Heute NEU im PR-Journal

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What we say is what we do (hopefully)

(cw) ‚Wir handeln respektvoll und integer. Wir sind sorgfältig, realistisch und übernehmen Verantwortung für unser Tun. Wir verhalten uns nach bestem Wissen und Gewissen und respektieren alle Gesetze.‘ So oder ähnlich lesen sich Werteversprechen von Unternehmen, wie diese, zu finden auf der UBS-Homepage. Nur, wer ist genau WIR? Für wen genau sind diese Werte gültig?

Unternehmenswerte sind die Klammer des unternehmerischen Handelns. Diese Aussage ist so zeitlos wie die Feststellung des Theologen Reinhold Niebuhr vor mehr als 70 Jahren: Der Mensch (Anm. im Zusammenhang mit Unternehmenswerten) hat das Bedürfnis sich an Werten zu orientieren, die anspruchsvoll und überzeugend sind – bis zu dem Moment, in der diese zur Platitude werden. Die Bankenwelt erfährt dies seit geraumer Zeit und befindet sich gleich in mehreren Krisen: Vertrauenskrise, Wertekrisen und vor allem einer  Kommunikationskrise. Denn UBS ist nur ein Beispiel, wo das unternehmerische Werteversprechen kontraproduktiv zur reputativen Wirkung nach innen und außen steht. 

Immer dann, wenn Produkte und die Leistung der Mitarbeiter im Widerspruch stehen mit der langfristig angestrebten Reputation und Wettbewerbsvorteilen, ist die interne Kommunikation besonders gefordert. Kommunikation ist Führungsaufgabe und benötigt gerade in Vertrauenskrisen strategische Planung, einen hohen Integrationsgrad sowie den offenen, realistischen und ehrlichen Dialog. Damit werden Mitarbeiter zum Hebel der Reputation für eine glaubwürdige und vertrauensbildende Kommunikation. Werte werden zur gelebten und nach außen erlebten Realität. 

In klassischen Organisationen liegt die jeweilige Kommunikationsverantwortung in unterschiedlichen Abteilungen: das Marketing fühlt sich für die Marke verantwortlich, Public Affairs und/oder Unternehmenskommunikation für die Reputation, HR für die Mitarbeiterkommunikation, Investor Relations für die Kommunikation mit der Finanzwelt. Das mag im ‚normalen‘ Geschäftsablauf durchaus funktionieren so lange es eine integrative Schnittstelle gibt, die sicher stellt, dass jeder Mitarbeiter eine Antwort auf die Frage hat‚Wer sind wir‘, ‚Wofür stehen wir‘  und das Vertrauen, dass das Reputationsversprechen auch realisierbar ist. Mitarbeiter, die wissen, wofür eine Marke steht (und auch daran glauben, dass das Leistungsversprechen gelebt wird), können diese auch in einer Wertekrise glaubhaft zu ihren jeweiligen Stakeholder kommunizieren. Immer wieder beobachtbar: Das Unternehmen verfügt auch in einer möglichen Vertrauenskrise über ein gut gefülltes Reputationskonto, da

  • Mitarbeiter auch in der Ausnahmesituation sich mit den Unternehmenswerten und Botschaften identifizieren können und diese überzeugend kommunizieren.
  • Eine klare Vorstellung haben, auf welcher Wertebasis sie Entscheidungen treffen und umsetzen.
  • Die Fluktuationsrate der besten Mitarbeiter nicht unüblich steigt oder sogar
  • die Motivation für ‚ihr‘ Unternehmen den eigenen Beitrag zu leisten sogar steigen kann und damit
  • zur Kundenzufriedenheit und Loyalität beitragen.

Wie schaffen es Unternehmen selbst in einem schwierigen Umfeld die Erwartungen von Mitarbeitern und Kunden aufeinander abzustimmen? Zum einen gelingt es über entsprechende Programme bestehenden und zukünftigen Mitarbeitern das Reputationsversprechen zu vermitteln, sie schaffen die entsprechenden Ressourcen wie beispielsweise Training, Workshops, konstruktive Feedback-Kultur , dieses Versprechen auch gegenüber Kunden, Partnern zu realisieren und schaffen Anreizsysteme bei Erreichen der Reputationsziele. 

Kommunikation kommuniziert nicht nur Werte, sondern schafft auch Werte. Deshalb ist eine quantitative Evaluation der Webseiten-Klicks weniger relevant als die Antwort auf die Frage: Wie unterstützen wir die interne Kommunikation, dass Werteversprechen, Einstellungen dazu und die erbrachte Leistung im Einklang stehen? Wie aktivieren wir intern das Bewusstsein bei Führungskräften und Mitarbeitern, dass Werte und Reputation untrennbar miteinander verbunden sind?

Interne Kommunikation wird damit zum taktischen Hebel gegen Reputationsverlust in unternehmenskritischen Situationen, die interne Kommunikation zum ‚Verkäufer‘ in eigener Sache.  Alles, was es dazu benötigt, ist eine strategische, koordinierte und konsequente Kommunikation, die sich an den Erwartungen aller Stakeholder orientiert und interne Führungskräfte und Mitarbeiter, die sich als ‚trusted advisor‘ verpflichtet fühlen, die definierten Werte und Leistungsversprechen als Basis ihres täglichen Handelns zu sehen. Für die ramponierte Reputation so mancher Bank vielleicht ein überlegenswerter Ansatz aus der Vertrauenskrise.

Personalien

Jörg Howe und Marlies Schäfer sind Pressesprecher des Jahres

Howe Uwe DaimlerSchaefer-Marlies Quelle VDMADie Fach- und Wirtschaftsjournalisten haben ihr Urteil gefällt: Für sie ist Jörg Howe (Foto), Leiter Globale Kommunikation bei der Daimler AG, wie im Vorjahr der „Pressesprecher des Jahres“ auf Unternehmensseite und Marlies Schäfer (Foto, (c) VDMA), Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, die „Pressesprecherin des Jahres“ auf Verbandsseite. 334 Journalisten nahmen an der Abstimmung des Fachmagazins „Wirtschaftsjournalist“ teil und stellten so ihre Rangliste der besten Unternehmens- und Verbandspressestellen auf. Auffällig: Während bei den Unternehmen ausschließlich Männer die vorderen Plätze belegten, waren es bei den Verbänden ausschließlich Frauen.

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Etats

Mercedes auf der Suche nach einer neuen Lead-Agentur

Mercedes ordnet die Zusammenarbeit mit seinen Agenturen neu. Wie die „W&V“ berichtet, wird Jung von Matt im Sommer des nächsten Jahres seinen Status als Lead-Agentur des Stuttgarter Autobauers verlieren. Wer die Nachfolge antritt, ist noch nicht bekannt. Laut „W&V“ wissen die Entscheider bei Mercedes das auch noch nicht. Zitiert wird Mercedes-Kommunikator Tobias Müller: „In einem nächsten Schritt werden wir uns Gedanken machen, wie eine für uns optimale Agenturkonstellation aussehen könnte.“ Jung von Matt hatte seit 2006 für Mercedes gearbeitet.

Agenturen

AIKA sondiert die Themen der Zukunft

aika-siegelDie Allianz inhabergeführter Kommunikationsagenturen (AIKA) schaut nach vorne. Welche Themen sind bis zum Jahr 2020 für inhabergeführte Kommunikationsagenturen relevant? Welche Entwicklungen gefährdet die Existenz der Kommunikationsdienstleister? Welche Chancen bietet der Markt? Diese Fragen hat der Agenturverband den Zukunftsforschern der aveniture GmbH gestellt. Beim Agenturtag am 28. November in Frankfurt am Main hoffen die AIKA-Mitgliedsagenturen auf fundierte Antworten. Dann präsentiert der Gründer von aventiture, K. Christoph Keller, mit seinen „Foresight-Praktikern“ die Ergebnisse der „AIKA-Zukunftsstudie“.

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Organisationen

Deutscher Rat für Public Relations: Bentele wieder zum Vorsitzenden gewählt

bentele guenter drprDer Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) hat am 14. November in Berlin getagt und seine Arbeit wieder aufgenommen. Der bisherige Vorsitzende Günter Bentele (Foto), emeritierter Professor für Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig, wurde ebenso wie sein Stellvertreter Matthias Rosenthal, Geschäftsführer und Hauptgesellschafter von KOOB® Agentur für Public Relations GmbH in Mülheim an der Ruhr, für drei Jahre wiedergewählt. Darüber hinaus wurden einige Beschlüsse zu Ratsfällen abgestimmt. Nachdem der Trägerverein die Ratsmitglieder auf seiner Sitzung am 12. September neu gewählt hatte, aber auch der Vorsitzende, Günter Bentele, und der stellvertretende Vorsitzende, Matthias Rosenthal, von ihm nominiert worden waren, konnten diese auf der Sitzung in Berlin vom Ratsplenum gewählt werden. Damit ist der DRPR nach längerer, erzwungener Arbeitspause, die auf einen Konflikt im Trägerverein zurückging, wieder arbeitsfähig und hat seine inhaltliche Arbeit neu aufgenommen. Günter Bentele und Matthias Rosenthal wurden jeweils einstimmig gewählt.

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Medien

Állensbach: Entscheider-Elite glaubt an die Zukunft der Zeitung

Gedruckte Zeitungen sind für Deutschlands Top-Entscheider nach wie vor die wichtigste Informationsquelle zum aktuellen Geschehen. Wie das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Wirtschaftsmagazins „Capital“ (Ausgabe 12/2014) bei 496 Top-Entscheidern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung ermittelte, bevorzugen gut zwei Drittel der Befragten dieses klassische Medium. Dabei nutzen 43 Prozent der Spitzenkräfte aus dem „Capital“-Elite-Panel die Printausgabe, weitere fast 25 Prozent auch die Online-Version. Gut jeder Sechste setzt auf andere Online-Angebote.

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CSR + Reputation

Fokus Wesentlichkeitsanalyse: KPMG Leitfaden Materialität

KPMG hat einen neuen Leitfaden zur Erstellung einer Wesentlichkeits-Analyse für die Nachhaltigkeits- und CSR-Berichterstattung veröffentlicht. Die Publikation unterstützt bei der verlässlichen und praktischen Identifikation der Sozial-, Umwelt- und Governance-Themen, die für ein Unternehmen und seine Stakeholder am bedeutendsten sind.
Darüber hinaus hilft der Leitfaden bei der Verknüpfung der Wesentlichkeits-Analyse mit umfassenderen Risikomanagement-Prozessen im Unternehmen und kann so auch als Instrument für die Strategieentwicklung eingesetzt werden.

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Social Media

Social-Media-Frust: Pressestellen beklagen zu wenig Interaktion im Social Web

Die hohen Erwartungen vieler Pressestellen an soziale Netzwerke werden oft enttäuscht. Hauptursache ist die schwach ausgeprägte Interaktion der Unternehmen mit den eigenen Fans und Followern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Befragung der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor, beide Hamburg, an der im April 2014 536 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pressestellen teilgenommen haben. Das größte Problem der PR-Schaffenden im Zusammenhang mit Social Media ist die Social-Media-Probleme fakKon-namangelnde Interaktion mit ihren Zielgruppen. 52 Prozent sehen darin den Frust-Faktor Nummer eins. 45 Prozent der Umfrageteilnehmer vermissen zudem eine ausreichende interne Unterstützung für ihre Social-Web-Aktivitäten. Dritthäufigstes Problem sind zu wenig Fans und Follower (36 Prozent). Grafik: Zu wenig Interaktion, das ist eines der Probleme, das sich in Pressestellen als „Social Media-Frust“ breitmachen soll. © news aktuell GmbH

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Kommentare

Welcher Fachkräftemangel? Viele Chefs würden sich gerne von Mitarbeitern trennen

weinberghelgeWenn ein Unternehmen das eigene Führungskonzept nicht wohlwollend-kritisch auf den Prüfstand stellt, wenn es seine Mitarbeiter für untauglich hält – und die Führungskräfte im Umkehrschluss für sehr tauglich, dann kann Employer Branding für dieses Unternehmen nicht funktionieren.
Vorgesetzte sehen sich als Vorbild: Warum ich das schreibe? Weil sich laut einer Pressemitteilung der Unternehmensberatung Baumann rund 60 Prozent der Vorgesetzten in deutschen Unternehmen gerne von einem Teil ihrer Mitarbeiter trennen würden. Nicht einmal die Hälfte der Manager glaubt, über die richtigen Mitarbeiter zu verfügen, um ihre Zielvorgaben zu erreichen. Ein Großteil der Führungskräfte neigt zu einem sehr positiven Selbstbild. Acht von zehn Vorgesetzten sehen sich als Vorbild für ihre Mitarbeiter. Soweit die Aussagen von Baumann.

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Das PR-Interview

PR-Interview Nr. 123 – Alexander Dressel: Küchenparty mit Obama und Putin wäre reizvoll

„Das PR-Interview im PRJ“ wird realisiert von k1 gesellschaft für kommunikation, Köln.
Dressel-Alexander Praesi-Vereinigung-Jeunes-Restaurateurs
Interview mit Alexander Dressel zur Bedeutung der Michelin-Sterne für die Kommunikation der Spitzengastronomie. Alexander Dressel ist Präsident der Jeunes Restaurateurs, einer Vereinigung von jungen deutschen Spitzenköchen, und zudem Gastgeber im Potsdamer Sterne-Restaurant „Friedrich Wilhelm“.
PR-Journal: Jedes Jahr Anfang November erwarten Spitzengastronomen gebannt die Bekanntgabe der Michelin-Sterne – eine der höchsten Auszeichnungen für gute bis hervorragende Küche. Welche Bedeutung hat diese Ehrung heute noch für einen Spitzenkoch?
Alexander Dressel: Ein Stern ist nach wie vor der Ritterschlag in unserem Beruf. Ebenso wie alle anderen Auszeichnungen ist er eine besondere Anerkennung nicht nur für den Koch, sondern für das ganze Team. Ich kenne keinen Kollegen, der nicht unendlich stolz ist, wenn er einen Stern zuerkannt bekommt. Die besondere Wertschätzung beschränkt sich aber nicht auf die Auszeichnung mit Sternen oder Hauben. Die Führer wie „Guide Michelin“ oder „Gault Millaut“ gehen deshalb neue Wege: Auch junge, unkonventionelle Küche wird vorgestellt und ausgezeichnet beispielsweise durch eine Erwähnung beim Bib Gourmant.

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Norbert: Gerüchte+Gerichte

Gericht - unser Weihnachtsmenü: Marinierte Sardinen mit Anchoviskuchen

schulz-bruhdoel norbert-58(nsb) In den Tiefkühlgeräten des Handels liegen sie jetzt wieder – die dicken, polnischen Hafermastgänse. Von den Geflügelhöfen dringt das laute Kollern der Puten, aus den Teichen wird das schlammige Wasser gepumpt, es wird abgefischt und die Karpfen kommen zum Klären in Becken mit sauberem Wasser. In einigen Wochen werden fette Vögel und Fische zentraler Bestandteil des traditionellen Weihnachtsessens sein – die Deutschen lieben es deftig an den Festtagen.
Die schöne Sitte, an den großen Festtagen im großen Familienkreis ein opulentes Essen zu genießen – sie lebe hoch! Aber fett und reich an Kalorien muss die Speisenfolge nicht sein.

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Termine

Neuauflage der European Communications Convention im Mai 2015

ECC-Logo-15-kleinDie European Communications Convention (ECC) findet im kommenden Jahr eine Fortsetzung. Im kommenden Jahr tagt die Konferenz vom 7. bis 9. Mai 2015 am östlichen Bodensee in Lindau und im österreichischen Bregenz. Der Haupt-Kongresstag am 8. Mai ist im Würth-Haus im Schweizer Rorschach geplant. Zentrales Thema ist Innovation. Dabei geht es um PR für Innovationen, aber auch um innovative PR. Internationale Referenten werden Beispiele innovativer PR-Ansätze im Kunst- und Kulturbereich, im Gesundheitswesen sowie im Feld der CSR präsentieren. Medienpartner sind auch 2015 wieder das „PR Journal“ und die Online-Distributionsplattform „TheNewsMarket“.

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Bildung

Online-Videomacher als neue Studienrichtung

In Zusammenarbeit mit Mediakraft Networks legt die Hochschule Macromedia ab dem kommenden Wintersemester 2015/2016 erstmalig in Deutschland eine Studienrichtung auf, die explizit auf eine berufliche Zukunft als Online-Videomacher vorbereitet. Das siebensemestrige Bachelorstudium vermittelt Absolventen die nötigen Kenntnisse, um Online-Videos professionell konzipieren, realisieren und vermarkten zu können. Auch wenn die Produktion eigener Inhalte eine wichtige Rolle spielt, sind die Absolventen nicht auf eine Tätigkeit vor der Kamera festgelegt. Es eröffnen sich berufliche Perspektiven in Produktion, Programmentwicklung, Videoplattform-Management, Künstlerbetreuung, Marketing, PR und vielem mehr. Darüber hinaus wird es ab Frühjahr 2015 ein insgesamt sechsmonatiges Weiterbildungsprogramm geben, das die Macromedia Akademie Köln anbietet.

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Studien

GPRA-Präsident zur Mitarbeiterzufriedenheit: „Kununu ist nicht der einzige Gradmesser“

Kohrs-Uwe-A GPRA-PraesidentEine Untersuchung der für die GPRA-Mitgliedsagenturen beim Mitarbeiterbewertungsportal Kununu (siehe Bericht an anderer Stelle im „PR-Journal“) vorliegenden Zufriedenheitswerte hat für die GPRA als Verband kein zufriedenstellendes Bild erbracht. Zehn von 36 GPRA-Agenturen sind gar nicht aufgeführt, nur elf Mitglieder erfüllen die Kununu-Kriterien, um als „Top Company“ geführt zu werden und lediglich die vier Agenturen consense, Ketchum Pleon, Weber Shandwick und Convensis liegen mit ihren Bewertungen über dem Branchendurchschnitt von 3,63. Das „PR-Journal“ sprach mit GPRA-Präsident Uwe A. Kohrs (Foto) über die Ergebnisse.

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Lesehinweise

Politikkongress: Hat die Politik aus Stuttgart 21 gelernt?

Spätestens seit den Massenprotesten gegen Stuttgart 21 diskutiert die Politik über Verfahren zur frühen Öffentlichkeitsbeteiligung. Was denken Politiker auf Kommunal-, Regional- und Landesebene darüber? Wie viel Mitspracherecht wollen sie Bürgern zugestehen? Was soll die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung leisten?
Diese Fragen standen im Zentrum eines Befragungsprojekts, das die Macromedia Hochschule München gemeinsam mit dem Thinktank DialogGesellschaft und "politik&kommunikation" durchgeführt hat. Auf dem Politikkongress 2014 in Berlin stellte Professor Lars Rademacher die Studienergebnisse vor. Im Video-Interview erklärt er, ob die Politik wirklich aus Stuttgart 21 gelernt hat.

Tipps

Anwenderbericht: cobra CRM Plus im Einsatz bei der Münchner Agentur Schwartz PR

Cobra-CRM-PLUS mitStickerWechselnde Medienkontakte, neue Blogs, Twitter und Co: Sie halten PR-Agenturen auf Trab, denn Medien und Adressaten müssen ständig aktualisiert und mit den für sie relevanten Informationen versorgt werden. Mit den schnellen Änderungen in der Medienwelt muss auch die Software zur Verwaltung dieser Daten immer wieder neu angepasst werden. Genau aus diesem Grund setzt die Münchner PR-Agentur Schwartz Public Relations auf cobra CRM Plus als Wissensdatenbank, Adresstool, Themenpool und Prozesslösung in einem.

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PR Lern-Prozesse

Wie Berater und ihre Klienten Streit vermeiden können (6)

schebenmathias-2010Gelegentlich enden Meinungsverschiedenheiten zwischen Auftraggeber und externen PR-Schaffenden vor Gericht. Von diesen Gerichten wird unser Autor seit 15 Jahren als Sachverständiger und Gutachter hinzugezogen. In „PR-Journal“ skizziert er interessante Fälle aus der Praxis. Aus den dabei gemachten Erfahrungen folgern Hinweise, wie sich dergleichen Streit vermeiden lässt.
Streitgegenstand: Konzeption und Umsetzung einer Wanderausstellung
Eine große Bonner Agentur gewinnt den Pitch eines in Berlin ansässigen öffentlichen Auftraggebers zur Konzeption und Umsetzung einer Wanderausstellung. Einen Monat nach der Ausschreibung schickt sie diesem ein Konzept, und macht nach erstem Feedback vier Monate später - nach zähen Preisverhandlungen - ein konkretes Angebot über einen hohen sechsstelligen Betrag, das angenommen wird. Wiederum zwei Monate später liefert die Agentur ein Feinkonzept auf der Basis der zuvor vertraglich vereinbarten inhaltlichen, formalen und finanziellen Vorgaben.

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Preise und Awards

Kommunikationspreis Kompass: Vier Stiftungen ausgezeichnet

Kompass-Stiftungspreis BVDSVier „Kompass“-Preisträger hat der Bundesverband Deutscher Stiftungen in der vergangenen Woche in Berlin gekürt. Sie setzten sich unter 74 Einsendungen in vier Kategorien durch. Für ihren Gesamtauftritt erhielt die Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG aus München den Preis. In der Kategorie „Projektkommunikation“ wurde die Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen aus Berlin ausgezeichnet. Die Bürger.Stiftung.Halle überzeugte in der Kategorie „Einzelne Kommunikationsmaßnahme“. Der Sonderpreis ging an die Kommunalen Stiftungen Münster für ihren außergewöhnlich kreativen Jahresbericht. Der Kommunikationspreis „Kompass“ wird in diesem Jahr zum neunten Mal verliehen, er ist nicht mit einem Geldpreis dotiert. Die Festveranstaltung fand im Jüdischen Museum in Berlin statt.

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STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter November 2014

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (ca. 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im Oktober 2014 wurden 7.302 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 10.990 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

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Internes - aus der Redaktion

PR-Journal: 34.082 Besucher im Oktober, 43 neue Jobangebote, 16,5 Prozent nutzen Mobilversion

Unsere diversen Statistiken bilanzieren für das "PR-Journal" im Oktober 2014 insgesamt 34.082 Besucher lt. Zählung der IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin. Somit errechnet sich insgesamt ein Tagesdurchschnitt von 1.099 Visits. Jeder Besucher schaute sich 2,5 Seiten an - daraus errechnen sich 84.984 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet. Ergänzend wurde durch GoogleAnalytics im Oktober festgestellt; 63,6 Prozent waren neue Besucher. 54,1 Prozent der Besucher sind männlich, 45,9 Prozent weiblich; 61 Prozent sind bis 34 Jahre alt. 16,4 Prozent der Besucher rufen die PRJ-Seiten über mobile Geräte (Smartphones und Tablets) auf.

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Kontakt

Herausgeber:
Gerhard A. Pfeffer (seit 2004/1996)
Lendersbergstrasse 86
53721 Siegburg
Telefon: +49 (0)2241 201.30.60
Telefax: +49 (0)2241 201.30.61
Mobilfon: +49 (0)160 94.63.57.77
E-Mail: redaktion[at]pr-journal.de

Verlag:
Epikeros PR-Portal Ltd., Siegburg

Monats-Statistik

April/Mai 2014:
(jeweils in Klammern kumuliert seit Januar 2014)
(i.d.R. für alle Seiten - PR-Journal, Jobbörse, Datenbanken etc.)

66.650 Visits (165.840)

1.025 Tagesdurchschnitt Besucher

62,6 % neue Besucher

54,2 % Besucher sind männlich / 45,8 sind weiblich

61% sind bis 34 Jahre alt / 15,5 % bis 44 Jahre / 23,5 % älter als 45 Jahre

85 % rufen das PRJ am Desktop auf / 15 % über mobile Geräte

162.088 PageImpressions (392.974)

07:37 Minuten Besuchszeit

2,4 Seitenaufrufe je Besucher

23 Kommentare (54)

Artikel-Klickstatistik hier.


Social Media-Kontakte (gesamt: 15.264):

8.276 Twitter-Follower (3.667 Tweets)

3.822 Facebook-Freunde

1.298 Personen-Kontakte über Google+

692 Follower bei Pinterest (3 Boards, 488 Pins)

565 LinkedIn-Kontakte

611 Xing-Direktkontakte


Newsletter-Statistik

10.528 NL-Empfänger / 15.345 im Verteiler (lt. Bounce-Management von CleverReach, Oldenburg)

26 % Newsletter geöffnet
38 % Klicks auf Meldungen im NL

669 Einzelmeldungen (1.629)
16,7 Meldungen je Arbeitstag

8 Newsletter-Ausgaben (20 / seit Nov.2004: 428 NL)

Anmerkung: Die Zugriffsstatistik zählen wir mit IVW + GoogleAnalytics.


Datenbanken-Statistik:

1.693 Einträge PR-Agenturen und PR-Berater
65 Einträge mit Linkadresse
99 Einträge mit großem Datenbank-Eintrag
19 Einträge mit Agentur-Porträt
309 Einträge Agenturen, die ausbilden
82 Einträge Agenturen, die ausbilden + nach DJV-Regeln bezahlen
149 Teilnehmer am PR-Umsatz-Ranking 2013
169 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Facebook"
171 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Twitter"
266 Einträge PR-WebsiteCheck 2013/2014
422 Einträge Dienstleister im PR-Bereich
124 Einträge Ausbilder im PR-Bereich

weitere Infos auf der eigenen Startseite

Jobbörsen-Statistik:

80 Stellenangebote (190)
8 Stellengesuche (25)

21 Angebote „Ausbildungsjobs“
59 Angebote alle anderen Jobs

weitere Infos auf der eigenen Startseite

Jahres-Statistik

Januar - Dezember 2013:

(i.d.R. für alle Seiten - PR-Journal, Jobbörse, Datenbanken, agenturcafe etc.)
357.592 Visits 2013
1.089 Tagesdurchschnitt
979.978 PageImpressions
2.685 Tagesdurchschnitt
08:54 Min. Besuchszeit
2,5 Seitenaufrufe je Besucher
552 Kommentare
Rang 221.334 bei alexa.com weltweit
Rang 16.927 bei alexa.com in Deutschland
369 Seiten verlinken lt. alexa.com auf pr-journal.de 

Social-Media-Kontakte gesamt: 14.541
7.611 Follower auf den 3 PRJ-Twitter-Seiten
3.397 Tweets auf den 3 Twitter-Seiten
3.664 Freunde auf den 3 PRJ-Facebook-Seiten
1.527 Kontakte auf den 3 PRJ-Seiten von Google+
657  Follower auf den 3 Boards von Pinterest (420 Pins)
476 Xing-Direktkontakte (G.Pfeffer)
606 LinkedIn-Kontakte (G. Pfeffer)

Menupunkt-Aufrufe seit Dezember 2004:

132.028 Impressum
103.120 Werbung + Medien-Infos

Newsletter-Statistik 

Jan.-Dez. 2013:
10.658 NL-Empfänger (Stand: 31.12.2013)
14.844 Empfänger im NL-Verteiler
25% Newsletter werden geöffnet (Ø)
35% Klicks auf Einzelbeiträge (Ø)
4.154 Einzelmeldungen 01.-12.2013
16,7 Meldungen je Arbeitstag (Ø)
seit Dezember 2004:
408 Newsletter-Ausgaben (110 Monate)
36.120 Einzel-Meldungen
38.468 Aufrufe Newsletter-Archiv

Anmerkung: Die Zugriffsstatistik zählen wir mit IVW + GoogleAnalytics.

Datenbanken-Statistik:

1.676 Einträge Datenbank Agenturen (per 30.12.2013)
90 Einträge mit ausführlichem Datenbankeintrag
68 Einträge mit verlinkter Adresse
17 Einträge mit Porträts
302 Einträge Agenturen, die ausbilden (Volontäre/Trainees)
83 Einträge Agenturen, die ausbilden und nach DJV-Regeln bezahlen
159 Teilnehmer Pfeffers PR-Umsatz-Ranking 2012
156 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Facebook"
164 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Twitter"
1.349 Einträge alter Website-Check (2010/2011)
202 Einträge neuer Website-Check (2013/2014)
422 Einträge Datenbank Dienstleister im PR-Bereich (per 30.12.2013)
124 Einträge Datenbank Ausbilder im PR-Bereich (per 30.12.2013)
weitere Daten auf der eigenen Startseite

Jobbörsen-Statistik:

562 Stellen-Anzeigen in 2013
470 Stellenangebote
92 Stellengesuche
weitere Daten auf der eigenen Startseite