(cw) ‚Wir handeln respektvoll und integer. Wir sind sorgfältig, realistisch und übernehmen Verantwortung für unser Tun. Wir verhalten uns nach bestem Wissen und Gewissen und respektieren alle Gesetze.‘ So oder ähnlich lesen sich Werteversprechen von Unternehmen, wie diese, zu finden auf der UBS-Homepage. Nur, wer ist genau WIR? Für wen genau sind diese Werte gültig?

Unternehmenswerte sind die Klammer des unternehmerischen Handelns. Diese Aussage ist so zeitlos wie die Feststellung des Theologen Reinhold Niebuhr vor mehr als 70 Jahren: Der Mensch (Anm. im Zusammenhang mit Unternehmenswerten) hat das Bedürfnis sich an Werten zu orientieren, die anspruchsvoll und überzeugend sind – bis zu dem Moment, in der diese zur Platitude werden. Die Bankenwelt erfährt dies seit geraumer Zeit und befindet sich gleich in mehreren Krisen: Vertrauenskrise, Wertekrisen und vor allem einer  Kommunikationskrise. Denn UBS ist nur ein Beispiel, wo das unternehmerische Werteversprechen kontraproduktiv zur reputativen Wirkung nach innen und außen steht. 

Immer dann, wenn Produkte und die Leistung der Mitarbeiter im Widerspruch stehen mit der langfristig angestrebten Reputation und Wettbewerbsvorteilen, ist die interne Kommunikation besonders gefordert. Kommunikation ist Führungsaufgabe und benötigt gerade in Vertrauenskrisen strategische Planung, einen hohen Integrationsgrad sowie den offenen, realistischen und ehrlichen Dialog. Damit werden Mitarbeiter zum Hebel der Reputation für eine glaubwürdige und vertrauensbildende Kommunikation. Werte werden zur gelebten und nach außen erlebten Realität. 

In klassischen Organisationen liegt die jeweilige Kommunikationsverantwortung in unterschiedlichen Abteilungen: das Marketing fühlt sich für die Marke verantwortlich, Public Affairs und/oder Unternehmenskommunikation für die Reputation, HR für die Mitarbeiterkommunikation, Investor Relations für die Kommunikation mit der Finanzwelt. Das mag im ‚normalen‘ Geschäftsablauf durchaus funktionieren so lange es eine integrative Schnittstelle gibt, die sicher stellt, dass jeder Mitarbeiter eine Antwort auf die Frage hat‚Wer sind wir‘, ‚Wofür stehen wir‘  und das Vertrauen, dass das Reputationsversprechen auch realisierbar ist. Mitarbeiter, die wissen, wofür eine Marke steht (und auch daran glauben, dass das Leistungsversprechen gelebt wird), können diese auch in einer Wertekrise glaubhaft zu ihren jeweiligen Stakeholder kommunizieren. Immer wieder beobachtbar: Das Unternehmen verfügt auch in einer möglichen Vertrauenskrise über ein gut gefülltes Reputationskonto, da

  • Mitarbeiter auch in der Ausnahmesituation sich mit den Unternehmenswerten und Botschaften identifizieren können und diese überzeugend kommunizieren.
  • Eine klare Vorstellung haben, auf welcher Wertebasis sie Entscheidungen treffen und umsetzen.
  • Die Fluktuationsrate der besten Mitarbeiter nicht unüblich steigt oder sogar
  • die Motivation für ‚ihr‘ Unternehmen den eigenen Beitrag zu leisten sogar steigen kann und damit
  • zur Kundenzufriedenheit und Loyalität beitragen.

Wie schaffen es Unternehmen selbst in einem schwierigen Umfeld die Erwartungen von Mitarbeitern und Kunden aufeinander abzustimmen? Zum einen gelingt es über entsprechende Programme bestehenden und zukünftigen Mitarbeitern das Reputationsversprechen zu vermitteln, sie schaffen die entsprechenden Ressourcen wie beispielsweise Training, Workshops, konstruktive Feedback-Kultur , dieses Versprechen auch gegenüber Kunden, Partnern zu realisieren und schaffen Anreizsysteme bei Erreichen der Reputationsziele. 

Kommunikation kommuniziert nicht nur Werte, sondern schafft auch Werte. Deshalb ist eine quantitative Evaluation der Webseiten-Klicks weniger relevant als die Antwort auf die Frage: Wie unterstützen wir die interne Kommunikation, dass Werteversprechen, Einstellungen dazu und die erbrachte Leistung im Einklang stehen? Wie aktivieren wir intern das Bewusstsein bei Führungskräften und Mitarbeitern, dass Werte und Reputation untrennbar miteinander verbunden sind?

Interne Kommunikation wird damit zum taktischen Hebel gegen Reputationsverlust in unternehmenskritischen Situationen, die interne Kommunikation zum ‚Verkäufer‘ in eigener Sache.  Alles, was es dazu benötigt, ist eine strategische, koordinierte und konsequente Kommunikation, die sich an den Erwartungen aller Stakeholder orientiert und interne Führungskräfte und Mitarbeiter, die sich als ‚trusted advisor‘ verpflichtet fühlen, die definierten Werte und Leistungsversprechen als Basis ihres täglichen Handelns zu sehen. Für die ramponierte Reputation so mancher Bank vielleicht ein überlegenswerter Ansatz aus der Vertrauenskrise.

Personalien

Bei Nestlé eine „Institution“, in der PR-Branche ein Wegweiser: Albrecht Koch wird 80

Koch AlbrechtEr war 31 Jahre bei ein und demselben Unternehmen. Dort wirkte er als Pressesprecher und Chef der Unternehmenskommunikation. Er wurde bei seinem langjährigen Arbeitgeber Nestlé zur „Institution“. Der professionellen Öffentlichkeitsarbeit galt sein ganzes Interesse. Die erworbenen Fähigkeiten setzte er später für die Franckeschen Stiftungen ein. 1990 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Der Landesgruppe Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) stand er in den 70-er Jahren vor. Alles in allem ein bewegtes (PR-)Leben. Am 27. Mai wird er 80 Jahre alt. Die Rede ist von Albrecht Koch (Foto). Das „PR-Journal“ würdigt ihn mit einem Beitrag von Manfred Piwinger, einem langjährigen Wegbegleiter Kochs.

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Etats

Storymaker unterstützte erfolgreichen China-Launch von car2go

Car to Go StorymakerSeit dem 15. April 2016 können die Einwohner von Chongqing, einer 29 Millionen Einwohner großen Metropole im Südwesten Chinas, free-floating Carsharing von car2go nutzen. Die Tübinger Agentur Storymaker hat die Daimler-Tochter car2go China von Anfang an, seit Januar 2015, bei der Launch-PR unterstützt. Storymaker Public Relations (Beijing) Ltd. hatte den Etat im Rahmen eines Pitches Ende 2014 gewonnen. Das deutsch-chinesische Team von Storymaker China begleitete von Peking aus die über ein Jahr währende Launch-Kommunikation für car2go China mit mehreren Presse-Events und einer Social Media-Kampagne auf Weibo, dem westlichen „Twitter“ ähnlich.

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Agenturen

komm.passion-Dossier 03/2016 über Blogger: Content for Sale?

Koch Eike komm passionViele Online-Medien wie Facebook, YouTube & Co. sind längst „buchbar“ für die Kommunikationsbranche und haben ihren festen Bestandteil in der Kampagnenplanung von Unternehmen. Auch Blogger, Instagramer und neuerdings Snapchater werden immer häufiger eingebunden. Für viele Agenturen und Unternehmen liegt daher die Gleichung Blogger = buchbares Medium auf der Hand. Ein Trugschluss. Eike Koch (Foto l.), komm.passion, und Lorena Steigertahl, Leipziger  PR-Studenten (LPRS), haben Blogger befragt, warum sie tun, was sie tun. Im komm.passion-Dossier 3/2016 geben sie spannende Einblicke in die Köpfe hinter den Blogs. Ein Ergebnis vorab: Blogger unterstützen Marken, da sie ihren Lesern, zu denen sie oft jahrelang eine Vertrauensbasis aufgebaut haben, ein bestimmtes Produkt vorstellen. Sie nehmen damit zu einem gewissen Grad eine Testimonial-Funktion ein. Lesen Sie hier bei komm.passion das neue Dossier.

Unternehmen

Studie der Universität Hohenheim: CEOs drücken sich verständlicher aus als in den Vorjahren

Terium Peter CEO RWEKlartext statt Kauderwelsch: Deutschlands Spitzen-Manager bemühen sich zunehmend, verständliche Reden auf ihren Hauptversammlungen zu halten. Dies ergab eine Zwischenbilanz der Universität Hohenheim, die noch bis zum 30. Juni 2016 die CEO-Reden aller DAX-30-Unternehmen auf formale Verständlichkeit untersucht: Auf einer Skala von 0 (Minimalwert) bis 20 (Maximalwert) lag der Wert zur Halbzeitbilanz 2016 bei 14,2 Punkten. Vor vier Jahren hatte er noch bei 9,8 gelegen. Zur Halbzeit führt RWE-Chef Peter Terium (Foto) das Ranking an – mit 18,2 Punkten auf dem Hohenheimer Verständlichkeits-Index. Auf Platz 2 folgt der damalige Vorstandsvorsitzende von Bayer (seit 1. Mai: Unilever), Dr. Marijn Dekkers, mit 17,9 Punkten. Beide haben sich damit wesentlich verbessert (+3,3 Punkte bzw. +4,3 Punkte). Auf dem dritten Platz liegt zur Halbzeit Dieter Zetsche (Daimler) mit 16,9 Punkten (+1,5 Punkte). Insgesamt haben sich die meisten Redner der ersten Halbzeit im Vergleich zum Vorjahr verbessert.

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Organisationen

11. LPRS-Forum stand im Zeichen der Start-up-Kommunikation

LPRS Forum Header IIDie Leipziger PR-Studenten luden zu ihrem 11. Forum und mehr als 100 Gäste kamen. Unter dem Motto „Willkommen im Start-up-Universum“ sollte die Veranstaltung am 20. Mai die Frage beantworten, ob es in der Start-up-Landschaft neue Regeln für Kommunikatoren gebe? Die überraschende Antwort: Es geht klassischer zu, als der Hype um neue Arbeitsformen und andersartige Strukturen in neu gegründeten Unternehmen es vermuten lassen. Doch der Reihe nach: das 11. LPRS-Forum bot vom Karrieretreffen mit Förderern und Aktiven über die Diskussion über Start-up-Kommunikation bis hin zum Alumnitreffen am Samstag samt Workshops und abschließender Party ein vollgepacktes Programm. Wie in den vergangenen Jahren wurde es komplett vom LPRS und seinen Mitgliedern konzipiert und umgesetzt.

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Branche

7. Sommer Sympsosium: Zukunft für Berufseinsteiger ist digital – wandelt sich aber permanent

PRCC Sommersymposium ThePitch Marell Popp Schoenrock TonyHauptDas Programm war attraktiv, die Location gut ausgewählt, die Zahl der Anmeldungen stimmte. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich für das 7. Sommer Symposium 2016 des PR Career Center am 21. Mai im Telefonica Basecamp in Berlin angemeldet, doch nur 60 Gäste waren tatsächlich gekommen. Ob’s am schönen Wetter oder am Standort Berlin lag, ist nicht bekannt. Doch die, die die nicht gekommen sind, haben ein interessantes Programm verpasst. Im Format #ThePitch traten die Agenturchefs Frank Schönrock (Foto r.), CEO bei Grayling, Susanne Marell (l.), CEO von Edelman.ergo, und Dirk Popp (2. v. r.), CEO von Ketchum Pleon, gegeneinander an. Unter der Regie der PR-Studenten Hannover (PRSH) und Moderatorin Katalin Genius (2. v. l.) lieferten sie sich einen spannenden Präsentationswettbewerb um die Gunst der Studierenden, der von Dirk Popp gewonnen wurde. Zudem gab es neue Informationen zum Karrierebarometer und viele Tipps und Anhaltspunkte für ein Berufsleben in der Kommunikationsbranche.

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Medien

Wechsel an der Redaktionsspitze von „prisma“: Florian Blaschke übernimmt für Detlef Hartlap

Hartlap Detlef Chefredakteur prismaBlaschke Florian Chefredakteur prismaEnde August erhält die „prisma“-Chefredaktion nach 24 Jahren einen neuen Vordenker: Detlef Hartlap (Foto l.), der mit 66 Jahren aus der Redaktion ausscheidet, übergibt das Ruder an Florian Blaschke (36, r.). Hartlap wird sich dann voll und ganz seiner Familie und seiner Leidenschaft fürs Schreiben widmen. Blaschke studierte Kunstgeschichte und Germanistik in Bonn und begann seine journalistische Karriere im Feuilleton des „Bonner General-Anzeigers“. Er volontierte bei der „Leipziger Volkszeitung“ und trieb beim Nachrichtenportal „news.de“ in Leipzig den Auf- und Ausbau voran, unter anderem als Ressortleiter Medien und Chef vom Dienst. Später steuerte er die Social Media-Aktivitäten und baute die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Kölner result GmbH / 3C Dialog auf, bis März 2013 war er Pressesprecher des LehmbruckMuseums in Duisburg. Zu „prisma“ wechselt er von „t3n“, einem Magazin für die Digitalbranche in Hannover, wo er seit dreieinhalb Jahren die Onlineredaktion leitet.

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Social Media

DFB-Pokalsponsoren in der Social Media-Analyse: Volkswagen schneidet gut ab

Social Buzz Analyse Pokalendspiel16Brandwatch, einer der führenden Anbieter für Enterprise Social Media Intelligence, veröffentlicht in Kooperation mit dem Fachmagazin „Sponsors“ Ergebnisse einer „Social-Buzz-Analyse“ zum Thema „DFB-Pokal 2016 und Nennungen der Sponsoren“. Im Auftrag von „Sponsors“ hat Brandwatch während und nach dem diesjährigen Pokal-Endspiel am 21. Mai die Gespräche zu den offiziellen Pokal-Sponsoren sowie zu den Hauptsponsoren und den Ausrüstern der beiden Final-Teams FC Bayern München und Borussia Dortmund in den deutschsprachigen sozialen Medien (Twitter, Facebook, Foren, Blogs, Kommentare auf News-Seiten etc.) gemessen. Zum Gewinner unter den sechs offiziellen DFB-Pokalsponsoren beim diesjährigen Endspiel zählt mit 57 Prozent aller Nennungen Volkswagen (Zeitraum: Tag des Endspiels sowie Folgetag 21.-22.5.2016).

Die Grafik zeigt in der Sozial-Buzz-Analyse vom 21. bis 22. Mai 2016 die Nennungen der offiziellen DFB-Pokal-Sponsoren am Endspiel-Wochenende 2016: VW 57 %, Bitburger 21 % und Deutsche Post 15 % (Quelle: Brandwatch).

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Autoren-Beiträge

Rezensionen

Rezension: Design Thinking – ein Buch für Menschen, die über Grenzen hinaus denken

Design Thinking BuchcoverTitel: Design Thinking – Das Handbuch; Autoren: Uebernickel, Brenner, Pukall, Naef, Schindlholzer; Verlag: Frankfurter Allgemeine Buch 2015, 240 Seiten; 29,90 Euro; ISBN-13: 978-3956010651
Hätte mich vor kurzem jemand gefragt, was genau wohl Design Thinking sei, hätte ich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei völliger Ahnungslosigkeit eine für Laien durchaus plausible Erklärung gefunden. Meine Argumentationskette hätte sich wahrscheinlich hingezogen von dem Gefühl für exzellentes Design über das Verstehen der jeweiligen Projekt-Ansprüche hin zur professionellen Umsetzung aufgrund von Theorie und Praxis ... So weit so falsch.
„Design Thinking“ führt vielmehr zu innovativen Lösungen in Unternehmen und Organisationen, wie das entsprechende Handbuch erklärt, das Falk Uebernickel, Walter Brenner, Britta Pukall, Therese Naef und Bernhard Schindholzer jüngst herausgebracht haben. Dabei gehen die Autoren auf die einzelnen Phasen des Projektes ein und beleuchten detailliert und durchaus originell, welche Anforderungen an die Ausstattung eines modernen Arbeitsplatzes gestellt werden müssen.

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Termine

DPRG-Zukunftsforum 2016: Ein Blick hinter die Kulissen der Vorbereitung

Zukunftsforum 2016 Projektteam GelsenkirchenNoch 16 Tage bis zum zweiten DPRG-Zukunftsforum am 9. und 10. Juni in Gelsenkirchen. Schon Monate im Voraus haben die Vorbereitungen begonnen. Wie im vergangenen Jahr, bekam das Organisatoren-Team der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) Unterstützung durch einige Studenten aus Gelsenkirchen. Drei Master- und vier Bachelorstudentinnen arbeiten eng zusammen mit Mitgliedern der DPRG und des Oberauer-Verlags. Thema des Forums in diesem Jahr: „Die Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung“. Anders als beim Zukunftsforum 2015 kommen die PR-Leute dieses Mal für zwei Tage zusammen. Aktuell werden rund 150 Teilnehmer erwartet. Im letzten Jahr waren es rund 120.

Das Foto zeigt die beteiligten Studentinnen. Oben v.l.n.r.: Tamina Reiff, Anna Lea Kopatschek, Miriam Kors, Violetta Stahurski, unten v.l.n.r.: Lea Wittor, Celine Brockers, Alicia Theisen.

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Seminare

Neuer Intensiv-Workshop der DAPR für angehende Führungskräfte

Der Eine ist zu nett und zu konfliktscheu. Die Andere ist zu fordernd und geradezu auf Reibungen mit den Kollegen aus. Als Führungskraft den schmalen Grat genau dazwischen zu treffen, ist die alltägliche Herausforderung. Die Deutsche Akademie für Public Relations (DAPR) will in ihrem neuen Intensiv-Workshop nun das notwendige Handwerkszeug speziell für die Kommunikations-, PR- und Marketing-Branche vermitteln. Das praxisorientierte Angebot richtet sich an angehende und neue Führungskräfte aus Agenturen und Unternehmen sowie für erfahrene Führungskräfte, die ihre Kompetenzen reflektieren möchten. Es findet im Sommer jeweils für zwei Tage in Düsseldorf, 27. und 28. Juli, und Frankfurt am Main, 25. und 26. August, statt.

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Studien

Studie zur Kommunikation von Energiethemen: Informationen nach „Schema F“ sind nicht gefragt

Energieprojekte oeffentlicher Diskurs Mast StehleDie Pläne zu neuen Energieprojekten interessieren die Bürger vor Ort sehr – aber die Kommunikation darüber muss recht unterschiedlichen Erwartungen gerecht werden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Fachgebiets für Kommunikationswissenschaft und Journalistik an der Universität Hohenheim. Sie haben Bürger in Baden-Württemberg zu ihren diesbezüglichen Vorstellungen befragt und vier verschiedene Erwartungstypen identifiziert: den anspruchsvollen Informationstyp, den aktiven Dialogtyp, den nutzenorientierten Gesprächstyp und den verschlossenen heimatverbundenen Typ. Die Gesamtergebnisse der Studie sind soeben als Buch erschienen. Für ihre Studie haben die Forscher in einem ersten Schritt zunächst 227 Bürger in ganz Baden-Württemberg nach ihren Erwartungen an die Kommunikation zu Energieprojekten befragt. „Die Teilnehmer wünschen sich eine neutrale, transparente und verständliche Kommunikation“, fasst Projektkoordinatorin Helena Stehle zusammen, „doch darüber hinaus klaffen die Erwartungen an das ‚Wie‘ der Kommunikation weit auseinander.“

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Lesehinweise

Lesehinweis: Kommunikatoren im Digitalen Wandel

Zimmerling Thomas DPRG PublicAffairs BildquelleChristianSchmidt kleinStichworte wie Digitale Transformation, Industrie 4.0 und Social Web haben das Potenzial, Menschen in Unternehmen und anderen Organisationen zu verunsichern. Auch Kommunikatoren fragen sich, wie die Digitalisierung ihr Berufsbild verändern wird. Thomas Zimmerling (Foto), Director of Corporate Communications bei Berner, Künzelsau, und Mitglied im Bundesvorstand der DPRG, plädiert in einem Beitrag im "DPRG Journal" dafür, dass sich Kommunikatoren an die Spitze der Bewegung stellen sollen.

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Tipps

Kommunikationskosten griffbereit: neuer Etat-Kalkulator 2015 erschienen

Etat.Kalkulator2016Der neue und überarbeitete Etat-Kalkulator® 2016 des Freiburger Verlages creativ collection ist erschienen. Auf die Frage nach Honoraren und Kosten in den Bereichen Werbung, PR, Marketing und Produktion gibt er für den deutschen und österreichischen Markt zuverlässig Antwort. Den Etat-Kalkulator gibt es seit über 30 Jahren. Seither liefert er für die Kommunikationsbranche klare, realistische und marktgerechte Zahlen. Das bringt Kostentransparenz für Konzepte und Ideen. Den Etat-Kalkulator gibt es in drei Produktvarianten: als Kombination aus Print und Online-Produkt, als reines Print-Objekt oder ausschließlich als Online-Anwendung.

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Preise und Awards

Vom Kraftwerk in den Kosmos – die PR Report Awards in neuer Location

PR Report Award 2016 LogoDas Kosmos Berlin war einst das größte und modernste Filmtheater der DDR. Am 22. November ist der einzigartige Bau aus dem Jahr 1961 erstmals Schauplatz der PR Report Awards. Die neue Location erlaubt es, den häufig geäußerten Wunsch des Publikums nach mehr Relevanz aufzugreifen, ohne den vertrauten Charakter der Verleihung aufzugeben. Finalisten werden die Möglichkeit haben, bereits tagsüber ihre Cases in den ehemaligen Kinosälen zu präsentieren.

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STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter Mai 2016

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (ca. 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im April 2016 wurden 11.047 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 19.942 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

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GPRA im Dialog

Weber Shandwick-CEO Christiane Schulz plädiert für Traineeship: Mehrwert nur durch Erfahrung

Schulz Christiane CEO WeberShandwickFür die Gesellschaft PR-Agenturen (GPRA) sind Nachwuchsförderung und die gezielte Verbesserung des Images von Kommunikationsagenturen gegenüber Studierenden wichtige Ziele der Verbandsarbeit. Mehrfach hat der Verband betont, dass Agenturen ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern und künftig stärker im Sinne eines Employer Brandings am Markt agieren wollen. Eine konkrete Maßnahme setzt die GPRA in 2016 in Kooperation mit dem „PR-Journal“ um. Monatlich stellt sich ein Agenturchef der GPRA den Fragen von Studierenden, die sich in den Initiativen in Hannover (PRSH), Leipzig (LPRS), Mainz (kommoguntia) und Münster (campus relations) engagieren. Die haben damit die Gelegenheit, alle Fragen über das Agenturgeschäft zu stellen, die sie für relevant halten. In der fünften Folge stellte sich Christiane Schulz (Foto l.), CEO von Weber Shandwick, den Fragen von Inga-Marit Nölle (Foto unten in der Mitte) und Wulf Schiemann (r.), beide kommoguntia e.V.

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Internes - aus der Redaktion

PR-Journal: 33.142 Besucher im April 2016; 44 neue Jobangebote; 22,3% nutzen Mobilgeräte

Unsere diversen Statistiken bilanzieren für das "PR-Journal" im April 2016 insgesamt 33.142 Besucher lt. Zählung der IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin. Somit errechnet sich insgesamt ein Tagesdurchschnitt von 1.105 Visits. Jede/r Besucher/in schaute sich 2,3 Seiten an - daraus errechnen sich 76.124 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet. Ergänzend wurde durch GoogleAnalytics im April festgestellt: 68,6 Prozent waren neue Besucher; die durchschnittliche Verweildauer betzrug 02:48 Minuten; 54,2 Prozent der Besucher sind männlich, 45,8 Prozent weiblich; 61 Prozent sind bis 34 Jahre alt. 22,3 Prozent der Besucher rufen die PRJ-Seiten über mobile Geräte (Smartphones und Tablets) auf.

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