Services + Tipps
Service compact (6) (40.KW-06)
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. Oktober 2006 um 00:08 Uhr Samstag, den 30. September 2006 um 21:23 Uhr
01: Die Honorar-Abgabe zur Künstlersozialversicherung sinkt Anfang kommenden Jahres von 5,5 auf 5,1 Prozent. Dies teilte das Bundessozialministerium am Freitag in Berlin mit. Ermöglicht werde dies durch eine von der Bundesregierung veranlasste bessere Honorarerfassung. Dadurch habe die Abgabe bereits 2006 von 5,8 auf 5,5 Prozent zurückgenommen werden können.
02: Rund 20 Prozent der PR-Budgets in Deutschland werden ineffizient eingesetzt. Vor allem historische Altlasten, Sonderwünsche der Geschäftsführung und interne Unternehmenspolitik üben Druck auf die PR-Budgets aus. 58 Prozent der Pressestellen und 45 Prozent der Agenturen sehen Effizienzmängel im Einsatz der Mittel. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "PR-Trendmonitor" von news aktuell und der Hamburger PR-Agentur Faktenkontor.
03: Neue statistische Daten (auch für PR-Menschen interessant):
- Verbraucherpreise: + 1,0 Prozent im September 2006 (im Vergleich zum Vorjahresmonat)
- GfK-Konsumklimaindex: 8,8 Punkte für Oktober 2006 (8,6 Punkte im September 2006)
- ifo-Geschäftsklimaindex:
04: Der Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdP), Berlin veröffentlichte zwei neue Servicebroschüren. "Pressesprecher im Spannungsfeld zwischen allgemeiner Unternehmenskommunikation und Ad-hoc-Publizitätspflicht" bietet Informationen rund um Ad-hoc-Mitteilungen. Der Rechtsanwalt Martin Bouchon stellt unter anderem dar, welche Regeln Unternehmen bei der Veröffentlichung kursrelevanter Informationen beachten müssen, um rechtliche und finanzielle Konsequenzen zu vermeiden.- Das Servicepapier "Headhunter" beantwortet die Fragen, wie man mit Headhuntern in Kontakt tritt und welche stilistischen und kommunikativen Richtlinien es dabei gibt.
05: Nach einem Bericht des Berliner "Tagesspiegel" will die Bundesregierung stärker gegen unerwünschte Telefonwerbung bei Verbrauchern vorgehen. Derzeit prüfe man, ob die bestehenden Gesetze verschärft werden sollten. Schon seit 2004 ist es Werbern verboten, ohne Einwilligung des Verbrauchers anzurufen. Dennoch gehen immer noch viele Beschwerden der Kunden über unerwünschte Werbekontakte bei den Verbraucherzentralen ein, berichtet die Zeitung. "Das ist ganz klar ein Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb", sagte Staatssekretär Peter Paziorek vom Verbraucherschutzministerium.
06: Die Internationale Handelskammer (ICC), die Weltorganisation der Unternehmen, hat eine komplett überarbeitete Version des Marketing- und Werbekodex veröffentlicht. Diese trägt den neuen ethischen Herausforderungen Rechnung, die eine sich in den letzten Jahren schnell verändernde Medienlandschaft mit sich gebracht hat. Der konsolidierte Kodex hat seinen Wirkungsbereich von der Werbung auf Marketingaktivitäten erweitert und bringt nun verschiedene Richtlinien der unterschiedlichen Marketingbereiche zusammen. Diese reichen von Werbung im Internet, Telefon- oder SMS-Marketing bis hin zu Verhaltensrichtlinien für Werbung, die sich speziell an Kinder richtet. Der Kodex war seit jeher Referenztext für viele nationale Regelwerke der Werbewirtschaft sowie für internationale Regierungsorganisationen. Zum Download des englischsprachigen Kodex: www.iccwbo.org/policy/marketing/id8532/index.html. Auf der Webseite der deutschen Vertretung der Internationalen Handelskammer (www.icc-deutschland.de) steht in der Rubrik ‚Aktuelles’ eine deutsche Übersetzung der Einleitung sowie der grundlegenden Regelungen.

| < Zurück | Weiter > |
|---|




