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Wie wir alle Opel wurden

Irgendwann ist in der deutschen Öffentlichkeit das Bild von der wirklichen Situation des Autoherstellers Opel durcheinandergeraten. Es schien so, als habe man es mit einem deutschen Unternehmen zu tun, das höchst wettbewerbsfähige Produkte produziert und mit überschaubar großen Anstrengungen zu einer gewinnbringenden Industrieperle werden kann. Von der alten Muttergesellschaft in Amerika, den Pleitiers von General Motors (GM), hatte man sich abgenabelt.

Dieses Bild hatte in monatelanger akribischer Öffentlichkeitsarbeit der auf den ersten Blick bieder daherkommende, aber rhetorisch höchst versierte Opel-Betriebsratsvorsitzende Klaus Franz gezeichnet: stets ansprechbar war er, stets präsent, im Radio, im Fernsehen, in Zeitungen und auf Diskussionsforen. Franz ist in den Bemühungen, Opel von GM zu trennen, zum einzigen in der Öffentlichkeit wahrgenommen Sprecher des Unternehmens geworden. Und seine Kommunikationsleistung wird lange unübertroffen bleiben: Der 57 Jahre alte Franz hat alle Deutschen zu Opelanern gemacht. faz.net

Offizielle Opel-Stellungnahme zur Entscheidung des GM-Verwaltungsrats

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