(cw) ‚Wir handeln respektvoll und integer. Wir sind sorgfältig, realistisch und übernehmen Verantwortung für unser Tun. Wir verhalten uns nach bestem Wissen und Gewissen und respektieren alle Gesetze.‘ So oder ähnlich lesen sich Werteversprechen von Unternehmen, wie diese, zu finden auf der UBS-Homepage. Nur, wer ist genau WIR? Für wen genau sind diese Werte gültig?

Unternehmenswerte sind die Klammer des unternehmerischen Handelns. Diese Aussage ist so zeitlos wie die Feststellung des Theologen Reinhold Niebuhr vor mehr als 70 Jahren: Der Mensch (Anm. im Zusammenhang mit Unternehmenswerten) hat das Bedürfnis sich an Werten zu orientieren, die anspruchsvoll und überzeugend sind – bis zu dem Moment, in der diese zur Platitude werden. Die Bankenwelt erfährt dies seit geraumer Zeit und befindet sich gleich in mehreren Krisen: Vertrauenskrise, Wertekrisen und vor allem einer  Kommunikationskrise. Denn UBS ist nur ein Beispiel, wo das unternehmerische Werteversprechen kontraproduktiv zur reputativen Wirkung nach innen und außen steht. 

Immer dann, wenn Produkte und die Leistung der Mitarbeiter im Widerspruch stehen mit der langfristig angestrebten Reputation und Wettbewerbsvorteilen, ist die interne Kommunikation besonders gefordert. Kommunikation ist Führungsaufgabe und benötigt gerade in Vertrauenskrisen strategische Planung, einen hohen Integrationsgrad sowie den offenen, realistischen und ehrlichen Dialog. Damit werden Mitarbeiter zum Hebel der Reputation für eine glaubwürdige und vertrauensbildende Kommunikation. Werte werden zur gelebten und nach außen erlebten Realität. 

In klassischen Organisationen liegt die jeweilige Kommunikationsverantwortung in unterschiedlichen Abteilungen: das Marketing fühlt sich für die Marke verantwortlich, Public Affairs und/oder Unternehmenskommunikation für die Reputation, HR für die Mitarbeiterkommunikation, Investor Relations für die Kommunikation mit der Finanzwelt. Das mag im ‚normalen‘ Geschäftsablauf durchaus funktionieren so lange es eine integrative Schnittstelle gibt, die sicher stellt, dass jeder Mitarbeiter eine Antwort auf die Frage hat‚Wer sind wir‘, ‚Wofür stehen wir‘  und das Vertrauen, dass das Reputationsversprechen auch realisierbar ist. Mitarbeiter, die wissen, wofür eine Marke steht (und auch daran glauben, dass das Leistungsversprechen gelebt wird), können diese auch in einer Wertekrise glaubhaft zu ihren jeweiligen Stakeholder kommunizieren. Immer wieder beobachtbar: Das Unternehmen verfügt auch in einer möglichen Vertrauenskrise über ein gut gefülltes Reputationskonto, da

  • Mitarbeiter auch in der Ausnahmesituation sich mit den Unternehmenswerten und Botschaften identifizieren können und diese überzeugend kommunizieren.
  • Eine klare Vorstellung haben, auf welcher Wertebasis sie Entscheidungen treffen und umsetzen.
  • Die Fluktuationsrate der besten Mitarbeiter nicht unüblich steigt oder sogar
  • die Motivation für ‚ihr‘ Unternehmen den eigenen Beitrag zu leisten sogar steigen kann und damit
  • zur Kundenzufriedenheit und Loyalität beitragen.

Wie schaffen es Unternehmen selbst in einem schwierigen Umfeld die Erwartungen von Mitarbeitern und Kunden aufeinander abzustimmen? Zum einen gelingt es über entsprechende Programme bestehenden und zukünftigen Mitarbeitern das Reputationsversprechen zu vermitteln, sie schaffen die entsprechenden Ressourcen wie beispielsweise Training, Workshops, konstruktive Feedback-Kultur , dieses Versprechen auch gegenüber Kunden, Partnern zu realisieren und schaffen Anreizsysteme bei Erreichen der Reputationsziele. 

Kommunikation kommuniziert nicht nur Werte, sondern schafft auch Werte. Deshalb ist eine quantitative Evaluation der Webseiten-Klicks weniger relevant als die Antwort auf die Frage: Wie unterstützen wir die interne Kommunikation, dass Werteversprechen, Einstellungen dazu und die erbrachte Leistung im Einklang stehen? Wie aktivieren wir intern das Bewusstsein bei Führungskräften und Mitarbeitern, dass Werte und Reputation untrennbar miteinander verbunden sind?

Interne Kommunikation wird damit zum taktischen Hebel gegen Reputationsverlust in unternehmenskritischen Situationen, die interne Kommunikation zum ‚Verkäufer‘ in eigener Sache.  Alles, was es dazu benötigt, ist eine strategische, koordinierte und konsequente Kommunikation, die sich an den Erwartungen aller Stakeholder orientiert und interne Führungskräfte und Mitarbeiter, die sich als ‚trusted advisor‘ verpflichtet fühlen, die definierten Werte und Leistungsversprechen als Basis ihres täglichen Handelns zu sehen. Für die ramponierte Reputation so mancher Bank vielleicht ein überlegenswerter Ansatz aus der Vertrauenskrise.

Personalien

Behrendt-Kritiker Junge wechselt von fischerAppelt zu Brandpunkt

Junge Ralf BrandpunktRalf Junge, bis Ende Januar 2016 Senior Berater und Projektleiter bei fischerAppelt in Berlin, hat die Agentur verlassen und zum 1. Februar 2016 bei der ebenfalls in Berlin angesiedelten Agentur Brandpunkt angefangen. Dort ist er als Teamleiter tätig. Ob der Wechsel in einem Zusammenhang mit Junges Kritik an fischerAppelt-Vorstand Frank Behrendt steht, ist nicht überliefert. Zu Behrendts „10 ernsthaften Ratschlägen wie man lockerer durchs (Berufs-)Leben kommt“ hatte Junge im Oktober 2015 via „Spiegel online“ gekontert: „Ich habe erst laut gelacht, dann war ich entsetzt. Soll das ernst gemeint sein?“ (Wir berichteten.) Die Thesen Behrendts sind inzwischen für den CREA Credential Award für die besten Eigenmarketingmaßnahmen nominiert und Junge arbeitet für einen neuen Arbeitgeber. Jetzt – offensichtlich aus Anlass seines Wechsels zu Brandpunkt – legt Junge noch einmal nach.

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Etats

Scholz & Friends wird neue Leadagentur für das Bundesverkehrsministerium

Cords Lars Scholz und FriendsScholz & Friends setzt sich in einem mehrstufigen Pitch durch und ist die neue Leadagentur des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die Berliner Agentur erhält einen Rahmenvertrag für die strategische Kommunikationsberatung sowie die Entwicklung und Umsetzung von Kampagnen und PR-Maßnahmen. Das Ministerium entschied sich nach einem zweistufigen Auswahlverfahren für Scholz & Friends. Mit dem Etatgewinn holen sich die Berliner unter der Leitung von Lars Cords (Foto), Chief Content Officer der Scholz & Friends Group, einen ehemaligen Kunden zurück. Von 2007 bis 2011 entstand bei Scholz & Friends unter anderem die Kampagne für mehr Verkehrssicherheit „Runter vom Gas“. Die Fortsetzung dieser Kampagne wird einer der Schwerpunkte des neuen Kommunikationsauftrags sein.

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Agenturen

Holger Friedrichs übernimmt die Dr. ZitelmannPB. GmbH

Friedrichs Holger Gf ZitelmannPB FotoZitelmann Rainer FotoHolger Friedrichs (50, Foto l.) hat 100 Prozent der Anteile der Dr. ZitelmannPB. GmbH, Berlin, erworben und übernimmt zudem ab 1. März 2016 die alleinige Geschäftsführung. Rainer Zitelmann (58, Foto r.) verlässt das Unternehmen, steht jedoch der Dr. ZitelmannPB. in beratender Funktion zur Seite. Bei der Dr. ZitelmannPB. GmbH handelt es sich um eines der führenden Beratungsunternehmen in Deutschland für die Positionierung und Kommunikation von Immobilien- und Fondsunternehmen. Sie berät nationale und internationale Kunden in den Bereichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kapitalmarktkommunikation und Online-Positionierung. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin und beschäftigt rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Friedrichs ist seit knapp 15 Jahren im Unternehmen und seitdem hauptverantwortlich für die PR und die Kundenbetreuung auf nationaler und internationaler Ebene.

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Unternehmen

Computershare Deutschland erwirbt die PR im Turm HV-Service AG

Compushare LogoComputershare Deutschland, ein internationaler Anbieter für die Verwaltung von Aktienregistern und Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen, hat die 1998 in Mannheim gegründete PR im Turm HV-Service AG erworben. Der nach eigenen Angaben international führende Anbieter von Dienstleistungen rund um Emittentenservices, Computershare Deutschland, will damit seine führende Marktstellung in Deutschland weiter ausbauen. PR im Turm ist ein Full-Service-Dienstleister für Hauptversammlungen in Deutschland und bietet das gesamte Dienstleistungsspektrum rund um die Hauptversammlung. Alle Leistungen von PR im Turm sind nach der internationalen Qualitätsnorm ISO 9001 zertifiziert.

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Organisationen

Neujahrsempfang der DPRG NRW bei Vonovia SE

DPRG NRW Vonovia Neujahrsempfang16 groDer diesjährige Neujahrsempfang der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) fand beim DAX 30-Wohnungskonzern Vonovia in Bochum statt. Udo Seidel und Regine Hellwig-Raub vom Landesvorstand NRW begrüßten rund 110 Gäste. Anschließend gaben Vonovia CEO Rolf Buch und Kommunikationschef Klaus Markus Einblicke in die Kommunikationsarbeit des Immobilienunternehmens. Seit dem Gang an die Börse und dem Ausstieg des Private Equity-Inhabers befindet sich Vonovia in einem Change-Prozess und hat mit einer neuen CI-Strategie einen Namenswechsel mit neuem Logo und Corporate Design vollzogen.
Foto: Das obligatorische Gruppenbild v.l.n.r mit Julia Crefeld, Referentin Unternehmenskommunikation Vonovia, Regine Hellwig-Raub, stellvertretende Vorsitzende DPRG NRW, Klaus Markus, Leiter Kommunikation Vonovia, Rolf Buch, CEO Vonovia, und Udo Seidel, Vorsitzender DPRG NRW.

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Branche

In Erinnerung an Roger Willemsen †: Keynote vom Kommunikationskongress 2014

Willemsen Roger KomKongress14Roger Willemsen ist tot. Im Alter von 60 Jahren ist der Autor und Moderator am 7. Februar 2016 gestorben. In den Nachrufen wird seiner gedacht als einem der großen Intellektuellen unseres Landes. Auch wenn er im engeren Sinne kein Kommunikator war, also jemand der in der Kommunikationsbranche sein Geld verdiente, so verstand er doch viel von Kommunikation und hatte speziell dieser Berufsgruppe etwas zu sagen. Beim Kommunikationskongress 2014 hielt er eine viel beachtete Keynote-Rede, in der er Kommunikation als „wichtiges Kulturgut, was geeignet ist, Einsamkeit zu überbrücken“, lobt. Auf der Online-Seite des Magazins „pressesprecher“ hatte Chefredakteurin Hilkka Zebothsen im September 2014 über den Auftritt Willemsens berichtet. Unter diesem Link auf die "pressesprecher"-Website finden Sie ihren Beitrag, einen Video-Mitschnitt der damaligen Rede Willemsens und ein Video-Interview mit ihm, in dem er über die Kunst des Streitens spricht. (Foto: Standbild aus Videomitschnitt seiner Keynote)

CSR + Reputation

Reputation als geschätzter Wert

Piwinger Manfred querDer Wert von Reputation wird allenthalben hoch geschätzt. Im Deutschen bedeutet er so viel wie „guter Ruf“, „Ansehen“, „guter Name“ oder veraltet „Leumund“, ein Begriff, den wir heute nur noch in Verbindung mit „Leumundszeugnis“ kennen. Hinlängliche Klarheit besteht darin, dass Reputation ein relevanter Wettbewerbswert ist und einen bedeutsamen immateriellen Wert charakterisiert. Auch wissen wir, dass Reputation zusammen mit anderen Faktoren identitätsbildend ist. Das mag damit zu tun haben, dass Reputation „als ein das ganze Geschäftsmodell überdeckender Vermögenswert Handlungsoptionen ermöglicht, aber auch einschränkt“ (Piwinger 2014).

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Social Media

Faktenkontor ermittelt: Social Media Nutzung auf Rekordniveau

SoMe Atlas16 Faktenkontor KarteIn Deutschland nutzen acht von zehn Menschen mit Internet-Zugang Social Media. Damit sind die sozialen Medien wie Youtube, Facebook, Twitter, Blogs und Foren in Deutschland weiter verbreitet als jemals zuvor. Das zeigt der online-repräsentative „Social Media-Atlas 2015/2016“ der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna. 3.518 nach Alter, Geschlecht und Bundesland online-repräsentative Internetnutzer ab 14 Jahren wurden in Form eines Online-Panels zu ihrer Social Media-Nutzung befragt. Erhebungszeitraum war das vierte Quartal 2015. 2011 nutzten erst 64 Prozent der Onliner soziale Medien. Die bislang höchste Quote wurde 2013 erreicht, als drei Viertel aller Internetnutzer im Web 2.0 unterwegs waren. Dieser Rekord wurde jetzt um weitere fünf Prozentpunkte überboten. Die nebenstehende Karte zeigt, dass die Social Media-Nutzung in Nordrhein-Westfalen (85 %) und in Hessen (86 %) am höchsten ist.

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Autoren-Beiträge

Den Unternehmenslenker lenken: Kommunikationscontrolling des CEO

ck Grafik CEO Kommunikation klDer CEO ist der Leuchtturm in der Unternehmenskommunikation. Sein Verhalten und seine Auftritte in der Öffentlichkeit prägen das Bild des Unternehmens – positiv wie negativ. Gerade kommunikative Fehltritte werden von Medien aufgegriffen, über Social Media verbreitet und bestimmen die Wahrnehmung von Vorständen bei relevanten Zielgruppen. Nur in Ausnahmefällen gelingt es dagegen, ein gutes Image eines Vorstandsvorsitzenden für die Unternehmensreputation zu nutzen. Eine strategisch gesteuerte CEO-Kommunikation, in der PR-Verantwortliche auf Augenhöhe mit dem Vorstand agieren, kann hier Abhilfe schaffen.

Das aktuelle Edelmann Trust Barometer zeigt die große Bedeutung strategisch gesteuerter CEO-Kommunikation. Als Ausgangsposition ist festzuhalten, dass das Vertrauen in Vorstände hierzulande gering ist. Trotz eines deutlichen Anstiegs zur Umfrage aus dem Jahr 2014 um zehn Prozentpunkte hält nur eine Minderheit CEOs für glaubwürdig. 39 Prozent der Befragten gaben das an. Dagegen ist die Kritik umfassend und zeigt sich an einer ganzen Reihen an Stellen:

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Termine

Neues Veranstaltungsformat zum Thema „Digital Leadership“

„Digital Leadership – wie wird Mitarbeiter- und Führungskräftekommunikation in Zukunft gesteuert?“ Zu diesem Thema veranstaltet die Kommunikationsagentur CB.e Clausecker | Bingel AG in Kooperation mit der Deutschen Publik Relations Gesellschaft (DPRG) am 3. März in Berlin einen „gemeinsamen Abend“. Hinter dieser Formulierung soll sich ein neues Format verbergen, das – so heißt es in der Einladung – Fachinputs, Field Reports und Co-Working-Sessions verbindet. Wie neu das Format war, entscheiden die Teilnehmer an der Veranstaltung am besten nachher. Der Ablauf ist wie folgt geplant: Franz Kühmayer, Experte für das Thema „Zukunft der Arbeit“ beim Zukunftsinstitut, wird die Keynote-Speech halten. Anschließend diskutieren dann vier Moderatoren in vier Panels Teilaspekte des Themas Digital Leadership.

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Seminare

AFK und jcc jetzt unter der Leitung von Susanne Czernick

Czernick Susanne AFK und jccNach dem Tod des Gründers Klaus Januschewski wird Susanne Czernick (Foto) die januschewski colleginnen und collegen unternehmensberatung für kommunikation (jcc) in die Zukunft führen. Damit übernimmt sie auch die Leitung des PR-Trainingsinstituts AFK Akademie Führung und Kommunikation. Im Juni 2015 hatte jcc-Geschäftsführer und AFK-Chef Januschewski ihr diese Aufgaben bereits kommissarisch übertragen. Nach seinem Tod am 16. Januar 2016 setzt Czernick (54) das Beratungs- und Seminargeschäft von jcc und AFK fort. Czernick stieß im Jahr 2000 zum jcc-Team. Wenig später betreute sie zunächst als Co-Trainerin später als verantwortliche Seminarleiterin die PR-Basis- und Aufbautrainings der AFK sowie die verschiedenen Schreibtrainings der Akademie. Zuvor war Czernick Leiterin Öffentlichkeitsarbeit in einem französischen Unternehmen der Nahrungsmittelbranche.

Bildung

Neues Jahresprogramm der Akademie der Deutschen Medien ist verfügbar

Akademie der Deutschen Medien LogoAb sofort steht das neue Jahresprogramm 2016 der Medienakademie in Print und zum Download bereit. Es richtet sich an Verlage, Medienhäuser, Corporate Publisher, Agenturen und andere Unternehmen, die ihr Medien- und Publishing-Know-how in Print und digital ausbauen wollen. Interessenten finden Angebote für unterschiedliche Anforderungsstufen, vom Anfänger und Quereinsteiger bis zum Manager und Geschäftsführer: Kurz-Seminare, mehrtägige Zertifikatskurse, Konferenzen, Webinare und Inhouse-Schulungen. Dabei deckt die Akademie die Themenbereiche Management, Digitale Medien/E-Business, Herstellung und Gestaltung, Produktmanagement, Lektorat, Marketing und Vertrieb, Medienrecht, Redaktion, PR und Corporate Media sowie Persönliche Kompetenzen ab.

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Studien

News aktuell-Umfrage zum Thema Recherche: Journalisten bevorzugen persönliche Gespräche

Recherche MauszeigerEin neues Whitepaper zum Thema „Recherche 2016“ bringt es an den Tag: Das persönliche Gespräch ist für Deutschlands Journalisten noch immer die wichtigste Recherchequelle. Rang zwei belegen Pressemeldungen. Weit abgeschlagen landen soziale Netzwerke und Blogs auf den Plätzen 12 und 14. Was die Wahl der Hilfsmittel angeht, so nutzen gut zwei Drittel der Journalisten Smartphones oder Tablets für ihre Recherchen. Darauf müssen sich Unternehmen und Agenturen als Informationsgeber künftig noch besser einstellen. Interessant: Die Vorgehensweise und die Recherchequellen unterscheiden sich bei den Journalisten je nach Alter. Während die unter 35-Jährigen soziale Netzwerke zu 78 und Blogs zu 50 Prozent für ihre Informationsgewinnung nutzen, sind es bei den über 50-Jährigen nur 38 beziehungsweise 24 Prozent. Allen gemeinsam ist aber der Anspruch an eine höhere Dienstleistungsbereitschaft auf Seiten der Unternehmenspressestellen und Agenturen sowie der Wunsch nach Storytelling statt nach Produkt-PR.

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Lesehinweise

Lesehinweis: Knüwer streitet sich mit Strerath über Content-Marketing

knuewer thomasThomas Knüwer (Foto) setzt sich in der Online-Ausgabe der „w&v“ mit einem Text von Jung-von-Matt-Chef Thomas Strerath zum Thema Content-Marketing auseinander. In einer ausführlichen Exegese seziert er dessen ablehnende Haltung gegenüber Content-Marketing. Dabei herausgekommen ist ein lesenswertes Stück, in dem Knüwer Strerath vorwirft, sich an die „alte, bequeme Welt“ zu klammern. Lesen Sie Knüwers ausführlichen Beitrag unter der Überschrift „Deutsche Werber haben es noch nicht begriffen“ direkt bei „w&v“.

Tipps

Zehn wichtige Faktoren für erfolgreiche PR-Videos

Faktoren fuer PR Videos Ausschnitt Faktenk NewsaktImmer das übergeordnete Ziel im Blick behalten, nur sparsam mit Logos und Corporate Design umgehen und die richtigen Vorschaubilder auswählen: Diese und weitere Tipps sollten Kommunikatoren beherzigen, wenn sie PR-Videos veröffentlichen. Die dpa-Tochter news aktuell und die Kommunikationsagentur Faktenkontor, beide Hamburg, haben die zehn wichtigsten Faktoren für erfolgreiche Video-PR zusammengestellt. Videos gehören heute in fast jede PR-Strategie. Das wichtigste Erfolgskriterium in der Bewegtbild-Kommunikation ist die Zielsetzung: Unternehmen sollten nur ein einziges, übergeordnetes Ziel definieren und die gesamte Produktion darauf abstimmen. Auch die Auswahl der Stills ist von entscheidender Bedeutung. Nur wer das Standbild interessant findet, klickt auf den Play-Button. Ähnliches gilt für den Opener: Die ersten Sekunden müssen den Zuschauer in seinen Bann ziehen, sonst ist er sofort wieder weg. Außerdem sollten Kommunikatoren die Analysemöglichkeiten von Videos nutzen: Nur wer weiß, wo die Zuschauer aussteigen, wann sie zuschauen und woher sie kommen, kann sich optimal auf ihre Bedürfnisse einstellen.

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Preise und Awards

Deutscher Preis für Wirtschaftskommunikation (DPWK) verlängert Bewerbungsfrist

DPWK SchriftzugAm 15. Oktober fiel in Berlin der Startschuss für die 15. Runde des Deutschen Preises für Wirtschaftskommunikation (DPWK), einem studentischen Non-Profit-Projekt, das mit Engagement und Herzblut von Studenten des Fachbereiches 4 der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin geplant und durchgeführt wird. Die Studierenden der Hochschule rufen Unternehmen und Agenturen auf, sich mit herausragenden Kommunikationskonzepten für den „Goldenen Funken“ zu bewerben. Noch bis zum 19. Februar 2016 können Unternehmen und Agenturen ihre Arbeiten in folgenden Kategorien einreichen: Corporate, Digital, Innovative, Integrated, Employing, Responsible. Anmeldeschluss ist der 5. Februar 2016. Weitere Informationen zu den Kategorien und zur Anmeldung finden sich auf der Website zum Preis.

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STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter Februar 2016

Stamm SchriftzugDer Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (ca. 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im Januar 2016 wurden 9.727 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 15.818 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

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GPRA im Dialog

Studierende interviewen GPRA-Präsident Kohrs: „Ich bin überzeugter Agenturmensch - ich liebe es!“

Abedi Kohrs Hackmann GPRA SerieFür die Gesellschaft PR-Agenturen (GPRA) sind Nachwuchsförderung und die gezielte Verbesserung des Images von Kommunikationsagenturen gegenüber Studierenden wichtige Ziele der Verbandsarbeit. Mehrfach hat der Verband betont, dass Agenturen ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern und künftig stärker im Sinne eines Employer Brandings am Markt agieren wollen. Eine konkrete Maßnahme setzt die GPRA in 2016 in Kooperation mit dem „PR-Journal“ um. Monatlich stellt sich ein Agenturchef der GPRA den Fragen von Studierenden, die sich in den Initiativen in Hannover (PRSH), Leipzig (LPRS), Mainz (kommoguntia) und Münster (campus relations) engagieren. Die haben damit die Gelegenheit, alle Fragen über das Agenturgeschäft zu stellen, die sie für relevant halten. Den Anfang macht Uwe A. Kohrs. Er beantwortet die Fragen von Loreen Abedi und Nicole Hackmann, beide PRSH, sowohl in seiner Funktion als GPRA-Präsident als auch als Geschäftsführer der in Frankfurt am Main und Hamburg angesiedelten impact Agentur für Kommunikation GmbH.

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Internes - aus der Redaktion

PR-Journal: 34.298 Besucher im Januar 2016; 44 neue Jobangebote; 23,7 % nutzen Mobilversionen

Unsere diversen Statistiken bilanzieren für das "PR-Journal" im Januar 2016 insgesamt 34.298 Besucher lt. Zählung der IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin. Somit errechnet sich insgesamt ein Tagesdurchschnitt von 1.106 Visits. Jede/r Besucher/in schaute sich 2,2 Seiten an - daraus errechnen sich 74.567 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet. Ergänzend wurde durch GoogleAnalytics im Januar festgestellt: 69,5 Prozent waren neue Besucher; 54,2 Prozent der Besucher sind männlich, 45,8 Prozent weiblich; 61 Prozent sind bis 34 Jahre alt. 23,7 Prozent der Besucher rufen die PRJ-Seiten über mobile Geräte (Smartphones und Tablets) auf.

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