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Entwicklung der Medienlandschaft: Interview mit Thomas Pleil

pleil thomasThomas Pleil lehrt Public Relations an der Hochschule Darmstadt in den Studiengängen Online-Journalismus und Wissenschaftsjournalismus. Der Autor von zahlreichen Büchern und Artikeln ist Spezialist für Online-Kommunikation, Online-PR sowie die Entwicklung der Medienlandschaft. Nadja Amireh (Agentur get noticed! und Ressortleiterin Social Media des PR-Journals) hat ihn zu den aktuellen Veränderungen der Medienlandschaft sowie den Herausforderungen, die sich dadurch für Unternehmen ergeben, befragt.

Nadja Amireh: Fast täglich gibt es neue Social Media Netzwerke und das Mediennutzungsverhalten ändert sich gravierend. Sind die PR- und Marketingverantwortlichen darauf ausreichend vorbereitet?

Thomas Pleil: Nach meiner Beobachtung gibt es in vielen Unternehmen, Agenturen und NGOs Leute, die hervorragend mit den aktuellen Herausforderungen durch den Medienwandel und speziell die Online-Kommunikation umgehen. Gleichzeitig sehe ich bei vielen Organisationen einen großen Informationsbedarf und fehlende Erfahrung. Klar ist, dass die Ausbildung der Marketing- und Kommunikationsleute eine wichtige Rolle spielt: Wer schon seit einigen Jahren im Beruf ist, hat die Herausforderung, die Veränderungen zu antizipieren und sich gegebenenfalls weiterzubilden. Gleichzeitig haben Hochschulen und andere Anbieter von Ausbildungen ihre Lehrpläne darauf einzustellen. In beiden Fällen gilt aber, dass grundsätzliche Mechanismen der Kommunikation sich nicht verändern, nur weil es laufend neue Tools gibt.

Nadja Amireh: Eine Forderung, die immer im Zusammenhang mit Medienwandel, Social Media und Online-Kommunikation genannt wird, ist die nach Dialog und Authentizität. Diese Begriffe sind stark strapaziert. Wie authentisch und dialogbereit dürfen oder müssen Unternehmen im Netz sein?

Thomas Pleil: Ja, das stimmt, diese Begriffe sind strapaziert. Und ob sie die wichtigsten sind, ist noch eine andere Frage. Aber konkreter sehe ich dazu verschiedene Aspekte. Auf der einen Seite ändern sich grundsätzlich die Anforderungen an den Kommunikationsstil, und das betrifft nicht nur das Netz. In der Online-Kommunikation werden diese Veränderungen wahrscheinlich aber am schnellsten sichtbar, weil hier ein großer Teil des Dialogs zu diesen Fragen stattfindet. Generell denke ich, hat sich der Erwartungsrahmen an öffentliche Kommunikation in der Gesellschaft verändert. Das gilt für Werbebotschaften genauso wie für die politische Kommunikation. Und wenn zum Beispiel Verhalten und Kommunikation oder Versprechen und Produkt nicht zusammenpassen, wird dies schnell öffentlich thematisiert. Die Menschen sind nicht so dumm, wie die Kommunikationsbranche sich lange vorgelogen hat. Und sie können einfacher denn je Versprechen überprüfen. Hieraus ergeben sich Anforderungen an die Glaubwürdigkeit und an die Authentizität. Hinzu kommt, dass es Situationen gibt, in denen Stakeholder Antworten bzw. einen Dialog erwarten. Dies können sie heute natürlich im Internet viel einfacher einfordern. Geschieht dies aktiv, sind Unternehmen meist gut beraten, dialogfähig zu sein. Auf der anderen Seite muss natürlich nicht jede Kommunikationsmaßnahme auf Dialog ausgerichtet sein. Besonders wichtig ist aber, was nach dem Dialog kommt: Findet er nur um seiner selbst Willen statt, oder sind die Beteiligten im Extremfall bereit, auch etwas zu tun?

Nadja Amireh: Neben Plattformen wie Facebook, die das sozialen Netzwerk eines Nutzers abbilden, gibt es auch Dienste für bestimmte Interessen wie Pinterest. Wie schätzen Sie die Relevanz von relativ neuen Diensten wie Google+ und Pinterest ein?

Thomas Pleil: Natürlich wird alle paar Monate eine andere Plattform gehypt. Das muss man sich sehr nüchtern anschauen. Wichtig erscheint mir, dass Unternehmen solche Dienste verstehen und überlegen, inwieweit diese Relevanz für das Erreichen der individuellen Kommunkationsziele im Social Web haben können. Das setzt natürlich voraus, dass solche Ziele formuliert sind und ich unter anderem analysiere, mit wem ich mich dort überhaupt vernetzen kann. Eine solche Analyse kann ergeben, dass Pinterest für das eine Unternehmen ganz neue Möglichkeiten in der Kommunikation erschließt, für ein anderes aber ganz und gar nicht. Klar ist auch, dass Vorhersagen oft schwierig sind, denn wie sich ein Dienst tatsächlich entwickelt, ist schwer abzusehen. Aber in der Tendenz würde ich Pinterest derzeit eher in speziellen Nischen sehen.

Nadja Amireh: Wie verändert sich z. B. das TV durch Social Media? Beispiele: Zum Superbowl oder Tatort wird getwittert, andererseits zitieren Sendungen aus Facebook und Twitter.

Thomas Pleil: Ja. Ob es die Fernsehmacher wollen oder nicht: Die Kanäle rücken enger zusammen. Der Rückkanal, den TV selbst nicht bietet, wird zunehmend durch Twitter und vor allem Facebook hergestellt. Meist hat man den Eindruck, die Fernsehsender nehmen das kaum wahr, gelegentlich wird versucht, das Ganze durch Apps zu befördern oder sogar Diskussionen aus dem Web live im TV aufzugreifen.

Diese Entwicklung kann natürlich auch weitreichende Folgen für Kommunikationsabteilungen haben: Denn es wird ja nicht nur getwittert, wer gerade ein Tor geschossen hat oder was Frau Lindholm anhat, sondern auch Magazinsendungen oder Nachrichten werden so begleitet. Gerade hier experimentieren ja einige Fernsehsender damit, während oder nach der Sendung die Zuschauer mit Hilfe des Internets einzubinden. Wird dort z. B. über ein Unternehmen berichtet, kann blitzschnell online eine muntere Diskussion entstehen - und zwar zu Zeiten, in denen die PR-Abteilung meist gar nicht besetzt ist und mit einer Intensität, die erschreckend sein kann. Der WWF hatte vor einigen Monaten diese Erfahrung gemacht, aber auch versucht, live zu reagieren.

Nadja Amireh: Journalisten, die bloggen oder Blogger, die hochwertige Artikel mit journalistischem Anspruch schreiben - die Grenzen verschwimmen. Das schafft neue Herausforderungen beim Medienkonsum: Wie kann der Nutzer die Relevanz und Vertrauenswürdigkeit einer Meldung und ihres Absenders einschätzen?

Thomas Pleil: Die Lektüre eines Beitrags wird hierzu allein oft nicht ausreichen. Allerdings kann man mit einigen Mausklicks zum Beispiel ganz gut nachvollziehen, wer in einem Weblog mitdiskutiert, welche anderen Seiten das Blog verlinken und damit referenzieren oder wie etabliert das Blog bzw. sein Betreiber ist. Bei vielen (Fach-)Themen ist es üblich, dass die Autoren mit ihrem Namen auftreten und andere Online-Profile wie Xing oder Facebook verlinken. Ein anderes Indiz könnte sein, welche Qualität die verwendeten (und hoffentlich verlinkten) Quellen haben.

Sehr viel schwieriger ist es natürlich, wenn Autoren pseudonym auftreten, etwa, weil sie Repressalien fürchten. Dennoch gibt es hier mit einfachen Mitteln die Möglichkeiten, zumindest einen Eindruck des Netzwerkes zu bekommen, in dem sich ein Autor bewegt, beispielsweise, indem man schaut, wer eine Meldung weiter trägt. Allerdings: Gegen einen gut gemachten Fake ist man kaum gefeit - meist aber kommen diese trotzdem ans Licht.

Nadja Amireh: Wo sehen Sie die Medientrends der Zukunft? Geben Sie uns einen Ausblick?

Thomas Pleil: Ich denke, wir bekommen es im Alltag immer selbstverständlicher mit Medienanwendungen zu tun, die uns umhüllen und zum Beispiel auf uns reagieren, ein Stichwort: Ambient Intelligence. An unserer Hochschule haben zum Beispiel Studenten im letzten Semester einen Fahrstuhl konzipiert, in dem Musik und Beleuchtung sich automatisch an die Stimmung der Fahrgäste anpassen. Andere Erwartungen: Die digitalen Nachrichten- und Unterhaltungsangebote werden sich sicher noch stärker an die mobile Internetnutzung anpassen und es wird zwischen Plattformen und Kanälen noch mehr Verbindungen geben. Und natürlich werden wir die zunehmende Bandbreite nutzen, beispielsweise durch noch mehr Videos. Klar ist wohl auch, dass wir noch mehr Alltags- und Arbeitsprozesse im Netz abwickeln werden. Und die "alten Medien" werden vermutlich weiterhin an Nutzern bzw. Abonnenten verlieren, einige werden aber sich aber neu positionieren, so dass auch nach 2035 noch Druckerpressen laufen werden. Ob sie jeden Tag eine Zeitung ausspucken, muss man mal sehen.

Zum Blog Das Textdepot von Thomas Pleil, zur Vita von Thomas Pleil

 

 

 

 

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Personalien

Kurzawa wechselt von Bayer zu Sandoz

Kurzawa Steffen SandozSteffen Kurzawa (Foto, 45), bisher als Global Head of Communications und Member des Executive Committees für die Bayer CropScience AG tätig, ist von der Novartis International AG zum 1. Juni zum neuen Head of Global Communications für Sandoz International GmbH in Holzkirchen ernannt worden. Bei Bayer war er seit 1997 in verschiedenen Positionen tätig, darunter als Regional Director Bayer Group Communications Asia Pacific, Head of International PR and Media Relations der Bayer Gruppe sowie Leiter der Kommunikations- und Public Affairs-Funktion bei Bayer CropScience. Kurzawa hat in Deutschland, Japan und Singapur gelebt und gearbeitet.

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Etats

„Mein Erbe tut Gutes“ geht in die Verlängerung

Erbe tut Gutes ApfelbaumNach dem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2013 geht die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ in die zweite Runde. Interessierte Hilfsorganisationen haben jetzt die Möglichkeit, sich dem Bündnis anzuschießen und ihre Erbschaftsaktivitäten in einer dreijährigen Kampagne zu bündeln. Vor zwei Jahren riefen die Organisationen Ärzte ohne Grenzen, DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe, Greenpeace, SOS-Kinderdörfer weltweit und Johanniter-Unfall-Hilfe die Initiative ins Leben. Seither ist es der Initiative gelungen, die gesellschaftliche Relevanz des gemeinnützigen Vererbens zum Thema zu machen, potenzielle Erblasser zu interessieren und nicht zuletzt auch dem Thema Legat-Marketing bei Hilfsorganisationen zu einer neuen Bedeutung innerhalb des Fundraising-Mix zu verhelfen. Mittlerweile ist die Initiative auf 19 Organisationen angewachsen. Betreut wird „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ von der DFC Deutsche Fundraising Company GmbH, Berlin, die als Kommunikationsagentur einen Schwerpunkt im Non-Profit-Bereich hat.

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Unternehmen

Karriereportal „PR Career Center“ nach Relaunch mit innovativen Funktionen

PR Career Center LogoDas Karriereportal des „PR Career Center“ hat einen umfassenden Relaunch erfahren. Seit dem 12. Mai kommt die Website für Ein- und Aufsteiger in der Kommunikationsbranche im modernen Look und mit neuen Funktionen daher. Zentrale Neuerung ist der filterbare Newsroom – darüber können die Websitebesucher gezielt Newskanäle unterschiedlicher Partner ansteuern. Zum Launch sind neun Arbeitgeber, vier Studentenverbände, zwei Branchenverbände und weitere Institutionen als Kanalpartner mit dabei. „Über die Filterfunktion des Newsrooms klicken sich die Young Professionals nun ihren persönlichen Newsfeed zusammen. So bekommen sie genau die Meldungen, Jobs und Termine jener Branchenakteure zu lesen, die sie interessieren“, erklärt Daniel Vollhase vom PR Career Center das Konzept. Dafür hat man sich hochkarätige Kanalpartner ins Boot geholt.

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Organisationen

PRSH-Exkursion nach Berlin: Zukunft „Agentur“ – inspirierende Möglichkeiten für den Berufseinstieg

PRSH Exkursion15Als Ergänzung zum Studium an der Hochschule versucht der PRSH e.V., Hannover, eine Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis zu bilden. Im Rahmen unseres Veranstaltungsformat PR(SH)-Exkursion waren die der PR-Studenten Hannover in der vergangenen Woche zu Gast bei verschiedenen Agenturen in Berlin, um einen Blick in den kommunikativen Alltag von PR-Professionals zu werfen. In der Hauptstadt erwartete den PR-Nachwuchs ein wahres Potpourri der Agenturszene: Johanssen + Kretschmer, Ketchum Pleon Deutschland, 365 Sherpas und die Eventreihe „Young & Restless – Themen, Impulse und Netzwerke“ standen auf der kommunikativen Agenda.

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Medien

18,5 Millionen lesen mindestens einmal pro Woche online Zeitung

Zeitungen finden ihre Leser – unabhängig davon über welchen Kanal das geschieht. Wöchentlich 18,5 Millionen Menschen erreichen die Zeitungen derzeit mit ihren Online-Angeboten. Zu diesem Ergebnis kommt die Sonderauswertung der Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) der AGOF internet facts 2015-3. Das sind knapp eine Million mehr wöchentliche Leser als noch im 4. Quartal 2014. (17,6 Millionen – AGOF internet facts 2014-12). Überdurchschnittlich gut erreichen die Zeitungen hier die jüngeren Zielgruppen. 5,5 Millionen 14- bis 29-Jährige lesen jede Woche am Desktop oder Laptop Zeitung. Das entspricht einer Reichweite von 37,2 Prozent in dieser Altersgruppe. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 34,5 Prozent (7,8 Millionen). Auch mobile Endgeräte werden immer häufiger zum Zeitunglesen verwendet. Auf Smartphone und Tablet verzeichneten die Zeitungen zuletzt 8,3 Millionen Leser pro Woche. (AGOF mobile facts 2014 – IV)

CSR + Reputation

Schlechte PR ist gute PR. Wirklich?

Buehler Bern Oliver  2015Ein guter Ruf ist Gold wert. Das wissen die, die ihn besitzen, und das wissen die, die einen solchen einmal hatten. Welches aber sind die grundlegenden Spielregeln, um einen guten Ruf zu bekommen, respektive diesen zu wahren? – Ein guter Ruf entsteht nicht von selbst, oder aus dem Nichts, sondern braucht nach Ansicht des amerikanischen Finanzinvestors Warren Buffet 20 Jahre harte Arbeit, um diesen aufzubauen. Die Krux an dieser Angelegenheit ist für ihn aber gleichzeitig, dass es manchmal nur fünf Minuten brauche, um eben diese 20 Jahre harter Arbeit zu ruinieren.

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Social Media

Umfrage: IT-Unternehmen vermarkten ihre Blogs unter Wert

Infografik Blogs IT Unternehmen index AgenturDie Berliner PR-Agentur index befragte 30 Mitarbeiter aus PR, Marketing, Vertrieb und Geschäftsführung von IT-Unternehmen zum Blog-Verhalten von IT-Unternehmen durch. Ziel war es herauszufinden, wie die Unternehmen beim Bloggen vorgehen und welche Rolle Corporate Blogs in der Unternehmenskommunikation spielen. Die Ergebnisse zeigen: Der Anfang ist gemacht – die IT-Unternehmen, die bloggen, tun dies mit Leidenschaft. Doch nur wenige wissen, wie sie ihren Blog bekannt machen. Der Corporate Blog von IT-Unternehmen wird zumeist über die eigenen Kanäle vermarktet. Nur 35 Prozent der befragten IT-Unternehmen gaben an, dass sie ihren Corporate Blog über die eigenen Social-Media-Kanäle vermarkten. Ebenso erstaunlich ist, dass nur 34 Prozent überhaupt die Blog-URL aktiv kommunizieren. Abonnieren lassen sich nur 31 Prozent der Blogs. Jeweils 28 Prozent vermarkten ihn über eigene E-Mail-Newsletter und die firmeneigene Homepage. Bei nur 21 Prozent taucht er überhaupt in den Pressematerialien auf. Die Chance, in anderen Blogs zu kommentieren oder die Möglichkeit von Gastbeiträgen im eigenen Corporate Blog nutzen nur jeweils sieben Prozent.

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Autoren-Beiträge

Wider den Job-Frust in der PR – warum freie Berater zur Lösung beitragen

Schmitt Michael C schmitt kommuniziertZu wenige Mitarbeiter für eine Vielzahl an Aufgaben: Einer aktuellen Umfrage der dpa-Tochter news aktuell und der Agentur Faktenkontor, beide Hamburg, (wir berichteten) zufolge ist dies mit Abstand das größte Dilemma für Mitarbeiter in PR-Abteilungen deutscher Unternehmen. Ähnlich Ergebnisse dürften sich in Agenturen ergeben. Alleine die anfallende Arbeitslast zu bewältigen, wird immer schwieriger, auch neue Herausforderungen etwa im Bereich digitaler Kommunikation bleiben dauerhaft liegen. Helfen könnten freie Berater, die projektweise oder langfristig unterstützen – jedoch zögern viele Unternehmen und Agenturen aus verschiedenen Gründen auch heute noch. „PR-Journal“-Autor Michael C. Schmitt setzt sich in seinem Beitrag mit den möglichen Gründen und Vorurteilen auseinander.

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Kommentare

Kommentar: „Human Relations“ statt „Human Resources“ bei Continental

Continental GB 2014 Cover„Wir sehen unsere Mitarbeiter nicht als reine Resource1“ – erfahren wir als erstes. „… sondern als Individuen“ – was für eine überraschende Einsicht! Man muss halt Geschäftsberichte lesen, um an ein angemessenes Menschenbild erinnert zu werden. Die weitere Begründung – im Geschäftsbericht 2014 (Abbildung) auf Seite 65 nachzulesen – für diese uns in Erstaunen setzende Einsicht folgt auf dem Fuße: „… deren Fähigkeiten und Fertigkeiten in unserer Organisation als größter Wert anerkannt sind.“  Ja, hat das unter Umständen nun doch wieder etwas mit der „Ressource“ zu tun? Ist der größte Wert das, was die Mitarbeiter haben oder das, was sie sind? Wir wissen es nicht, werden aber eines Besseren belehrt: „Dies ist der Grund, warum wir unsere Personalarbeit künftig als ‚Human Relations‘ anstatt ‚Human Resources‘ verstehen.“

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Rezensionen

Rezension über „Des Googles Kern“: Es ist ein Mysterium. Großartig

Des Googles Kern BuchcoverTitel: Des Googles Kern und andere Spinnennetze – Die Architektur der digitalen Gesellschaft; Autor: Arno Rolf und Arno Sagawe; Verlag: UVK 2015, 278 Seiten; 19,99 Euro; ISBN-13: 978-3867645904
Alle lieben Google. Nun ja. Bei manchen ist es eine Liebe der Bewunderung. Bei manchen eine Hassliebe. Manche lieben es einfach nur, allen möglichen Kram „googlen“ zu können. Manche lieben sich selbst dafür, wie sie Google für sich nutzen. Andere lieben es, wie sie auf Google verzichten können. Es ist ein Mysterium. Es ist großartig.
Arno Rolf und Arno Sagawe haben sich in ihrem aktuellen Buch vorgenommen, „Des Googles Kern“ zu entschlüsseln. Und die Architektur der digitalen Gesellschaft aufzuzeigen. Dabei haben sie jedoch nicht nur die schönen „Flower-Power-Seiten“ der PC-Entwicklungsgeschichte im Visier, vielmehr zeigen sie, dass der informationstechnische Fortschritt unaufhörlich Regulierungslücken generiert, die den Gesetzgeber unter Druck setzen.

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Norbert: Gerüchte+Gerichte

Unser großes Sommermen I: Apéro und Gruß aus der Küche

schulz bruhdoel norbert 58(nsb) Der Begriffswandel ist erheblich: „Menu“ meint im Französischen ursprünglich eine „Kleinigkeit“. In Großbritannien wurde daraus das Wort für „Speisekarte“, bei uns bezeichnet es die „Speisenfolge“. Und die besteht in einem Menü mindestens aus drei „Gängen“ –  weil der Dienstbote dreimal eilen musste, um die Speisen zum Tisch seiner Herrschaft zu tragen. Wir lassen ihn für unser Sommermenü fünfmal laufen. Und vorher schicken wir noch ein paar Grüße aus der Küche – „fingerfood“, das die Gäste schon ein wenig an die grundsätzliche Geschmacksrichtung der folgenden Speisen heran führt:

1. Amuse gueule
2. Thunfisch-Tatar auf Avocado mit Artischocken, Bottarga und Zitrone
3. Gambas à la Plancha mit Melone und Ananas
4. Spargelravioli mit Spargelspitzen, jungen Erbsen und Salbeibutter
5. Rouladen von der Poulardenbrust mit Mango-Zwiebel-Gemüse und Erdnüssen
6. Erdbeeren und Himbeeren, Marzipanrolle und Vanille-Tonkabohnen-Sahne

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Termine

DPRG-PR-Talk mit „WAZ“-Chefredakteur Andreas Tyrock

Tyrock Andreas ChefredWAZDer Landesverband NRW der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) lädt am 18. Juni um 19 Uhr im Essener Sheraton Hotel ein zum PR-Talk mit Andreas Tyrock (Foto), dem Chefredakteur der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. Vor dem Hintergrund einer Medien- und Kommunikationslandschaft, die sich im Umbruch befindet, scheint es ein interessanter Abend im Sheraton-Hotel Essen zu werden. Erst kürzlich gab die Funke-Mediengruppe bekannt, zu der neben dem Flaggschiff „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ auch „Neue Rhein/Ruhr-Zeitung“, „Westfälische Rundschau“ und „Westfalenpost“ sowie das „Hamburger Abendblatt“, „Thüringer Allgemeine“ u. v. a. gehören, dass die Zentralredaktion nach Berlin verlegt wird und von dort mit 50 Redakteuren die Regionalzeitungen mit Politik- und Wirtschaftsinhalten beliefern soll. Wie entwickeln sich dann die Regionalzeitungen? Schrumpfen die Redaktionen vor Ort über auf das Niveau von Lokalredaktionen?

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Bildung

Startschuss für Karriereprogramm dapr dual 2015

DAPR dual 2015 Key VisualDie Deutsche Akademie für Public Relations (DAPR) hat die Ausschreibung für dapr dual 2015 gestartet. Das Karriereprogramm richtet sich an Nachwuchskräfte, die sich für einen Berufseinstieg bei einem Arbeitgeber der Kommunikationsbranche in Kombination mit einem Masterstudienplatz bei der DAPR interessieren. Interessenten können sich ab sofort über die DAPR-Website bewerben. Das Programm ist vor allem für (angehende) Bachelorabsolventen gedacht, die im Anschluss an ihr Erststudium einen qualifizierten Master anschließen und gleichzeitig Berufserfahrung sammeln möchten. Sie können sich über dapr dual für Einstiegsstellen (Volontariat/Traineeship/Junior-Level) bei den Partnern des Programms bewerben. Dabei handelt es sich um Unternehmen und Agenturen, die Kommunikationstalente für sich begeistern und sie parallel zum Arbeitsalltag weiterentwickeln möchten.

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Studien

Analyse der Online-Pressebereiche von Unternehmen: NetFed Media Relations Benchmark

Media Relations Benchmark NetFedLegt man die aktuellen Untersuchungsergebnisse der Kölner NetFederation GmbH zugrunde, dann unterbreitet die Deutsche Post AG Journalisten das beste Online-Angebot auf ihrer Website. Das Bonner Unternehmen erreichte 888 von 1.000 möglichen Punkten im Media Relations Benchmark des Beratungsunternehmens für Online-Projekte in der Unternehmenskommunikation. Platz zwei belegt die Bayer AG, 793 Punkte, vor der Siemens AG, die auf 764 Punkte kommt. Für den aktuellen Media Relations Benchmark hat das NetFed-Team die Presse- und Medienseiten von 100 ausgewählten Unternehmen untersucht. Der Fokus lag dabei auf den drei Themenbereichen Inhalt & Struktur, Service & Dialog sowie User Experience (Nutzerfreundlichkeit). Im 3. Quartal 2014 wurden dazu die Online-Pressebereiche von 100 großen deutschen Unternehmen anhand eines 74 Fragen umfassenden Katalogs durchforstet. Der „pressesprecher“ berichtete am 12. Mai auf seiner Website erstmalig über die aktuellen Ergebnisse.

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Lesehinweise

Lesehinweis: Debatte über mangelhafte Beteiligung von PR-Agenturen am ADC-Festival

Kaminski Mirko YT Auf ein Wortachtung!-Chef Mirko Kaminski (Foto) hatte zu Beginn der Woche eine Diskussion über die mangelhafte Beteiligung von PR-Agenturen am ADC-Festival in Hamburg vom 21. bis zum 23. Mai angestoßen. In einer Videobotschaft an verschiedene Redaktionen der Branchenpresse zeigte er sich verwundert, dass nur 15 Prozent der Einreichungen in der Kategorie PR von eben solchen Agenturen kämen. Außerdem sei in der Jury kein einziger gestandener PR-Experte, kritisierte er. Die „W&V“ griff das Thema auf und befragte dazu Jan Dirk Kemming, Chief Creativer Officer Europe bei Weber Shandwick, Oliver Schrott, Geschäftsführer der Oliver Schrott Kommunikation GmbH, und Ernst Primosch, CEO von Hill + Knowlton Strategies. Sie pflichten Kaminski nur zum Teil bei. Lesen Sie den Beitrag von Anja Janotta direkt bei „W&V“.

Tipps

Ohne Block geht es nicht: Promotion Aktion mit Viaprinto für kostenfreien Probedruck

Viaprinto Motiv BlockTrotz der totalen Digitalisierung unseres Alltags und der Online-Dauer-Vernetzung per Handy auf Facebook, Instagram oder Twitter – der gute alte Block oder auch Notizblock hat noch lange nicht ausgedient: Immer zur Stelle, immer an der Basis. Blöcke sind nicht nur für den Eigenbedarf attraktiv, sondern kommen auch bei den Kunden gut an, da sie Präsenz und Nähe schaffen. Im letzten Teil der #probierdichaus-Serie lädt viaprinto die ersten 100 Tester auf 50 Blöcke ein. Wie in den Vorwochen gilt auch jetzt: Wer zuerst kommt, druckt zuerst. Wer das Formular ausgefüllt hat, bekommt nach Prüfung innerhalb von 24 Stunden seinen persönlichen Testcode zum Probedruck zugesandt. Diesen können gewerbliche Neukunden und freie Gestalter aus Deutschland nutzen. Der Testcode ist 72 Stunden lang gültig.
Im nächsten Schritt einfach hier klicken, um den Testcode einzulösen und die vorgeschlagene Konfiguration nutzen: 50 Blöcke, DIN A4 hoch, farbig (4/0), 90g /m² Offsetpapier.

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Preise und Awards

ADC Wettbewerb: Berliner „Lichtgrenze“ gewinnt den Grand Prix

Lichtgrenze ADC FestivalDa sind sich die Kommunikationsexperten aller Disziplinen in diesem Jahr wohl einig: Das Projekt „Lichtgrenze – Jubiläumsprojekt zu 25 Jahren Mauerfall 2014“ ist die Kampagne des vergangenen Jahres. Nach der Auszeichnung mit dem „Grand Slam“, einem von fünf Gold-Awards bei den „PR Report“-Awards im April (wir berichteten), gewann die „Lichtgrenze“ nun auch beim 51. ADC (Art Directors Club) Wettbewerb in Berlin den Grand Prix. Auftraggeber für die Agentur WHITEvoid waren die Kulturprojekte Berlin. Die spektakuläre Inszenierung lieferte selbst die besten Argumente für erneute Auszeichnung. „Zum ersten Mal in der Geschichte des ADC wurde ein Grand Prix im ersten Wahlgang und absolut einstimmig gewählt. Alle Juryvorsitzenden waren sich einig, dass die ‚Lichtgrenze’ eine Arbeit von poetischer Größe, ikonischer Kraft und menschlicher Tiefe ist. Eine Arbeit, die Menschen zueinander und ins Gespräch gebracht hat. Ein großartiges Statement der Marke Deutschland, das international große Beachtung fand“, so Stephan Vogel, ADC Präsident.

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STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter April 2015

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (ca. 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im März 2015 wurden 2.775 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 15.082 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

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Internes - aus der Redaktion

PR-Journal: 31.958 Besucher im April 2015, 36 neue Jobangebote, 20 % nutzen Mobilversion

Unsere diversen Statistiken bilanzieren für das "PR-Journal" im April 2015 insgesamt 31.958 Besucher lt. Zählung der IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin. Somit errechnet sich insgesamt ein Tagesdurchschnitt von 1.065 Visits. Jeder Besucher schaute sich 2,8 Seiten an - daraus errechnen sich 78.881 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet. Ergänzend wurde durch GoogleAnalytics im April festgestellt; 64,7 Prozent waren neue Besucher. 54,2 Prozent der Besucher sind männlich, 45,8 Prozent weiblich; 61 Prozent sind bis 34 Jahre alt. 20 Prozent der Besucher rufen die PRJ-Seiten über mobile Geräte (Smartphones und Tablets) auf - im Januar 2014 lag dieser Wert noch bei 14 Prozent.

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Kontakt

Herausgeber:
Gerhard A. Pfeffer (seit 2004/1996)
Lendersbergstrasse 86
53721 Siegburg
Telefon: +49 (0)2241 201.30.60
Telefax: +49 (0)2241 201.30.61
Mobilfon: +49 (0)160 94.63.57.77
E-Mail: redaktion[at]pr-journal.de

Verlag:
Epikeros PR-Portal Ltd., Siegburg

Quartals-Statistik 2015

Januar - März 2015:
(i.d.R. für alle Seiten - PR-Journal, Jobbörse, Datenbanken etc.)

103.273 Visits

1.148 Tagesdurchschnitt Besucher

69,6 % neue Besucher

54,2 % Besucher sind männlich / 45,8 % sind weiblich

61 % sind bis 34 Jahre alt / 15,5 % bis 44 Jahre / 23,5 % älter als 45 Jahre

78,2 % rufen das PRJ am Desktop auf / 21,8 % über mobile Geräte

226.958 PageImpressions

2,2 Seitenaufrufe je Besucher

21 Kommentare

Artikel-Klickstatistik hier.


Social Media-Kontakte (gesamt: 17.968):
(Stand: 31.03.2015)

9.395 Twitter-Follower ( 6.098 Tweets)

5.192 Facebook-Freunde

1.411 Personen-Kontakte über Google+

574 Follower bei Pinterest (2 Boards, 587 Pins)

678 LinkedIn-Kontakte

718 Xing-Direktkontakte


Newsletter-Statistik:
(Stand: 31.03.2015)

10.938 NL-Empfänger / 16.419 im Verteiler (lt. Bounce-Management von CleverReach, Oldenburg)

27 % Newsletter geöffnet Ø
28 % Klicks auf Meldungen im NL Ø

874 Einzelmeldungen 
14,3 Meldungen je Arbeitstag

13 Newsletter-Ausgaben (13 / seit Nov.2004: 465 NL)

Anmerkung: Die Zugriffsstatistik zählen wir mit IVW + GoogleAnalytics.


Datenbanken-Statistik:
(Stand: 31.03.2015)

1.722 Einträge PR-Agenturen und PR-Berater
43 Einträge mit Linkadresse
108 Einträge mit großem Datenbank-Eintrag
25 Einträge mit Agentur-Porträt
331 Einträge Agenturen, die ausbilden
59 Einträge Agenturen, die ausbilden + nach DJV-Regeln bezahlen
142 Teilnehmer am PR-Umsatz-Ranking 2014
200 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Facebook"
200 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Twitter"
806 Einträge PR-WebsiteCheck 2013/2014
426 Einträge Dienstleister im PR-Bereich
124 Einträge Ausbilder im PR-Bereich

weitere Infos auf der eigenen Startseite

Jobbörsen-Statistik: (Stand: 31.03.2015):

109 Stellenangebote
14 Stellengesuche

41 Angebote „Ausbildungsjobs“
68 Angebote alle anderen Jobs

weitere Infos auf der eigenen Startseite

Jahres-Statistik 2014

Januar - Dezember 2014:

(i.d.R. für alle Seiten - PR-Journal, Jobbörse, Datenbanken, etc.)

343.712 Visits 2014
942 Tagesdurchschnitt
828.038 PageImpressions
2.269 Tagesdurchschnitt
2,4 Seitenaufrufe je Besucher
107 Kommentare
Rang 392.759 bei alexa.com weltweit
Rang 25.610 bei alexa.com in Deutschland
362 Seiten verlinken lt. alexa.com auf pr-journal.de 

Social-Media-Kontakte gesamt: 16.484
9.081 Follower auf den 3 PRJ-Twitter-Seiten
4.738 Tweets auf den 3 Twitter-Seiten
4.131 Freunde auf den 3 PRJ-Facebook-Seiten
1.387 Kontakte auf den 3 PRJ-Seiten von Google+
568  Follower auf den 2 Boards von Pinterest (546 Pins)
689 Xing-Direktkontakte (G.Pfeffer)
628 LinkedIn-Kontakte (G. Pfeffer)

Menupunkt-Aufrufe seit Dezember 2004:

150.541 Impressum
116.261 Werbung + Medien-Infos

Newsletter-Statistik 

Jan.-Dez. 2014:
10.767 NL-Empfänger (Stand: 31.12.2014)
16.134 Empfänger im NL-Verteiler
27 % Newsletter werden geöffnet (Ø)
28 % Klicks auf Einzelbeiträge (Ø)
3.495 Einzelmeldungen 01.01.-31.12.2014
14 Meldungen je Arbeitstag (Ø)
seit Dezember 2004:
452 Newsletter-Ausgaben (122 Monate)
39.615 Einzel-Meldungen
45.391 Aufrufe Newsletter-Archiv

Anmerkung: Die Zugriffsstatistik zählen wir mit IVW + GoogleAnalytics.

Datenbanken-Statistik:

1.714 Einträge Datenbank Agenturen (per 30.12.2014)
104 Einträge mit ausführlichem Datenbankeintrag
42 Einträge mit verlinkter Adresse
24 Einträge mit Porträts
320 Einträge Agenturen, die ausbilden (Volontäre/Trainees)
82 Einträge Agenturen, die ausbilden und nach DJV-Regeln bezahlen
150 Teilnehmer Pfeffers PR-Umsatz-Ranking 2013
185 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Facebook"
186 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Twitter"
1.483 Einträge alter Website-Check (2010/2011) 
809 Einträge neuer Website-Check (2013/2014)
425 Einträge Datenbank Dienstleister im PR-Bereich (per 30.12.2014)
124 Einträge Datenbank Ausbilder im PR-Bereich (per 30.12.2014)
weitere Daten auf der eigenen Startseite

Jobbörsen-Statistik:

504 Stellen-Anzeigen in 2014
440 Stellenangebote
64 Stellengesuche
weitere Daten auf der eigenen Startseite