Interessantes aus der PR Branche

Entwicklung der Medienlandschaft: Interview mit Thomas Pleil

pleil thomasThomas Pleil lehrt Public Relations an der Hochschule Darmstadt in den Studiengängen Online-Journalismus und Wissenschaftsjournalismus. Der Autor von zahlreichen Büchern und Artikeln ist Spezialist für Online-Kommunikation, Online-PR sowie die Entwicklung der Medienlandschaft. Nadja Amireh (Agentur get noticed! und Ressortleiterin Social Media des PR-Journals) hat ihn zu den aktuellen Veränderungen der Medienlandschaft sowie den Herausforderungen, die sich dadurch für Unternehmen ergeben, befragt.

Nadja Amireh: Fast täglich gibt es neue Social Media Netzwerke und das Mediennutzungsverhalten ändert sich gravierend. Sind die PR- und Marketingverantwortlichen darauf ausreichend vorbereitet?

Thomas Pleil: Nach meiner Beobachtung gibt es in vielen Unternehmen, Agenturen und NGOs Leute, die hervorragend mit den aktuellen Herausforderungen durch den Medienwandel und speziell die Online-Kommunikation umgehen. Gleichzeitig sehe ich bei vielen Organisationen einen großen Informationsbedarf und fehlende Erfahrung. Klar ist, dass die Ausbildung der Marketing- und Kommunikationsleute eine wichtige Rolle spielt: Wer schon seit einigen Jahren im Beruf ist, hat die Herausforderung, die Veränderungen zu antizipieren und sich gegebenenfalls weiterzubilden. Gleichzeitig haben Hochschulen und andere Anbieter von Ausbildungen ihre Lehrpläne darauf einzustellen. In beiden Fällen gilt aber, dass grundsätzliche Mechanismen der Kommunikation sich nicht verändern, nur weil es laufend neue Tools gibt.

Nadja Amireh: Eine Forderung, die immer im Zusammenhang mit Medienwandel, Social Media und Online-Kommunikation genannt wird, ist die nach Dialog und Authentizität. Diese Begriffe sind stark strapaziert. Wie authentisch und dialogbereit dürfen oder müssen Unternehmen im Netz sein?

Thomas Pleil: Ja, das stimmt, diese Begriffe sind strapaziert. Und ob sie die wichtigsten sind, ist noch eine andere Frage. Aber konkreter sehe ich dazu verschiedene Aspekte. Auf der einen Seite ändern sich grundsätzlich die Anforderungen an den Kommunikationsstil, und das betrifft nicht nur das Netz. In der Online-Kommunikation werden diese Veränderungen wahrscheinlich aber am schnellsten sichtbar, weil hier ein großer Teil des Dialogs zu diesen Fragen stattfindet. Generell denke ich, hat sich der Erwartungsrahmen an öffentliche Kommunikation in der Gesellschaft verändert. Das gilt für Werbebotschaften genauso wie für die politische Kommunikation. Und wenn zum Beispiel Verhalten und Kommunikation oder Versprechen und Produkt nicht zusammenpassen, wird dies schnell öffentlich thematisiert. Die Menschen sind nicht so dumm, wie die Kommunikationsbranche sich lange vorgelogen hat. Und sie können einfacher denn je Versprechen überprüfen. Hieraus ergeben sich Anforderungen an die Glaubwürdigkeit und an die Authentizität. Hinzu kommt, dass es Situationen gibt, in denen Stakeholder Antworten bzw. einen Dialog erwarten. Dies können sie heute natürlich im Internet viel einfacher einfordern. Geschieht dies aktiv, sind Unternehmen meist gut beraten, dialogfähig zu sein. Auf der anderen Seite muss natürlich nicht jede Kommunikationsmaßnahme auf Dialog ausgerichtet sein. Besonders wichtig ist aber, was nach dem Dialog kommt: Findet er nur um seiner selbst Willen statt, oder sind die Beteiligten im Extremfall bereit, auch etwas zu tun?

Nadja Amireh: Neben Plattformen wie Facebook, die das sozialen Netzwerk eines Nutzers abbilden, gibt es auch Dienste für bestimmte Interessen wie Pinterest. Wie schätzen Sie die Relevanz von relativ neuen Diensten wie Google+ und Pinterest ein?

Thomas Pleil: Natürlich wird alle paar Monate eine andere Plattform gehypt. Das muss man sich sehr nüchtern anschauen. Wichtig erscheint mir, dass Unternehmen solche Dienste verstehen und überlegen, inwieweit diese Relevanz für das Erreichen der individuellen Kommunkationsziele im Social Web haben können. Das setzt natürlich voraus, dass solche Ziele formuliert sind und ich unter anderem analysiere, mit wem ich mich dort überhaupt vernetzen kann. Eine solche Analyse kann ergeben, dass Pinterest für das eine Unternehmen ganz neue Möglichkeiten in der Kommunikation erschließt, für ein anderes aber ganz und gar nicht. Klar ist auch, dass Vorhersagen oft schwierig sind, denn wie sich ein Dienst tatsächlich entwickelt, ist schwer abzusehen. Aber in der Tendenz würde ich Pinterest derzeit eher in speziellen Nischen sehen.

Nadja Amireh: Wie verändert sich z. B. das TV durch Social Media? Beispiele: Zum Superbowl oder Tatort wird getwittert, andererseits zitieren Sendungen aus Facebook und Twitter.

Thomas Pleil: Ja. Ob es die Fernsehmacher wollen oder nicht: Die Kanäle rücken enger zusammen. Der Rückkanal, den TV selbst nicht bietet, wird zunehmend durch Twitter und vor allem Facebook hergestellt. Meist hat man den Eindruck, die Fernsehsender nehmen das kaum wahr, gelegentlich wird versucht, das Ganze durch Apps zu befördern oder sogar Diskussionen aus dem Web live im TV aufzugreifen.

Diese Entwicklung kann natürlich auch weitreichende Folgen für Kommunikationsabteilungen haben: Denn es wird ja nicht nur getwittert, wer gerade ein Tor geschossen hat oder was Frau Lindholm anhat, sondern auch Magazinsendungen oder Nachrichten werden so begleitet. Gerade hier experimentieren ja einige Fernsehsender damit, während oder nach der Sendung die Zuschauer mit Hilfe des Internets einzubinden. Wird dort z. B. über ein Unternehmen berichtet, kann blitzschnell online eine muntere Diskussion entstehen - und zwar zu Zeiten, in denen die PR-Abteilung meist gar nicht besetzt ist und mit einer Intensität, die erschreckend sein kann. Der WWF hatte vor einigen Monaten diese Erfahrung gemacht, aber auch versucht, live zu reagieren.

Nadja Amireh: Journalisten, die bloggen oder Blogger, die hochwertige Artikel mit journalistischem Anspruch schreiben - die Grenzen verschwimmen. Das schafft neue Herausforderungen beim Medienkonsum: Wie kann der Nutzer die Relevanz und Vertrauenswürdigkeit einer Meldung und ihres Absenders einschätzen?

Thomas Pleil: Die Lektüre eines Beitrags wird hierzu allein oft nicht ausreichen. Allerdings kann man mit einigen Mausklicks zum Beispiel ganz gut nachvollziehen, wer in einem Weblog mitdiskutiert, welche anderen Seiten das Blog verlinken und damit referenzieren oder wie etabliert das Blog bzw. sein Betreiber ist. Bei vielen (Fach-)Themen ist es üblich, dass die Autoren mit ihrem Namen auftreten und andere Online-Profile wie Xing oder Facebook verlinken. Ein anderes Indiz könnte sein, welche Qualität die verwendeten (und hoffentlich verlinkten) Quellen haben.

Sehr viel schwieriger ist es natürlich, wenn Autoren pseudonym auftreten, etwa, weil sie Repressalien fürchten. Dennoch gibt es hier mit einfachen Mitteln die Möglichkeiten, zumindest einen Eindruck des Netzwerkes zu bekommen, in dem sich ein Autor bewegt, beispielsweise, indem man schaut, wer eine Meldung weiter trägt. Allerdings: Gegen einen gut gemachten Fake ist man kaum gefeit - meist aber kommen diese trotzdem ans Licht.

Nadja Amireh: Wo sehen Sie die Medientrends der Zukunft? Geben Sie uns einen Ausblick?

Thomas Pleil: Ich denke, wir bekommen es im Alltag immer selbstverständlicher mit Medienanwendungen zu tun, die uns umhüllen und zum Beispiel auf uns reagieren, ein Stichwort: Ambient Intelligence. An unserer Hochschule haben zum Beispiel Studenten im letzten Semester einen Fahrstuhl konzipiert, in dem Musik und Beleuchtung sich automatisch an die Stimmung der Fahrgäste anpassen. Andere Erwartungen: Die digitalen Nachrichten- und Unterhaltungsangebote werden sich sicher noch stärker an die mobile Internetnutzung anpassen und es wird zwischen Plattformen und Kanälen noch mehr Verbindungen geben. Und natürlich werden wir die zunehmende Bandbreite nutzen, beispielsweise durch noch mehr Videos. Klar ist wohl auch, dass wir noch mehr Alltags- und Arbeitsprozesse im Netz abwickeln werden. Und die "alten Medien" werden vermutlich weiterhin an Nutzern bzw. Abonnenten verlieren, einige werden aber sich aber neu positionieren, so dass auch nach 2035 noch Druckerpressen laufen werden. Ob sie jeden Tag eine Zeitung ausspucken, muss man mal sehen.

Zum Blog Das Textdepot von Thomas Pleil, zur Vita von Thomas Pleil

 

 

 

 

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Personalien

Kommunikationschef Rabe verlässt den Bundesverband Öffentlicher Banken

Rabe-Stephan BundesverbandoeffentlicherBankenStephan Rabe (Foto), stellvertretender Hauptgeschäftsführer und langjähriger Bereichsleiter für Politik und Kommunikation, verlässt Ende April nach 16 Jahren den Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) in Berlin. Die Nachricht kam überraschend, denn erst im Oktober des vergangenen Jahres war Rabe stellvertretender Hauptgeschäftsführer geworden. Nachdem er 1998 als Referent in Brüssel seine Laufbahn im VÖB begonnen hatte, war seine Hauptaufgabe aber seit dem Jahr 2000 die Leitung der Abteilung Presse und Kommunikation. Einen direkten Nachfolger wird es nicht geben, denn die Abteilung wird aufgelöst. Nach Informationen des VÖB werden die Kommunikationsfunktionen künftig direkt bei der seit Januar 2014 neuen Hauptgeschäftsführerin Liane Buchholz angesiedelt. Eine koordinierende Rolle übernimmt dabei Pressesprecher Dominik Lamminger, der seit 2009 beim VÖB ist.

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Etats

Presseamt der Bundesregierung vergibt Kommunikationsetat an Scholz & Friends

Scholz & Friends Berlin hat den Kommunikationsetat des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung (BPA) gewonnen. Das berichtet der in Hamburg erscheinende Mediendienst „New Business“ in seiner Online-Ausgabe. Die Berliner Agentur ist als Sieger aus der europaweiten Ausschreibung hervorgegangen und tritt nun die Nachfolge der Agentur MetaDesign an, die den Auftrag bisher betreute. Gegenstand der künftigen Zusammenarbeit ist die Konzeption und Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen zu wichtigen politischen Themenbereichen im Rahmen von Informationskampagnen. Scholz & Friends war zuvor schon für mehrere Bundesministerien tätig gewesen, darunter auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Agenturen

FleishmanHillard holt Birgit Rügert ins Agenturmanagement und eröffnet Büro in Düsseldorf

Rgert-Birgit FleishmanHillard-DdorfBirgit Rügert (Foto, 43) übernimmt zum Juni bei der internationalen Kommunikationsberatung FleishmanHillard die Leitung des neuen Büros in Düsseldorf. Darüber hinaus fungiert sie als Head des Brand Marketing Teams. Rügert bringt Erfahrungen in den Bereichen Brand, Lifestyle, Fashion und Consumer Electronics mit. Sie war zuvor zehn Jahre bei Grayling Deutschland, beziehungsweise dem Vorgänger Trimedia Communications, beschäftigt, wo sie zuletzt die Leitung der Düsseldorfer Niederlassung verantwortete. Bettina Schröder, die seit über acht Jahren das Brand Marketing-Team erfolgreich führt, verantwortet ab sofort den Bereich Planning & Strategic Integration. In dieser Position wird Schröder künftig die Entwicklung der Agentur hin zu einer vollintegrierten Kommunikationsberatung weiter vorantreiben.

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Branche

Übermächtige PR in den USA: 4,6 PR-Leute kommen auf einen Journalisten

Diese Zahl lässt aufhorchen: Laut Zahlen des US-amerikanischen Arbeitsministeriums kommen in den USA auf einen Journalisten sage und schreibe 4,6 PR-Leute. Vor knapp zehn Jahren war das Verhältnis noch „nur“ 1:2. Damals sollen nach einer Veröffentlichung im „PR-Journal“ in den USA 100.000 Journalisten rund 200.000 PR-Leuten gegenübergestanden haben. In Kanada ist das Wachstum ähnlich rasant vonstattengegangen. Laut eines Artikels vom 15. April in der Online-Ausgabe des britischen „Guardian“ stand das Verhältnis von PR-Leuten zu Journalisten 1991 bei rund 2:1, im Jahr 2011 sollen es bereits 4,1 PR-Schaffende gewesen sein, die auf einen Journalisten kamen.
Da kann Deutschland nicht mithalten: Vagen Angaben in Wikipedia zufolge, betrug das Verhältnis im Jahr 2007 vermutlich knapp 1:1. Demnach versorgten seinerzeit mit steigender Tendenz „immer mehr (40.000 bis 50.000) PR-Mitarbeiter rund 48.000 hauptberufliche Journalisten in Deutschland“. Wie ungenau diese Zahlen sind, zeigt auch, dass der „Spiegel“ im Jahr 2006 unter Berufung auf eine Schätzung des Leipziger Medienwissenschaftler Michael Haller, von 15.000 bis 18.000 PR-Leuten ausging, die 30.000 Politik- und Wirtschaftsjournalisten gegenüberstanden.

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Social Media

Studie: Social Media Nutzungsverhalten ändert sich

Cornelsen-Jens defactoResearchEs bewegt sich in den sozialen Medien. Das zeigt der 2. Social Media Check von defacto research & consulting, Erlangen, in der 2. Ausgabe diesmal mit dem Schwerpunkt-Thema „Social CRM“. Dabei wurden im März 2014 insgesamt 1.019 Personen online-repräsentativ zum Social Media-Nutzungsverhalten, zum Image der verschiedenen Social Media-Dienste sowie zur generellen Akzeptanz von Social Customer Relationship Management (CRM)und Social Word of Mouth (WoM) befragt. Zunächst fällt auf, dass sich das Social Media-Nutzungsverhalten der Konsumenten offenbar verändert. War Social Media früher meist Synonym für Facebook, so splittet sich die Social Media-Landschaft mittlerweile immer mehr auf, wird „älter“ und „visueller“.
Foto: Jens Cornelsen, Geschäftsführer von defacto research & consulting, Erlangen.

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Reputation Management

Wer hätte es gedacht: Migros Reputationssieger in der Schweiz

(cw) Migros und die Swatch Group wechseln zum vierten Mal in Folge die Spitzenposition. In diesem Jahr ist es erneut die Migros, welche die beste Reputation unter den 52 führenden Schweizer Unternehmen geniesst. Der Handel tut sich seit jeher schwer als Arbeitgebermarke. Arbeitszeiten, Gehaltsstrukturen, Aufstiegsmöglichkeiten - es bleibt eine Herausforderung, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Obwohl gängige Handelsunternehmen wie Lidl, Aldi, Rewe und dm Drogeriemarkt beispielhaft junge Talente ansprechen, bleibt es ein Konkurrenzkampf um die besten Talente. Vielleicht leistet die aktuelle Reputationsstudie Schweiz der  'GFK Schweizer Reflector 2014' einen Beitrag dazu, dass der Handel doch kein so unattraktiver Arbeitgeber ist.

Das PR-Interview

PR-Interview Nr. 112. Katja Nagel zur CEO-Kommunikation: Formate auf die persönlichen Präferenzen zuschneiden

„Das PR-Interview im PRJ“ wird realisiert von k1 gesellschaft für kommunikation, Köln

Nagel-Katja CetaceaCommunicationsCEOBEratungInterview mit Katja Nagel (Foto), geschäftsführende Gesellschafterin von Cetacea Communications, München. Topmanagement-Beraterin und Autorin von „CEO-Kommunikation als machtvolles Instrument zur Unternehmensführung“.
PR-Journal: Welche Bedeutung hat die CEO-Kommunikation heute?
Katja Nagel: Sie war gestern auch schon bedeutend und die Vorstandskommunikation gehört ja zu den klassischen Aufgabenfeldern in größeren Unternehmen. Aber häufig wurde und wird sie als eine Pflichtaufgabe gesehen, die sich auf das beschränkt, was nicht von der allgemeinen Kommunikation wahrgenommen werden kann. Hier ändert sich aber gerade die Sichtweise in den Unternehmen: Der CEO ist von so überragender Bedeutung für die Wahrnehmung des Unternehmens, dass seine Kommunikation strategisch eingesetzt werden muss.

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K:KK = Kocks: Kein Kommentar

Auch daneben…Klaus Kocks zu den Betriebsunfällen der PR (7)

Kocks 020-2013Von der großen Lüge zur großen Leere
Was tun, wenn der Postbote zweimal klingelt? So hieß ein legendär schwüler Hollywoodstreifen. Und was tun, wenn der SPIEGEL oder der STERN oder die BILD zweimal anfragt? Nicht den Wulff machen. Anders als der Bischof von Limburg handeln. Besser rauskommen als die Deutsche Bank gegen Kirch. Wer glaubt, dass ihm dabei Krisen-PR helfen kann, der weiß nicht, welche Geistesgrößen in dieser Republik Krisen-PR anbieten. Lichtgestalten wie Grosse-Leege, bei Insidern nach seinem Vater benannt. Vater Grosse-Leege, mit dem ich befreundet war, nannten wir durchaus respektvoll „Große-Lüge“; seinen Sohn, den ich weniger schätze, nennt die Branche nicht erst seit der HSH Nordbank-Affäre „Grosse-Leere“. Das ist erstens ironisch und zweitens natürlich gemein. Hat aber systematische Gründe.

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Autoren-Beiträge

Acht Tipps für gutes Beziehungsmanagement

Liebermeister-Barbara FotoDer Aufbau und die Pflege von werthaltigen und belastbaren Geschäftskontakten erfordert Zeit und Energie. Deshalb sollten Businessverantwortliche, Kundenberater, Selbständige und alle an Geschäftskontakten Interessierte beim Auf- und Ausbau ihres Beziehungsnetzwerks systematisch vorgehen. Barbara Liebermeister (Foto), Fachbuchautorin und Expertin für Business Relationship Management gibt nachfolgend acht Tipps, wie es am besten funktioniert.

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Norbert: Gerüchte+Gerichte

Gericht: Ein Osterhase – nicht aus Schokolade

schulz-bruhdoel norbert-58(nsb) „Neue vollständige theoretisch-praktische Anweisung in der feinen Kochkunst mit besonderer Berücksichtigung der herrschaftlichen und bürgerlichen Küche“ - so lautet der etwas umständliche Titel eines der meistgenutzten Kochbücher deutscher Sprache. Im Jahr 1858 erschienen die gesammelten 2345 Rezepte des Münchener Hofgastronomen Johann A. Rottenhöfer, bis zum Ende der Monarchie erlebte das über tausend Seiten umfassende Werk sieben Auflagen.
Allein dreißig Rezepte befassen sich mit dem Hasen. Heute muss jeder froh sein, überhaupt an  ein solches Wild zu kommen, der nicht einen Jäger in seinem Bekanntenkreis hat. Viele Kinder kennen nur die österliche Ausgabe aus Schokolade, und die meisten Erwachsenen verwechseln ihn mit dem Kaninchen. Die sehen zwar ähnlich aus, sind jedoch nur entfernte Verwandte.

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Bildung

Neuer Kompaktstudiengang „Marketing-Kommunikationswirt“

Roth-Claudia-Studienleiterin-DAMK FotoDie gemeinnützige Düsseldorfer Akademie für Marketing-Kommunikation e.V. bietet einen neuen Kompaktstudiengang „Marketing-Kommunikationswirt/in“ an. Das Angebot unter richtet sich an Studenten mit oder ohne Abschluss, die sich in neun intensiven Monaten eine solide berufliche Grundlage erarbeiten wollen. Das Studium beginnt am 8. Mai und findet wöchentlich an drei Tagen statt: donnerstags ab 15 Uhr, freitags und samstags ganztägig. Auf dem Stundenplan stehen neben den Grundlagenfächern Recht, VWL, BWL, Business English, Marketing und Kommunikation auch Klassische Werbung, Event-Marketing, Social Media, Public Relations, Mediaplanung und Online-Marketing. Insgesamt werden 20 Fächer unterrichtet, die alle die tägliche Berufspraxis spiegeln.
(Foto: Claudia Roth, Studienleiterin der DAMK)

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Studien

Studie: Kompetenzanforderungen an Berufseinsteiger in Kommunikationsberufe

Studie-KompetenzanforderungenBerufseinsteiger CoverVon Berufseinsteigern wird eine hohe Fachkompetenz in den Bereichen Projektmanagement und Online Marketing erwartet. Weiterhin werden verstärkt ausgeprägte Soft Skills wie Motivation, Verantwortungsbewusstsein und Kommunikationsfähigkeit gefordert. Das sind – wenig überraschende – erste Ergebnisse einer Untersuchung über Kompetenzanforderungen an akademische Berufseinsteiger in der Kommunikationsbranche. Das Institut für Werbung und Marktkommunikation (IWM) der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart hat nach Antworten gesucht und 153 Mitarbeiter von Handelsunternehmen, Industriebetrieben, Institutionen und Agenturen befragt, die Personalentscheidungen verantworten.

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Literatur

Neuauflage des Handbuchs Unternehmenskommunikation erscheint Ende April

Handbuch-Unternehmenskommunikation Cover2014Titel: Handbuch Unternehmenskommunikation, Strategie - Management – Wertschöpfung; Herausgeber: Ansgar Zerfaß und Manfred Piwinger; Verlag: Springer Gabler; Reihe: Springer NachschlageWissen; 2. vollständig überarbeitete Auflage 2014, Umfang: 1347 Seiten; Abbildungen: 98; Preis für das Print-Buch: 149,99 Euro (Preis inkl. MwSt.); ISBN 978-3-8349-4542-6; E-Book: ISBN 978-3-8349-4543-3; Erscheinungstermin: 30. April 2014.
Das Handbuch Unternehmenskommunikation erscheint in zweiter und vollständig überarbeiteter Auflage am 30. April 2014. Der Springer Gabler Verlag verspricht: „Die Neuauflage des deutschsprachigen Standardwerks zur Unternehmenskommunikation zeigt, wie Kommunikation zum wirtschaftlichen Erfolg beiträgt, die Führung unterstützt, Handlungsspielräume schafft, Beziehungen aufbaut und die Reputation steigert.“

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Tipps

Kölner PR-Mann Ulf Kartte schreibt Kriminalroman

Vogelfrei-Cover BuchKartteKleine Geschenke erhalten die Freundschaft: zu Ostern, aber sicher auch zu jeder anderen Gelegenheit. Und da wäre doch ein Kriminalroman eine spannende Idee. Und wenn man dann noch weiß, dass diese Lektüre von einem PR-Kollegen geschrieben wurde, ist es vielleicht ein zusätzlicher Anreiz, sich auf eine Kölner Kriminalgeschichte einzulassen. Ulf Kartte, Mitinhaber der Kölner PR-Agentur K 1, hat mit „Vogelfrei“, erschienen im Emons-Verlag, seinen ersten Kriminalroman geschrieben. Er handelt von Liebe, Verrat und Blutrache im Rheinland.
In Köln werden zwei junge Sarden tot aufgefunden. Zunächst deutet alles auf einen Mafia-Mord hin, doch Kommissar Brokat zweifelt an der Theorie.

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Termine

Gründung „COM Lounge“ in Nürnberg – Netzwerk für junge PR-Professionals

Stabbert-Sandra KaltwasserKom-DPRG-BayernAb Mai bietet die Landesgruppe Bayern der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) jungen Talenten der PR-Branche im Raum Nürnberg ein eigenes Forum mit der Möglichkeit, sich regelmäßig auszutauschen und von erfahrenen PR-Profis zu lernen. Die „COM Lounge“ der Young Professionals findet zum ersten Mal am 14. Mai um 18 Uhr in der Agentur Kaltwasser Kommunikation in Nürnberg statt (Prinzregentenufer 3). Das neue Format richtet sich speziell an Berufseinsteiger, Trainees und Volontäre sowie Praktikanten und Studenten aus den Bereichen PR und Journalismus. Zum Auftakt spricht Franz-Ferdinand Friese, langjähriger Pressesprecher des Siemens-Sektors Industry, über seine PR-Erfahrung bei einem Hightech-Unternehmen. Für einen kleinen Snack und Zeit zum regen Austausch im Anschluss ist ebenfalls gesorgt. Die Veranstalter bitten um eine kurze Voranmeldung per E-Mail an dprg@kaltwasser.de. Ansprechpartnerin ist Sandra Stabbert (Foto).

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STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter April 2014

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (ca. 24.000) in Deutschland (Print/Zeitungen+Zeitschriften, Rundfunk/Radio+Fernsehen, Online (seit 2003)). Im März 2014 wurden 2.466 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 12.738 Medien. Der monatliche "Stamm Medien-Newsletter" informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Änderungen/Meldungen:

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Internes - aus der Redaktion

PR-Journal: 31.071 Besucher im März 2014 und 34 neue Jobangebote - 14 Prozent nutzen die Mobilversion

Unsere diversen Statistiken bilanzieren für das "PR-Journal" im März 2014 insgesamt 31.071 Besucher lt. Zählung der IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin. Somit errechnet sich insgesamt ein Tagesdurchschnitt von 1.002 Visits. Jeder Besucher schaute sich 2,4 Seiten an - daraus errechnen sich 75.248 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet. Ergänzend wurde durch GoogleAnalytics im Februar eine Besuchszeit je Visit von 01:37 Minuten festgestellt; 37,6 Prozent waren neue Besucher. 54,2 Prozent der Besucher sind männlich, 45,8 Prozent weiblich; 61 Prozent sind bis 34 Jahre alt. 14 Prozent der Besucher rufen die PRJ-Seiten über mobile Geräte (Smartphones und Tablets) auf.

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Kontakt

Herausgeber:
Gerhard A. Pfeffer (seit 2004/1996)
Lendersbergstrasse 86
53721 Siegburg
Telefon: +49 (0)2241 201.30.60
Telefax: +49 (0)2241 201.30.61
Mobilfon: +49 (0)160 94.63.57.77
E-Mail: redaktion[at]pr-journal.de

Verlag:
Epikeros PR-Portal Ltd., Siegburg

Monats-Statistik

März 2014:
(jeweils in Klammern kumuliert seit Januar 2014)
(i.d.R. für alle Seiten - PR-Journal, Jobbörse, Datenbanken etc.)

31.071 Visits (99.190)

1.002 Tagesdurchschnitt Besucher

37,6 % neue Besucher

54,2 % Besucher sind männlich / 45,8 sind weiblich

61% sind bis 34 Jahre alt / 15,5 % bis 44 Jahre / 23,5 % älter als 45 Jahre

86 % rufen das PRJ am Desktop auf / 14 % über mobile Geräte

75.248 PageImpressions (230.886)

01:37 Minuten Besuchszeit

2,4 Seitenaufrufe je Besucher

17 Kommentare (31)

Artikel-Klickstatistik hier.


Social Media-Kontakte (gesamt: 14.820):

8.043 Twitter-Follower (3.505 Tweets)

3.744 Facebook-Freunde

1.262 Personen-Kontakte über Google+

679 Follower bei Pinterest (3 Boards, 466 Pins)

545 LinkedIn-Kontakte

547 Xing-Direktkontakte


Newsletter-Statistik

10.521 NL-Empfänger / 15.200 im Verteiler (lt. Bounce-Management von CleverReach, Oldenburg)

27 % Newsletter geöffnet
36 % Klicks auf Meldungen im NL

322 Einzelmeldungen (960)
15,3 Meldungen je Arbeitstag

4 Newsletter-Ausgaben (12 / seit Nov.2004: 420 NL)

Anmerkung: Die Zugriffsstatistik zählen wir mit IVW + GoogleAnalytics.


Datenbanken-Statistik:

1.683 Einträge PR-Agenturen und PR-Berater
63 Einträge mit Linkadresse
95 Einträge mit großem Datenbank-Eintrag
18 Einträge mit Agentur-Porträt
308 Einträge Agenturen, die ausbilden
83 Einträge Agenturen, die ausbilden + nach DJV-Regeln bezahlen
165 Teilnehmer am PR-Umsatz-Ranking 2012
169 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Facebook"
172 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Twitter"
266 Einträge PR-WebsiteCheck 2013/2014
421 Einträge Dienstleister im PR-Bereich
124 Einträge Ausbilder im PR-Bereich

weitere Infos auf der eigenen Startseite

Jobbörsen-Statistik:

34 Stellenangebote (110)
4 Stellengesuche (17)

11 Angebote „Ausbildungsjobs“
23 Angebote alle anderen Jobs

weitere Infos auf der eigenen Startseite

Jahres-Statistik

Januar - Dezember 2013:

(i.d.R. für alle Seiten - PR-Journal, Jobbörse, Datenbanken, agenturcafe etc.)
357.592 Visits 2013
1.089 Tagesdurchschnitt
979.978 PageImpressions
2.685 Tagesdurchschnitt
08:54 Min. Besuchszeit
2,5 Seitenaufrufe je Besucher
552 Kommentare
Rang 221.334 bei alexa.com weltweit
Rang 16.927 bei alexa.com in Deutschland
369 Seiten verlinken lt. alexa.com auf pr-journal.de 

Social-Media-Kontakte gesamt: 14.541
7.611 Follower auf den 3 PRJ-Twitter-Seiten
3.397 Tweets auf den 3 Twitter-Seiten
3.664 Freunde auf den 3 PRJ-Facebook-Seiten
1.527 Kontakte auf den 3 PRJ-Seiten von Google+
657  Follower auf den 3 Boards von Pinterest (420 Pins)
476 Xing-Direktkontakte (G.Pfeffer)
606 LinkedIn-Kontakte (G. Pfeffer)

Menupunkt-Aufrufe seit Dezember 2004:

132.028 Impressum
103.120 Werbung + Medien-Infos

Newsletter-Statistik 

Jan.-Dez. 2013:
10.658 NL-Empfänger (Stand: 31.12.2013)
14.844 Empfänger im NL-Verteiler
25% Newsletter werden geöffnet (Ø)
35% Klicks auf Einzelbeiträge (Ø)
4.154 Einzelmeldungen 01.-12.2013
16,7 Meldungen je Arbeitstag (Ø)
seit Dezember 2004:
408 Newsletter-Ausgaben (110 Monate)
36.120 Einzel-Meldungen
38.468 Aufrufe Newsletter-Archiv

Anmerkung: Die Zugriffsstatistik zählen wir mit IVW + GoogleAnalytics.

Datenbanken-Statistik:

1.676 Einträge Datenbank Agenturen (per 30.12.2013)
90 Einträge mit ausführlichem Datenbankeintrag
68 Einträge mit verlinkter Adresse
17 Einträge mit Porträts
302 Einträge Agenturen, die ausbilden (Volontäre/Trainees)
83 Einträge Agenturen, die ausbilden und nach DJV-Regeln bezahlen
159 Teilnehmer Pfeffers PR-Umsatz-Ranking 2012
156 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Facebook"
164 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Twitter"
1.349 Einträge alter Website-Check (2010/2011)
202 Einträge neuer Website-Check (2013/2014)
422 Einträge Datenbank Dienstleister im PR-Bereich (per 30.12.2013)
124 Einträge Datenbank Ausbilder im PR-Bereich (per 30.12.2013)
weitere Daten auf der eigenen Startseite

Jobbörsen-Statistik:

562 Stellen-Anzeigen in 2013
470 Stellenangebote
92 Stellengesuche
weitere Daten auf der eigenen Startseite