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PR-Profis halten Evaluation für wichtig. Umsetzung zeigt aber große Defizite

In der Bewertung waren sich die Befragten einig: 90 Prozent der Teilnehmer sind der Ansicht, dass Evaluationen in der Kommunikation ein wichtiges Thema sind.
Die Realität löst dies allerdings nicht ein: Bei rund der Hälfte der Befragten lag der Anteil der Kommunikationsprojekte, die in Unternehmen bzw. in Agenturen evaluiert werden, bei deutlich unter 50 Prozent. Jedoch geben fast 20 Prozent der Befragten an, dass mehr als 80 Prozent ihrer Kommunikationsprojekte evaluiert werden. Es stellt sich heraus, dass lediglich bei der Hälfte die Evaluierung auch wirklich Einfluss auf die Steuerung und Optimierung ihrer Kommunikationsarbeit hat. Bei weiteren 30 Prozent ist dies immerhin gelegentlich der Fall. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des PR-Barometers (www.pr-barometer.de), an der sich knapp 300 PR-Profis beteiligt haben.

Der Kostenanteil, den die Evaluierung am Gesamtbudget der Kommunikationsprojekte ausmacht, liegt bei über der Hälfte der Teilnehmer, bei höchstens fünf Prozent. Bei weiteren 20 Prozent liegen die Ausgaben bei etwa zehn Prozent. Bei den Methoden der Evaluation sind sich die Kommunikationsprofis einig: Die Sammlung von Clippings ist mit fast 90 Prozent das am häufigsten verwendete Evaluationsinstrument. Die Medienresonanzanalyse (61 Prozent) und die Befragung (46 Prozent) folgen mit deutlichem Abstand.

Über die Hälfte der Umfrageteilnehmer setzen keine Methoden zur Messung des Einflusses von Kommunikation auf die Wertschöpfung ein. Immerhin bedienen sich jeweils 15 Prozent der Markenbewertung und der Reputationsmessung und elf Prozent der Scorecards bzw. der Strategy Maps.

Initiiert wurde das „PR-Barometer“ vom Branchendienst „PR-Journal“ und der Kommunikationsagentur SSPKommunikation, Hürth. Zur Auswertung einzelner Fragestellungen: www.pr-barometer.de/statistics_user.php?sid=51413

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