler in diesem und anderen Bundesstaaten mit anstehenden Präsidentschafts-Vorwahlen anzurufen. Bemerkenswert daran: Diese massive Telefon-Kampagne wurde komplett übers Web organisiert. Freiwillige bekommen dazu auf Clintons Website gezielt die Telefonnummern potenzieller Wähler. Derartige Anruf-Kampagnen sind nur ein Beispiel für die wachsende Bedeutung des Internets im US-Wahlkampf.
Den Artikel von Janko Röttgers in ZeitOnline hier weiterlesen.
Und dann sollten Sie auch mal hier bei YouTube reinklicken. Dort gibt es noch viele weitere Links zum US-Wahlkampf.
Keinen Cent kostete die Kampagne dagegen ein Video des Black-Eyed-Peas-Sängers Will.i.am. Der Obama-Fan bastelte mit Hilfe einiger prominenter Mitstreiter aus einer Rede des Politikers ein Musikvideo (04:30 Minuten), das sich im Netz in kürzester Zeit zum viralen Hit mauserte. Das „Yes We Can“ getaufte Video verzeichnete seit dem 2. Februar auf Youtube mehr als neun Millionen Zugriffe – und bewies damit, dass man im Netz auch ohne große Ausgaben viele Wähler erreichen kann.

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