Anteil der Quereinsteiger in der PR-Branche bleibt hoch
Zuletzt aktualisiert am Montag, 07. Dezember 2009 um 18:48 Uhr Erstellt am Mittwoch, 25. November 2009 um 15:45 Uhr
Aus der aktuellen Umfrage des PR-Barometers (www.pr-barometer.de) zum Thema „Berufsbezogener Bildungsstand der PR“ liegen 420 Fragebögen von Kommunikationspraktikern vor. Dabei zeigte sich, dass mehr als ein Viertel der Befragten in den höheren Positionen weder ein berufsbezogenes Studium, noch eine Ausbildung im PR-Bereich absolviert hat. Angesichts der Tatsache, dass die akademische Professionalisierung der PR-Branche erst in den 90er Jahren formiert wurde, ist zu vermuten, dass die Kommunikationsexperten mit speziellem akademischem Abschluss erst nach und nach die Führungsetagen erreichen und sich der Anteil der Quereinsteiger in nächster Zeit reduzieren wird.
Die PR-Branche weist scheinbar generell noch einen großen Anteil von Quereinsteigern auf. Während die Hälfte der Umfrageteilnehmer über einen berufsbezogenen Studienabschluss verfügt und mehr als ein Drittel von ihnen sogar eine zusätzliche PR-Ausbildung absolviert hat, gibt knapp ein Viertel der Befragten an, kein entsprechendes Studium und keine vergleichbare Ausbildung abgeschlossen zu haben.
Mit Blick auf die eigene berufliche Qualifikation, schätzt sich nahezu jeder zweite PR-Schaffende als überdurchschnittlich ein. Hingegen werden Kollegen von mehr als der Hälfte lediglich als durchschnittlich ausgebildet bewertet. Nur etwa sechs Prozent halten sich für unterdurchschnittlich qualifiziert. Dennoch scheint unter den PR-Schaffenden Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes vorhanden zu sein. Etwa 16 Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, den Verlust des derzeitigen Arbeitsplatzes zu fürchten.
Drei Viertel der Befragten sind für Unternehmen und Agenturen tätig, wobei sie sich darauf nahezu gleich verteilen. Dabei sind etwa 60 Prozent der Kommunikationspraktiker in Kommunikationsabteilungen oder -agenturen mit bis zu zehn Mitarbeitern tätig. Bei dem Großteil der Umfragenteilnehmer handelt es sich um Angestellte ohne Personalverantwortung (ca. 40 Prozent). PR-Schaffende aus höherrangigen Positionen, also Angestellte mit Personalverantwortung, sowie Abteilungsleiter und Geschäftsführer machen etwa ein Drittel aus.
Initiiert wurde das „PR-Barometer“ vom Branchendienst „PR-Journal“ und der Kommunikationsagentur Scheben Scheurer & Partner. Zur Auswertung einzelner Fragestellungen: www.pr-barometer.de/statistics_user.php?sid=75628
Für weitere Presseauskünfte: Scheben Scheurer & Partner Agentur für Kommunikation GmbH, Michael Ehring, Kalscheurener Straße 6, 50354 Hürth bei Köln, Telefon: 02233-96341-61, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

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