Interessantes aus der Branche

What we say is what we do (hopefully)

(cw) ‚Wir handeln respektvoll und integer. Wir sind sorgfältig, realistisch und übernehmen Verantwortung für unser Tun. Wir verhalten uns nach bestem Wissen und Gewissen und respektieren alle Gesetze.‘ So oder ähnlich lesen sich Werteversprechen von Unternehmen, wie diese, zu finden auf der UBS-Homepage. Nur, wer ist genau WIR? Für wen genau sind diese Werte gültig?

Unternehmenswerte sind die Klammer des unternehmerischen Handelns. Diese Aussage ist so zeitlos wie die Feststellung des Theologen Reinhold Niebuhr vor mehr als 70 Jahren: Der Mensch (Anm. im Zusammenhang mit Unternehmenswerten) hat das Bedürfnis sich an Werten zu orientieren, die anspruchsvoll und überzeugend sind – bis zu dem Moment, in der diese zur Platitude werden. Die Bankenwelt erfährt dies seit geraumer Zeit und befindet sich gleich in mehreren Krisen: Vertrauenskrise, Wertekrisen und vor allem einer  Kommunikationskrise. Denn UBS ist nur ein Beispiel, wo das unternehmerische Werteversprechen kontraproduktiv zur reputativen Wirkung nach innen und außen steht. 

Immer dann, wenn Produkte und die Leistung der Mitarbeiter im Widerspruch stehen mit der langfristig angestrebten Reputation und Wettbewerbsvorteilen, ist die interne Kommunikation besonders gefordert. Kommunikation ist Führungsaufgabe und benötigt gerade in Vertrauenskrisen strategische Planung, einen hohen Integrationsgrad sowie den offenen, realistischen und ehrlichen Dialog. Damit werden Mitarbeiter zum Hebel der Reputation für eine glaubwürdige und vertrauensbildende Kommunikation. Werte werden zur gelebten und nach außen erlebten Realität. 

In klassischen Organisationen liegt die jeweilige Kommunikationsverantwortung in unterschiedlichen Abteilungen: das Marketing fühlt sich für die Marke verantwortlich, Public Affairs und/oder Unternehmenskommunikation für die Reputation, HR für die Mitarbeiterkommunikation, Investor Relations für die Kommunikation mit der Finanzwelt. Das mag im ‚normalen‘ Geschäftsablauf durchaus funktionieren so lange es eine integrative Schnittstelle gibt, die sicher stellt, dass jeder Mitarbeiter eine Antwort auf die Frage hat‚Wer sind wir‘, ‚Wofür stehen wir‘  und das Vertrauen, dass das Reputationsversprechen auch realisierbar ist. Mitarbeiter, die wissen, wofür eine Marke steht (und auch daran glauben, dass das Leistungsversprechen gelebt wird), können diese auch in einer Wertekrise glaubhaft zu ihren jeweiligen Stakeholder kommunizieren. Immer wieder beobachtbar: Das Unternehmen verfügt auch in einer möglichen Vertrauenskrise über ein gut gefülltes Reputationskonto, da

  • Mitarbeiter auch in der Ausnahmesituation sich mit den Unternehmenswerten und Botschaften identifizieren können und diese überzeugend kommunizieren.
  • Eine klare Vorstellung haben, auf welcher Wertebasis sie Entscheidungen treffen und umsetzen.
  • Die Fluktuationsrate der besten Mitarbeiter nicht unüblich steigt oder sogar
  • die Motivation für ‚ihr‘ Unternehmen den eigenen Beitrag zu leisten sogar steigen kann und damit
  • zur Kundenzufriedenheit und Loyalität beitragen.

Wie schaffen es Unternehmen selbst in einem schwierigen Umfeld die Erwartungen von Mitarbeitern und Kunden aufeinander abzustimmen? Zum einen gelingt es über entsprechende Programme bestehenden und zukünftigen Mitarbeitern das Reputationsversprechen zu vermitteln, sie schaffen die entsprechenden Ressourcen wie beispielsweise Training, Workshops, konstruktive Feedback-Kultur , dieses Versprechen auch gegenüber Kunden, Partnern zu realisieren und schaffen Anreizsysteme bei Erreichen der Reputationsziele. 

Kommunikation kommuniziert nicht nur Werte, sondern schafft auch Werte. Deshalb ist eine quantitative Evaluation der Webseiten-Klicks weniger relevant als die Antwort auf die Frage: Wie unterstützen wir die interne Kommunikation, dass Werteversprechen, Einstellungen dazu und die erbrachte Leistung im Einklang stehen? Wie aktivieren wir intern das Bewusstsein bei Führungskräften und Mitarbeitern, dass Werte und Reputation untrennbar miteinander verbunden sind?

Interne Kommunikation wird damit zum taktischen Hebel gegen Reputationsverlust in unternehmenskritischen Situationen, die interne Kommunikation zum ‚Verkäufer‘ in eigener Sache.  Alles, was es dazu benötigt, ist eine strategische, koordinierte und konsequente Kommunikation, die sich an den Erwartungen aller Stakeholder orientiert und interne Führungskräfte und Mitarbeiter, die sich als ‚trusted advisor‘ verpflichtet fühlen, die definierten Werte und Leistungsversprechen als Basis ihres täglichen Handelns zu sehen. Für die ramponierte Reputation so mancher Bank vielleicht ein überlegenswerter Ansatz aus der Vertrauenskrise.

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Personalien

Econ Awards: Dieter Zetsche ist „Persönlichkeit des Jahres 2014“

zetsche daimler 14A1160Dieter Zetsche (Foto, © Daimler) ist die Persönlichkeit 2014 des Econ Awards. Der Preisträger sagt dazu: „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung als ‚Persönlichkeit des Jahres‘. Wir sind auf dem besten Weg, 2014 zu einem neuen Rekordjahr für Daimler zu machen – mit großartigen Produkten und einem großartigen Team. Gäbe es die Kategorie ‚Belegschaft des Jahres‘ – ich würde meine 275.000 Kolleginnen und Kollegen nominieren.“
Kaum einer dürfte die Daimler AG in Stuttgart so gut kennen wie er: Seit 1976 gehört Zetsche dem Unternehmen an, das einst das Automobil erfand und auch heute zu den erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt zählt. Seit 2006 hat der studierte Elektrotechniker und Diplomingenieur die Funktion des Vorstandsvorsitzenden inne.

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Etats

Krisenkommunikation von Kocks für European Homecare

Kocks 020 klDas aufgrund der skandalösen Vorkommnisse in einem Burbacher Flüchtlingsheim in Misskredit geratene Essener Unternehmen European Homecare (EHC) setzt bei seiner Krisenbewältigung offensichtlich auf Kommunikationsberater Klaus Kocks und dessen Agentur Cato. Wie die „Westfalenpost“ berichtet, hat das Essener Unternehmen Kocks als Sprecher engagiert. Auf der Website von EHC wird Kocks als Ansprechpartner für Presseanfragen benannt. Seine erste Maßnahme: Verweis auf ein Subunternehmen, Bedauern zum Ausdruck bringen und Kooperationsbereitschaft mit Behörden signalisieren. In einer Erklärung des Unternehmens heißt es, der Flüchtlingsheimbetreiber bereue sein eklatantes Versagen in Sicherheitsfragen aufrichtig und begrüße die politische Intervention sowie die strafrechtlichen Ermittlungen.

Branche

Deutscher PR-Preis 2014: Shortlist steht

dprg-pr-preis-201465 Finalisten wurden für die Endausscheidung des Deutschen PR-Preises 2014 nominiert. Die Preisträger werden am 23. Januar 2015 im Gesellschaftshaus Palmengarten in Frankfurt am Main ausgezeichnet. Mit 404 Einreichungen wurde das hohe Einreicher-Niveau des Vorjahres um rund 20 Prozent übertroffen. Für die 39-köpfige Jury mit renommierten Führungskräften aus Kommunikationswirtschaft, Wissenschaft und Verbänden eine große Herausforderung. „Die Finalisten mussten sich in vier Runden durchsetzen“, berichtet Juryvorsitzender Ansgar Zerfaß, Inhaber des Lehrstuhls für Strategische Kommunikation am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. „Jede Einreichung wurde in mehreren Stufen von verschiedenen Juroren bewertet. Das ist aufwendig, aber wichtig. Wir begutachten intensiver und kritischer – deshalb ist es eine große Auszeichnung, für die Shortlist nominiert zu werden.“

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Agenturen

GWA-Agenturen: Führungspositionen sind männlich dominiert

gwa logo kleinIn Agenturen bilden die weiblichen Mitarbeiter die Mehrheit – allerdings nicht in den Führungspositionen. 62 Prozent weibliche Agenturmitarbeiter stehen 38 Prozent männlichen gegenüber. Nur 12,1 Prozent der Frauen arbeiten in Führungspositionen, dieser Anteil liegt bei den Männern mit 27,4 Prozent deutlich höher. Dies belegt die Human Resources Management Studie, die der GWA (Gesamtverband Kommunikationsagenturen), Frankfurt am Main, nach 2009 zum zweiten Mal aufgelegt hat. 516 Mitarbeiter aus GWA-Agenturen haben sich an der Studie beteiligt. Die Teilnehmer sind im Durchschnitt 36 Jahre alt.

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Medien

PwC-Studie zur Medienbranche: Digitalisierung als Wachstumsmotor – Print als Verlustbringer

Im Jahr 2013 konnte die deutsche Medien- und Unterhaltungsbranche ein Umsatzplus verbuchen. Die Gesamterlöse stiegen um 1,8 Prozent und erreichten ein Volumen von 65 Milliarden Euro. Diese Entwicklung wird sich bis 2018 fortsetzen: Die Branchenexperten der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), Frankfurt am Main, rechnen mit einer jährlichen Steigerungsrate von durchschnittlich 1,8 Prozent. Das Marktvolumen wird im Jahr 2018 bei rund 71,1 Milliarden Euro liegen. Zu diesen Ergebnissen kommt der „German Entertainment and Media Outlook: 2014-2018“ von PwC.

PwC-Anzeigenerloese-Print-gesamtDoch das positive Gesamtbild täuscht. Bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass nur die Teilbranchen Onlinewerbung, Internetzugang, Hörfunk, Außenwerbung und Fernsehen ein deutliches Plus verzeichnen konnten und somit andere Segmente deutlich abhängten. Keine Überraschung dabei: Die Bereiche Zeitungen, Zeitschriften und Videospiele litten unter Verlusten.

Grafik: Anzeigenerlöse Print gesamt, Quelle: PcW

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Social Media

Top-Blogger über Win-Win-Modelle in der Zusammenarbeit mit Unternehmen

Eck-Klaus copyright-raimund-verspohl-portraits-comWie komme ich mit Bloggern ins Gespräch? Ist es sinnvoll, Warenmuster oder Gutscheine zu versenden in der Hoffnung, dass deren Empfänger über diese Produkte schreiben werden? Wie könnten Win-Win-Modelle in der Zusammenarbeit von Unternehmen mit Bloggern aussehen? Dazu hat das „PR-Journal“ vier Blogger befragt: Madeleine Alizadeh, Fashion-Bloggerin aus Wien, Klaus Eck (Foto, © raimund-verspohl-portraits.com), PR-Blogger aus München, Nicole Y. Männl, Auto-Bloggerin aus Hannover, und Sascha Pallenberg, Tech-Blogger aus Taipei. Ihr gemeinsamer Anspruch: Transparenz muss sein, sonst macht man sich unglaubwürdig. Beachten Sie dazu auch den Kommentar zum Thema. Hier kommen die Antworten der Blogger.

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Reputation Management

Lieblingsmarken der Deutschen: Adidas noch spitze, aber Nike holt mächtig auf

Adidas-LogoZum dritten Mal in Folge haben die Bundesbürger Adidas zur Topmarke gekrönt: Mit 6,8 Prozent der Stimmen liegt der Sportartikelhersteller in der Studie „Die Lieblingsmarke der Deutschen“ auf Platz eins. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Marke einen Prozentpunkt eingebüßt. Einer der Gewinner dieses Jahr ist der größte Adidas-Konkurrent Nike, während die großen Elektronikhersteller wie Apple an Boden verlieren. Sehr gut schneiden auch 2014 die Automarken ab, allen voran diesmal BMW. Für die repräsentative Studie befragte das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Hamburger Brandmeyer Markenberatung über 3.000 Deutsche, knapp 2.000 von ihnen nannten eine Lieblingsmarke.

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CSR + Reputation

CSR-Interview: Dr. Andreas Eurich, Vorstandsvorsitzender der Barmenia Versicherungen

Im Zuge der Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichtes 2013 der Barmenia Versicherungen haben wir bei dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Andreas Eurich nachgefragt zu den Zielen der CSR-Stategie und Kommunikation des Unternehmens. Das Interview in voller Länge finden Sie auf www.csr-strategie.de.

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Das PR-Interview

PR-Interview Nr. 121. Detlef Hartlap: „Der Tatort muss wieder experimentierfreudiger werden“

„Das PR-Interview im PRJ“ wird realisiert von k1 gesellschaft für kommunikation, Köln.

Hartlap-Detlef Chefred-PrismaDetlef Hartlap, Chefredakteur des Fernsehmagazins „prisma“ und Tatort-Gucker der ersten Stunde, über die Entwicklung des Erfolgsformats „Tatort“ als letztes „Lagerfeuer der Nation“.
PR-Journal: Die Vor- und Nachberichterstattung zum sonntäglichen Tatort hat in der deutschen Medienlandschaft eine feste Präsenz: In allen großen Tages- und Wochenzeitungen, im Radio, auf Facebook und Twitter wird der wöchentliche Tatort vorbesprochen, rezensiert, verrissen oder gelobt. Warum ist das so?
Detlef Hartlap: Der Hype um den Tatort ist in den letzten zehn Jahren entstanden. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass in dieser Zeit die Einschaltquoten enorm gestiegen sind – eine Tatortfolge hat heute im Durchschnitt neun bis zehn Millionen Zuschauer. Die Menschen treffen sich zum Public Viewing – ein Begriff, den man erst seit der Fußballweltmeisterschaft 2006 kennt. Auf diese Erfolgswelle sind die Medien aufgesprungen. Seit fünf, sechs Jahren haben auch die großen Tages- und Wochenzeitungen dem Tatort einen festen Platz in der Berichterstattung eingeräumt.

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Kommentare

Marketing: Schutz vor dem Content-Crash

Nacken-Holger GfergoJeder Börsenprofi weiß: Berichtet die „Bild“-Zeitung auf Seite Eins über Aktien, ist die Zeit gekommen, sich aus dem Markt zu verabschieden. Der Hintergrund ist einfach: Wenn alle über Dividendentitel reden, haben auch fast alle welche im Depot. Es gibt mehr potenzielle Verkäufer als Käufer. In dieser Situation reicht oft schon eine kleine schlechte Nachricht aus, um eine Verkaufshysterie auszulösen. Hallo Crash.

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Autoren-Beiträge

Gender-Aspekte und der Plural – sprachliches Durcheinander in deutschen Unternehmen

piwinger-manfredWie gehen große Unternehmen eigentlich mit der Geschlechterfrage um? Wie machen sie in ihren offiziellen Verlautbarungen deutlich, ob „Weiblein“ oder „Männlein“ gemeint sind? „PR-Journal“-Autor Manfred Piwinger (Foto) hat sich ausführlich mit dieser Frage beschäftigt. In seinem Beitrag stellte er eine ganze Reihe von Beispielen vor, die vor allem eines zeigen: einen einheitlichen Umgang mit dieser Frage gibt es in deutschen Unternehmen nicht. Was er entdeckt hat, beschreibt er als „sprachliches Durcheinander“. Es gibt übrigens auch keine (einheitliche) gesetzliche Grundlage für die Gleichstellung der Geschlechter in der Sprache. Eine Ausnahme bildet hier das AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) mit Blick auf Stellenausschreibungen, bei denen die Beidbenennung gesetzlich verpflichtend ist.

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Norbert: Gerüchte+Gerichte

Gericht: Meine Suppe ess' ich doch! (Aigo boulido – Provençalische Knoblauchsuppe)

schulz-bruhdoel norbert-58(nsb) Das beklagenswerte Schicksal des Suppenkaspers sollte uns zu denken geben. Seit die Menschheit feuerfestes Gerät herstellen kann, gibt es Suppen. Der dumme Kerl wusste nicht, was er versäumt. Ob Wasser, Wein, Bier oder Milch – was immer die flüssige Konsistenz begründet, die Suppe ist vermutlich neben dem Grillgut die älteste warme Mahlzeit.
Der Sommer ist vorüber, die Temperaturen sinken, die Zeit der Suppen und Eintöpfe hat jetzt Konjunktur. Im Herbst schenken Feld und Garten uns eine Überfülle von Produkten, darum gibt es jetzt keinen Grund, seiner Küchenphantasie Grenzen zu setzen.

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Lesehinweise

Marc Walder, Ringier-CEO: Fünf-Punkte-Plan für die Zukunft der Medien

Marc Walder, der Vorstandschef des Schweizer Medienhauses Ringier in Zürich, ist alarmiert: Europa stehe davor, eine Medienrevolution zu verschlafen. Auch im eigenen Haus soll der Weckruf ertönen. „Die Zeitungen stehen unter Druck“, leitet er das Gespräch ein, was ein Allgemeinplatz ist, aber dramatische Auswirkungen hat. In der Schweiz wie in Deutschland sinken Auflagen und Reichweite der Zeitungen, Personal wird abgebaut, sowohl in den Redaktionen als auch in den Verlagen. Walders Punkt aber ist, dass die europäischen Medien alsbald von den Amerikanern überrollt werden könnten, und zwar auch auf ihren Heimatmärkten. „Wir hinken den Amerikanern bei der Digitalisierung unserer journalistischen Produkte um zwei Jahre hinterher“, sagt Walder. Dort wisse man, wie digitaler Journalismus heute funktioniere, in Europa hingegen nicht. Der Medienprofi redet Klartext: „Die Radikalität des Vorgehens der Amerikaner hat man in Europa noch nicht erkannt“, findet er.

Den Artikel von Jürgen Dunsch und Carsten Knop am 30. September in der "FAZ-Wirtschaft" hier online weiterlesen.

Studien

Studie: Deutscher Kommunikationskodex kaum bekannt

Kodices-Bekanntheit StudieAdPublica2014Kennen PR-Fachleute die Verhaltensregeln ihres Berufsstandes und halten sie sich daran? Zwingt der wirtschaftliche Druck gerade Agenturen dazu, ethisch-moralische Richtlinien zu missachten? Weichen die oft unausgesprochenen Regeln in der Zusammenarbeit zwischen Journalisten und PR-Leuten dem neuen „Wilden Westen“ der Social Media? Und wie verhalten sich PR-Profis wenn es um Blogger Relations geht? Diese und andere Fragen stellte die Hamburger PR-Agentur ad publica knapp 1.000 Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit in Agenturen und Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen im Rahmen einer Umfrage zum Ehrenkodex „Code de Lisbonne“. Die Agentur führte die Untersuchung nach 2001, 2005 und 2010 in diesem Jahr zum vierten Mal durch. Doch leider erreichte sie nur eine Rücklaufquote von 8,3 Prozent.
Grafik: Der „Code de Lisbonne“ ist mit Abstand am bekanntesten. Den deutschen Kommunikationskodex kennen die wenigsten. Quelle: ad publica, Hamburg

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PR Lern-Prozesse

Wie Berater und ihre Klienten Streit vermeiden können (5)

schebenmathias-2010Gelegentlich enden Meinungsverschiedenheiten zwischen Auftraggeber und externen PR-Schaffenden vor Gericht. Von diesen Gerichten wird unser Autor seit 15 Jahren als Sachverständiger und Gutachter hinzugezogen. Im „PR-Journal“ skizziert er interessante Fälle aus der Praxis. Aus den dabei gemachten Erfahrungen folgern Hinweise, wie sich dergleichen Streit vermeiden lässt.
Streitgegenstand: Unerlaubte Nutzung von Fotos
Eine letztlich erfolgreich ums Abnehmen bemühte Dame wird vom örtlichen Fitness-Studio „vorher“ und „nachher“ fotografiert. Dies freilich nicht nur für Hausgebrauch und Akten: Irgendwann gratulieren ihre Freundinnen der Kundin, nicht ohne falsche Freundlichkeit, sie sei in der Boulevardzeitung aber trefflich getroffen und werde ja nun berühmt. Die Fotos der auch heute noch nicht prominenten Dame waren ohne ihre Erlaubnis und zu ihrem großen Missfallen in einer Anzeige des Magerinstituts genutzt worden. So hatten die „Vorher- / Nachher“-Fotos ein gerichtliches Nachspiel.

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Termine

AIKA lädt zum 3. Agenturgipfel Ruhr: Neue Zukunftsstudie wird vorgestellt

aika-siegelUm Zukunftsfragen, Positionierung und neue Trends für Agenturen geht es auf dem 3. Agenturgipfel Ruhr von AIKA, der in Kooperation mit der IHK Mittleres Ruhrgebiet am 29. Oktober in Bochum stattfindet. Passend zum Motto „Agentur im Wandel – richtig positionieren und Erfolge sichern“ stellt der AIKA-Vorstandsvorsitzende Carsten Lange, Lange und Pflanz Werbeagentur, die bislang noch unveröffentlichte AIKA-Zukunftsstudie „Agenturen im Wandel – Chancen und Risiken“ vor.

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Tipps

Medienbeobachtung auf neuem Niveau - „Die Medialysten“ mit neuem Pressespiegel-System

DieMedialysten-GF 2351Die Düsseldorfer Experten für Medienbeobachtung „Die Medialysten“ führen eine neue Generation ihres Pressespiegel-Systems ein. Die konsequente Ausrichtung auf einfache Bedienung bei gleichzeitig hohen Individualisierungsmöglichkeiten erfüllt Kundenwünsche noch besser. Alle Treffer stehen den Nutzern über verschiedenste Kanäle zur Verfügung und werden auch auf mobilen Geräten optimal angezeigt.
Oliver Range, Gründer und Geschäftsführer der Medialysten: „Mit der neuen Generation unseres Pressespiegel-Systems machen wir einen großen Fortschritt in Sachen Bedienbarkeit, Flexibilität und Zukunftssicherheit. Wir können das System individuell für unsere Kunden konfigurieren, sodass wir auch spezielle Wünsche umsetzen können. Sämtliche Kanäle von Print und Online über Social Media bis hin zu TV und Hörfunk werden optimal im Webportal dargestellt und die Treffer stehen den Kunden sofort gleichzeitig per E-Mail, PDF oder im Web zur Verfügung.“

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STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter Oktober 2014

stamm-logoDer Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (ca. 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im September 2014 wurden 2.710 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 10.990 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Änderungen/Meldungen:

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Internes - aus der Redaktion

PR-Journal: 30.169 Besucher im September 2014 und 41 neue Jobangebote - knapp 16 Prozent nutzen die Mobilversion

Unsere diversen Statistiken bilanzieren für das "PR-Journal" im September 2014 insgesamt 30.169 Besucher lt. Zählung der IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin. Somit errechnet sich insgesamt ein Tagesdurchschnitt von 1.006 Visits. Jeder Besucher schaute sich 2,4 Seiten an - daraus errechnen sich 70.607 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet. Ergänzend wurde durch GoogleAnalytics im September festgestellt; 63,9 Prozent waren neue Besucher. 54,2 Prozent der Besucher sind männlich, 45,8 Prozent weiblich; 61 Prozent sind bis 34 Jahre alt. 15,9 Prozent der Besucher rufen die PRJ-Seiten über mobile Geräte (Smartphones und Tablets) auf.

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Kontakt

Herausgeber:
Gerhard A. Pfeffer (seit 2004/1996)
Lendersbergstrasse 86
53721 Siegburg
Telefon: +49 (0)2241 201.30.60
Telefax: +49 (0)2241 201.30.61
Mobilfon: +49 (0)160 94.63.57.77
E-Mail: redaktion[at]pr-journal.de

Verlag:
Epikeros PR-Portal Ltd., Siegburg

Monats-Statistik

April/Mai 2014:
(jeweils in Klammern kumuliert seit Januar 2014)
(i.d.R. für alle Seiten - PR-Journal, Jobbörse, Datenbanken etc.)

66.650 Visits (165.840)

1.025 Tagesdurchschnitt Besucher

62,6 % neue Besucher

54,2 % Besucher sind männlich / 45,8 sind weiblich

61% sind bis 34 Jahre alt / 15,5 % bis 44 Jahre / 23,5 % älter als 45 Jahre

85 % rufen das PRJ am Desktop auf / 15 % über mobile Geräte

162.088 PageImpressions (392.974)

07:37 Minuten Besuchszeit

2,4 Seitenaufrufe je Besucher

23 Kommentare (54)

Artikel-Klickstatistik hier.


Social Media-Kontakte (gesamt: 15.264):

8.276 Twitter-Follower (3.667 Tweets)

3.822 Facebook-Freunde

1.298 Personen-Kontakte über Google+

692 Follower bei Pinterest (3 Boards, 488 Pins)

565 LinkedIn-Kontakte

611 Xing-Direktkontakte


Newsletter-Statistik

10.528 NL-Empfänger / 15.345 im Verteiler (lt. Bounce-Management von CleverReach, Oldenburg)

26 % Newsletter geöffnet
38 % Klicks auf Meldungen im NL

669 Einzelmeldungen (1.629)
16,7 Meldungen je Arbeitstag

8 Newsletter-Ausgaben (20 / seit Nov.2004: 428 NL)

Anmerkung: Die Zugriffsstatistik zählen wir mit IVW + GoogleAnalytics.


Datenbanken-Statistik:

1.693 Einträge PR-Agenturen und PR-Berater
65 Einträge mit Linkadresse
99 Einträge mit großem Datenbank-Eintrag
19 Einträge mit Agentur-Porträt
309 Einträge Agenturen, die ausbilden
82 Einträge Agenturen, die ausbilden + nach DJV-Regeln bezahlen
149 Teilnehmer am PR-Umsatz-Ranking 2013
169 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Facebook"
171 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Twitter"
266 Einträge PR-WebsiteCheck 2013/2014
422 Einträge Dienstleister im PR-Bereich
124 Einträge Ausbilder im PR-Bereich

weitere Infos auf der eigenen Startseite

Jobbörsen-Statistik:

80 Stellenangebote (190)
8 Stellengesuche (25)

21 Angebote „Ausbildungsjobs“
59 Angebote alle anderen Jobs

weitere Infos auf der eigenen Startseite

Jahres-Statistik

Januar - Dezember 2013:

(i.d.R. für alle Seiten - PR-Journal, Jobbörse, Datenbanken, agenturcafe etc.)
357.592 Visits 2013
1.089 Tagesdurchschnitt
979.978 PageImpressions
2.685 Tagesdurchschnitt
08:54 Min. Besuchszeit
2,5 Seitenaufrufe je Besucher
552 Kommentare
Rang 221.334 bei alexa.com weltweit
Rang 16.927 bei alexa.com in Deutschland
369 Seiten verlinken lt. alexa.com auf pr-journal.de 

Social-Media-Kontakte gesamt: 14.541
7.611 Follower auf den 3 PRJ-Twitter-Seiten
3.397 Tweets auf den 3 Twitter-Seiten
3.664 Freunde auf den 3 PRJ-Facebook-Seiten
1.527 Kontakte auf den 3 PRJ-Seiten von Google+
657  Follower auf den 3 Boards von Pinterest (420 Pins)
476 Xing-Direktkontakte (G.Pfeffer)
606 LinkedIn-Kontakte (G. Pfeffer)

Menupunkt-Aufrufe seit Dezember 2004:

132.028 Impressum
103.120 Werbung + Medien-Infos

Newsletter-Statistik 

Jan.-Dez. 2013:
10.658 NL-Empfänger (Stand: 31.12.2013)
14.844 Empfänger im NL-Verteiler
25% Newsletter werden geöffnet (Ø)
35% Klicks auf Einzelbeiträge (Ø)
4.154 Einzelmeldungen 01.-12.2013
16,7 Meldungen je Arbeitstag (Ø)
seit Dezember 2004:
408 Newsletter-Ausgaben (110 Monate)
36.120 Einzel-Meldungen
38.468 Aufrufe Newsletter-Archiv

Anmerkung: Die Zugriffsstatistik zählen wir mit IVW + GoogleAnalytics.

Datenbanken-Statistik:

1.676 Einträge Datenbank Agenturen (per 30.12.2013)
90 Einträge mit ausführlichem Datenbankeintrag
68 Einträge mit verlinkter Adresse
17 Einträge mit Porträts
302 Einträge Agenturen, die ausbilden (Volontäre/Trainees)
83 Einträge Agenturen, die ausbilden und nach DJV-Regeln bezahlen
159 Teilnehmer Pfeffers PR-Umsatz-Ranking 2012
156 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Facebook"
164 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Twitter"
1.349 Einträge alter Website-Check (2010/2011)
202 Einträge neuer Website-Check (2013/2014)
422 Einträge Datenbank Dienstleister im PR-Bereich (per 30.12.2013)
124 Einträge Datenbank Ausbilder im PR-Bereich (per 30.12.2013)
weitere Daten auf der eigenen Startseite

Jobbörsen-Statistik:

562 Stellen-Anzeigen in 2013
470 Stellenangebote
92 Stellengesuche
weitere Daten auf der eigenen Startseite