Heute NEU im PR-Journal

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What we say is what we do (hopefully)

(cw) ‚Wir handeln respektvoll und integer. Wir sind sorgfältig, realistisch und übernehmen Verantwortung für unser Tun. Wir verhalten uns nach bestem Wissen und Gewissen und respektieren alle Gesetze.‘ So oder ähnlich lesen sich Werteversprechen von Unternehmen, wie diese, zu finden auf der UBS-Homepage. Nur, wer ist genau WIR? Für wen genau sind diese Werte gültig?

Unternehmenswerte sind die Klammer des unternehmerischen Handelns. Diese Aussage ist so zeitlos wie die Feststellung des Theologen Reinhold Niebuhr vor mehr als 70 Jahren: Der Mensch (Anm. im Zusammenhang mit Unternehmenswerten) hat das Bedürfnis sich an Werten zu orientieren, die anspruchsvoll und überzeugend sind – bis zu dem Moment, in der diese zur Platitude werden. Die Bankenwelt erfährt dies seit geraumer Zeit und befindet sich gleich in mehreren Krisen: Vertrauenskrise, Wertekrisen und vor allem einer  Kommunikationskrise. Denn UBS ist nur ein Beispiel, wo das unternehmerische Werteversprechen kontraproduktiv zur reputativen Wirkung nach innen und außen steht. 

Immer dann, wenn Produkte und die Leistung der Mitarbeiter im Widerspruch stehen mit der langfristig angestrebten Reputation und Wettbewerbsvorteilen, ist die interne Kommunikation besonders gefordert. Kommunikation ist Führungsaufgabe und benötigt gerade in Vertrauenskrisen strategische Planung, einen hohen Integrationsgrad sowie den offenen, realistischen und ehrlichen Dialog. Damit werden Mitarbeiter zum Hebel der Reputation für eine glaubwürdige und vertrauensbildende Kommunikation. Werte werden zur gelebten und nach außen erlebten Realität. 

In klassischen Organisationen liegt die jeweilige Kommunikationsverantwortung in unterschiedlichen Abteilungen: das Marketing fühlt sich für die Marke verantwortlich, Public Affairs und/oder Unternehmenskommunikation für die Reputation, HR für die Mitarbeiterkommunikation, Investor Relations für die Kommunikation mit der Finanzwelt. Das mag im ‚normalen‘ Geschäftsablauf durchaus funktionieren so lange es eine integrative Schnittstelle gibt, die sicher stellt, dass jeder Mitarbeiter eine Antwort auf die Frage hat‚Wer sind wir‘, ‚Wofür stehen wir‘  und das Vertrauen, dass das Reputationsversprechen auch realisierbar ist. Mitarbeiter, die wissen, wofür eine Marke steht (und auch daran glauben, dass das Leistungsversprechen gelebt wird), können diese auch in einer Wertekrise glaubhaft zu ihren jeweiligen Stakeholder kommunizieren. Immer wieder beobachtbar: Das Unternehmen verfügt auch in einer möglichen Vertrauenskrise über ein gut gefülltes Reputationskonto, da

  • Mitarbeiter auch in der Ausnahmesituation sich mit den Unternehmenswerten und Botschaften identifizieren können und diese überzeugend kommunizieren.
  • Eine klare Vorstellung haben, auf welcher Wertebasis sie Entscheidungen treffen und umsetzen.
  • Die Fluktuationsrate der besten Mitarbeiter nicht unüblich steigt oder sogar
  • die Motivation für ‚ihr‘ Unternehmen den eigenen Beitrag zu leisten sogar steigen kann und damit
  • zur Kundenzufriedenheit und Loyalität beitragen.

Wie schaffen es Unternehmen selbst in einem schwierigen Umfeld die Erwartungen von Mitarbeitern und Kunden aufeinander abzustimmen? Zum einen gelingt es über entsprechende Programme bestehenden und zukünftigen Mitarbeitern das Reputationsversprechen zu vermitteln, sie schaffen die entsprechenden Ressourcen wie beispielsweise Training, Workshops, konstruktive Feedback-Kultur , dieses Versprechen auch gegenüber Kunden, Partnern zu realisieren und schaffen Anreizsysteme bei Erreichen der Reputationsziele. 

Kommunikation kommuniziert nicht nur Werte, sondern schafft auch Werte. Deshalb ist eine quantitative Evaluation der Webseiten-Klicks weniger relevant als die Antwort auf die Frage: Wie unterstützen wir die interne Kommunikation, dass Werteversprechen, Einstellungen dazu und die erbrachte Leistung im Einklang stehen? Wie aktivieren wir intern das Bewusstsein bei Führungskräften und Mitarbeitern, dass Werte und Reputation untrennbar miteinander verbunden sind?

Interne Kommunikation wird damit zum taktischen Hebel gegen Reputationsverlust in unternehmenskritischen Situationen, die interne Kommunikation zum ‚Verkäufer‘ in eigener Sache.  Alles, was es dazu benötigt, ist eine strategische, koordinierte und konsequente Kommunikation, die sich an den Erwartungen aller Stakeholder orientiert und interne Führungskräfte und Mitarbeiter, die sich als ‚trusted advisor‘ verpflichtet fühlen, die definierten Werte und Leistungsversprechen als Basis ihres täglichen Handelns zu sehen. Für die ramponierte Reputation so mancher Bank vielleicht ein überlegenswerter Ansatz aus der Vertrauenskrise.

Personalien

Kurzawa wechselt von Bayer zu Sandoz

Kurzawa Steffen SandozSteffen Kurzawa (Foto, 45), bisher als Global Head of Communications und Member des Executive Committees für die Bayer CropScience AG tätig, ist von der Novartis International AG zum 1. Juni zum neuen Head of Global Communications für Sandoz International GmbH in Holzkirchen ernannt worden. Bei Bayer war er seit 1997 in verschiedenen Positionen tätig, darunter als Regional Director Bayer Group Communications Asia Pacific, Head of International PR and Media Relations der Bayer Gruppe sowie Leiter der Kommunikations- und Public Affairs-Funktion bei Bayer CropScience. Kurzawa hat in Deutschland, Japan und Singapur gelebt und gearbeitet.

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Etats

„Mein Erbe tut Gutes“ geht in die Verlängerung

Erbe tut Gutes ApfelbaumNach dem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2013 geht die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ in die zweite Runde. Interessierte Hilfsorganisationen haben jetzt die Möglichkeit, sich dem Bündnis anzuschießen und ihre Erbschaftsaktivitäten in einer dreijährigen Kampagne zu bündeln. Vor zwei Jahren riefen die Organisationen Ärzte ohne Grenzen, DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe, Greenpeace, SOS-Kinderdörfer weltweit und Johanniter-Unfall-Hilfe die Initiative ins Leben. Seither ist es der Initiative gelungen, die gesellschaftliche Relevanz des gemeinnützigen Vererbens zum Thema zu machen, potenzielle Erblasser zu interessieren und nicht zuletzt auch dem Thema Legat-Marketing bei Hilfsorganisationen zu einer neuen Bedeutung innerhalb des Fundraising-Mix zu verhelfen. Mittlerweile ist die Initiative auf 19 Organisationen angewachsen. Betreut wird „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ von der DFC Deutsche Fundraising Company GmbH, Berlin, die als Kommunikationsagentur einen Schwerpunkt im Non-Profit-Bereich hat.

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Unternehmen

Karriereportal „PR Career Center“ nach Relaunch mit innovativen Funktionen

PR Career Center LogoDas Karriereportal des „PR Career Center“ hat einen umfassenden Relaunch erfahren. Seit dem 12. Mai kommt die Website für Ein- und Aufsteiger in der Kommunikationsbranche im modernen Look und mit neuen Funktionen daher. Zentrale Neuerung ist der filterbare Newsroom – darüber können die Websitebesucher gezielt Newskanäle unterschiedlicher Partner ansteuern. Zum Launch sind neun Arbeitgeber, vier Studentenverbände, zwei Branchenverbände und weitere Institutionen als Kanalpartner mit dabei. „Über die Filterfunktion des Newsrooms klicken sich die Young Professionals nun ihren persönlichen Newsfeed zusammen. So bekommen sie genau die Meldungen, Jobs und Termine jener Branchenakteure zu lesen, die sie interessieren“, erklärt Daniel Vollhase vom PR Career Center das Konzept. Dafür hat man sich hochkarätige Kanalpartner ins Boot geholt.

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Organisationen

Werbewirtschaft: Stabilität in 2014 und positive Prognose für 2015

Investitionen in Werbung 2010 2014 GrafikNach aktuellen Erhebungen des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft ZAW, Berlin, hat sich die Branche in Deutschland 2014 leicht positiv entwickelt. Die Gesamtinvestitionen in Werbung beliefen sich auf 25,27 Milliarden Euro, was einer Steigerung um 20 Millionen Euro bzw. von 0,1 Prozent zum Vorjahr entspricht. Die reinen Nettowerbeumsätze der zwölf vom Dachverband erfassten Werbeträger beliefen sich in Deutschland im Jahr 2014 auf 15,32 Milliarden Euro. Im Jahresvergleich setzt sich der Stabilisierungstrend vergangener Jahre damit verstärkt fort: Von 2013 zu 2014 betrug die Entwicklung -0,2 Prozent – gegenüber -1,0 Prozent im Jahr davor. Die fünf stärksten Bereiche sind nach wie vor Fernsehen (knapp 4,3 Milliarden Euro), Tageszeitungen (2,83 Milliarden Euro), Anzeigenblätter (1,85 Milliarden Euro), Online und Mobile (1,35 Milliarden Euro) sowie Publikumszeitschriften (knapp 1,2 Milliarden Euro). Doch eine positive Entwicklung können nur das Fernsehen (+ 4,0 %) und der am stärksten wachsende Bereich Online und Mobile (+ 6,6 %) vorweisen.

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Medien

Deutsche Fachpresse kürt Journalisten und Medien des Jahres

Amirkhizi Mehrdad HorizontDie Deutsche Fachpresse kürte die Fachjournalisten und Fachmedien des Jahres. Im Rahmen des diesjährigen Kongresses in Frankfurt am Main wurden am 18. Mai bei einer feierlichen Abendveranstaltung mit rund 500 Gästen die Gewinner ausgezeichnet. Aus Sicht der Kommunikationsfachmedien besonders interessant: Mehrdad Amirkhizi (Foto; © Fernando Baptista), Ressortleiter Agenturen und Kreation von „Horizont“, belegte mit seinem Artikel „Die Legende vom Bambi“ den dritten Platz beim „Karl Theodor Vogel Preis der Deutschen Fachpresse – Fachjournalist der Jahres“. Der Beitrag Amirkhizis beleuchtet die überraschende Werbeetat-Vergabe von Mercedes-Benz an André Kemper und Tonio Kröger. (Das „PR-Journal“ hatte in seinem Beitrag dazu im November 2014 Amirkhizi zitiert und auf seine Berichterstattung in „Horizont“ verlinkt.) Den ersten Preis mit einer Dotierung von 7.500 Euro erhielt Iestyn Hartbrich für seinen Beitrag „Krankenakte einer Brücke“, erschienen in den „VDI nachrichten“ (VDI Verlag). Der zweite Preis (5.000 Euro) ging an Christine Prußky für den Artikel „Sagen Sie jetzt nichts“ in der Zeitschrift „duz Deutsche Universitätszeitung“ (Dr. Josef Raabe Fachverlag für Wissenschaftsinformation). Amirkhizi (43) freute sich über 2.500 Euro.

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CSR + Reputation

Schlechte PR ist gute PR. Wirklich?

Buehler Bern Oliver  2015Ein guter Ruf ist Gold wert. Das wissen die, die ihn besitzen, und das wissen die, die einen solchen einmal hatten. Welches aber sind die grundlegenden Spielregeln, um einen guten Ruf zu bekommen, respektive diesen zu wahren? – Ein guter Ruf entsteht nicht von selbst, oder aus dem Nichts, sondern braucht nach Ansicht des amerikanischen Finanzinvestors Warren Buffet 20 Jahre harte Arbeit, um diesen aufzubauen. Die Krux an dieser Angelegenheit ist für ihn aber gleichzeitig, dass es manchmal nur fünf Minuten brauche, um eben diese 20 Jahre harter Arbeit zu ruinieren.

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Social Media

Hochschule Macromedia und Agentur webguerillas mit Influencer-Studie

Kolo Castulus Prof MacroMediaFacebook und Co. bleiben für die deutsche Wirtschaft ein wesentlicher Seismograph der Konsumentenlaune: Das unterstreicht eine aktuelle Studie der Münchner Hochschule Macromedia gemeinsam mit der Agentur webguerillas. Demnach hat jeder dritte Deutsche in den vergangenen sechs Monaten mindestens einmal eine Markenempfehlung oder eine negative Markenäußerung im Social Web gemacht. Über die Hälfte (54 Prozent) davon gehen auch über das Netzwerk der Freunde hinaus, so die Untersuchung „Markenempfehlungen in sozialen Medien“. Sie basiert auf einer repräsentativen Online-Befragung unter 2.000 Probanden zwischen 18 und 65 Jahren in Deutschland und den USA und untersucht erstmals international vergleichend das Empfehlungsverhalten in den sozialen Medien und die Motive von Konsumenten dafür. Wissenschaftlicher Projektleiter war Castulus Kolo (Foto), Professor und Dekan der Hochschule Macromedia.

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Autoren-Beiträge

Wider den Job-Frust in der PR – warum freie Berater zur Lösung beitragen

Schmitt Michael C schmitt kommuniziertZu wenige Mitarbeiter für eine Vielzahl an Aufgaben: Einer aktuellen Umfrage der dpa-Tochter news aktuell und der Agentur Faktenkontor, beide Hamburg, (wir berichteten) zufolge ist dies mit Abstand das größte Dilemma für Mitarbeiter in PR-Abteilungen deutscher Unternehmen. Ähnlich Ergebnisse dürften sich in Agenturen ergeben. Alleine die anfallende Arbeitslast zu bewältigen, wird immer schwieriger, auch neue Herausforderungen etwa im Bereich digitaler Kommunikation bleiben dauerhaft liegen. Helfen könnten freie Berater, die projektweise oder langfristig unterstützen – jedoch zögern viele Unternehmen und Agenturen aus verschiedenen Gründen auch heute noch. „PR-Journal“-Autor Michael C. Schmitt setzt sich in seinem Beitrag mit den möglichen Gründen und Vorurteilen auseinander.

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Kommentare

Kommentar: „Human Relations“ statt „Human Resources“ bei Continental

Continental GB 2014 Cover„Wir sehen unsere Mitarbeiter nicht als reine Resource1“ – erfahren wir als erstes. „… sondern als Individuen“ – was für eine überraschende Einsicht! Man muss halt Geschäftsberichte lesen, um an ein angemessenes Menschenbild erinnert zu werden. Die weitere Begründung – im Geschäftsbericht 2014 (Abbildung) auf Seite 65 nachzulesen – für diese uns in Erstaunen setzende Einsicht folgt auf dem Fuße: „… deren Fähigkeiten und Fertigkeiten in unserer Organisation als größter Wert anerkannt sind.“  Ja, hat das unter Umständen nun doch wieder etwas mit der „Ressource“ zu tun? Ist der größte Wert das, was die Mitarbeiter haben oder das, was sie sind? Wir wissen es nicht, werden aber eines Besseren belehrt: „Dies ist der Grund, warum wir unsere Personalarbeit künftig als ‚Human Relations‘ anstatt ‚Human Resources‘ verstehen.“

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Rezensionen

Rezension: Praxishandbuch Employer Branding – der sichere Weg zur Arbeitgebermarke

Kriegler Wolf Employer BrandingHR-Manager sind enttäuscht von ihrer Arbeitgebermarke. Diese Meldung hatte LinkedIn im Rahmen der Umfrage Global Recruiting Trends 2014 gestreut. Sie zeigt vor allem eines auf: Der Weg zur Marke ist selbst Profis nicht immer klar. All denen, die ihre Arbeitgebermarke systematisch und nachhaltig aufbauen wollen, sei die Neuauflage des "Praxishandbuchs Employer Branding" von Wolf Reiner Kriegler ans Herz gelegt.
Die Schwerpunkte des Buches liegen auf Analyse und Strategie, auf der Planung der Marke. Hier geht Kriegler wesentlich stärker als andere Autoren ins Detail – und das ist auch gut so. Denn was nützen ausführliche Erklärungen zur Arbeitgeberkommunikation, wenn das Fundament dieser Kommunikation nicht stimmt?

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Norbert: Gerüchte+Gerichte

Gericht: Verkannte Delikatessen – Rübchen

(nsb) „Sura Riwa“ – wer dabei an irgendeine scharfe Sache von der indonesischen Reistafel denkt, liegt ganz falsch: So heißen „Saure Rüben“ im Elsässer Dialekt. Dort, in Niederösterreich und in Tirol hat sich die Tradition erhalten, Rüben wie Sauerkraut in Salzlake zu fermentieren und so Vitamine für die kalte Jahreszeit zu speichern. Rüben haben hierzulande einen unterschiedlichen Ruf, und manche von ihnen ist gar keine. Die „Mohrrübe“ zum Beispiel sollten wir besser bei ihrem Zweitnamen „Karotte“ packen, auch wenn sie regional als „Gelbe Rübe“ auf den Märkten ist. Die zur Zeit angebotenen Mairüben, Teltower Rübchen oder Navetten sind echte Rüben. Sie alle gehören zur Familie der Kohlgewächse, ebenso wie die Kohlrabi in ihren grünen oder violetten Varianten.
Diese Kohl-Knollen haben das beste Image, ihre knackige Natur und ihr milder Geschmack haben sie zum Standardrepertoire in der Gemüseküche werden lassen. Die nah verwandte Steck- oder Kohlrübe hingegen kommt erst seit einigen Jahren wieder zu ihrem Recht; die Hungerjahre am Ende der Kriege haben ihren schlechten Ruf begründet.

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Termine

DPRG-PR-Talk mit „WAZ“-Chefredakteur Andreas Tyrock

Tyrock Andreas ChefredWAZDer Landesverband NRW der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) lädt am 18. Juni um 19 Uhr im Essener Sheraton Hotel ein zum PR-Talk mit Andreas Tyrock (Foto), dem Chefredakteur der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. Vor dem Hintergrund einer Medien- und Kommunikationslandschaft, die sich im Umbruch befindet, scheint es ein interessanter Abend im Sheraton-Hotel Essen zu werden. Erst kürzlich gab die Funke-Mediengruppe bekannt, zu der neben dem Flaggschiff „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ auch „Neue Rhein/Ruhr-Zeitung“, „Westfälische Rundschau“ und „Westfalenpost“ sowie das „Hamburger Abendblatt“, „Thüringer Allgemeine“ u. v. a. gehören, dass die Zentralredaktion nach Berlin verlegt wird und von dort mit 50 Redakteuren die Regionalzeitungen mit Politik- und Wirtschaftsinhalten beliefern soll. Wie entwickeln sich dann die Regionalzeitungen? Schrumpfen die Redaktionen vor Ort über auf das Niveau von Lokalredaktionen?

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Bildung

Startschuss für Karriereprogramm dapr dual 2015

DAPR dual 2015 Key VisualDie Deutsche Akademie für Public Relations (DAPR) hat die Ausschreibung für dapr dual 2015 gestartet. Das Karriereprogramm richtet sich an Nachwuchskräfte, die sich für einen Berufseinstieg bei einem Arbeitgeber der Kommunikationsbranche in Kombination mit einem Masterstudienplatz bei der DAPR interessieren. Interessenten können sich ab sofort über die DAPR-Website bewerben. Das Programm ist vor allem für (angehende) Bachelorabsolventen gedacht, die im Anschluss an ihr Erststudium einen qualifizierten Master anschließen und gleichzeitig Berufserfahrung sammeln möchten. Sie können sich über dapr dual für Einstiegsstellen (Volontariat/Traineeship/Junior-Level) bei den Partnern des Programms bewerben. Dabei handelt es sich um Unternehmen und Agenturen, die Kommunikationstalente für sich begeistern und sie parallel zum Arbeitsalltag weiterentwickeln möchten.

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Studien

Analyse der Online-Pressebereiche von Unternehmen: NetFed Media Relations Benchmark

Media Relations Benchmark NetFedLegt man die aktuellen Untersuchungsergebnisse der Kölner NetFederation GmbH zugrunde, dann unterbreitet die Deutsche Post AG Journalisten das beste Online-Angebot auf ihrer Website. Das Bonner Unternehmen erreichte 888 von 1.000 möglichen Punkten im Media Relations Benchmark des Beratungsunternehmens für Online-Projekte in der Unternehmenskommunikation. Platz zwei belegt die Bayer AG, 793 Punkte, vor der Siemens AG, die auf 764 Punkte kommt. Für den aktuellen Media Relations Benchmark hat das NetFed-Team die Presse- und Medienseiten von 100 ausgewählten Unternehmen untersucht. Der Fokus lag dabei auf den drei Themenbereichen Inhalt & Struktur, Service & Dialog sowie User Experience (Nutzerfreundlichkeit). Im 3. Quartal 2014 wurden dazu die Online-Pressebereiche von 100 großen deutschen Unternehmen anhand eines 74 Fragen umfassenden Katalogs durchforstet. Der „pressesprecher“ berichtete am 12. Mai auf seiner Website erstmalig über die aktuellen Ergebnisse.

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Lesehinweise

Lesehinweis: Debatte über mangelhafte Beteiligung von PR-Agenturen am ADC-Festival

Kaminski Mirko YT Auf ein Wortachtung!-Chef Mirko Kaminski (Foto) hatte zu Beginn der Woche eine Diskussion über die mangelhafte Beteiligung von PR-Agenturen am ADC-Festival in Hamburg vom 21. bis zum 23. Mai angestoßen. In einer Videobotschaft an verschiedene Redaktionen der Branchenpresse zeigte er sich verwundert, dass nur 15 Prozent der Einreichungen in der Kategorie PR von eben solchen Agenturen kämen. Außerdem sei in der Jury kein einziger gestandener PR-Experte, kritisierte er. Die „W&V“ griff das Thema auf und befragte dazu Jan Dirk Kemming, Chief Creativer Officer Europe bei Weber Shandwick, Oliver Schrott, Geschäftsführer der Oliver Schrott Kommunikation GmbH, und Ernst Primosch, CEO von Hill + Knowlton Strategies. Sie pflichten Kaminski nur zum Teil bei. Lesen Sie den Beitrag von Anja Janotta direkt bei „W&V“.

Tipps

Ein edler Brief sagt mehr als 1.000 E-Mails: Promotion Aktion mit Viaprinto für Briefpapierdruck

Viaprinto Motiv BriefpapierWer schreibt, der bleibt. Das gilt noch heute für Briefeschreiber und Freunde der gepflegten Konversation, für Ausdrucksstarke und Nachhaltigkeitsfans. Ein Brief sagt doch mehr als 1.000 E-Mails. Heute lädt viaprinto im Rahmen der Promotionaktion mit dem „PR-Journal“ die ersten 100 Tester auf 1.000 Briefbögen ein. Wer zuerst kommt, druckt zuerst. Vielleicht ist schon ein Corporate Design für Briefpapier vorbereitet? Dann kann es direkt losgehen. Wer das Formular ausgefüllt hat, bekommt nach Prüfung innerhalb von 24 Stunden seinen persönlichen Testcode zum Probedruck zugesandt. Diesen können gewerbliche Neukunden und freie Gestalter aus Deutschland nutzen. Der Testcode ist 72 Stunden lang gültig.
Im nächsten Schritt einfach hier klicken bzw. das folgende iFrame-Formular ausfüllen, um den Testcode anzufordern/einzulösen und die vorgeschlagene Konfiguration nutzen: 1.000 Blätter Briefpapier, DIN A4 hoch, farbig (4/0), 90g Offsetpapier.

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Preise und Awards

GWA Effie 2015 startet mit neuen Kategorien

GWA Effie 2015Der Startschuss für den GWA Effie 2015 ist gefallen. Bis zum 1. Juli können Agenturen, Unternehmen und Organisationen Kampagnen und Markenarbeiten beim Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) einreichen, die beispielhaft für effektive Markenkommunikation sind. Für Einreichungen bis zum 18. Juni gilt eine ermäßigte Teilnahmegebühr. Die Preisverleihung und der GWA Effie Kongress finden am 5. November 2015 in Frankfurt am Main statt.
Erstmals wird der GWA Effie nach Kommunikationsanlässen und -themen statt wie bisher in Branchenkategorien vergeben. Zu den zehn neuen Kategorien gehören unter anderem „Content Hero“, bei der Plattformen zum nachhaltigen Austausch mit Endkonsumenten gewürdigt werden, oder „Brand Experience“, die Services oder Räume beinhalten, die die Markenwahrnehmung positiv verändern. Die weiteren Kategorien sind „New-New“, „Comeback“, „Evergreen“, „Activation“, „David vs. Goliath“, „Doing Good“, „Brand Partnerships“ und „Customer Value“. Der GWA Effie öffnet sich damit für Kommunikationslösungen jenseits klassischer Werbekampagnen.

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STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter April 2015

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (ca. 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im März 2015 wurden 2.775 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 15.082 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

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Internes - aus der Redaktion

PR-Journal: 31.958 Besucher im April 2015, 36 neue Jobangebote, 20 % nutzen Mobilversion

Unsere diversen Statistiken bilanzieren für das "PR-Journal" im April 2015 insgesamt 31.958 Besucher lt. Zählung der IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin. Somit errechnet sich insgesamt ein Tagesdurchschnitt von 1.065 Visits. Jeder Besucher schaute sich 2,8 Seiten an - daraus errechnen sich 78.881 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet. Ergänzend wurde durch GoogleAnalytics im April festgestellt; 64,7 Prozent waren neue Besucher. 54,2 Prozent der Besucher sind männlich, 45,8 Prozent weiblich; 61 Prozent sind bis 34 Jahre alt. 20 Prozent der Besucher rufen die PRJ-Seiten über mobile Geräte (Smartphones und Tablets) auf - im Januar 2014 lag dieser Wert noch bei 14 Prozent.

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Kontakt

Herausgeber:
Gerhard A. Pfeffer (seit 2004/1996)
Lendersbergstrasse 86
53721 Siegburg
Telefon: +49 (0)2241 201.30.60
Telefax: +49 (0)2241 201.30.61
Mobilfon: +49 (0)160 94.63.57.77
E-Mail: redaktion[at]pr-journal.de

Verlag:
Epikeros PR-Portal Ltd., Siegburg

Quartals-Statistik 2015

Januar - März 2015:
(i.d.R. für alle Seiten - PR-Journal, Jobbörse, Datenbanken etc.)

103.273 Visits

1.148 Tagesdurchschnitt Besucher

69,6 % neue Besucher

54,2 % Besucher sind männlich / 45,8 % sind weiblich

61 % sind bis 34 Jahre alt / 15,5 % bis 44 Jahre / 23,5 % älter als 45 Jahre

78,2 % rufen das PRJ am Desktop auf / 21,8 % über mobile Geräte

226.958 PageImpressions

2,2 Seitenaufrufe je Besucher

21 Kommentare

Artikel-Klickstatistik hier.


Social Media-Kontakte (gesamt: 17.968):
(Stand: 31.03.2015)

9.395 Twitter-Follower ( 6.098 Tweets)

5.192 Facebook-Freunde

1.411 Personen-Kontakte über Google+

574 Follower bei Pinterest (2 Boards, 587 Pins)

678 LinkedIn-Kontakte

718 Xing-Direktkontakte


Newsletter-Statistik:
(Stand: 31.03.2015)

10.938 NL-Empfänger / 16.419 im Verteiler (lt. Bounce-Management von CleverReach, Oldenburg)

27 % Newsletter geöffnet Ø
28 % Klicks auf Meldungen im NL Ø

874 Einzelmeldungen 
14,3 Meldungen je Arbeitstag

13 Newsletter-Ausgaben (13 / seit Nov.2004: 465 NL)

Anmerkung: Die Zugriffsstatistik zählen wir mit IVW + GoogleAnalytics.


Datenbanken-Statistik:
(Stand: 31.03.2015)

1.722 Einträge PR-Agenturen und PR-Berater
43 Einträge mit Linkadresse
108 Einträge mit großem Datenbank-Eintrag
25 Einträge mit Agentur-Porträt
331 Einträge Agenturen, die ausbilden
59 Einträge Agenturen, die ausbilden + nach DJV-Regeln bezahlen
142 Teilnehmer am PR-Umsatz-Ranking 2014
200 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Facebook"
200 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Twitter"
806 Einträge PR-WebsiteCheck 2013/2014
426 Einträge Dienstleister im PR-Bereich
124 Einträge Ausbilder im PR-Bereich

weitere Infos auf der eigenen Startseite

Jobbörsen-Statistik: (Stand: 31.03.2015):

109 Stellenangebote
14 Stellengesuche

41 Angebote „Ausbildungsjobs“
68 Angebote alle anderen Jobs

weitere Infos auf der eigenen Startseite

Jahres-Statistik 2014

Januar - Dezember 2014:

(i.d.R. für alle Seiten - PR-Journal, Jobbörse, Datenbanken, etc.)

343.712 Visits 2014
942 Tagesdurchschnitt
828.038 PageImpressions
2.269 Tagesdurchschnitt
2,4 Seitenaufrufe je Besucher
107 Kommentare
Rang 392.759 bei alexa.com weltweit
Rang 25.610 bei alexa.com in Deutschland
362 Seiten verlinken lt. alexa.com auf pr-journal.de 

Social-Media-Kontakte gesamt: 16.484
9.081 Follower auf den 3 PRJ-Twitter-Seiten
4.738 Tweets auf den 3 Twitter-Seiten
4.131 Freunde auf den 3 PRJ-Facebook-Seiten
1.387 Kontakte auf den 3 PRJ-Seiten von Google+
568  Follower auf den 2 Boards von Pinterest (546 Pins)
689 Xing-Direktkontakte (G.Pfeffer)
628 LinkedIn-Kontakte (G. Pfeffer)

Menupunkt-Aufrufe seit Dezember 2004:

150.541 Impressum
116.261 Werbung + Medien-Infos

Newsletter-Statistik 

Jan.-Dez. 2014:
10.767 NL-Empfänger (Stand: 31.12.2014)
16.134 Empfänger im NL-Verteiler
27 % Newsletter werden geöffnet (Ø)
28 % Klicks auf Einzelbeiträge (Ø)
3.495 Einzelmeldungen 01.01.-31.12.2014
14 Meldungen je Arbeitstag (Ø)
seit Dezember 2004:
452 Newsletter-Ausgaben (122 Monate)
39.615 Einzel-Meldungen
45.391 Aufrufe Newsletter-Archiv

Anmerkung: Die Zugriffsstatistik zählen wir mit IVW + GoogleAnalytics.

Datenbanken-Statistik:

1.714 Einträge Datenbank Agenturen (per 30.12.2014)
104 Einträge mit ausführlichem Datenbankeintrag
42 Einträge mit verlinkter Adresse
24 Einträge mit Porträts
320 Einträge Agenturen, die ausbilden (Volontäre/Trainees)
82 Einträge Agenturen, die ausbilden und nach DJV-Regeln bezahlen
150 Teilnehmer Pfeffers PR-Umsatz-Ranking 2013
185 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Facebook"
186 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Twitter"
1.483 Einträge alter Website-Check (2010/2011) 
809 Einträge neuer Website-Check (2013/2014)
425 Einträge Datenbank Dienstleister im PR-Bereich (per 30.12.2014)
124 Einträge Datenbank Ausbilder im PR-Bereich (per 30.12.2014)
weitere Daten auf der eigenen Startseite

Jobbörsen-Statistik:

504 Stellen-Anzeigen in 2014
440 Stellenangebote
64 Stellengesuche
weitere Daten auf der eigenen Startseite