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Entwicklung der Medienlandschaft: Interview mit Thomas Pleil

pleil thomasThomas Pleil lehrt Public Relations an der Hochschule Darmstadt in den Studiengängen Online-Journalismus und Wissenschaftsjournalismus. Der Autor von zahlreichen Büchern und Artikeln ist Spezialist für Online-Kommunikation, Online-PR sowie die Entwicklung der Medienlandschaft. Nadja Amireh (Agentur get noticed! und Ressortleiterin Social Media des PR-Journals) hat ihn zu den aktuellen Veränderungen der Medienlandschaft sowie den Herausforderungen, die sich dadurch für Unternehmen ergeben, befragt.

Nadja Amireh: Fast täglich gibt es neue Social Media Netzwerke und das Mediennutzungsverhalten ändert sich gravierend. Sind die PR- und Marketingverantwortlichen darauf ausreichend vorbereitet?

Thomas Pleil: Nach meiner Beobachtung gibt es in vielen Unternehmen, Agenturen und NGOs Leute, die hervorragend mit den aktuellen Herausforderungen durch den Medienwandel und speziell die Online-Kommunikation umgehen. Gleichzeitig sehe ich bei vielen Organisationen einen großen Informationsbedarf und fehlende Erfahrung. Klar ist, dass die Ausbildung der Marketing- und Kommunikationsleute eine wichtige Rolle spielt: Wer schon seit einigen Jahren im Beruf ist, hat die Herausforderung, die Veränderungen zu antizipieren und sich gegebenenfalls weiterzubilden. Gleichzeitig haben Hochschulen und andere Anbieter von Ausbildungen ihre Lehrpläne darauf einzustellen. In beiden Fällen gilt aber, dass grundsätzliche Mechanismen der Kommunikation sich nicht verändern, nur weil es laufend neue Tools gibt.

Nadja Amireh: Eine Forderung, die immer im Zusammenhang mit Medienwandel, Social Media und Online-Kommunikation genannt wird, ist die nach Dialog und Authentizität. Diese Begriffe sind stark strapaziert. Wie authentisch und dialogbereit dürfen oder müssen Unternehmen im Netz sein?

Thomas Pleil: Ja, das stimmt, diese Begriffe sind strapaziert. Und ob sie die wichtigsten sind, ist noch eine andere Frage. Aber konkreter sehe ich dazu verschiedene Aspekte. Auf der einen Seite ändern sich grundsätzlich die Anforderungen an den Kommunikationsstil, und das betrifft nicht nur das Netz. In der Online-Kommunikation werden diese Veränderungen wahrscheinlich aber am schnellsten sichtbar, weil hier ein großer Teil des Dialogs zu diesen Fragen stattfindet. Generell denke ich, hat sich der Erwartungsrahmen an öffentliche Kommunikation in der Gesellschaft verändert. Das gilt für Werbebotschaften genauso wie für die politische Kommunikation. Und wenn zum Beispiel Verhalten und Kommunikation oder Versprechen und Produkt nicht zusammenpassen, wird dies schnell öffentlich thematisiert. Die Menschen sind nicht so dumm, wie die Kommunikationsbranche sich lange vorgelogen hat. Und sie können einfacher denn je Versprechen überprüfen. Hieraus ergeben sich Anforderungen an die Glaubwürdigkeit und an die Authentizität. Hinzu kommt, dass es Situationen gibt, in denen Stakeholder Antworten bzw. einen Dialog erwarten. Dies können sie heute natürlich im Internet viel einfacher einfordern. Geschieht dies aktiv, sind Unternehmen meist gut beraten, dialogfähig zu sein. Auf der anderen Seite muss natürlich nicht jede Kommunikationsmaßnahme auf Dialog ausgerichtet sein. Besonders wichtig ist aber, was nach dem Dialog kommt: Findet er nur um seiner selbst Willen statt, oder sind die Beteiligten im Extremfall bereit, auch etwas zu tun?

Nadja Amireh: Neben Plattformen wie Facebook, die das sozialen Netzwerk eines Nutzers abbilden, gibt es auch Dienste für bestimmte Interessen wie Pinterest. Wie schätzen Sie die Relevanz von relativ neuen Diensten wie Google+ und Pinterest ein?

Thomas Pleil: Natürlich wird alle paar Monate eine andere Plattform gehypt. Das muss man sich sehr nüchtern anschauen. Wichtig erscheint mir, dass Unternehmen solche Dienste verstehen und überlegen, inwieweit diese Relevanz für das Erreichen der individuellen Kommunkationsziele im Social Web haben können. Das setzt natürlich voraus, dass solche Ziele formuliert sind und ich unter anderem analysiere, mit wem ich mich dort überhaupt vernetzen kann. Eine solche Analyse kann ergeben, dass Pinterest für das eine Unternehmen ganz neue Möglichkeiten in der Kommunikation erschließt, für ein anderes aber ganz und gar nicht. Klar ist auch, dass Vorhersagen oft schwierig sind, denn wie sich ein Dienst tatsächlich entwickelt, ist schwer abzusehen. Aber in der Tendenz würde ich Pinterest derzeit eher in speziellen Nischen sehen.

Nadja Amireh: Wie verändert sich z. B. das TV durch Social Media? Beispiele: Zum Superbowl oder Tatort wird getwittert, andererseits zitieren Sendungen aus Facebook und Twitter.

Thomas Pleil: Ja. Ob es die Fernsehmacher wollen oder nicht: Die Kanäle rücken enger zusammen. Der Rückkanal, den TV selbst nicht bietet, wird zunehmend durch Twitter und vor allem Facebook hergestellt. Meist hat man den Eindruck, die Fernsehsender nehmen das kaum wahr, gelegentlich wird versucht, das Ganze durch Apps zu befördern oder sogar Diskussionen aus dem Web live im TV aufzugreifen.

Diese Entwicklung kann natürlich auch weitreichende Folgen für Kommunikationsabteilungen haben: Denn es wird ja nicht nur getwittert, wer gerade ein Tor geschossen hat oder was Frau Lindholm anhat, sondern auch Magazinsendungen oder Nachrichten werden so begleitet. Gerade hier experimentieren ja einige Fernsehsender damit, während oder nach der Sendung die Zuschauer mit Hilfe des Internets einzubinden. Wird dort z. B. über ein Unternehmen berichtet, kann blitzschnell online eine muntere Diskussion entstehen - und zwar zu Zeiten, in denen die PR-Abteilung meist gar nicht besetzt ist und mit einer Intensität, die erschreckend sein kann. Der WWF hatte vor einigen Monaten diese Erfahrung gemacht, aber auch versucht, live zu reagieren.

Nadja Amireh: Journalisten, die bloggen oder Blogger, die hochwertige Artikel mit journalistischem Anspruch schreiben - die Grenzen verschwimmen. Das schafft neue Herausforderungen beim Medienkonsum: Wie kann der Nutzer die Relevanz und Vertrauenswürdigkeit einer Meldung und ihres Absenders einschätzen?

Thomas Pleil: Die Lektüre eines Beitrags wird hierzu allein oft nicht ausreichen. Allerdings kann man mit einigen Mausklicks zum Beispiel ganz gut nachvollziehen, wer in einem Weblog mitdiskutiert, welche anderen Seiten das Blog verlinken und damit referenzieren oder wie etabliert das Blog bzw. sein Betreiber ist. Bei vielen (Fach-)Themen ist es üblich, dass die Autoren mit ihrem Namen auftreten und andere Online-Profile wie Xing oder Facebook verlinken. Ein anderes Indiz könnte sein, welche Qualität die verwendeten (und hoffentlich verlinkten) Quellen haben.

Sehr viel schwieriger ist es natürlich, wenn Autoren pseudonym auftreten, etwa, weil sie Repressalien fürchten. Dennoch gibt es hier mit einfachen Mitteln die Möglichkeiten, zumindest einen Eindruck des Netzwerkes zu bekommen, in dem sich ein Autor bewegt, beispielsweise, indem man schaut, wer eine Meldung weiter trägt. Allerdings: Gegen einen gut gemachten Fake ist man kaum gefeit - meist aber kommen diese trotzdem ans Licht.

Nadja Amireh: Wo sehen Sie die Medientrends der Zukunft? Geben Sie uns einen Ausblick?

Thomas Pleil: Ich denke, wir bekommen es im Alltag immer selbstverständlicher mit Medienanwendungen zu tun, die uns umhüllen und zum Beispiel auf uns reagieren, ein Stichwort: Ambient Intelligence. An unserer Hochschule haben zum Beispiel Studenten im letzten Semester einen Fahrstuhl konzipiert, in dem Musik und Beleuchtung sich automatisch an die Stimmung der Fahrgäste anpassen. Andere Erwartungen: Die digitalen Nachrichten- und Unterhaltungsangebote werden sich sicher noch stärker an die mobile Internetnutzung anpassen und es wird zwischen Plattformen und Kanälen noch mehr Verbindungen geben. Und natürlich werden wir die zunehmende Bandbreite nutzen, beispielsweise durch noch mehr Videos. Klar ist wohl auch, dass wir noch mehr Alltags- und Arbeitsprozesse im Netz abwickeln werden. Und die "alten Medien" werden vermutlich weiterhin an Nutzern bzw. Abonnenten verlieren, einige werden aber sich aber neu positionieren, so dass auch nach 2035 noch Druckerpressen laufen werden. Ob sie jeden Tag eine Zeitung ausspucken, muss man mal sehen.

Zum Blog Das Textdepot von Thomas Pleil, zur Vita von Thomas Pleil

 

 

 

 

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Dreifacher Etat-Gewinn für lottmann pr

Lottmann pr LogoDie inhabergeführte Agentur mit Sitz in Düsseldorf, Berlin und Hamburg konnte im August ihren Kundenstamm weiter ausbauen und ihr Portfolio in den Bereichen Food und Gastronomie erweitern. Mit Dining Days, San Francisco Coffee Company und Dr. Goerg gewinnt lottmann pr drei neue Kunden. Für die Quandoo GmbH Berlin, eine der führenden Reservierungsplattformen in der Gastronomie, übernimmt die Agentur die PR Begleitung der Dining Days in Bonn, Köln und Düsseldorf. Unter dem Motto: Entdecke deine Stadt von der kulinarischen Seite, bieten in den jeweiligen Städten im Rahmen einer einwöchigen Eventreihe ausgewählte Restaurants, Kochstudios und Weinhändler besondere Menüs und Tastings.

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Erfolgreicher Start für Schwan Communications in Hamburg

Schwan Anna GF Schwan ComAnna Schwan (Foto), von 2013 bis Ende 2014 bei der Hamburger Kommunikationsberatung UMPR GmbH – zuletzt als Geschäftsführerin – und zuvor von 2008 bis 2012 Leiterin Presse und Kommunikation beim Hamburg Ballett John Neumeier, hat sich mit Beginn des Jahres 2015 selbständig gemacht. Unter dem Namen Schwan Communications scheint sie nun am Standort Hamburg in kürzester Zeit erfolgreich gewesen zu sein: Sie vermeldet mit acht neuen Kunden in acht Monaten ein starkes Kundenportfolio. Neben institutionellen Kunden wie dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), der Friedrich Naumann-Stiftung für die Freiheit und den Hamburger Symphonikern kommunizieren die promovierte Inhaberin Anna Schwan und ihr Team nach eigenen Angaben auch für die Affordable Art Fair und Unternehmen wie NXP Semiconductors (IT), Cushman&Wakefield (Immobilien) und Stern Wywiol (Food).

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Deutscher Werberat spricht im 1. Halbjahr 2015 sieben öffentliche Rügen aus

DeutscherWerberat SchriftzugInsgesamt erreichten den Werberat in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 Beschwerden über 322 Werbemaßnahmen, ein Plus von rund 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Davon fielen 122 Fälle nicht in die Kompetenz des Gremiums, beispielsweise wegen möglicher Rechtsverstöße oder wenn es sich nicht um kommerzielle Werbung handelte. Zu entscheiden hatte der Werberat über Beschwerden gegen 200 Werbemaßnahmen (plus 4 Prozent). Von Kritik freigesprochen wurden nach eingehender Prüfung 152 Sujets (Vorjahr: 142), in 41 Fällen änderten die Unternehmen ihre Werbung oder stellten sie nach Kontaktaufnahme durch den Werberat ein (2014: 42), in sieben Fällen – ähnlich wie auch schon 2014 (8 Fälle) – musste der Werberat öffentliche Rügen aussprechen.
Damit ist die Anzahl der Werbemaßnahmen, über die der Deutsche Werberat im ersten Halbjahr 2015 zu entscheiden hatte gegenüber dem Vorjahr nur leicht gestiegen. Auch die Zahl der öffentlichen Rügen blieb nahezu konstant.

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Axel Springer und Samsung Electronics kooperieren

Springer Samsung LogoKoopDie Axel Springer SE und Samsung Electronics Co. Ltd. haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Kern der Partnerschaft ist die Entwicklung neuer digitaler Medienformate für Nutzer in Europa. Aufbauend auf Axel Springers journalistischer Kompetenz und Samsungs Rolle in der Mobilfunkindustrie wollen die beiden Unternehmen im Rahmen ihrer Zusammenarbeit exklusiv für Samsung-Kunden digitale Medienangebote entwickeln. Als erstes Ergebnis präsentieren die neuen Partner die Beta-Version von „Upday“ – einer Content-Plattform für aggregierte Nachrichteninhalte, die im kommenden Jahr vollumfänglich starten soll.

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CSR + Reputation

Interview: CSR und Social Media verstärken sich gegenseitig

Breitbarth Tim FotoInterview mit Tim Breitbarth (Foto), Leiter des Workshops "Social Media und Mobile Communication" beim 1. Deutschen CSR-Kommunikationskongress (jetzt anmelden unter www.csr-kongress.de) über die Chancen von Nachhaltigkeitskommunikation in sozialen Medien.
PR-Journal: Social Media und CSR: Wieso gehört das zusammen beziehungsweise warum passt das zusammen?
Tim Breitbarth: Beide Themen verlangen und erlangen wachsende Aufmerksamkeit in der Unternehmenskommunikation. Sie können sich gar gegenseitig verstärken. Social Media Plattformen, Blogs und andere Möglichkeiten des Internet bringen mehr Transparenz und erwirken oft konkreten Handlungsdruck. Es geht soweit, dass Neue Medien und mobile Kommunikationslösungen bereits althergebrachte Geschäftsmodelle unterwanderen und neue geschaffen haben – beispielsweise im Versandhandel oder der Medienbranche – und dass sie die gewollte und auch nicht gewollte Mitsprache von Kunden und Interessensgruppen ermöglichen. Nichtkommunizieren ist im Social Web keine Alternative – und das betrifft insbesondere Nachhaltigkeitsthemen, wo die gekonnte Auseinandersetzung mit kritischen Fragen und Nachfragen als Teil des Verbesserungsprozesses gesehen werden kann. Oder, wenn man als Organisation eine eher passive und zurückhaltendere Haltung einnimmt, geht es im Kontext von CSR und Social Media zumindest um die Vermeidung von Reputationsrisiken.

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Autoren-Beiträge

Autorenbeitrag: Neuausrichtung der Kommunikation - Sieben Schritte zur erfolgreichen Umsetzung

Griepentrog Wolfgang 2015Nach seinem eindringlichen Appell, Silostrukturen in der Unternehmenskommunikation aufzulösen, hat „PR-Journal“-Autor Wolfgang Griepentrog (Foto) jetzt nachgelegt. In einem neuen Beitrag gibt er Anregungen, wie man die Neuausrichtung der Kommunikation in der Praxis erfolgreich umsetzen kann. „Optimierungen sollten nicht an der Frage scheitern, wie man bei der Umsetzung konkret vorgeht“, meint er. Als Orientierungshilfe hat er einen Sieben-Stufen-Plan formuliert, in dem das Vorgehen von der Analyse und der Feststellung des Veränderungsbedarfs bis hin zur Umsetzung und Erfolgskontrolle beschrieben wird.

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Rezensionen

Rezension: Der Kunde ist nicht mehr König. Er ist Staatsbürger.

Spin it Buchcover UhlmannTitel: Spin it! Denken und überzeugen wie ein Spin-Doktor; Autor: Mathias Ulmann; Verlag: Frankfurter Allgemeine Buch 2015, 224 Seiten; 19,90 Euro; ISBN-13: 978-3956010644
Es muss einmal gesagt werden: Wir leben in einer unglaublich tollen Welt. Wir (Deutschen) leben in Demokratie. Es gibt Unmengen an Informationen. Meinungsverschiedenheiten. Eine Kultur des Debattierens. Bewertungsmöglichkeiten und eine schier unendliche Medienlandschaft. Communities und Netzwerke, die sich über den gesamten Globus spannen. Echtzeit-Nachrichten und Push-Funktionen. Aber – und es musste ja einen Haken geben – manch einer ist überfordert von dieser Schnelligkeit und der „Bühne der ganzen Welt“; und es folgt der Auftritt sogenannter Spin-Doktoren.

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Norbert: Gerüchte+Gerichte

Gericht / Gerücht: Alles muss auf den Tisch - Köstlichkeiten aus Libanon, Syrien, Jordanien und Irak

(nsb) Im nahen und mittleren Osten wird an den Feiertagen immer ein Gedeck mehr aufgelegt – für den unerwarteten Gast. Überall in Syrien, Libanon, Jordanien und Irak ist Gastfreundschaft in einer Weise üblich, die uns Europäer beschämen muss. Der Fremde ist willkommen, er bekommt das Beste aus dem Haus angeboten. Und man versteht, aus bescheidenen Mitteln köstliche Speisen zu bereiten.
Alle diese Levante-Länder leben mit dem Krieg. Heute ist jeder siebte Einwohner des Libanon ein Kriegsfüchtling; in Jordanien ist es jeder zehnte. In Syrien selbst leben rund fünf Millionen Menschen als Gäste in Landesteilen, die bisher weniger stark vom Krieg getroffen sind. Daran gemessen tun die Europäer sehr wenig. Es müssten 13 Millionen Flüchtlinge aus Kriegsgebieten in Deutschland Hilfe finden, bis wir mit dem Libanon vergleichbare Zahlen hätten.

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Termine

Business Hack Weekend: Workshop für junge Talente zum Thema „Digitale Transformation“

Business Hack Weekend LogoZum zweiten Mal findet vom 25. bis zum 27. September in Hamburg das Business Hack Weekend statt. Der Workshop hat zum Ziel junge Talente aus der Werbe-, Kommunikations- und Digitalbranche mit renommierten Unternehmen zusammenzubringen. Organisiert wird die Wochenend-Veranstaltung vom Initiator Tim Jaudszims, mit der Digitalagentur Interone als Premium Partner. Schwerpunkt wird die „digitale Transformation“ sein. Young Professionals, Startup-Enthusiasten und Studenten aus Hamburger Hochschulen erhalten von den teilnehmenden Unternehmen konkrete Aufgaben zu Themen wie Reichweite, Content, Technologie oder Kundenbeziehungen. In gemeinsamen Teams werden dann die Lösungen entwickelt. Getreu dem Motto „Let’s create real solutions“ liegt der Fokus auf der realen Umsetzbarkeit im Unternehmen innerhalb von sechs bis zwölf Monaten.

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Bildung

Universität Wien verabschiedet Professor Roland Burkart

Burkart Roland Professor WienUnter der Überschrift „Kommunikation als Verständigung“ steht ein Symposium der Universität Wien aus Anlass der Verabschiedung von Professor Roland Burkart am 15. Oktober, 17:00 Uhr, am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in der österreichischen Hauptstadt. Die wissenschaftliche Würdigung des Wirkens von Professor Burkart übernimmt Günter Bentele, emeritierter Professor des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Anschließend gibt es eine Podiumsdiskussion zum Thema „Absolventinnen und Absolventen im Beruf: Erwartungen, Erfahrungen, Einsichten“. Teilnehmer sind Matthias Noe, PR-Consultant von bettertogether, Uta Rußmann, Institut für Kommunikation, Marketing und Sales der FH Wien, Pierre Saffarnia, Leiter PR des Orthopädischen Spitals Speising, und Eva Sassmann, Leiterin der Markt- und Medienforschung beim ORF Wien. Das Schlusswort hat Burkart selbst.

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Studien

StepStone: Berufseinsteiger schauen auf Arbeitsinhalte und Entwicklungschancen

StepStone Absolvent 2015Die meisten Absolventen in Deutschland haben konkrete Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft. Mehr als zwei Drittel (72 Prozent) wissen, in welcher Branche sie arbeiten möchten. 76 Prozent der Befragten sind sich darüber im Klaren, welchen Job sie ausüben wollen. Allerdings weiß nur einer von vier Absolventen schon, in welchem Unternehmen er arbeiten möchte. Das sind die Ergebnisse einer gemeinsamen Studie von StepStone und Studierenden der Universität zu Köln, für die bundesweit rund 1.300 Absolventen befragt wurden.

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Tipps

Kommunikationscontrolling: Steuerungsinstrument statt bloßer Erfolgsnachweis

Kommunikationscontrolling ist ein zentrales Tool für erfolgreiche PR-Arbeit. Messen, Analysieren und Optimieren sind die Aufgaben. Lange Zeit war Kommunikationscontrolling nach Meinung von „PR-Journal“-Autor Christian Krause ein Stiefkind der PR. Doch das hat sich seinen Erkenntnissen nach geändert: Unternehmen erkennen immer häufiger die Bedeutung und etablieren entsprechende Controlling-Systeme. Im Zentrum steht dabei oftmals die Auswertung klassischer PR-Arbeit. In Zeiten der Digitalisierung kommt jedoch kein Unternehmen an Kommunikationscontrolling von Onlinekanälen und Social Media vorbei. Krause gibt in seinem Blog „K-Strategie“ vier Hinweise, was dabei zu beachten ist. Besonders wichtig ist ihm, dass das Instrument künftig verstärkt zur Steuerung statt zum bloßen Erfolgsnachweis genutzt wird. Lesen Sie den Beitrag direkt auf „K-Strategie“.

Preise und Awards

Eurobest-Festival 2015 nimmt Einreichungen entgegen

Eurobest LogoDas Eurobest-Kreativ-Festival nimmt ab sofort Einreichungen für die Awards 2015 entgegen. Das europäische "Festival of Creativity" gab zudem die Namen der Vorsitzenden der zwölf Juries (Jury Presidents) bekannt. Aus Deutschland sind Christiane Dressler, Gründerin von Anorak Film, Berlin, und Mike Rogers, Creative Partner bei Serviceplan Health & Life, München, dabei.

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STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter August 2015

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (ca. 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im Juli 2015 wurden 5.454 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 16.929 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

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Internes - aus der Redaktion

PR-Journal: 28.924 Besucher im August 2015; 47 neue Jobangebote; 24,0 % nutzen Mobilversionen

Unsere diversen Statistiken bilanzieren für das "PR-Journal" im August 2015 insgesamt 28.924 Besucher lt. Zählung der IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin. Somit errechnet sich insgesamt ein Tagesdurchschnitt von 933 Visits. Jeder Besucher schaute sich 2,2 Seiten an - daraus errechnen sich 64.840 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet. Ergänzend wurde durch GoogleAnalytics im August festgestellt; 68,8 Prozent waren neue Besucher. 54,2 Prozent der Besucher sind männlich, 45,8 Prozent weiblich; 61 Prozent sind bis 34 Jahre alt. 24,0 Prozent der Besucher rufen die PRJ-Seiten über mobile Geräte (Smartphones und Tablets) auf.

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Kontakt

Redaktion:
Chefredakteur Thomas Dillmann (seit April 2014)
Linzer Straße 72 b
53604 Bad Honnef
Telefon: 02224 901616
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Meldungen zur Auswertung im "PR-Journal" bitte NUR an: redaktion@pr-journal.de.

Herausgeber:
Gerhard A. Pfeffer (seit 2004/1996)
Lendersbergstrasse 86
53721 Siegburg
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Telefax: 02241 2013061
Mobilfon: 0160 94635777
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Verlag:
Epikeros PR-Portal Ltd., Siegburg
Handelsregister Siegburg: HRB 10771
USt-IdNr.: DE265637185
Anschrift: siehe Herausgeber

Quartals-Statistik 2015

April - Juni 2015:
(i.d.R. für alle Seiten - PR-Journal, Jobbörse, Datenbanken etc.)
(in Klammern: kumulierte Zahlen seit Januar 2015)

93.229 Visits (196.502)

1.025 Tagesdurchschnitt Besucher

66,6 % neue Besucher

54,2 % Besucher sind männlich / 45,8 % sind weiblich

61 % sind bis 34 Jahre alt / 15,5 % bis 44 Jahre / 23,5 % älter als 45 Jahre

76,8 % rufen das PRJ am Desktop auf / 23,2 % über mobile Geräte

213.259 PageImpressions (440.217)

2,3 Seitenaufrufe je Besucher

21 Kommentare (42)

Artikel-Klickstatistik hier.


Social Media-Kontakte (gesamt: 20.383):
(Stand: 30.06.2015)

9.766 Twitter-Follower ( 5.867 Tweets)

5.417 Facebook-Freunde

1.460 Personen-Kontakte über Google+

594 Follower bei Pinterest (2 Boards, 1.078 Pins)

718 LinkedIn-Kontakte

767 Xing-Direktkontakte


Newsletter-Statistik:
(Stand: 30.06.2015)

10.826 NL-Empfänger / 16.713 im Verteiler (lt. Bounce-Management von CleverReach, Oldenburg)

28 % Newsletter geöffnet Ø
32 % Klicks auf Meldungen im NL Ø

820 Einzelmeldungen (1.694)
13,9 Meldungen je Arbeitstag

12 Newsletter-Ausgaben (25 / seit Nov.2004: 477 NL)

Anmerkung: Die Zugriffsstatistik zählen wir mit IVW + GoogleAnalytics.


Datenbanken-Statistik:
(Stand: 30.06.2015)

1.730 Einträge PR-Agenturen und PR-Berater
43 Einträge mit Linkadresse
109 Einträge mit großem Datenbank-Eintrag
25 Einträge mit Agentur-Porträt
333 Einträge Agenturen, die ausbilden
59 Einträge Agenturen, die ausbilden + nach DJV-Regeln bezahlen
143 Teilnehmer am PR-Umsatz-Ranking 2014
200 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Facebook"
200 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Twitter"
811 Einträge PR-WebsiteCheck 2013/2014
426 Einträge Dienstleister im PR-Bereich
124 Einträge Ausbilder im PR-Bereich

weitere Infos auf der eigenen Startseite

Jobbörsen-Statistik: (Stand: 30.06.2015):

107 Stellenangebote (216)
5 Stellengesuche (19)

37 Angebote „Ausbildungsjobs“ (78)
70 Angebote alle anderen Jobs (138)

weitere Infos auf der eigenen Startseite

Jahres-Statistik 2014

Januar - Dezember 2014:

(i.d.R. für alle Seiten - PR-Journal, Jobbörse, Datenbanken, etc.)

343.712 Visits 2014
942 Tagesdurchschnitt
828.038 PageImpressions
2.269 Tagesdurchschnitt
2,4 Seitenaufrufe je Besucher
107 Kommentare
Rang 392.759 bei alexa.com weltweit
Rang 25.610 bei alexa.com in Deutschland
362 Seiten verlinken lt. alexa.com auf pr-journal.de 

Social-Media-Kontakte gesamt: 16.484
9.081 Follower auf den 3 PRJ-Twitter-Seiten
4.738 Tweets auf den 3 Twitter-Seiten
4.131 Freunde auf den 3 PRJ-Facebook-Seiten
1.387 Kontakte auf den 3 PRJ-Seiten von Google+
568  Follower auf den 2 Boards von Pinterest (546 Pins)
689 Xing-Direktkontakte (G.Pfeffer)
628 LinkedIn-Kontakte (G. Pfeffer)

Menupunkt-Aufrufe seit Dezember 2004:

150.541 Impressum
116.261 Werbung + Medien-Infos

Newsletter-Statistik 

Jan.-Dez. 2014:
10.767 NL-Empfänger (Stand: 31.12.2014)
16.134 Empfänger im NL-Verteiler
27 % Newsletter werden geöffnet (Ø)
28 % Klicks auf Einzelbeiträge (Ø)
3.495 Einzelmeldungen 01.01.-31.12.2014
14 Meldungen je Arbeitstag (Ø)
seit Dezember 2004:
452 Newsletter-Ausgaben (122 Monate)
39.615 Einzel-Meldungen
45.391 Aufrufe Newsletter-Archiv

Anmerkung: Die Zugriffsstatistik zählen wir mit IVW + GoogleAnalytics.

Datenbanken-Statistik:

1.714 Einträge Datenbank Agenturen (per 30.12.2014)
104 Einträge mit ausführlichem Datenbankeintrag
42 Einträge mit verlinkter Adresse
24 Einträge mit Porträts
320 Einträge Agenturen, die ausbilden (Volontäre/Trainees)
82 Einträge Agenturen, die ausbilden und nach DJV-Regeln bezahlen
150 Teilnehmer Pfeffers PR-Umsatz-Ranking 2013
185 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Facebook"
186 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Twitter"
1.483 Einträge alter Website-Check (2010/2011) 
809 Einträge neuer Website-Check (2013/2014)
425 Einträge Datenbank Dienstleister im PR-Bereich (per 30.12.2014)
124 Einträge Datenbank Ausbilder im PR-Bereich (per 30.12.2014)
weitere Daten auf der eigenen Startseite

Jobbörsen-Statistik:

504 Stellen-Anzeigen in 2014
440 Stellenangebote
64 Stellengesuche
weitere Daten auf der eigenen Startseite