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Die Aufregungsspirale: Sarrazins Thesen und das Versagen des Journalismus
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 29. März 2012 10:18
- Veröffentlicht am Montag, 06. September 2010 17:50
- Geschrieben von Gerhard A. Pfeffer, Siegburg
Hat Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin in der vergangenen Woche zu viel mediale Aufmerksamkeit erhalten? Der sprichwörtliche "Blick aufs Wesentliche" wird in so mancher blitzartig geborenen Debatte schnell verstellt. Vielleicht war sie ja schon immer naiv - diese Annahme, Journalisten hätten die Aufgabe, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden. Sie wären dafür da, eine Schneise zu schlagen in das Unterholz der Informationen, die täglich, stündlich, ja inzwischen sogar im Sekundentakt aus dem Boden schießen, um uns Allen den Blick auf die wesentlichen Dinge zu verstellen. Der Gedanke hinter dieser Annahme: für eine funktionierende Demokratie braucht es einen Ort, an dem die wichtigen Anliegen einer Gesellschaft sachlich diskutiert werden, damit der Bürger sich eine Meinung bilden kann.
Den Artikel von Brigitte Baetz am 4. September in "dradio.de - Deutschlandfunk" hier online weiterlesen.



