Pfeffer & Salz & Senf (Kolumne)
Interview-Falle für Sarrazin?
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 26. Oktober 2009 um 16:10 Uhr Montag, den 19. Oktober 2009 um 22:09 Uhr
Ist Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin mit seinem umstrittenen Interview-Äußerungen in eine Falle gegangen? Eine minutiöse Recherche von "FAS"-Autor Volker Zastrow legt nahe, dass Bundesbank-Präsident Axel Weber die heiklen Sarrazin-Zitate schon kannte und hätte verhindern können, bevor er sich im Namen der Bank davon distanzierte. Eine weiter Geschichte im "Spiegel" stützt die These der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".
Wenn man nun die Geschichte von Zastrow in "Meedia" liest und noch den verlinkten Artikel zur "FAS", müsste der Bundesbankchef eigentlich seinen Pressechef Benedikt Fehr entlassen - oder sogar selbst zurücktreten. Wenn bei unserem obersten Geldchef noch ein Rest von Anstand und Ehrverhalten eine Rolle spielen könnte. Seine Sarrazin-Attacke ist nach diesen Erkenntnissen unglaublich und unwürdig. -fff-
Der Meedia-Artikel vom 18. Oktober.
Der FAS-Artikel vom 18. Oktober.
Der manager-magazin.de-Artikel vom 19. Oktober.

| < Zurück | Weiter > |
|---|





Zitat: "Die Bundesbank macht demnach [gegen Lehmann] rund 10,4 Milliarden Dollar geltend, die aus Währungsgeschäften stammten, für die Lehman Sicherheiten gestellt habe. Experten stufen die Chancen jedoch als gering ein, tatsächlich Geld aus der Insolvenzmasse zu bekommen.
Quelle: http://de.news.yahoo.com/2/200...1e315.html