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Entwicklung der Medienlandschaft: Interview mit Thomas Pleil

pleil thomasThomas Pleil lehrt Public Relations an der Hochschule Darmstadt in den Studiengängen Online-Journalismus und Wissenschaftsjournalismus. Der Autor von zahlreichen Büchern und Artikeln ist Spezialist für Online-Kommunikation, Online-PR sowie die Entwicklung der Medienlandschaft. Nadja Amireh (Agentur get noticed! und Ressortleiterin Social Media des PR-Journals) hat ihn zu den aktuellen Veränderungen der Medienlandschaft sowie den Herausforderungen, die sich dadurch für Unternehmen ergeben, befragt.

Nadja Amireh: Fast täglich gibt es neue Social Media Netzwerke und das Mediennutzungsverhalten ändert sich gravierend. Sind die PR- und Marketingverantwortlichen darauf ausreichend vorbereitet?

Thomas Pleil: Nach meiner Beobachtung gibt es in vielen Unternehmen, Agenturen und NGOs Leute, die hervorragend mit den aktuellen Herausforderungen durch den Medienwandel und speziell die Online-Kommunikation umgehen. Gleichzeitig sehe ich bei vielen Organisationen einen großen Informationsbedarf und fehlende Erfahrung. Klar ist, dass die Ausbildung der Marketing- und Kommunikationsleute eine wichtige Rolle spielt: Wer schon seit einigen Jahren im Beruf ist, hat die Herausforderung, die Veränderungen zu antizipieren und sich gegebenenfalls weiterzubilden. Gleichzeitig haben Hochschulen und andere Anbieter von Ausbildungen ihre Lehrpläne darauf einzustellen. In beiden Fällen gilt aber, dass grundsätzliche Mechanismen der Kommunikation sich nicht verändern, nur weil es laufend neue Tools gibt.

Nadja Amireh: Eine Forderung, die immer im Zusammenhang mit Medienwandel, Social Media und Online-Kommunikation genannt wird, ist die nach Dialog und Authentizität. Diese Begriffe sind stark strapaziert. Wie authentisch und dialogbereit dürfen oder müssen Unternehmen im Netz sein?

Thomas Pleil: Ja, das stimmt, diese Begriffe sind strapaziert. Und ob sie die wichtigsten sind, ist noch eine andere Frage. Aber konkreter sehe ich dazu verschiedene Aspekte. Auf der einen Seite ändern sich grundsätzlich die Anforderungen an den Kommunikationsstil, und das betrifft nicht nur das Netz. In der Online-Kommunikation werden diese Veränderungen wahrscheinlich aber am schnellsten sichtbar, weil hier ein großer Teil des Dialogs zu diesen Fragen stattfindet. Generell denke ich, hat sich der Erwartungsrahmen an öffentliche Kommunikation in der Gesellschaft verändert. Das gilt für Werbebotschaften genauso wie für die politische Kommunikation. Und wenn zum Beispiel Verhalten und Kommunikation oder Versprechen und Produkt nicht zusammenpassen, wird dies schnell öffentlich thematisiert. Die Menschen sind nicht so dumm, wie die Kommunikationsbranche sich lange vorgelogen hat. Und sie können einfacher denn je Versprechen überprüfen. Hieraus ergeben sich Anforderungen an die Glaubwürdigkeit und an die Authentizität. Hinzu kommt, dass es Situationen gibt, in denen Stakeholder Antworten bzw. einen Dialog erwarten. Dies können sie heute natürlich im Internet viel einfacher einfordern. Geschieht dies aktiv, sind Unternehmen meist gut beraten, dialogfähig zu sein. Auf der anderen Seite muss natürlich nicht jede Kommunikationsmaßnahme auf Dialog ausgerichtet sein. Besonders wichtig ist aber, was nach dem Dialog kommt: Findet er nur um seiner selbst Willen statt, oder sind die Beteiligten im Extremfall bereit, auch etwas zu tun?

Nadja Amireh: Neben Plattformen wie Facebook, die das sozialen Netzwerk eines Nutzers abbilden, gibt es auch Dienste für bestimmte Interessen wie Pinterest. Wie schätzen Sie die Relevanz von relativ neuen Diensten wie Google+ und Pinterest ein?

Thomas Pleil: Natürlich wird alle paar Monate eine andere Plattform gehypt. Das muss man sich sehr nüchtern anschauen. Wichtig erscheint mir, dass Unternehmen solche Dienste verstehen und überlegen, inwieweit diese Relevanz für das Erreichen der individuellen Kommunkationsziele im Social Web haben können. Das setzt natürlich voraus, dass solche Ziele formuliert sind und ich unter anderem analysiere, mit wem ich mich dort überhaupt vernetzen kann. Eine solche Analyse kann ergeben, dass Pinterest für das eine Unternehmen ganz neue Möglichkeiten in der Kommunikation erschließt, für ein anderes aber ganz und gar nicht. Klar ist auch, dass Vorhersagen oft schwierig sind, denn wie sich ein Dienst tatsächlich entwickelt, ist schwer abzusehen. Aber in der Tendenz würde ich Pinterest derzeit eher in speziellen Nischen sehen.

Nadja Amireh: Wie verändert sich z. B. das TV durch Social Media? Beispiele: Zum Superbowl oder Tatort wird getwittert, andererseits zitieren Sendungen aus Facebook und Twitter.

Thomas Pleil: Ja. Ob es die Fernsehmacher wollen oder nicht: Die Kanäle rücken enger zusammen. Der Rückkanal, den TV selbst nicht bietet, wird zunehmend durch Twitter und vor allem Facebook hergestellt. Meist hat man den Eindruck, die Fernsehsender nehmen das kaum wahr, gelegentlich wird versucht, das Ganze durch Apps zu befördern oder sogar Diskussionen aus dem Web live im TV aufzugreifen.

Diese Entwicklung kann natürlich auch weitreichende Folgen für Kommunikationsabteilungen haben: Denn es wird ja nicht nur getwittert, wer gerade ein Tor geschossen hat oder was Frau Lindholm anhat, sondern auch Magazinsendungen oder Nachrichten werden so begleitet. Gerade hier experimentieren ja einige Fernsehsender damit, während oder nach der Sendung die Zuschauer mit Hilfe des Internets einzubinden. Wird dort z. B. über ein Unternehmen berichtet, kann blitzschnell online eine muntere Diskussion entstehen - und zwar zu Zeiten, in denen die PR-Abteilung meist gar nicht besetzt ist und mit einer Intensität, die erschreckend sein kann. Der WWF hatte vor einigen Monaten diese Erfahrung gemacht, aber auch versucht, live zu reagieren.

Nadja Amireh: Journalisten, die bloggen oder Blogger, die hochwertige Artikel mit journalistischem Anspruch schreiben - die Grenzen verschwimmen. Das schafft neue Herausforderungen beim Medienkonsum: Wie kann der Nutzer die Relevanz und Vertrauenswürdigkeit einer Meldung und ihres Absenders einschätzen?

Thomas Pleil: Die Lektüre eines Beitrags wird hierzu allein oft nicht ausreichen. Allerdings kann man mit einigen Mausklicks zum Beispiel ganz gut nachvollziehen, wer in einem Weblog mitdiskutiert, welche anderen Seiten das Blog verlinken und damit referenzieren oder wie etabliert das Blog bzw. sein Betreiber ist. Bei vielen (Fach-)Themen ist es üblich, dass die Autoren mit ihrem Namen auftreten und andere Online-Profile wie Xing oder Facebook verlinken. Ein anderes Indiz könnte sein, welche Qualität die verwendeten (und hoffentlich verlinkten) Quellen haben.

Sehr viel schwieriger ist es natürlich, wenn Autoren pseudonym auftreten, etwa, weil sie Repressalien fürchten. Dennoch gibt es hier mit einfachen Mitteln die Möglichkeiten, zumindest einen Eindruck des Netzwerkes zu bekommen, in dem sich ein Autor bewegt, beispielsweise, indem man schaut, wer eine Meldung weiter trägt. Allerdings: Gegen einen gut gemachten Fake ist man kaum gefeit - meist aber kommen diese trotzdem ans Licht.

Nadja Amireh: Wo sehen Sie die Medientrends der Zukunft? Geben Sie uns einen Ausblick?

Thomas Pleil: Ich denke, wir bekommen es im Alltag immer selbstverständlicher mit Medienanwendungen zu tun, die uns umhüllen und zum Beispiel auf uns reagieren, ein Stichwort: Ambient Intelligence. An unserer Hochschule haben zum Beispiel Studenten im letzten Semester einen Fahrstuhl konzipiert, in dem Musik und Beleuchtung sich automatisch an die Stimmung der Fahrgäste anpassen. Andere Erwartungen: Die digitalen Nachrichten- und Unterhaltungsangebote werden sich sicher noch stärker an die mobile Internetnutzung anpassen und es wird zwischen Plattformen und Kanälen noch mehr Verbindungen geben. Und natürlich werden wir die zunehmende Bandbreite nutzen, beispielsweise durch noch mehr Videos. Klar ist wohl auch, dass wir noch mehr Alltags- und Arbeitsprozesse im Netz abwickeln werden. Und die "alten Medien" werden vermutlich weiterhin an Nutzern bzw. Abonnenten verlieren, einige werden aber sich aber neu positionieren, so dass auch nach 2035 noch Druckerpressen laufen werden. Ob sie jeden Tag eine Zeitung ausspucken, muss man mal sehen.

Zum Blog Das Textdepot von Thomas Pleil, zur Vita von Thomas Pleil

 

 

 

 

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Personalien

Misch und Winkel sprechen für Philip Morris

Dorothea Misch ist seit dem 1. Februar Managerin Communication and Contribution bei der Philip Morris GmbH in München. In dieser Funktion ist sie Pressesprecherin und verantwortet die interne sowie externe Kommunikation für das deutsche Unternehmen des Tabakkonzerns Philip Morris International (PMI). Außerdem zeichnet sie verantwortlich für sämtliche soziale Projekte der Philip Morris GmbH. Sie folgt auf Claudia Oeking, die den Bereich Communication und Contribution seit April 2013 verantwortet hat, und nun als Manager Regulatory Affairs insbesondere die Umsetzung der EU-Tabakprodukt-Richtlinie in nationales Recht begleitet. Beide Positionen sind der Abteilung Corporate Affairs angegliedert, Misch und Oeking berichten an Lars-Olaf Brendel, Director Corporate Affairs. Ein weiterer Neuzugang in der Kommunikationsabteilung des Marktführers auf dem deutschen Zigarettenmarkt ist Volker Winkel. Er verstärkt das Team seit Januar 2015 als Supervisor Communication.

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Etats

Neukunde im Süden: Straub & Linardatos gewinnt Binder Optik

Die in Hamburg und Stuttgart ansässige PR-Agentur Straub & Linardatos baut sein Geschäft im Optik-Markt aus. Mit dem Neukunden Binder Optik mit Stammsitz in Böblingen betreut die Agentur bereits den zweiten inhabergeführten Optiker-Filialisten. In Hamburg ist das Optikerfachgeschäft Bode bereits seit einigen Jahren Kunde der Agentur. Weiterer Auftraggeber der Agentur in diesem Bereich ist der Sonnenbrillenhersteller Maui Jim. Hauptaufgaben von Straub & Linardatos sind die kommunikative Ausgestaltung des 40. Geburtstags von Binder Optik sowie die Neuausrichtung der Marke. Zur Optikerkette gehören 46 Fachgeschäfte in Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz.

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Agenturen

Neues Führungsteam bei Cohn & Wolfe

Hoelling Susan Luenenbuerger R Wolfgang Heymann Julia CW LeadershipDie deutsche Niederlassung der internationalen Agentur Cohn & Wolfe, Hamburg, stellt sein neues Führungstrio vor. Wie im Januar berichtet ist Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach (Foto, M.) seit April als neuer Managing Director an Bord. Er verantwortet die gesamte Arbeit von Cohn & Wolfe in Deutschland und hat sich dafür Verstärkung geholt. An seiner Seite arbeiten nun Susan Hölling als Associate Director und Julia Heymann als Director. Hölling ist zuständig für die Weiterentwicklung der Brand- und Marketing-Kompetenz. Sie steht zugleich für die Kontinuität der erfolgreichen Arbeit der letzten Jahre. Heymann kommt von Faktor 3, wo sie zuletzt schwerpunktmäßig die Produktkommunikation für Microsoft verantwortete.

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Unternehmen

Forschungsprojekt: pressrelations und die Universität Düsseldorf erhalten erneut Zuschlag für Fördermittel

pressrelations, der Düsseldorfer Spezialist für Medienbeobachtung/-analyse, und der Lehrstuhl für Datenbanken und Informationssysteme an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf werden erneut im Rahmen eines zweijährigen Forschungsprojektes zusammenarbeiten. Es ist die zweite Kooperation, die durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) annähernd mit dem Maximalbetrag gefördert wird. Ziel des Projektes „AGENT“ ist es, die Kerninformationen eines Textes automatisch in Form eines Kurztextes zusammenzufassen — und zwar so, wie ihn auch ein Mensch erstellen würde. Das Besondere: Die Zusammenfassungen sollen anfragebasiert erfolgen, d.h. nach benutzerdefinierten Schlüsselbegriffen. Dies soll gewährleisten, dass die enthaltenen Informationen mit Blick auf den gewählten Themenschwerpunkt relevant sind.

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Organisationen

Österreichischer Bundespräsident Fischer würdigt PRVA-Jubiläum

Vogl Fischer Senft PRVA 40Der PRVA feierte am 16. April sein 40-jähriges Bestehen. 200 geladene Gäste, PRVA-Wegbegleiter aus dem In- und Ausland, ehemalige Präsidenten und Vorstandsmitglieder kamen zusammen, um sich zu erinnern, sich auszutauschen und in die Zukunft zu blicken – allen voran der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer, der einen launigen Rückblick gab. Sein Ansatz zur Branche hat bei der Definition zu Werbung und Propaganda begonnen um schließlich bei der PR-Arbeit in seinem eigenen Präsidentschaftswahlkampf den Bogen enden zu lassen. Durch den Abend führte Moderator Gerald Fleischhacker, die frisch gebackene Alt-Präsidentin des PRVA Ingrid Vogl zog Bilanz über das 40-jährige Wirken des PRVA, des größten österreichischen Kommunikationsverbandes.
Foto: Präsidenten unter sich - Staffelübergabe von Ingrid Vogl an ihre Nachfolgerin Susanne Senft im Beisein von Bundespräsident Heinz Fischer. © PRVA/Jana Madzigon

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Social Media

Die zehn größten Fehler in Corporate Blogs

Fehler Blogs newsaktuell 15Ausschließlich um sich selbst kreisen, Suchmaschinen ignorieren und Kommentare konsequent unbeantwortet lassen - diese und andere Fehler führen dazu, dass Unternehmensblogs nicht den gewünschten Erfolg erzielen. Unter dem Titel „Die 10 sichersten Todesurteile für Blogs“ haben die dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor, beide Hamburg, jetzt eine gemeinsame Infografik über die größten Fehler beim Bloggen veröffentlicht. Im Bild sehen Sie Nr. 1 der größten Fehler, die übersteigerte Selbstverliebtheit in Anlehnung an Ludwig XIV.

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Autoren-Beiträge

Kommunikation im Profi-Fußball: Gemischten Teams aus PR- und IR-Experten gehört die Zukunft

Rueckel Gerd CortentNiederlage für die Meister-Kicker von Bayern München: Im Januar 2015 löste der Tweet „Je suis Charlie“ einen mittelgroßen Shitstorm aus. Die gut gemeinte Solidaritätsbekundung für die Opfer von „Charlie Hebdo“ barg Zündstoff, weil sich die Bayern-Profis nur wenige Tage nach dem Tweet zu einem gut bezahlten Freundschaftsspiel in Saudi-Arabien befanden. Menschenrechtsorganisationen unterstellten den Bayern eine perfide Doppelmoral und feuerten scharf auf allen Kanälen. Die Attacke stand auf festem Fundament. Das Auswärtige Amt schreibt über Saudi-Arabien unter anderem: „Die Todesstrafe wurde 2014 mindestens 87 Mal vollstreckt …. Körperstrafen wie z.B. Stockhiebe werden regelmäßig vollzogen … Dissidenten werden inhaftiert … Frauen werden wesentliche Menschenrechte vorenthalten … die schiitische Minderheit im Osten des Landes wird diskriminiert“. - Die Niederlage jenseits des Fußballfelds zeigt: Pressearbeiter von Profi-Fußballvereinen spielen immer Champions League.

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Norbert: Gerüchte+Gerichte

Gericht: Bärlauch – der Duft des Frühjahrs

(nsb) Wenn es im herbstlichen Wald plötzlich nach Verwesung riecht, dann hat in der Nähe entweder ein Tier sein Leben ausgehaucht, oder eine Stinkmorchel verbreitet den Gestank. Jetzt im Frühjahr duftet es mancherorts im Buchenwald plötzlich kräftig nach Knoblauch – ein sicheres Zeichen für eine Stelle, an der Bärlauch sprießt.
Allium ursinum gehört tatsächlich in die Verwandtschaft von Zwiebel und Knofel; und es sind ganz ähnliche Substanzen, die Geruch und Geschmack des Wildkrauts prägen. Allerdings ist das Aroma milde und ausgesprochen frisch. Hitze verträgt Bärlauch nicht, dann verliert sich sein Duft. Deshalb wird das Kraut  vor allem in der kalten Küche verwendet oder kommt ganz zum Schluss roh als letzte Zutat an ein Gericht.

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Termine

Internationale Referentenliste bei der 2. ECC komplett

ECC Logo 15 kleinZwei Wochen vor der 2. European Communications Convention (ECC) ist die Liste der Referenten komplett. Es beginnt am 7. Mai in Lindau. Hier geben Christian Schumacher, Kommunikationschef der Lindauer Nobelpreisträgertreffen, und sein Kollege Gero von der Stein Einblicke in die globale PR-Arbeit dieses Wissenschaftlertreffens. Carl-Heinrich von Gablenz, Gründer und CEO von Cargolifter, zeigt anschließend, wie man auch ungewöhnliche Technik wirkungsvoll kommunizieren kann. Elena Brandt, Leiterin der Corporate University von SPN, Russlands größter Kommunikationsagentur, erläutert die innovativen Ansätze, mit denen ihr Unternehmen schwierige Aufgaben angeht. Und Alexander Christov, Vorstand des bulgarischen PR-Verbandes, geht auf die notwendigen Schritte bei der Einführung ethischer Prinzipien in der PR-Arbeit in seinem Land ein.

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Seminare

Seminare compact (1) (16. KW-2015)

  1. Praxistage Interne Kommunikation mit elf Workshops: Am 11. und 12. Juni 2015 veranstaltet die SCM – School for Communication and Management erneut die Praxistage Interne Kommunikation 2.0 in Düsseldorf. Unter dem Motto „Ihr Weg zum erfolgreichen Social Intranet“ arbeiten Kommunikations- und Social-Intranet-Experten in elf Workshops an Themen wie Collaboration, Partizipation und der erfolgreichen Einführung von Social Intranets. Keynotes von Detecon International und DATEV eröffnen die Workshoptage. Referenten sind unter anderen Julian Bahrs, IPI, Claudia Eichler-Liebenow, T-Systems Multimedia Solutions, Lutz Hirsch, HirschTec, und Georg Kolb, Klenk & Hoursch. Anmeldungen über die SCM-Website.

Studien

AIKA-Studie: Zukunftstrends erkennen

Nazemi Tobias Brandrevier GmbHDie Allianz inhabergeführter Agenturen (AIKA e.V.) hat Ende des vergangenen Jahres eine vom Trendforschungsinstitut aveniture durchgeführte Zukunftsstudie vorgestellt. Unter der Fragestellung „Haben Agenturen eine Zukunft?“ wurden darin zehn Themen herausgearbeitet, mit denen sich Agenturen jetzt und in Zukunft auseinandersetzen müssen, die sich langfristig am Markt behaupten wollen. Zusätzlich beschreibt die Studie aktuelle Trends und Entwicklungen in der Marketing- und Kommunikationsbranche. Die zehn Top-Themen werden nachfolgend vorgestellt.
Zusätzlich widmet sich eine begleitende Veranstaltungsreihe von AIKA offenen Fragen und zeigt Teilnehmern neue Perspektiven auf. Beim nächsten AIKA-Thementag am 17. April geht es um neue Geschäftsmodelle für Agenturen. (Foto © Brandrevier GmbH)

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Lesehinweise

Studie von Transparency International: Viel Einfluss für Lobbyisten in Deutschland

Sind deutsche Gesetze gegen den unzulässigen Einfluss von Lobbyisten auf politische Entscheider zu lasch? „Spiegel Online“ berichtet über eine neue Studie von Transparency International, die die Lobby-Gesetze von 28 EU-Staaten sowie die der EU-Kommission, des EU-Parlaments und des Europäischen Rates unter die Lupe nimmt. Genauer analysiert wurden dabei vor allem die drei Kriterien Transparenz, Integrität und Zugang zu Entscheidungsträgern. Die Kurzfassung der Ergebnisse für Deutschland: Transparenz gilt als mangelhaft, beim Thema Integrität wird kritisiert, dass es bisher keine festgelegte Karenzzeit für einen Wechsel aus der Politik in die Wirtschaft gibt, und die deutschen Gesetze, die den Zugang zu entscheidenden Politikern regeln sollen, werden als mittelmäßig bewertet. Lesen Sie den vollständigen Beitrag „Lobbyisten in Deutschland: Paradies für Einflüsterer“ von Redakteur Alexander Demling, Brüssel, in „Spiegel Online“.

Tipps

Neue Vermittlungsplattform für Text-Content

Pfiff Media LogoNeben Textdealer und Textbroker gibt es jetzt einen weiteren Online-Text-Service: Pfiff Media heißt das Angebot der Gründer Tobias und Rebecca Vogels. Ihre Geschäftsidee: die Verbindung von Autoren mit Auftraggebern. Damit bringt Pfiff Media eine Vermittlungsplattform in den Content-Markt, wie sie sich etwa im Hotelbereich mit Anbietern wie Airbnb längst bewährt hat. Die Anbieter versprechen volle Transparenz, was die Kosten sowie die Qualität der Autoren betrifft. Die Preise bewegen sich aktuell noch im „Discount-Segment“, wie Rebecca Vogels gegenüber dem „PR-Journal“ zugab. Des Auftraggebers Freud ist hier des Texters Leid. Denn beispielsweise Websitetexte mit 1.000 Wörtern werden von Pfiff Media für 33 Euro (!) angeboten. Dies, so Vogels, solle sich aber mittelfristig zugunsten der Texter ändern, dann nämlich sollen diese ihre Preise selbst gestalten können. Bis dahin bietet Pfiff Media einen „kostengünstigen“ Service. Hier geht’s zur Website.

Preise und Awards

PR-Filmwettbewerb Klappe gestartet: Einreichungen bis zum 1. Juni

Klapp Wettbewerb LogoIIDie Ausschreibung 2015 für das Klappe PR Filmfestival ist gestartet. Noch bis zum 1. Juni nimmt der Kommunikationsverband Deutschland e.V., Frankfurt am Main, auf dem Wege der Online-Bewerbung Einreichungen entgegen. Gefragt sind Filmbeiträge aus der internen und externen Unternehmenskommunikation. Teilnehmen können Unternehmen und Verbände, Institutionen, Agenturen und Produktionsfirmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und zwar mit Filmen, die in der Region DACH entwickelt und / oder produziert und erstmals seit dem 1. März 2014 bis zum 30. Mai 2015 mindestens einmal veröffentlicht worden sind. Die Jury setzt sich aus Auftraggebern, Agenturen und sonstigen Fachleuten (Medien, Regie, Filmproduktion, Post Production) zusammen. Den Vorsitz hat in diesem Jahr Thomas Strerath, zukünftig Jung von Matt. Die Preisverleihung findet am 22. September in Berlin statt. Zusätzlich schreibt der Kommunikationsverband mit Unterstützung der Targobank noch einen Förderpreis für den Nachwuchs aus. Hier ist die Teilnahme kostenlos. Weitere Informationen und Einreichungen direkt auf der Website zur „Klappe“.

STAMM Medien-News

Stamm Medien-Newsletter April 2015

Der Stamm-Verlag in Essen dokumentiert seit 1947 als einziger deutscher Verlag komplett alle Medien (ca. 24.000) in Deutschland (Print / Zeitungen + Zeitschriften, Rundfunk / Radio + Fernsehen, Online (seit 2003)). Im März 2015 wurden 2.775 Medien aktualisiert, im letzten Quartal waren es insgesamt 15.082 Medien. Der monatliche „Stamm Medien-Newsletter“ informiert über aktuelle Änderungen in der deutschsprachigen Medienlandschaft (Deutschland, Österreich, Schweiz). Mit freundlicher Genehmigung folgen hier einige Meldungen:

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Internes - aus der Redaktion

PR-Journal: 32.912 Besucher im März 2015, 41 neue Jobangebote, 20,1 % nutzen Mobilversion

Unsere diversen Statistiken bilanzieren für das "PR-Journal" im März 2015 insgesamt 32.912 Besucher lt. Zählung der IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern, Berlin. Somit errechnet sich insgesamt ein Tagesdurchschnitt von 1.062 Visits. Jeder Besucher schaute sich 2,3 Seiten an - daraus errechnen sich 75.131 PageImpressions für das PR-Medium Nr. 1 im Internet. Ergänzend wurde durch GoogleAnalytics im März festgestellt; 68,2 Prozent waren neue Besucher. 54,2 Prozent der Besucher sind männlich, 45,8 Prozent weiblich; 61 Prozent sind bis 34 Jahre alt. Bereits 20,1 Prozent der Besucher rufen die PRJ-Seiten über mobile Geräte (Smartphones und Tablets) auf - im Januar 2014 lag dieser Wert noch bei 14 Prozent.

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Kontakt

Herausgeber:
Gerhard A. Pfeffer (seit 2004/1996)
Lendersbergstrasse 86
53721 Siegburg
Telefon: +49 (0)2241 201.30.60
Telefax: +49 (0)2241 201.30.61
Mobilfon: +49 (0)160 94.63.57.77
E-Mail: redaktion[at]pr-journal.de

Verlag:
Epikeros PR-Portal Ltd., Siegburg

Quartals-Statistik 2015

Januar - März 2015:
(i.d.R. für alle Seiten - PR-Journal, Jobbörse, Datenbanken etc.)

103.273 Visits

1.148 Tagesdurchschnitt Besucher

69,6 % neue Besucher

54,2 % Besucher sind männlich / 45,8 % sind weiblich

61 % sind bis 34 Jahre alt / 15,5 % bis 44 Jahre / 23,5 % älter als 45 Jahre

78,2 % rufen das PRJ am Desktop auf / 21,8 % über mobile Geräte

226.958 PageImpressions

2,2 Seitenaufrufe je Besucher

21 Kommentare

Artikel-Klickstatistik hier.


Social Media-Kontakte (gesamt: 17.968):
(Stand: 31.03.2015)

9.395 Twitter-Follower ( 6.098 Tweets)

5.192 Facebook-Freunde

1.411 Personen-Kontakte über Google+

574 Follower bei Pinterest (2 Boards, 587 Pins)

678 LinkedIn-Kontakte

718 Xing-Direktkontakte


Newsletter-Statistik:
(Stand: 31.03.2015)

10.938 NL-Empfänger / 16.419 im Verteiler (lt. Bounce-Management von CleverReach, Oldenburg)

27 % Newsletter geöffnet Ø
28 % Klicks auf Meldungen im NL Ø

874 Einzelmeldungen 
14,3 Meldungen je Arbeitstag

13 Newsletter-Ausgaben (13 / seit Nov.2004: 465 NL)

Anmerkung: Die Zugriffsstatistik zählen wir mit IVW + GoogleAnalytics.


Datenbanken-Statistik:
(Stand: 31.03.2015)

1.722 Einträge PR-Agenturen und PR-Berater
43 Einträge mit Linkadresse
108 Einträge mit großem Datenbank-Eintrag
25 Einträge mit Agentur-Porträt
331 Einträge Agenturen, die ausbilden
59 Einträge Agenturen, die ausbilden + nach DJV-Regeln bezahlen
142 Teilnehmer am PR-Umsatz-Ranking 2014
200 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Facebook"
200 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Twitter"
806 Einträge PR-WebsiteCheck 2013/2014
426 Einträge Dienstleister im PR-Bereich
124 Einträge Ausbilder im PR-Bereich

weitere Infos auf der eigenen Startseite

Jobbörsen-Statistik: (Stand: 31.03.2015):

109 Stellenangebote
14 Stellengesuche

41 Angebote „Ausbildungsjobs“
68 Angebote alle anderen Jobs

weitere Infos auf der eigenen Startseite

Jahres-Statistik 2014

Januar - Dezember 2014:

(i.d.R. für alle Seiten - PR-Journal, Jobbörse, Datenbanken, etc.)

343.712 Visits 2014
942 Tagesdurchschnitt
828.038 PageImpressions
2.269 Tagesdurchschnitt
2,4 Seitenaufrufe je Besucher
107 Kommentare
Rang 392.759 bei alexa.com weltweit
Rang 25.610 bei alexa.com in Deutschland
362 Seiten verlinken lt. alexa.com auf pr-journal.de 

Social-Media-Kontakte gesamt: 16.484
9.081 Follower auf den 3 PRJ-Twitter-Seiten
4.738 Tweets auf den 3 Twitter-Seiten
4.131 Freunde auf den 3 PRJ-Facebook-Seiten
1.387 Kontakte auf den 3 PRJ-Seiten von Google+
568  Follower auf den 2 Boards von Pinterest (546 Pins)
689 Xing-Direktkontakte (G.Pfeffer)
628 LinkedIn-Kontakte (G. Pfeffer)

Menupunkt-Aufrufe seit Dezember 2004:

150.541 Impressum
116.261 Werbung + Medien-Infos

Newsletter-Statistik 

Jan.-Dez. 2014:
10.767 NL-Empfänger (Stand: 31.12.2014)
16.134 Empfänger im NL-Verteiler
27 % Newsletter werden geöffnet (Ø)
28 % Klicks auf Einzelbeiträge (Ø)
3.495 Einzelmeldungen 01.01.-31.12.2014
14 Meldungen je Arbeitstag (Ø)
seit Dezember 2004:
452 Newsletter-Ausgaben (122 Monate)
39.615 Einzel-Meldungen
45.391 Aufrufe Newsletter-Archiv

Anmerkung: Die Zugriffsstatistik zählen wir mit IVW + GoogleAnalytics.

Datenbanken-Statistik:

1.714 Einträge Datenbank Agenturen (per 30.12.2014)
104 Einträge mit ausführlichem Datenbankeintrag
42 Einträge mit verlinkter Adresse
24 Einträge mit Porträts
320 Einträge Agenturen, die ausbilden (Volontäre/Trainees)
82 Einträge Agenturen, die ausbilden und nach DJV-Regeln bezahlen
150 Teilnehmer Pfeffers PR-Umsatz-Ranking 2013
185 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Facebook"
186 Einträge Agenturen im SoMe-Ranking "Twitter"
1.483 Einträge alter Website-Check (2010/2011) 
809 Einträge neuer Website-Check (2013/2014)
425 Einträge Datenbank Dienstleister im PR-Bereich (per 30.12.2014)
124 Einträge Datenbank Ausbilder im PR-Bereich (per 30.12.2014)
weitere Daten auf der eigenen Startseite

Jobbörsen-Statistik:

504 Stellen-Anzeigen in 2014
440 Stellenangebote
64 Stellengesuche
weitere Daten auf der eigenen Startseite