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Künstlersozialkasse muss erhalten bleiben
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 26. September 2008 um 20:44 Uhr Donnerstag, den 11. September 2008 um 14:06 Uhr
Der Bundesrat will die Künstlersozialversicherung (KSV) abschaffen: Am 19. September soll ein entsprechender Gesetzesentwurf über den „Abbau bürokratischer Hemmnisse“ der Bundesländer Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt auf den Weg gebracht werden. Die Abgeordneten im Bundestag sind dagegen parteiübergreifend anderer Meinung:
„Die Künstlersozialkasse muss bleiben, weil sie der unsteten Verdienstkurve einer Künstlerkarriere gerecht wird", erklärt etwa der Grünen-Politiker Omid Nouripour gegenüber "Meedia". Auch der DJV Deutscher Journalisten-Verband sagt: Die Künstlersozialkasse muss erhalten bleiben. Sie ist unverzichtbarer Bestandteil der sozialen Absicherung von freien Journalistinnen und Journalisten (sowie selbstständigen PR-Beratern (Red.)). Mit diesen Worten reagierte der Deutsche Journalisten-Verband am 9. September auf die Initiative mehrerer Bundesländer im Bundesrat, die Künstlerversicherung abzuschaffen.

geschrieben von Holger Baum , September 16, 2008
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