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Kommunikationspanne: Facebook-User wollen H&M boykottieren

Die schwedische Modekette H&M sieht sich heftigen Protesten ausgesetzt, nachdem bekannt wurde, dass nicht verkaufte Ware ihres New Yorker Mega-Stores mutwillig zerstört und weggeworfen wurde. Wie die "New York Times" am Donnerstag berichtete, wurden in der Nähe eines H&M-Geschäfts im Herzen Manhattans Kleidersäcke mit ungebrauchter warmer Winterkleidung gefunden. Diese war jedoch teilweise mit Rasierklingen oder Messern zerschnitten. So fehlten an Handschuhen die Finger, bei Männerjacken war die Wattierung herausgerissen.

Angesichts der klirrenden Kälte, die den vielen Obdachlosen in New York zu schaffen macht, gab es beim Internet-Netzwerk Facebook harsche Kritik an der Firma. Einige Schreiber erklärten bereits, dass sie die Modekette, die für ihre günstige Kleidung bekannt ist, künftig boykottieren werden. Ein Unternehmenssprecher sagte, die Kleidung hätte nicht gespendet werden können, weil sie bestimmten Qualitätsnormen nicht entsprochen habe. Die Modekette werde jedoch daran arbeiten, ihre bisherige Praxis zu ändern. (AFP)

Kommentare (2)Add Comment
Na und?
geschrieben von Jürgen Braatz , Januar 12, 2010
Ich verstehe die Meldung nicht. Wie groß ist denn die Schnittmenge zwischen Facebook-Schreibern und Kunden von H&M in den USA?
Darum!
geschrieben von Kit , Januar 12, 2010
Hallo Jürgen,
1.: Facebook hat momentan etwa 100 Millionen User in USA. Der eine oder andere davon wird sicher potenzieller H&M-Kunde sein.
2.: Wieso "...in den USA"? Facebook ist grenzenlos. Eine Aktion, die in einem Land startet, verbreitet sich in nullkommanix um die ganze Welt (siehe: BH-Farben in der Statuszeile weiblicher Facebook-User http://www.focus.de/digital/in...69647.html)
3.: Wieso "Facebook-Schreiber"? Auch hier ist der Focus-Artikel über die BH-Farben-Statusgeschichte aufschlussreich: "Inzwischen schwappt die Idee auch auf andere Communities über..."
Fazit: H&M tut sicherlich gut daran, auf diese Geschichte angemessen zu reagieren.

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